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	<title>Comments on: Wer hat sich verraten? - Sozialdemokraten!</title>
	<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 12:52:04 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Tom Pieper</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-272256</link>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 14:05:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-272256</guid>
					<description>Mit Hart IV haben die Sozialdemokraten ihr Volk verraten!
Nachdem 98 die CDU abgew&#228;hlt war, dachten viele, dass es wieder sch&#246;ner und besser werden k&#246;nnte in D. Aber das ging gewaltig nach hinten los!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hart IV haben die Sozialdemokraten ihr Volk verraten!<br />
Nachdem 98 die CDU abgew&#228;hlt war, dachten viele, dass es wieder sch&#246;ner und besser werden k&#246;nnte in D. Aber das ging gewaltig nach hinten los!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Otto-Werner Hinrichs</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-190346</link>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 17:26:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-190346</guid>
					<description>Hey Jan,

treffender kann eine Analyse kaum sein. Du bringst die Dinge auf den Punkt. Sollte die SPD nicht in der Lage sein kurzfristig einen &quot;Obama&quot; oder einen jungen Keneda, gleichg&#252;ltig ob m&#228;nnlich oder weiblich aus dem Hut zu ziehen, wird sie auf viele Jahre zu Nebenrollen auf der politischen B&#252;hne verdammt sein.

Helmut Schmidt hatte zu Visionen und Vision&#228;ren eine Meinung, die ich nicht teile, ich glaube, dass irgend jemand der grossen alten Dame SPD Zukunftsvisionen ins Ort fl&#252;stern m&#252;sste.

Gestern habe ich im G&#228;stebuch der Sendung &quot;Hart aber fair&quot; gest&#246;bert. Da kann einem Angst und bange werden. Auf 329 Internetseiten schreiben sich hunderte und aberhunderte von frustierten, entt&#228;uschten, deprimierten Mitb&#252;rgern ihren Frust und ihre Agressionen von der Seele.

Man kann Woche f&#252;r Woche sehen wie die Agreesionen wachsen. - Nur unsere Politiker merken nichts - ich bef&#252;rchte, wir werden nicht noch einmal soviel Gl&#252;ck haben wie bei der Revolution 1989/90.

merci + mfG
Opa Otti</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Jan,</p>
<p>treffender kann eine Analyse kaum sein. Du bringst die Dinge auf den Punkt. Sollte die SPD nicht in der Lage sein kurzfristig einen &#8220;Obama&#8221; oder einen jungen Keneda, gleichg&#252;ltig ob m&#228;nnlich oder weiblich aus dem Hut zu ziehen, wird sie auf viele Jahre zu Nebenrollen auf der politischen B&#252;hne verdammt sein.</p>
<p>Helmut Schmidt hatte zu Visionen und Vision&#228;ren eine Meinung, die ich nicht teile, ich glaube, dass irgend jemand der grossen alten Dame SPD Zukunftsvisionen ins Ort fl&#252;stern m&#252;sste.</p>
<p>Gestern habe ich im G&#228;stebuch der Sendung &#8220;Hart aber fair&#8221; gest&#246;bert. Da kann einem Angst und bange werden. Auf 329 Internetseiten schreiben sich hunderte und aberhunderte von frustierten, entt&#228;uschten, deprimierten Mitb&#252;rgern ihren Frust und ihre Agressionen von der Seele.</p>
<p>Man kann Woche f&#252;r Woche sehen wie die Agreesionen wachsen. - Nur unsere Politiker merken nichts - ich bef&#252;rchte, wir werden nicht noch einmal soviel Gl&#252;ck haben wie bei der Revolution 1989/90.</p>
<p>merci + mfG<br />
Opa Otti
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Andreas E.</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-189130</link>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 15:07:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-189130</guid>
					<description>Politik &amp;#38; Geschichte 
sind zwei Themen, die grunds&#228;tzlich vom Sieger geschrieben werden.

