Native Nahrung für bessere Versorgung und gegen den Hunger in der Welt.

… zum eigenen Schaden üppig essen, während die Welt hungert! Es ist längst allgemein bekannt, dass wir im Westen uns regelrecht krank essen. Amerika geht mit Fast Food und immer mehr Superschwergewichtigen voran, wir folgen dicht auf. Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes, Herz- und Kreislaufkrankheiten bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt erreichen

Grillso.jpg

… zum eigenen Schaden üppig essen, während die Welt hungert!

Es ist längst allgemein bekannt, dass wir im Westen uns regelrecht krank essen. Amerika geht mit Fast Food und immer mehr Superschwergewichtigen voran, wir folgen dicht auf. Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes, Herz- und Kreislaufkrankheiten bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt erreichen schon mehr als jeden Zweiten. Immer mehr sind auch schon Kinder betroffen. Aber wissen wir denn nicht, wie man sich richtig ernährt? ­­­­­­­

Wir bringen uns um mit Messer und Gabel

Uns wird von allen Seiten nur gesagt, w a s wir essen sollen, nämlich frische Nahrung, nicht zu sehr verkocht und mit einem guten Anteil an Obst und Gemüse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) predigt seit eh und je, dass das allgemeine Nahrungsangebot in unseren Breiten so gut ist, dass man außer bei Krankheit und Rekonvalenzenz keine Nahrungsergänzungen braucht.

Tatsächlich ist überall dort, wo mit Bedacht eingekauft und gekocht wird, wirklich bei den Mahlzeiten alles auf dem Teller, was wir überhaupt mit unserer Nahrung an Energie gewinnen und an Vitalstoffen für den Erhalt unserer körperlichen, geistigen und seelischen Funktionen tun können. So können wir wenigstens täglich einen Blick darauf werfen, was wir jeden Tag an Aminosäuren, Vitaminen, Fettsäuren, Mineralstoffen, Enzymen, Pigmenten und allen bereits bekannten und auch den vielen erst noch auf ihre Entdeckung harrenden Nebenstoffen brauchen. Das Dumme ist, das heißt nicht, dass unser Körper diese guten Dinge auch akzeptiert. Nicht ohne Grund haben Untersuchungen ergeben, dass in unseren Krankenhäusern und Seniorenheimen bis zu 60 Prozent der älteren Besucher und Bewohner trotz auf dem Papier gesunder Nahrung mit wichtigen Vitalstoffen unterversorgt sind, was zwar von den Autoren auf allerlei Gebrechen des Alters zurückgeführt wird. Mit der nachbeschriebenen nativen Nahrung, deren reicher Inhalt zuverläsig voll verstoffwechselt wird, sähe das ganz sicher anders aus.

Gute Nahrung hat nur ihren Wert, wenn sie auch verstoffwechselt wird

Es kommt nicht allein darauf an, was wir auf den Teller tun und uns einverleiben. Denn nur, was auch im Körper verstoffwechselt wird, kommt uns zugute. Hierzu muss man wissen, dass bei der Pflanzenkost, dem wichtigsten Teil unserer Nahrung, seit Hunderten von Millionen Jahren die Eiweiße (Proteine) ausschließlich in wenigen genau definierten Formen und Gebilden wachsen, die zudem immer in physikalischer Verbindung mit der Fülle der anderen Vitalstoffe vorkommen. Die Enzyme als die eigentlichen Träger der Verdauung im Dünndarm sind mit ihren aktiven Bereichen, den sog. heißen Zonen, seit eh und je regelrecht auf diese besonderen Formen “geeicht”. Sind diese nativen Formen beschädigt, können die Enzyme sie nicht oder nur sehr unvollkommen spalten und die Spaltprodukte in die Blutbahn übergeben. Viele Enzyme sind so “substratspezifisch” ausgelegt, dass sie denaturierte Nahrung überhaupt nicht verstoffwechseln.

Es ist damit zwar nicht alles gleich Abfall, was denaturiert im Dünndarm ankommt. Aber ohne dass einmal jemand genau das Ausmaß des Schadens gemessen hätte, ist offenkundig, dass wir mit der denaturierten Nahrung herzlich schlecht versorgt werden. Wir müssen Mengen wertvoller Nahrung in uns hineinstopfen, um ein Minimum an Vitalstoffen verwerten zu können. Es ist davon auszugehen, dass auch gesundheitsbewusste Esser nur unzureichend ernährt werden, wenn sie nicht als Ausgleich zur allgemein schlechten Ernährung wenigstens ein oder besser zwei kleine Portionen n a t i v e r Nahrung am Tag zu sich nehmen. Gewiss hat schon jeder gehört, dass die Vitamine vom Körper viel besser aufgenommen und verwertet werden, wenn sie nicht in isolierter Form in den Körper kommen, sondern zusammen mit den Nahrugsquellen, in denen sie sich gebildet haben. Das gilt aber eben nicht nur für die Vitamine, sondern für fast alle Vitalstoffe.

