Schenkt man dem Blogbeitrag des amerikanischen New York Times Journalisten Saul Hansell Glauben, so hat Microsoft vor einen Copyright-Cop im Zune Player zu integrieren. Trotz der Dementierung des Softwarekonzerns hagelt es Kritik seitens der Blogsphäre.
Unauthorisierte Kopien werden aufgespürt
Saul Hansell hatte mit seinem Blogpost über einen vermeintlichen Copyright-Cop im Microsoft Zune Player erneut für Kritik beim Softwareriesen gesorgt. Angeblich habe Microsoft vor seinen portablen Musikabspieler in einem Softwareupdate mit einem Filter auszustatten, welcher unauthorisierte Kopien von Musik- und Filmdateien ausfindig macht. Diese Information will der New York Times Journalist indirekt von J.B. Perrette, dem Leiter der digitalen Verbreitung von NBC-Inhalten, erhalten haben. Es heißt, dass NBC in Verhandlungen mit Apple auf zwei Unstimmigkeiten gestoßen sei, erstens wegen der Preise für Podcasts, und zweitens wegen einem Filter für unauthorisierte Inhalte, den NBC bei einer Kooperation verhandelte.
Microsoft dementierte sofort
Laut dem amerikanischen Nachrichtensender habe Microsoft allerdings sofort beide Punkte akzeptiert, was nun zum Schluss kommen lässt, dass ein Filter für illegale Dateien integriert wird.
Microsoft dementierte die Vorwürfe sofort und schrieb im offiziellen Zune Blog, dass man keinerlei Pläne in dieser Richtung habe:
“Wir haben keine Pläne oder Verbindlichkeiten für die Implementierung einer Filtersoftware als Teil unseres Vertrages mit NBC.”
Photo Quelle/Copyright: Matías Vessuri, cc creative commons, via wikipedia.org
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