Ja, der Rechtsruck der SPD in den vergangenen 20 Jahren war nicht zu &#252;bersehen. Nur lag dies nicht an einem f&#228;lschlicherweise nach seinem erfolgreichen Absprung als Populisten verkaufen Oskar Lafontaine.

Nein, dies lag an der politischen Unbedarftheit eines Herrn Schr&#246;der. Dieser Spitzenpolitiker bewies, das man auch mit einem h&#246;heren Abschlu&#223;, mit einer hohen Graduierung und mit Freunden in der Wirtschaft Politik gegen das Volk machen kann. Man f&#252;hlte sich in der &#196;ra Schr&#246;der des &#246;fteren in die &#196;ra Kohl zur&#252;ckversetzt, wo man es ja auch mit Recht und Gerechtigkeit nicht so genau nahm.

Der Schwachsinn den die SPD in Hessen treibt, ist nicht symptomatisch f&#252;r die Partei, aber sie zeigt eindeutig deren Schw&#228;chen auf. Im Saarland kann ein solcher Mist nur von einem Maas gebaut werden, von dem ich hoffe, das man diesen Empork&#246;mmling und Speichellecker endlich st&#252;rzt. Der Mann war der politische Ziehsohn Lafontaines, aber ist auch ein Realit&#228;tsverweigerer.

Und mit dem, was hgier Frau Ypsilanti geleistet hat, kann ich nur noch eines dazu sagen: Diese Frau hat bewiesen, das selbst eine ehemalige Stewardess die gleiche Politik zustande bringen kann wie ein Roland Koch. In dem sie sich schon in ihrer Startzeit wichtiges Porzellan zertr&#252;mmert, das sie sp&#228;ter vielleicht h&#228;tte gebrauchen k&#246;nnen. Eine Frau Metzger macht da &#252;brigens keinen Unterschied mehr, n&#228;hrt Frau Ypsilanti doch im Moment eine Schlange an ihrem Busen, die den Namen Walter tr&#228;gt - und der bei der CDU wohl als rechte Hand von Roland Koch besser aufgehoben w&#228;re.

MfG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Politik &amp; Geschichte<br />
sind zwei Themen, die grunds&#228;tzlich vom Sieger geschrieben werden.</p>
<p>Ja, der Rechtsruck der SPD in den vergangenen 20 Jahren war nicht zu &#252;bersehen. Nur lag dies nicht an einem f&#228;lschlicherweise nach seinem erfolgreichen Absprung als Populisten verkaufen Oskar Lafontaine.</p>
<p>Nein, dies lag an der politischen Unbedarftheit eines Herrn Schr&#246;der. Dieser Spitzenpolitiker bewies, das man auch mit einem h&#246;heren Abschlu&#223;, mit einer hohen Graduierung und mit Freunden in der Wirtschaft Politik gegen das Volk machen kann. Man f&#252;hlte sich in der &#196;ra Schr&#246;der des &#246;fteren in die &#196;ra Kohl zur&#252;ckversetzt, wo man es ja auch mit Recht und Gerechtigkeit nicht so genau nahm.</p>
<p>Der Schwachsinn den die SPD in Hessen treibt, ist nicht symptomatisch f&#252;r die Partei, aber sie zeigt eindeutig deren Schw&#228;chen auf. Im Saarland kann ein solcher Mist nur von einem Maas gebaut werden, von dem ich hoffe, das man diesen Empork&#246;mmling und Speichellecker endlich st&#252;rzt. Der Mann war der politische Ziehsohn Lafontaines, aber ist auch ein Realit&#228;tsverweigerer.</p>
<p>Und mit dem, was hgier Frau Ypsilanti geleistet hat, kann ich nur noch eines dazu sagen: Diese Frau hat bewiesen, das selbst eine ehemalige Stewardess die gleiche Politik zustande bringen kann wie ein Roland Koch. In dem sie sich schon in ihrer Startzeit wichtiges Porzellan zertr&#252;mmert, das sie sp&#228;ter vielleicht h&#228;tte gebrauchen k&#246;nnen. Eine Frau Metzger macht da &#252;brigens keinen Unterschied mehr, n&#228;hrt Frau Ypsilanti doch im Moment eine Schlange an ihrem Busen, die den Namen Walter tr&#228;gt - und der bei der CDU wohl als rechte Hand von Roland Koch besser aufgehoben w&#228;re.</p>
<p>MfG
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Jan van Winried</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-189126</link>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 14:50:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-189126</guid>
					<description>Traurig und spannend zugleich. Traurig, dass sich eine gro&#223;e Volkpartei mit sehr langer volksnaher Tradition ohne Not aufgegeben hat; spannend, dass wir eine Zeit erleben d&#252;rfen (und m&#252;ssen) in der eine Kultur ihre Wurzeln verliert und Neues entsteht.

