Gefährliche Sonnenstrahlen – unverzichtbare Sommerbräune: Seit Jahrzehnten ist ein sommerlich sportlich gebräuntes Aussehen in unserer Gesellschaft ein Muss für die Menschen aller Geschlechter und jeden Alters…
Es erlaubt die Assoziation mit allem was wir wertschätzen: persönliche Ausstrahlung, Sex-Appeal, Schönheit, sportliche Kraft und Leistungsfähigkeit, Wohlstand, Freizeit, Luxus und sogar Gesundheit. Die Wirklichkeit sieht heute immer öfter ganz anders aus: die der Sonne und der Sonnenbank immer wieder ausgesetzte Haut wird faltig und schrumplig. Der Hautkrebs hat von allen Krebsarten die höchsten Zuwachsraten. Solche Gefahren werden indes kaum jemanden von den Mühen abhalten, durch die Erlangung intensiver Urlaubsbräune seinen persönlichen Status zu verbessern.
Nur wenige weichen der Sonne einfach aus, um den von ihr ausgehenden Gefahren zu entgehen. Aber es gibt ja die Möglichkeit, sich mit einem chemischen Panzer gegen die Kraft der Sonne zu schützen, indem man sich – streng nach Vorschrift – vor dem Sonnenbad eine der vielen hochwirksamen Sonnencremes auf die nicht von Textilien bedeckten Hautpartien aufträgt. Je nach gewähltem Sonnenschutzfaktor und Gewöhnung kann man sich damit an Sonnentagen viele Stunden draußen aufhalten.
Leben spendendes Sonnenlicht
Die unschätzbaren gesundheitlichen Vorteile des Aufenthalts im Freien, in Sonne und frischer Luft kann man so ohne Schaden genießen. Denn die Sonne ist ein wahres Lebenselixier. Der Aufenthalt in der Sonne fördert auf bisher noch nicht erforschte Weise in messbarem Umfang die Entstehung des für unser Wohlbefinden und eine Unzahl anderer psychischer und körperlicher Wirkzusammenhänge einfach unerlässlichen Neurohormons und Botenstoffes Serotonin. Denken Sie nur an die deutlich erhöhten Suizidraten im lichtarmen Norden und die mit ca. 35 Jahren extrem geringe Lebensdauer der Eskimos. Die Sonne fördert aber nicht nur die Entstehung einer positiven Lebensstimmung, wie Dr. Ruediger Dahlke diesen angenehmen Grundzustand des Menschen genannt hat. Kreislauf und Stoffwechsel werden durch sie angeregt und Vitamin D gebildet, das die Knochen stabilisiert. (vgl. www.dahlke.at)
Komplizierte Kontrolle
Menschen mit von Natur aus dunkler Hautfarbe von kaffebraun bis schwarz haben kaum Probleme mit Hautschäden durch die Strahlen der Sonne. Natürlich kann auch ihre Haut verbrennen, wenn sie über Stunden und Stunden platt in praller Sonne liegen. Aber wer von ihnen käme je auf eine solch dumme Idee! Sie haben einen hochwirksamen Schutz gegen die Strahlen der Sonne durch Pigmente, die in ihre Haut eigelagert sind. Wir können es ihnen ein wenig nachmachen, indem wir vorsichtig dosiert die UVA-Strahlen an unsere Haut heranlassen, damit sie aus dem Blutstrom heraus Pigmente in die Zellen der Oberhaut locken. Dies gelingt nicht immer gut, weil wir die Zeiten und den dabei meist unverzichtbare Einsatz der Sonnenschutzcremes nicht richtig berechnen. Die Folge ist die Verbrennung der Haut, der lästige und oft sehr schmerzhafte Sonnenbrand.
