US-Vorwahlen: Clinton holt auf

Hillary Clinton konnte in dieser Nacht (MET) Ohio klar (54% : 44%) und Texas knapp (51% : 48%) für sich entscheiden. Ihre Aussichten, Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden, sind damit wieder leicht gestiegen. . . Barack Obamas Lauf, der elf Staaten in Folge gewonnen hatte und sich

fgd.jpgHillary Clinton konnte in dieser Nacht (MET) Ohio klar (54% : 44%) und Texas knapp (51% : 48%) für sich entscheiden. Ihre Aussichten, Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden, sind damit wieder leicht gestiegen.

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Barack Obamas Lauf, der elf Staaten in Folge gewonnen hatte und sich auch im kleineren Bundesstaat Vermont wieder deutlich gegen Clinton durchsetzte (60% : 38%), konnte sie so vorerst durchbrechen. Bereits vor den Wahlen hatte ihr Mann Bill sinngemäß mit den Worten um Stimmen für Hillary geworben, dass die Siege im wichtigen Industriestaat Ohio und im riesigen und bevölkerungsreichen Texas für ihre weitere Bewerbung um die Kanditatur lebensnotwendig seien. Auch im kleinsten Bundesstaat Rhode Island konnte sie punkten (58% : 40%). Ob dies jedoch reichen wird gegen Obama, bezweifeln Viele. Zu groß sei sein Vorsprung an Delegiertenstimmen bereits, als dass er diese nicht bis ins Ziel retten könnte – vorausgesetzt, dass er nicht extrem weit in den Umfragen zurückfalle, was jedoch wenig wahrscheinlich ist. Und der knappe Sieg in Texas wird ihr zwar symbolisch Rückenwind verleihen, jedoch nicht den erhofften Zugewinn an Stimmen bringen.

Somit käme es für sie weiterhin auf die Stimmen der Super-Delegierten an, die insgesamt ein Fünftel ausmachen. Doch der Druck auf die Demokraten, sich für den aussichtsreicheren Präsidentschaftskandidaten zu entscheiden, wächst. Auch, da McCain jetzt bei den Republikanern endgültig als Kandidat der Republikaner feststeht (Mike Huckabee erklärte seinen Rücktritt). Hillary Clinton jedoch, das bekräftigte sie auch in dieser Nacht, ist noch lange nicht gewillt, den Weg für Obama freizumachen: “Wir fangen gerade erst an.”

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