Die SPD war immer eine gute Partei, wenn Sie gutes Personal hatte. Das ist allerdings schon seit einigen Jahren vorbei. Herrn Schr&#246;der m&#246;chte ich nicht mehr als gutes Personal bezeichen, gleiches gilt f&#252;r die oben Erw&#228;hnten, die eher als Liquidatoren taugen.

Leider scheint Parteiarbeit heute als Berufskarriere verstanden zu werden. &#220;berzeugungen sind nicht mehr gew&#252;nscht, das Handeln der Politikverantwortlichen ist allzu h&#228;ufig darauf angelegt, den eigenen Hintern von einer Legislaturperiode in die N&#228;chste zu retten. Schaut man sich die jungen Nachwuchspolitiker an, kann es einem kalt den R&#252;cken herunter laufen (es wird wohl noch schlimmer kommen als bisher).

Was mir bei der Entwicklung Angst macht? Wie werden sich die Politiker verhalten, wenn in den kommenden Jahren deutlich wird, dass h&#246;chstens noch 30% der Gesamtbev&#246;lkerung &#252;berhaupt noch ein Restvertrauen in das Wirken der bestehenden Parteien haben? Wird der &#220;berwachungsstaat dann schon so weit ausgebaut sein, dass es zu Massenfestnahmen kommt, um Widerstand schon im Keim zu zerschlagen? Wird es wieder Lager geben, in denen der politische Widerstand gefoltert wird?

Wenn die Macht erst einmal grunds&#228;tzlich abhanden zu kommen scheint, werden sich unsere Herrscher vermutlich nicht anders als afrikanische Despoten verhalten. Schlie&#223;lich verlieren sie dann alles, einschlie&#223;lich der Hoffnung, dass irgend jemand sie noch einmal brauchen wird. Man wird sie hassen, weil sie eine Sozialstaat zerst&#246;rt haben und das Land als Scherbenhaufen hinterlassen. W&#228;hrend die neoliberalen Strippenzieher im Hintergrund schon l&#228;ngst mit den auf Volkes Kosten ergaunerten Milliarden im Ausland in der Sonne liegen, wird sich Volkes Zorn wohl an den verbliebenen Politikern austoben, die nicht schnell genug &#252;ber alle Berge waren.