Eine tolle Lösung: Algen bieten Sonnenschutz von innen
Und da kommt eine bisher nur wenig bekannte Hilfe auf den Plan, die den Umgang mit der Sonne wirklich ganz leicht macht. Diese Hilfe kommt von einer der ältesten und ursprünglichsten Lebensformen auf dieser Erde, den Algen. Eine Gruppe von ihnen stellt nach heute gesicherten Erkenntnissen eine bedeutende Hilfe beim Schutz gegen die Strahlen der Sonne dar. Es sind die bekannte Süßwasser-Zuchtalge Chlorella, die einzige Alge, die in der EU rechtlich als Lebensmittel und nicht als Nahrungsergänzungsmittel anerkannt ist, die gleichfalls weithin bekannte Alge Spirulina, die als Süßwasser-Zuchtalge und als Meeresalge erhältlich ist und die erst jetzt starke Verbreitung findende rote Meeresalge Astaxanthin. Nur der Korrektheit halber ist anzumerken, dass es sich bei allen diesen Lebewesen nicht wirklich um solche Algen handelt, wie wir sie aus unseren Teichen kennen. Biologisch gesehen sind sie sämtlich Mikrobakterien. Wie ich am eigenen Leibe in vielen Jahren festgestellt habe, vermittelt ihr regelmäßiger sparsamer Konsum einen ganz bedeutenden Schutz gegen die Strahlen der Sonne, praktisch einen Sonnenschutz von innen. Ich habe am eigenen Leibe festgestellt und es bei ungezählten anderen gesehen, dass diese Algen eine einmal erlangte sommerliche Bräune besser konservieren und den ganzen Winter hindurch eine angenehme sportliche Färbung der Haut konservieren. Der Aufenthalt in der folgenden Sonnensaison ist dann auch weit problemloser zu bewältigen. Man ist damit schon fast so gut gegen das Aufkommen eines Sonnenbrandes gefeit wie ein Mensch mit von Natur dunkler Haut. Je nach Hauttyp und Extensität der Sonneneinstrahlung sollte man die wirksamen Sonnenschutzcremes nicht ganz beiseite tun. Viele kommen so aber bequem durch Sommer, ohne sich laufend einschmieren zu müssen.
Alle unsere Körperzellen reden doch tatsächlich miteinander!
Inzwischen sind die Gründe für die Schutzwirkungen dieser Algen bekannt. Wer sie verzehrt oder als Nahrungsergänzung als Kapsel oder Pille einnimmt, versorgt seinen Körper mit Carotinoiden, die die erst seit einigen Jahren in der Biologie eingehend erforschte Kommunikation von einer Körperzelle zur anderen gegen die schädliche Wirkung der in unserem Körper ganz natürlich immer wieder entstehenden „freien Radikale“ eindämmen. Die Zell-Zell-Kommunikation (ZZK) besorgt über kleine Kanäle, die sog. Gap Junctions (GJs) den Austausch von niedermolekularen Verbindungen zum Zwecke der Signalführung von molekularen und elektrischen Signalen und zudem den Austausch von Nährstoffen. Wer hätte je daran gedacht, dass alle Zellen unseres Körpers sich ständig mit ihren Nachbarn unterhalten und Nährstoffe austauschen?! Sie beherrschen sogar drei verschiedene „Sprachen.“ Die Regulation der ZZK erfolgt nämlich auf transkriptioneller, posttranskriptioneller und posttranslationaler Ebene. Die ZZK über GJs ist für viele verschiedene zelluläre Funktionen wie z.B. die Regulation von Wachstum, Differenzierung und Entwicklung der Zelle von Bedeutung. Bedenkenswert ist auch, dass bei der Untersuchung von Krebszellen regelmäßig das Fehlen der ZZK festgestellt wird. (Vgl. docserv.uni-duesseldorf.de)
In diesen Zusammenhang gehören offensichtlich auch die Erkenntnisse von Professor F.A. Popp, der als Erster zwischen den Zellen lebender Wesen ein Leuchten auf Quantenebene festgestellt hat, dessen Bedeutung allerdings noch genauer zu erforschen wäre. (Vgl. www.biophotonen-online.de)
