Digitaler “Tag der offenen Tür”

“Finden Sie die beste Schule für ihr Kind!”, verspricht die Startseite vom Schulradar. schulradar.de – das zweite umstrittene Projekt der spickmich-Erfinder Tino Keller, Manuel Weisbrod und Philipp Weidenhiller. Wobei umstritten nicht so stimmt: Schüler und Eltern finden die Plattform, auf der Lehrer benotet werden können, nämlich ganz toll. Nur die

adne.jpg“Finden Sie die beste Schule für ihr Kind!”, verspricht die Startseite vom Schulradar. schulradar.de – das zweite umstrittene Projekt der spickmich-Erfinder Tino Keller, Manuel Weisbrod und Philipp Weidenhiller. Wobei umstritten nicht so stimmt: Schüler und Eltern finden die Plattform, auf der Lehrer benotet werden können, nämlich ganz toll. Nur die Lehrer haben einen Problem damit, dass Schüler den Spieß nun umdrehen können. So zog eine Lehrerin vor Gericht, klagte gegen die persönliche Benotung – und verlor.

In ihrem neusten Projekt gehen Tino Keller, Manuel Weisbrod und Philipp Weiderhiller einen Schritt weiter: Nicht die Lehrer werden benotet, sondern direkt die komplette Schule. Ob Qualität der Lehrer, technische Ausstattung oder Mitbestimmungsmöglichkeiten – die Nutzer können jede Schule bis ins kleinste Detail bewerten.

Der obligatorische Schulbesuch ist nicht ersetzbar

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Dass die Benotung nicht immer positiv ausfällt, liegt auf der Hand. Allerdings ist das Ziel der Plattform nicht, Schulen bloßzustellen. Vielmehr soll das Projekt Eltern mit Informationen versorgen, die ein einzelner “Tag der offenen Tür” nicht bringen kann. Der Schulradar nimmt den Eltern den obligatorischen Besuch der Schule nicht ab, jedoch haben sie so eine weitere Entscheidungshilfe. Und mit ein bisschen Glück findet sich dann die beste Schule für ihr Kind.

Kommentare

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  1. Schön, dass es kein Benotungsmonopol mehr für Lehrer gibt. Spickmich und der Schulradar können einen guten Beitrag dazu leisten, Lehrpersonal zu disziplinieren und die Lehrqualität insgesamt zu verbessern. Das geht einigen Lehrern jedoch zu weit. Die Frage muss hier lauten “warum?”. Gibt es etwa Lehrer, die gerne Macht ausüben und ihre Aufgabe darin sehen, Schüler unnötig unter Druck zu setzen? Offensichtlich!

    Diese charakterlich verkrachten Existenzen werden jetzt endlich sichtbar, (an)greifbar und damit auch “entmachtet”. Ein toller Service und eine schöne Idee der ich viel Erfolg für die weitere Zukunft wünsche.

    Gruß J. v. W.