Auch so funktioniert Geschichte - wird von den Verantwortlichen leider zumeist verdr&#228;ngt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Traurig und spannend zugleich. Traurig, dass sich eine gro&#223;e Volkpartei mit sehr langer volksnaher Tradition ohne Not aufgegeben hat; spannend, dass wir eine Zeit erleben d&#252;rfen (und m&#252;ssen) in der eine Kultur ihre Wurzeln verliert und Neues entsteht.</p>
<p>Die SPD war immer eine gute Partei, wenn Sie gutes Personal hatte. Das ist allerdings schon seit einigen Jahren vorbei. Herrn Schr&#246;der m&#246;chte ich nicht mehr als gutes Personal bezeichen, gleiches gilt f&#252;r die oben Erw&#228;hnten, die eher als Liquidatoren taugen.</p>
<p>Leider scheint Parteiarbeit heute als Berufskarriere verstanden zu werden. &#220;berzeugungen sind nicht mehr gew&#252;nscht, das Handeln der Politikverantwortlichen ist allzu h&#228;ufig darauf angelegt, den eigenen Hintern von einer Legislaturperiode in die N&#228;chste zu retten. Schaut man sich die jungen Nachwuchspolitiker an, kann es einem kalt den R&#252;cken herunter laufen (es wird wohl noch schlimmer kommen als bisher).</p>
<p>Was mir bei der Entwicklung Angst macht? Wie werden sich die Politiker verhalten, wenn in den kommenden Jahren deutlich wird, dass h&#246;chstens noch 30% der Gesamtbev&#246;lkerung &#252;berhaupt noch ein Restvertrauen in das Wirken der bestehenden Parteien haben? Wird der &#220;berwachungsstaat dann schon so weit ausgebaut sein, dass es zu Massenfestnahmen kommt, um Widerstand schon im Keim zu zerschlagen? Wird es wieder Lager geben, in denen der politische Widerstand gefoltert wird?</p>
<p>Wenn die Macht erst einmal grunds&#228;tzlich abhanden zu kommen scheint, werden sich unsere Herrscher vermutlich nicht anders als afrikanische Despoten verhalten. Schlie&#223;lich verlieren sie dann alles, einschlie&#223;lich der Hoffnung, dass irgend jemand sie noch einmal brauchen wird. Man wird sie hassen, weil sie eine Sozialstaat zerst&#246;rt haben und das Land als Scherbenhaufen hinterlassen. W&#228;hrend die neoliberalen Strippenzieher im Hintergrund schon l&#228;ngst mit den auf Volkes Kosten ergaunerten Milliarden im Ausland in der Sonne liegen, wird sich Volkes Zorn wohl an den verbliebenen Politikern austoben, die nicht schnell genug &#252;ber alle Berge waren.</p>
<p>Auch so funktioniert Geschichte - wird von den Verantwortlichen leider zumeist verdr&#228;ngt.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Martin Stahlke</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-189059</link>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 11:02:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-189059</guid>
					<description>@ Thilo,

bei allen Unterschieden in unser Analyse kommen wir meines Erachtens zum selben Schlu&#223;: „Was der SPD fehlt ist im Moment eher eine glaubhafte Linke Politik, mit dem Personal das Hartz IV mitgestaltet hat ist das kaum m&#246;glich.“ - Daher auch meine R&#252;ckf&#252;hrung der derzeitgen Krise der Sozialdemokratie auf die Schr&#246;derjahre, was seinerzeit ges&#228;t wurde, wird jetzt geerntet, beziehungsweise eben nicht geerntet.

Meine Kritik an Beck bezieht sich eigentlich ausschlie&#223;lich auf das Chaos rund um die Hessenwahl. Das sich die SPD langsam (deutlich zu sp&#228;t, das gilt aber auch f&#252;r die anderen „etablierten“ drei Parteien) darauf einstellt, dass sich das 5-Parteien-System in Deutschland manifestiert, halte ich f&#252;r h&#246;chst &#252;berf&#228;llig. Die Art und Weise in der dies jedoch geschah, war zutiefst ungeschickt und h&#246;chst kritikw&#252;rdig – daf&#252;r ist der Parteichef zust&#228;ndig oder nicht?

