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	<title>Kommentare zu: Wer hat sich verraten? &#8211; Sozialdemokraten!</title>
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	<description>Das deutsche Bürgerjournalismus-Portal</description>
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		<title>Von: Thilo Pfennig</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/03/28/wer-hat-sich-verraten-sozialdemokraten/#comment-5869</link>
		<dc:creator>Thilo Pfennig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 12:18:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann da ganz und gar nicht zustimmen:
1.) Der Linksrutsch ist massiv - zum einen wird Hartz IV insgesamt hinterfragt bis hin zu einem Kurswechsel um 180 Grad
2.) War vor einige Monaten noch Gespräche mit den Linken undenkbar sind nun schon Koalitionen denkbar.
3.) Wenn wir davon ausgehen das es siuch hierbei um ein Stimmungstief handelt so haben jetzt das linke und das konservative Lager ca. je nach Umfrage Gleichstand (rd. 48 %). Jedes kleine plus der Linken, der Grünen und der SPD verschiebt das Gleichgewicht in Deutschland weiter nach links. Wohingegen bei der CDU kaum mit einem Wachsen über 40% zu rechnen ist.

Ich vermisse in dem Artikel irgendeine Perspektive. Wenn ich es richtig verstanden habe ist die Theorie das im grunde Schröder mit Hartz IV schuld sei (und der Rechtsruck damals). Das kann aber nicht die Tiefswerte heute 2008 erkennen, da nun die Schröder-SPD schon seit einigen Jahren abgetreten ist. Die Linke aht gezeigt, das es Wählerpotential gibt, das aktivierbar ist. Das sieht auch die SPD - das ist der derzeitige Linksrutsch. Ich denke das Stimmungstief ist Ergebnis verscheidener Faktoren, nicht zuletzt der unglücklichen Selbstdarstellung rund um die Hessen-Wahl. Wo aber ist der Ausgang? Der relativ populäre Steinmeier steht für den Schröder Weg, den Weg des Hartz-IV, der nach Deiner Analyse auch zum Absturzt geführt hat. Im Moment steht Beck m.E. als bester Kompromiss da mangels feuriger linker Alternative. Lafontaine ist eben weg. Wäre Lafontaine weiter SPD-Mitglied wäre dies sicher die Stunde, in der er wieder Vorsitzender werden könnte. Was der SPD fehlt ist im Moment eher eine glaubhafte Linke Politik, mit dem Personal das Hartz IV mitgestaltet hat ist das kaum möglich. Ich würde der SPD im Moment eine wilde Zeit prophezeien. Beck hat relativ aprupt den Kurs gewechselt und dabei einen Glaubwürdigektsverlust erlitten. Zu erwarten ist aber, das er und die SPD sich davon erholen werden. Denn im Grunde richtet sich die SPD nur nach veränderten Bedingungen ein. DIe SPD hat auch schon andere Tiefpunkte erlebt und sich erholt. Die Bundestagswahl ist noch weit und bis dahin kann viel passieren. Ich halte wenig davon in das SPD-Bashing einzustimmen - sobald der Wind ein wenig dreht sieht die Situation nämlich sehr anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann da ganz und gar nicht zustimmen:<br />
1.) Der Linksrutsch ist massiv &#8211; zum einen wird Hartz IV insgesamt hinterfragt bis hin zu einem Kurswechsel um 180 Grad<br />
2.) War vor einige Monaten noch Gespräche mit den Linken undenkbar sind nun schon Koalitionen denkbar.<br />
3.) Wenn wir davon ausgehen das es siuch hierbei um ein Stimmungstief handelt so haben jetzt das linke und das konservative Lager ca. je nach Umfrage Gleichstand (rd. 48 %). Jedes kleine plus der Linken, der Grünen und der SPD verschiebt das Gleichgewicht in Deutschland weiter nach links. Wohingegen bei der CDU kaum mit einem Wachsen über 40% zu rechnen ist.</p>
<p>Ich vermisse in dem Artikel irgendeine Perspektive. Wenn ich es richtig verstanden habe ist die Theorie das im grunde Schröder mit Hartz IV schuld sei (und der Rechtsruck damals). Das kann aber nicht die Tiefswerte heute 2008 erkennen, da nun die Schröder-SPD schon seit einigen Jahren abgetreten ist. Die Linke aht gezeigt, das es Wählerpotential gibt, das aktivierbar ist. Das sieht auch die SPD &#8211; das ist der derzeitige Linksrutsch. Ich denke das Stimmungstief ist Ergebnis verscheidener Faktoren, nicht zuletzt der unglücklichen Selbstdarstellung rund um die Hessen-Wahl. Wo aber ist der Ausgang? Der relativ populäre Steinmeier steht für den Schröder Weg, den Weg des Hartz-IV, der nach Deiner Analyse auch zum Absturzt geführt hat. Im Moment steht Beck m.E. als bester Kompromiss da mangels feuriger linker Alternative. Lafontaine ist eben weg. Wäre Lafontaine weiter SPD-Mitglied wäre dies sicher die Stunde, in der er wieder Vorsitzender werden könnte. Was der SPD fehlt ist im Moment eher eine glaubhafte Linke Politik, mit dem Personal das Hartz IV mitgestaltet hat ist das kaum möglich. Ich würde der SPD im Moment eine wilde Zeit prophezeien. Beck hat relativ aprupt den Kurs gewechselt und dabei einen Glaubwürdigektsverlust erlitten. Zu erwarten ist aber, das er und die SPD sich davon erholen werden. Denn im Grunde richtet sich die SPD nur nach veränderten Bedingungen ein. DIe SPD hat auch schon andere Tiefpunkte erlebt und sich erholt. Die Bundestagswahl ist noch weit und bis dahin kann viel passieren. Ich halte wenig davon in das SPD-Bashing einzustimmen &#8211; sobald der Wind ein wenig dreht sieht die Situation nämlich sehr anders aus.</p>
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