Die Seele existiert auch nach dem Tod

- Bilden Naturwissenschaft und Religion künftig keine Gegensätze mehr? Photo: pixelio.de
Menschen mit Nahtoderlebnissen berichten von rätselhaften Phänomenen – häufig von einem Tunnel, an dessen Ende Licht erstrahlt. Auch seriöse Forscher behaupten: Die Seele gibt es wirklich. Sie gehen davon aus, dass das unsterbliche Bewusstsein genauso wie Raum, Zeit, Materie und Energie ein Grundelement der Welt ist. In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung “Die Welt” habe ich zu diesem Thema einen ganzseitigen Beitrag veröffentlicht. Dieser basiert auf Auszügen aus meinem Buch “Die geheime Physik des Zufalls“. Der nachfolgende Beitrag liefert einen Extrakt des Artikels.
Gewöhnlich nur im engsten Freundeskreis berichtet der US-amerikanische Chemiker Dr. James Grant, der mehrere Jahre in Deutschland an einem Max-Planck-Institut tätig war, über ein sonderbares Erlebnis während seines Studiums. Dieses hatte er nicht nur in den USA, sondern auch in London absolviert. Da im Studentenheim kein Platz mehr frei gewesen sei, habe er sich gleich nach seiner Ankunft in eine Warteliste eingetragen. Unerwartet rasch sei jedoch ein Zimmer frei geworden. Kurz nach dem Einzug sei er eines Nachts aufgewacht und habe in seinem Zimmer im Schein einer Straßenlaterne einen jungen Mann mit schwarzem, lockigen Haar bemerkt. Er habe sich furchtbar erschreckt und dem vermeintlichen Nachbarn gesagt, dass er sich wohl im Zimmer geirrt habe. Doch dieser habe überhaupt nicht reagiert, sondern ihn nur tieftraurig angeschaut. Nach dem Einschalten des Lichtes sei die Gestalt nicht mehr wahrnehmbar gewesen.”Da ich mir absolut sicher war, dass ich nicht geträumt hatte, erzählte ich am nächsten Morgen der Heimleiterin von der seltsamen Begegnung und beschrieb ihr genau, wie der junge Mann ausgesehen hat”, berichtet Grant. Daraufhin habe diese kurz im Archiv gesucht und ihm ein Foto gezeigt, auf dem er sofort den jungen Mann erkannt habe. Das schier Unglaubliche beschreibt Grant wie folgt: “Als ich Sie fragte, um wen es sich handele, erwiderte sie mit bebender Stimme, dass es mein Vormieter gewesen sei, der sich kurz zuvor das Leben genommen habe”.
Der Verfasser hätte diese Geschichte niemals erwähnt, wenn sie nicht aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen würde. Nicht minder fantastisch ist die Vision, die Emanuel von Swedenborg einmal hatte. Sein Beitrag gehört zu jenen handverlesenen Dokumenten, die auf Grund der vorhandenen Quellen als gesichert gelten. Professor Dr. Hans Schwarz, Ordinarius für Evangelische Theologie an der Universität Regensburg hat hierzu die zeitgenössischen Quellen studiert. In seinem Buch “Wir werden weiterleben” fasst er zusammen, was der aus Stockholm stammende Swedenborg einmal erlebt hat:
“An einem Juliabend im Jahre 1759 war Swedenborg in Göteborg zum Essen eingeladen worden, eine Stadt, die ungefähr 450 km südwestlich von Stockholm liegt. Plötzlich wurde Swedenborg bleich und sichtlich beunruhigt. Er ging in den Garten hinaus und kehrte mit der Nachricht zurück, dass in Stockholm ein großes Feuer, nicht weit von seinem eigenen Haus, ausgebrochen sei. Er behauptete, dass das Feuer schnell um sich greife, und sorgte sich um einige seiner Manuskripte. Schließlich beruhigt er sich und seufzte erleichtert: ‘Gott sei dank! Das Feuer ist bei der dritten Tür vor meinem Haus erloschen.’ Da einige der Anwesenden Häuser oder Freunde in Stockholm hatten, waren sie natürlich ebenso beunruhigt. Einer von Ihnen erzählte dem Gouverneur noch in der gleichen Nacht von dem Vorfall. Am nächsten Tag berichtete Swedenborg dem Gouverneur Einzelheiten über das Feuer. Die Nachricht von dem angeblichen Unglück verbreitete sich schnell in der Stadt. Doch dauerte es bis zum nächsten Tag, bis ein Bote aus Stockholm kam, der die Geschichte in allen Einzelheiten bestätigte.”