Den gr&#246;&#223;ten Unterschied in der Analyse mache ich dann auch an der Bewertung des „Linksrutsches“ aus - meines Erachtens ist die gegenw&#228;rtig vorsichtig hier und dort ge&#228;u&#223;erte Kritik an Hartz IV (die es so auch schon bei Einf&#252;hrung gab, man denke an Ottmar Schreiner), die in realer Politik kaum mehr als eine Kosmetik sein d&#252;rfte, selbst wenn die SPD k&#246;nnte, wie sie wollte. Eine massive Kurs&#228;nderung kann ich da nicht feststellen, insbesondere da bei den Linksrutsch Apologeten immer auch vergessen wird, welch extremen Rechtsrutsch die SPD in den letzten f&#252;nfzehn Jahren vollzogen hat.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,
M Stahlke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thilo,</p>
<p>bei allen Unterschieden in unser Analyse kommen wir meines Erachtens zum selben Schlu&#223;: „Was der SPD fehlt ist im Moment eher eine glaubhafte Linke Politik, mit dem Personal das Hartz IV mitgestaltet hat ist das kaum m&#246;glich.“ - Daher auch meine R&#252;ckf&#252;hrung der derzeitgen Krise der Sozialdemokratie auf die Schr&#246;derjahre, was seinerzeit ges&#228;t wurde, wird jetzt geerntet, beziehungsweise eben nicht geerntet.</p>
<p>Meine Kritik an Beck bezieht sich eigentlich ausschlie&#223;lich auf das Chaos rund um die Hessenwahl. Das sich die SPD langsam (deutlich zu sp&#228;t, das gilt aber auch f&#252;r die anderen „etablierten“ drei Parteien) darauf einstellt, dass sich das 5-Parteien-System in Deutschland manifestiert, halte ich f&#252;r h&#246;chst &#252;berf&#228;llig. Die Art und Weise in der dies jedoch geschah, war zutiefst ungeschickt und h&#246;chst kritikw&#252;rdig – daf&#252;r ist der Parteichef zust&#228;ndig oder nicht?</p>
<p>Den gr&#246;&#223;ten Unterschied in der Analyse mache ich dann auch an der Bewertung des „Linksrutsches“ aus - meines Erachtens ist die gegenw&#228;rtig vorsichtig hier und dort ge&#228;u&#223;erte Kritik an Hartz IV (die es so auch schon bei Einf&#252;hrung gab, man denke an Ottmar Schreiner), die in realer Politik kaum mehr als eine Kosmetik sein d&#252;rfte, selbst wenn die SPD k&#246;nnte, wie sie wollte. Eine massive Kurs&#228;nderung kann ich da nicht feststellen, insbesondere da bei den Linksrutsch Apologeten immer auch vergessen wird, welch extremen Rechtsrutsch die SPD in den letzten f&#252;nfzehn Jahren vollzogen hat.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,<br />
M Stahlke
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: NachDenkSeiten - Die kritische Website &#187; Hinweise des Tages</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-188597</link>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 14:34:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-188597</guid>
