Was doch so alles durch die Schlagzeilen fällt

Während der US-Präsident Israel anfliegt, werden zwei amerikanisch-israelische Milliardäre und Wahlkampf-Spender von der israelischen Polizei befragt. Die Ermittler interessieren sich für Israels Premier Olmerts Umgang mit seinen Freunden, respektive deren Geldspenden und daraus entstandenen Freundschafts-Diensten. Zuvor war bereits das Handelsministerium von der Polizei durchsucht worden; die Ermittler interessieren sich für

laurab.jpgWährend der US-Präsident Israel anfliegt, werden zwei amerikanisch-israelische Milliardäre und Wahlkampf-Spender von der israelischen Polizei befragt. Die Ermittler interessieren sich für Israels Premier Olmerts Umgang mit seinen Freunden, respektive deren Geldspenden und daraus entstandenen Freundschafts-Diensten. Zuvor war bereits das Handelsministerium von der Polizei durchsucht worden; die Ermittler interessieren sich für Akten aus der Zeit des Handels- und Industrieministers Ehud Olmert

Laura Bush besucht im lachsfarben gehaltenen Deux-Piece die “Hand in Hand”–Schule in Jerusalem; eine von gerade mal fünf Schulen in Israel und Palästina, in denen arabische und jüdische Kinder zusammen die Schulbank drücken. Am Vortag wurde jedes der Kinder vom Secret Service fotografiert und identifiziert – man kann nie wissen.

Die israelische Armee schliesst “bis auf weiteres” einen Checkpoint, bekannt als “Checkpoint 17″ im Norden von Nablus. Gleichzeitig wird ein rundes Dutzend vorübergehender Checkpoints rund um die Stadt errichtet.

Ein palästinensischer Arbeiter stirbt unter ungeklärten Umständen als er versucht, illegal die israelische Sicherheitsmauer zu passieren, um in Jerusalem zu seiner Arbeit zu gelangen. – Viele Fragen, keine Antworten.

Hamas’ Gesundheits- und Informationsminister Bassem Naeem schreibt in einem offenen Brief im Guardian: “Der Holocaust war nicht bloß ein Verbrechen gegen die Menschheit, sondern eines der abscheulichsten Verbrechen in der modernen Geschichte. Wir verurteilen dies.”

Nadime Gordimer, südafrikanische Nobelpreisträgerin und Schriftstellerin, ruft Israel zum Gespräch mit seinen Feinden auf. “Sie können keine Gespräche führen, ohne Hamas und Islamic Jihad einzuschliessen, alle müssen miteinbezogen sein, wenn sie Resultate erzielen wollen.”

40 Familien wollen den Kibbutz Kfar Aza verlassen. Eine Qassam-Rakete, abgefeuert von palästinensischen Extremisten aus dem Gaza-Streifen, war am Freitag im Kibutz eingeschlagen und hatte einen Mann getötet.

Was doch an einem einzigen (Vormit-)Tag im israelisch–palästinensischen Konflikt so alles zwischen die Schlagzeilen fällt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf andremarty.com.

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