Erstaunlicherweise gibt es aber eine Vielzahl von Menschen, die im Gespräch unter vier Augen von Erlebnissen berichten, die nach landläufiger Meinung als übernatürlich gelten.
Aus Furcht, fortan als unglaubwürdig abgestempelt zu werden, scheuen die meisten von ihnen jedoch das Rampenlicht der Öffentlichkeit.
Derartige Befürchtungen könnten schon bald der Vergangenheit angehören, denn inzwischen gibt es eine Reihe von namhaften Physikern, die solche Effekte schlicht für real halten. Dabei kommen sie zu dem revolutionären Schluss, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt. Zu diesen gehört unter anderem der britische Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward von der Cambridge University aus seiner Überzeugung längst keinen Hehl mehr: “Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte”, versichert er.
Zusammenfassend kommt er zu dem Schluss, dass das menschliche Bewusstsein möglicherweise sogar grundlegender als Raum und Zeit sei.
Sollten sich die Thesen der Avantgarde unter den Physikern in nachfolgenden Forschungen bestätigen, dürfte dies unser Weltbild maßgeblich beeinflussen. So würden sich Naturwissenschaft und Religion fortan nicht mehr als Gegensätze gegenüberstehen. Vielmehr könnten sie sich komplementär ergänzen – geradewegs wie der rechte und der linke Schuh eines Menschen.











Claus Fritzsche
Hallo Herr Dr. Froböse,
großes Kompliment zu Ihren Beiträgen in der Tageszeitung DIE WELT und hier unter READERS EDITON!
Ich finde es immer wieder verblüffend, dass der Mainstream der Scientific Community - ganz in der Newton’schen Mechanik denkend, fühlend, intuitiv wahrnehmend, konditioniert - so große Berührungsängste und Denkblockaden in Hinblick auf Themen wie “Was ist Bewusstsein im physikalischen Sinne?” oder “Gibt es eine Seele?” hat … und dabei übersieht, dass die geistigen Überflieger vom Format eines Zeilinger, Wheeler, Dürr, d’Espagnat & Co. hier schon viel weiter sind.
Spektakuläre wissenschaftliche Paradigmenwechsel sind wohl noch immer den Querdenkern und Genies an den Rändern der Wissenschaft vorbehalten.
Wahrscheinlich liegt dies daran, dass die Erkenntnisse der Quantenphysik auch 2008 noch nicht den Weg in die Mehrzahl der wissenschaftlichen Köpfe gefunden haben. Die denkt nach wie vor MECHANISCH und untersucht isolierte Objekte. Hirnforscher vermuten das Bewusstsein im Gehirn, so als könnte man Shakespeare in der Druckerschwärze seiner Bücher finden und Tagesschausprecher auf den Platinen des Fernsehers.
Als kleine - Ihnen bestimmt bekannte - Ergänzung zu Ihren Ausführungen hier noch ein Link zu einem Interview des Kardiologen van Lommel, der in der Medizinzeitschrift THE LANCET die erste prospektive Nahtodesstudie publizierte:
http://www.psychophysik.com/html/re051-nahtodesforschung-s2.html
Herzliche Grüße
Claus Fritzsche
Mark Lindz
So ganz kann ich den Schlusssätzen nicht zustimmen. “Sollten sich die Thesen der Avantgarde unter den Physikern in nachfolgenden Forschungen bestätigen, dürfte dies unser Weltbild maßgeblich beeinflussen. So würden sich Naturwissenschaft und Religion fortan nicht mehr als Gegensätze gegenüberstehen. Vielmehr könnten sie sich komplementär ergänzen – geradewegs wie der rechte und der linke Schuh eines Menschen.” Religion hat meiner Meinung nach wenig mit diesen Phänomenen zu tun, auch sind Erzählungen von Menschen, die dem Tod nahe kamen, nicht aufschlussreich für eine wirkliche Existenz dieser “Seele”. Ich will nicht behaupten, dass die Aussagen von diversen Personen falsch wären, ich denke nur, dass sie nicht genügend Beweis für diese Theorien sind. Einerseits weil diese Personen ja nicht tot sind, andererseits weil ein Licht mehr symbolisch an eine Seele erinnert.