					<description>[...] Wer hat sich verraten? – Sozialdemokraten! – Oder, wie man sich selbst &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig macht Wer nun gestern die Reaktionen aus der Partei selbst und auch die Analysen deutscher Journalisten aufmerksam studierte, bekam den Schuldigen gleich auf dem silbernen Tablett serviert: Parteichef Kurt Beck ist die Ursache allen &amp;#220;bels. Sein merkw&amp;#252;rdiger Eiertanz rund um eine Tolerierung einer Rot-Gr&amp;#252;nen Minderheitenregierung durch die Linke in Hessen und der dadurch angeblich festgestellte Linksrutsch der Partei habe f&amp;#252;r die schlechte Stimmung gesorgt. Einen elementaren Linksrutsch kann das aber nur nennen, wer vergisst, dass die SPD in den letzten 15 Jahren einen Rechtsmarathon hinter sich hat. Sp&amp;#228;testens seitdem Populist Schr&amp;#246;der in das Kanzleramt einzog und vollzog, wovon die CDU und die FDP schon lange tr&amp;#228;umten, n&amp;#228;mlich das soziale aus der Marktwirtschaft zu eliminieren, und die Partei, ob der Begeisterung nach den bleiernen 16 Jahren Kohl’scher Aussitzerei endlich mal wieder an der Macht zu sein, so tat als bemerke sie nicht, wie da dem Projekt „Rot-Gr&amp;#252;n“ jeglicher sozialer Zahn gezogen wurde – sp&amp;#228;testens seitdem ist Partei auf dem Weg, sich selbst &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig zu machen. Quelle: Readers Edition [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Wer hat sich verraten? – Sozialdemokraten! – Oder, wie man sich selbst &#252;berfl&#252;ssig macht Wer nun gestern die Reaktionen aus der Partei selbst und auch die Analysen deutscher Journalisten aufmerksam studierte, bekam den Schuldigen gleich auf dem silbernen Tablett serviert: Parteichef Kurt Beck ist die Ursache allen &#220;bels. Sein merkw&#252;rdiger Eiertanz rund um eine Tolerierung einer Rot-Gr&#252;nen Minderheitenregierung durch die Linke in Hessen und der dadurch angeblich festgestellte Linksrutsch der Partei habe f&#252;r die schlechte Stimmung gesorgt. Einen elementaren Linksrutsch kann das aber nur nennen, wer vergisst, dass die SPD in den letzten 15 Jahren einen Rechtsmarathon hinter sich hat. Sp&#228;testens seitdem Populist Schr&#246;der in das Kanzleramt einzog und vollzog, wovon die CDU und die FDP schon lange tr&#228;umten, n&#228;mlich das soziale aus der Marktwirtschaft zu eliminieren, und die Partei, ob der Begeisterung nach den bleiernen 16 Jahren Kohl’scher Aussitzerei endlich mal wieder an der Macht zu sein, so tat als bemerke sie nicht, wie da dem Projekt „Rot-Gr&#252;n“ jeglicher sozialer Zahn gezogen wurde – sp&#228;testens seitdem ist Partei auf dem Weg, sich selbst &#252;berfl&#252;ssig zu machen. Quelle: Readers Edition [&#8230;]
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Thilo Pfennig</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-188558</link>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 12:18:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-188558</guid>
					<description>Ich kann da ganz und gar nicht zustimmen:
1.) Der Linksrutsch ist massiv - zum einen wird Hartz IV insgesamt hinterfragt bis hin zu einem Kurswechsel um 180 Grad
2.) War vor einige Monaten noch Gespr&#228;che mit den Linken undenkbar sind nun schon Koalitionen denkbar.
3.) Wenn wir davon ausgehen das es siuch hierbei um ein Stimmungstief handelt so haben jetzt das linke und das konservative Lager ca. je nach Umfrage Gleichstand (rd. 48 %). Jedes kleine plus der Linken, der Gr&#252;nen und der SPD verschiebt das Gleichgewicht in Deutschland weiter nach links. Wohingegen bei der CDU kaum mit einem Wachsen &#252;ber 40% zu rechnen ist.