Die Lösung: Native Nahrung – nicht verkocht oder in der Magensäure gebadet

Um diesen Bedingungen nachkommen zu können, muss man wissen, dass es nur eine einzige Art nativer Nahrung gibt. Es ist die rohe fein vermahlene Pflanzenkost. Gerade solche Nahrung bekommen wir bei der bei uns allgemein üblichen Nahrung fast gar nicht ab. Schon geringe Hitzebehandlung denaturiert die Nahrung. Bei 55 ° C sind sogar alle mit der Nahrung eingebrachten Enzyme völlig inaktiv. Aber auch heftige Erschütterungen (Mikrowelle) und insbesondere das “Bad in der Magensäure” zerstören die nativen Formen. Daher scheidet neben der gekochten, gebackenen und gebratenen Nahrung alle fleischliche Kost als Quelle nativer Nahrung aus, selbst wenn sie wie Tartar oder Sushi roh konsumiert wird. Schlimmer noch: auch alle pflanzliche Rohkost ist meist keine brauchbare Quelle nativer Nahrung. Wir Menschen sind nämlich fast alle zu essfaul, um sie so faserfein mit den Zähnen zu vermahlen, dass sie sich in Speichel und anderen Flüssigkeiten so verlöst, dass sie gar nicht im Magen liegen bleibt sondern in wässriger Nährlösung den Magenpförter passiert und sich sogleich auf den riesenhaften Verdauungsflächen des Dünndarms ausbreitet.

Man hat festgestellt, dass denatuierte Nahrung, die ja immer erst im Magen zum Nahrungsbrei, dem sog. Chymus, gemacht wird, den Magen nur in kleinsten Portionen im Takt einiger Minuten verlässt. Dies führt dazu, dass der an die sechs Meter lange Darm diese Nahrung bereits auf seiner ersten Strecke von nur etwa einem Meter verstoffwechselt und der goße Rest des Darms ständig unbeschäftigt bleibt. Und das soll “normal” sein?

Zu all diesen bisher allgemein nicht bedachten oder geflissentlich übersehenen Problemen gibt es auch einige Z e i t f e n s t e r , die für die richtige Ernährung zu beachten sind. Nicht damit gemeint ist, dass man morgens essen solle wie ein Kaiser, usw. Das ist Unsinn. Morgens müssen unsere Batterien nicht aufgeladen werden. Wir haben von Natur aus umfangreiche Nahrungsreserven, die wir von Zeit zu Zeit auch einmal angreifen sollten. Man denke nur an die Fettpolster, aber auch an die Reserven in der Leber. Zwei Antworten auf die Frage, w a n n man was essen soll, sind von wirklich großer Bedeutung.

Native Nahrung auf leeren Magen = Essen für die Lebensstimmung

Nur wenn man täglich eine kleine Portion nativer fein vermahlener Pflanzennahrung auf den leeren Magen verzehrt, die in wässriger Nahrlösung mit zugleich aufgenommenen Flüssigkeiten nicht im Magen festgehalten und in der Magensäure gebadet wird, kann eine solche Nahrung auch den körpereigenen Aufbau des so vielen Menschen immer wieder fehlenden “Wohlfühlhormons” Serotonin ankurbeln. Damit isst man zugleich für die Erzeugung einer guten Lebensstimmung.

Haben Sie schon einmal gehört, dass unsere Vettern in der Natur, mit denen wir den Verdauungstrakt und dessen Anbindung an die zentralnervösen endokrinologischen Steuerungen teilen, etwa infolge Mangels von Serotonin psychische Ausfälle hätten? Um native Nahrung zu bekommen, brauchen wir nur jeden Bissen roher Pflanzennahrung an die 100 Mal und mehr bis auf die letzten Fasern mit den Zähnen herunter zu mahlen. Wir haben aber heute alle so phantastische Küchengeräte, dass wir den Mühlen und Mixern diese Arbeit überlassen können und trinken dann nur die selbst hergestellte wässrige Nährlösung.