Ich frage mich erst einmal, wie man die “Seele” oder das “Bewusstsein” definieren will. Kann man das Erblicken eines bereits toten Menschen als Erblicken der Seele bezeichnen? Falls es eine Seele geben sollte, würde sie sich in Gestalt eines Körpers zeigen? Immerhin konnte James Grant das Gesicht identifizieren. Unheimlich genug, dass er diese Person gesehen hat und ich kann aus Erkenntnis sagen, dass es nichts angsteinflößenderes gibt als etwas unnatürliches und völlig abstraktes wahrzunehmen. Man könnte viele Gründe für solche Dinge finden. Kann man diese noch unter PSI einstufen oder sind sie etwas “anderes”?
Was mich auch beschäftigt ist, die Frage ob das Bewusstsein nur bei Menschen existiert oder jeder lebenden Form beigelegt ist. Ich fände es absurd zu behaupten, dass nur die Menschen ein solches besäßen, dann ist es meiner Meinung nach eine allgemeine Tatsache, dass jede lebende Form soetwas besitzt. Wäre das der Fall, so wäre die “Instinkt”-Theorie bei allen Tieren einschließlich Menschen nicht mehr fortlaufend, oder doch? Könnte man dann Leben nach Mustern von einem Bewusstsein unterscheiden?
Es war sehr interessant ihren Artikel zu lesen, zwar dachte ich gleich an X-Faktor als ich die erste “Geschichte” las, aber Gänsehaut habe ich noch immer.
Derwisch
Diese Themen beschäftigen mich seit einiger Zeit. Gibt es einen Existens nach dem Tod wie mag er wohl aussehen.
Hat sich schon jemand mal gedanken darüber gemacht was eigentlich unsere Welt so klar und allumfassend wahrnimmt. Das Auge kann es nicht sein es ist ein DNA Code aus Proteinen letzendlich Materie wiederum ein Vermittler zum Gehirn. Für das Gehirn gilt das selbe besteht im kleinsten aus Aminosäuren und Proteinen . Was genau intepretiert dies alles so perfekt. Der Zufall, glaube ich kaum. Chemische cocktails im gehirn?
Wie wir wissen ist Materie nicht lebendig und die alleinige Wechselwirkung von Materie ist nicht die Erklärüng für Bewusstsein.
Wenn man sich unsere Erde von außen vorstellt. So schön Blau Kreist um die Sonne. Man bewegt sich ein bischen weiter Weg von hin. Und was sieht man da. Ja nämlich das wir ziemlich gefangen sind dort Hilflos. Ja Vor allem alleine. Und eigentlich unmöglich das sie so existeren kann und unvorstellbar das sie Lebendig ist. Da Bewegt sich eine Energie in dieser Blauen Kugel die nichts ähnelt ja sie ist Lebendig. Jeder Physiker wird mir teilweise rechtgeben alles in Universum scheint so abgestimmt zu sein das die Erde existiern kann.
Die jenigen die Behaupten es sei ein reiner Zufall sind faul zum Rechnen und erschaffen sich ihre eigene Wirklichkeit und die Wissenschaft dafür missbrauchen das allerhöchste Wesen zu leugnen. Nennt mich wie ihr wollt einen Sektenanhänger oder blöden Gläubigen. Aber keiner kann leugnen das er auch möge er noch so steif behaupten er Glaube an nichts die Sehnsucht spürt, aber die Angst ihn davon abhält an irgwndetwas zu Glauben. Nicht wir sind einfältig sondern diejenigen die sich nichts vorstellen können sogar das Unmögliche das wir auch nach dem Tod existieren werden.
Danke für ihre Aufmerksamkeit