Ich vermisse in dem Artikel irgendeine Perspektive. Wenn ich es richtig verstanden habe ist die Theorie das im grunde Schr&#246;der mit Hartz IV schuld sei (und der Rechtsruck damals). Das kann aber nicht die Tiefswerte heute 2008 erkennen, da nun die Schr&#246;der-SPD schon seit einigen Jahren abgetreten ist. Die Linke aht gezeigt, das es W&#228;hlerpotential gibt, das aktivierbar ist. Das sieht auch die SPD - das ist der derzeitige Linksrutsch. Ich denke das Stimmungstief ist Ergebnis verscheidener Faktoren, nicht zuletzt der ungl&#252;cklichen Selbstdarstellung rund um die Hessen-Wahl. Wo aber ist der Ausgang? Der relativ popul&#228;re Steinmeier steht f&#252;r den Schr&#246;der Weg, den Weg des Hartz-IV, der nach Deiner Analyse auch zum Absturzt gef&#252;hrt hat. Im Moment steht Beck m.E. als bester Kompromiss da mangels feuriger linker Alternative. Lafontaine ist eben weg. W&#228;re Lafontaine weiter SPD-Mitglied w&#228;re dies sicher die Stunde, in der er wieder Vorsitzender werden k&#246;nnte. Was der SPD fehlt ist im Moment eher eine glaubhafte Linke Politik, mit dem Personal das Hartz IV mitgestaltet hat ist das kaum m&#246;glich. Ich w&#252;rde der SPD im Moment eine wilde Zeit prophezeien. Beck hat relativ aprupt den Kurs gewechselt und dabei einen Glaubw&#252;rdigektsverlust erlitten. Zu erwarten ist aber, das er und die SPD sich davon erholen werden. Denn im Grunde richtet sich die SPD nur nach ver&#228;nderten Bedingungen ein. DIe SPD hat auch schon andere Tiefpunkte erlebt und sich erholt. Die Bundestagswahl ist noch weit und bis dahin kann viel passieren. Ich halte wenig davon in das SPD-Bashing einzustimmen - sobald der Wind ein wenig dreht sieht die Situation n&#228;mlich sehr anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann da ganz und gar nicht zustimmen:<br />
1.) Der Linksrutsch ist massiv - zum einen wird Hartz IV insgesamt hinterfragt bis hin zu einem Kurswechsel um 180 Grad<br />
2.) War vor einige Monaten noch Gespr&#228;che mit den Linken undenkbar sind nun schon Koalitionen denkbar.<br />
3.) Wenn wir davon ausgehen das es siuch hierbei um ein Stimmungstief handelt so haben jetzt das linke und das konservative Lager ca. je nach Umfrage Gleichstand (rd. 48 %). Jedes kleine plus der Linken, der Gr&#252;nen und der SPD verschiebt das Gleichgewicht in Deutschland weiter nach links. Wohingegen bei der CDU kaum mit einem Wachsen &#252;ber 40% zu rechnen ist.</p>
<p>Ich vermisse in dem Artikel irgendeine Perspektive. Wenn ich es richtig verstanden habe ist die Theorie das im grunde Schr&#246;der mit Hartz IV schuld sei (und der Rechtsruck damals). Das kann aber nicht die Tiefswerte heute 2008 erkennen, da nun die Schr&#246;der-SPD schon seit einigen Jahren abgetreten ist. Die Linke aht gezeigt, das es W&#228;hlerpotential gibt, das aktivierbar ist. Das sieht auch die SPD - das ist der derzeitige Linksrutsch. Ich denke das Stimmungstief ist Ergebnis verscheidener Faktoren, nicht zuletzt der ungl&#252;cklichen Selbstdarstellung rund um die Hessen-Wahl. Wo aber ist der Ausgang? Der relativ popul&#228;re Steinmeier steht f&#252;r den Schr&#246;der Weg, den Weg des Hartz-IV, der nach Deiner Analyse auch zum Absturzt gef&#252;hrt hat. Im Moment steht Beck m.E. als bester Kompromiss da mangels feuriger linker Alternative. Lafontaine ist eben weg. W&#228;re Lafontaine weiter SPD-Mitglied w&#228;re dies sicher die Stunde, in der er wieder Vorsitzender werden k&#246;nnte. Was der SPD fehlt ist im Moment eher eine glaubhafte Linke Politik, mit dem Personal das Hartz IV mitgestaltet hat ist das kaum m&#246;glich. Ich w&#252;rde der SPD im Moment eine wilde Zeit prophezeien. Beck hat relativ aprupt den Kurs gewechselt und dabei einen Glaubw&#252;rdigektsverlust erlitten. Zu erwarten ist aber, das er und die SPD sich davon erholen werden. Denn im Grunde richtet sich die SPD nur nach ver&#228;nderten Bedingungen ein. DIe SPD hat auch schon andere Tiefpunkte erlebt und sich erholt. Die Bundestagswahl ist noch weit und bis dahin kann viel passieren. Ich halte wenig davon in das SPD-Bashing einzustimmen - sobald der Wind ein wenig dreht sieht die Situation n&#228;mlich sehr anders aus.
</p>
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