Abends Kohlenhydrate weglassen: Das kurbelt die Fettverbrennung an

Die Nutzung eines weiteren Zeitfensters ist wichtig für die Bekämpfung des Übergewichts. Abends spät soll man keine Nahrung mehr essen, die reich ist an Kohlenhydraten (z.B. Schokolade, Süßwaren, Chips, Kekse, Nudeln, Kartoffeln, Klöße, Brot, Gebäck, Alkohol). Besser ist es, wie die Südländer abends etwa ein wenig Gemüse, Fleisch oder Fisch zu essen. Nur dann wird später in der Nacht kein Insulin mehr gelockt, das die Fettzellen hermetisch verschließt. Nur dann wird die Phase der Fettverbrennung durch das Wachstumshormon, Glukagon und Schilddrüsenhormone eingeleitet. Dies ist der richtige Kerngedanke der sog. Schlafdiäten.

Die meist reichlich komplizierten Anleitungen der Schlafdiäten dagegen kann man getrost vergessen. Überhaupt geht es bei der richtigen Ernährug um eine nachhaltige dauerhafte Änderung dessen, was man isst, wie man es isst und wann, nicht um ein Kurzzeitprogamm zum Abspecken mit anschließender Zunahme durch den Jojo-Effekt.

Nativ essen heißt auch weniger essen

Weil natives Essen auf den leeren Magen das Esskontrollhormon Serotonin auf den Plan ruft und eine gewisse automatische Begrenzung der Mengen der verzehrten Speisen herbeiführt, Heißhungerattacken vermeiden hilft und die Gier auf süße und fette Speisen (zur sonst angestrebeten Lockung von Serotonin) beendet und weil native Kost im Gegensatz zur denaturierten heute normalen Kost viel besser verwertet wird, braucht der Mensch, der sich so ernährt viel weniger an Nahrungssubstanz. Dennoch ist er besser mit den wichtigen Vitalstoffen versorgt.

Wenn die Menschen in den hochindustrialisierten Ländern mit der weltweit schlechtesten Versorgung mehr Gewicht auf native Nahrung legen, bleibt mehr an Nahrung für den hungernden Rest der Welt. Natürlich lassen die Marktgesetze es nicht zu, dass einfach die reiche Welt Überschüsse an die ärmeren Länder abgibt. Aber es werden sich neue Verteilungsstrukturen ergeben, wenn wir weniger unklug und verschwenderisch mit den natürlichen Ressourcen umgehen. Das ist insbesondere in der Zukunft wichtig, nachdem die Spekulanten entdeckt haben, dass es sich lohnt, auch mit den Preisen für Grundnahrungsmittelchen ihre Spielchen zu treiben.

Wenn die Industrieländer zudem mehr auf pflanzliche Kost als auf den übertriebenen Fleischkonsum zu setzen – immerhin braucht man 10 kg Getreide, um 1 kg Fleisch zu “produzieren” -, könnte mit den dann frei werdenden Kapazitäten im gedachten Fall kluger Planung jeder Hunger in der Welt vermieden werden. Auch da trifft sich die Notwendigkeit des Umsteuerns im Interesse der Gesundheit der Menschen in den Industrieländern mit dem Interesse am Überleben der Menschen im Rest der Welt. Denn die übertriebene Fleischmast die in den Industrieländern nach dem Ende des 2. Weltkrieges eingesetzt hat, ist der Auslöser vieler Krankheiten. Als wir uns mit dem einen Sonntagsbraten in der Woche begnügten, gab es kaum einmal Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Denn der menschliche Körper braucht täglich nicht viel mehr als 40 g Eiweiß, wie die FAO befunden hat. Nehmen wir sehr viel mehr auf, wie es heute üblich ist, kann der Köper das nicht über die Nieren entsorgen und lagert es im Körper ab, bevorzugt zwischen den Arterienwänden, die dadurch starr werden und den den Blutdruck in die Höhe treiben.

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Was ist Deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

  1. Die Fleischsucht des Westens ist auf jeden Fall mit schuld am Hunger in der so genannten Dritten Welt und die Todesursache Nummer eins im Westen. Und eine Umstellung unsere Essgewohnheiten ist der einzig richtige Weg.
    Aber ist es der richtige Weg sich jeden morgen getrocknete Früchte und Getreide für 30EUR das halbe Kilogramm einzuverleiben? Ich denke nicht, da viele Ihrer Argumente nicht der Wahrheit entsprechen:
    1. L-Tryptophan ist schlecht wasserlöslich, somit gibt es keine wässrige Nährlösung die sich auf den gesamten Darm verteilen kann.
    2. Durch Denaturierung der Proteine wird die Primärstruktur nicht verstört sondern nur die räumlichen Strukturen, was zur Folge hat, dass sie im Darm leichter gespalten werden können, weil sie mehr „Angriffspunkte“ bieten
    Außerdem findet man die Inhaltsstoffe von Aminas® in einem guten Müsli. Warum also kein Müsli zum Frühstück?