UVA-Strahlung ist als zellulärer Stressor bekannt. Die Düsseldorfer Biologin Felicitas Daubrawa konnte im Verlauf ihrer Dissertation zeigen, dass UVA-Strahlung die ZZK in humanen Hautfibroblasten zu ca. 30 % hemmt. Die Behandlung mit Carotinoiden (ß-Carotin, Astaxanthin, Canthaxanthin) schützte die Zellen vor der von UVA-Strahlung induzierten Inhibierung der ZZK. Dies macht verständlich, dass diese Carotinoide als endogene Sonnenschutzmittel beim Menschen wirksam sind, (Vgl. http://docserv.uni-duesseldorf.de)
Die Sportmedizin nutzt schon seit langem die Vitamine Beta-Carotin, E und C zur Bekämpfung der freien Radikale, die ja durch vermehrten Sauerstoffverbrauch beim Sport in besonderer Menge entstehen. Entscheidend ist aber die Arbeit der Carotine, die nur von den Vitaminen E und C unterstützt werden. Da über Möhrensaft viel zu wenig an Carotinen zu gewinnen war, schluckte man Vitamintabletten. Dass die damit gelieferten Vitamine vom Körper weit weniger gut aufgenommen werden als wenn sie als Bestandteile natürlicher pflanzlicher Nahrung inkorporiert werden, ist allgemein bekannt. Inzwischen sind dort aber längst die Algen in Gebrauch. Die extrem stark mit Carotinoiden getränkte Rotalge Astaxanthin ist in der EU als Nahrungsergänzungsmittel nur in einer täglichen Dosis von 0,2 mg zugelassen, während sie in den U.S.A. auch in weit höherer Dosierung für eine Vielzahl von Einsätzen im gesundheitlichen Nutzen Gegenstand von Studien und praktischer Anwendung ist wie z.B. bei fehlender Fruchtbarkeit von Mann und Frau. Studien aus den U.S.A. belegen, dass Astaxanthin gegenüber Vitamin E eine 550 fach stärkere antioxidative Wirkung hat. (Vgl. www.astafactor.com/vitamin-e.htm)
Dass andere Algen wie Spirulina und Chlorella, die „nur“ etwa ein Zehntel der Menge an Carotinoiden gegenüber Astaxanthin mitbringen, als Sonnenschutz von innen einen geringeren praktischen Wert hätten, ist damit nicht gesagt. Von den anderen Algen kann man nämlich undenklich eine weit größere Menge zu sich nehmen. Chlorella schließlich hat den Vorteil, dass sie neben Beta-Carotinen noch chlorellaeigene Carotine aufweist, die bei der Addition dessen, was an Beta-Carotin unbedenklich aufgenommen werden kann, nicht mit zu zählen sind.
Mit den Algen kommt schließlich auch Calcium in für unseren Verdauungsapparat besonders gut verwertbarer Form in jede Körperzelle. Calcium hat ebenfalls eine zellstabilisierende Wirkung. Es vermindert die Freisetzung der von Histaminen, den Gewebshormonen, die allergische Hautreaktionen auslösen. Solche Allergien können die Folgen von Sonnenbränden stark verschlimmern. (Vgl. http://www.hr-online.de)
Mit nativer Nahrung generell und durch die Nahrungsalge Chlorella im Besonderen wirkt man schließlich dem sehr häufigen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen effektiv entgegen, der durch unvernünftige Auswahl (Industriezucker, Transfette) und falsche Zubereitung (Denaturierung, Zerkochen) und Essweise (Kaufaulheit bei Rohkost) und geradezu extrem durch Fast-Food und Fertig-Nahrungsmittel zum fast allgemeinen Problem geworden ist, das zweifellos die Basis für die schrecklich grassierenden „Volkskrankheiten“ darstellt.
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