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Wissenschaft

GWUP und Komplementärmedizin: “Hilfe Skeptiker!”

Montag, den 2. Juni 2008 um 12:25 Uhr von Claus Fritzsche
Alternativmedizin - von den Einen begrüßt, von den Anderen skeptisch beäugt. Photo: Paul-Georg Meister/via pixelio.de

Unter der Überschrift “Berliner Charité besetzt Deutschlands erste Professur zur Erforschung der Komplementärmedizin (Alternativmedizin)” informierte Europas größte Uniklinik die Öffentlichkeit kürzlich über die Einrichtung einer von der Karl und Veronica-Carstens-Stiftung finanzierten Stiftungsprofessur. Die Meldung fand ein großes und ausschließlich positives Medienecho: dpa, Welt, Ärzte Zeitung, Deutsches Ärzteblatt und sogar Bild und Brigitte publizierten Meldungen bzw. ein Interview mit Prof. Dr. Claudia Witt. Für die Urheberin dieser Meldungen ist das große Interesse kein Wunder, nehmen laut Witt doch über 60 Prozent der Bevölkerung Angebote der Komplementärmedizin in Anspruch.

Kritik vom Skeptiker-Verein GWUP e. V.

Eine kritische Stimme gab es auch: Der zur Skeptikerbewegung gehörende Verein GWUP e. V. veröffentlichte eine Pressemeldung mit der Schlagzeile: “GWUP kritisiert neue Professur für Komplementärmedizin an der Charité”. Auf der Internetseite von openPR behauptet der Verein, erste Aussagen von Beteiligten und Wortführern der Charité, wie Stefan Willich, würden angeblich wenig Gutes für das Festhalten an wissenschaftliche Standards verheißen. “Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ‘Komplementärmedizin’ wünschen.” Konkrete Belege für diese ehrabschneidende Behauptung liefern die Skeptiker in ihrer Pressemeldung nicht, für eine angeblich wissenschaftliche Vereinigung ein ungewöhnlicher Vorgang.

Zwischen Wissenschaft und Hochstapelei

Verantwortlich für die Meldung ist GWUP-Geschäftsführer Dipl.-Ingenieur Amardeo Sarma, der ein Studium der Elektrotechnik absolvierte und nach eigenen Angaben “Manager bei NEC Network Laboratories” ist. Auf der Webseite des Vereins präsentiert sich Amardeo Sarma indirekt als Experte für das Turiner Grabtuch, Erdstrahlen, Wünschelruten und die Homöopathie. Sarma hat, dies sei am Rande erwähnt, keine wissenschaftlich forschende Qualifikation mit Nähe zur Komplementärmedizin und es gibt von ihm auch keine einzige Publikation zur Homöopathie in anerkannten Wissenschafts-Medien.

GWUP ist keine wissenschaftliche Standesorganisation

In leichter Abwandlung eines Bonmots von F. W. Bernstein ließe sich hier auch sagen: “Die schärfsten Kritiker der Elche sind selber welche.” Die GWUP ist, darauf weist Wikipedia-Administrator Fossa auf seiner Benutzerseite hin, entgegen ihres Namens keine wissenschaftliche Standesorganisation sondern ein Verein, der Aktivisten der Skeptikerbewegung organisiert. Fossa schreibt dazu:

“Die Tatsache, dass sich vor allem Akademiker, darunter auch Wissenschaftler, in der GWUP zusammengeschlossen haben, ändert daran nichts: Sie treten hier nicht als Wissenschaftler, sondern als Aktivisten auf. Die Ansichten solcher weltanschaulicher Vereine sind nur in Ausnahmefällen wiederzugeben, wenn sie wie beispielsweise Kirchen, ADAC oder Gewerkschaften über eine hohe Öffentlichkeitswirkung verfügen, und müssen dann … als z. B. kirchliche Meinung attributiert und gesondert am Ende des Artikels dargestellt werden. Die GWUP ist jedoch kein solcher Ausnahmefall; ihr Standpunkt muss deshalb genau wie der Scientologys, der EAP oder der Krabbelgruppe Graz-Süd, gar nicht wiedergegeben werden.”

Auch wenn es sich hier um die persönliche Meinung eines Wikipedia-Administrators handelt, so lassen sich die Behauptungen in Hinblick auf das Thema “GWUP & Komplementärmedizin” einfach belegen.

Wissenschaftler oder wissenschaftlich Interessierte?

Forscher, welche die Komplementärmedizin mit wissenschaftlichem Anspruch erforschen, organisieren sich zum überwiegenden Teil in der “International Society for Complementary Medicine Research”. Sie publizieren und diskutieren ihre wissenschaftlichen Arbeiten in mittels Peer-Review qualitativ geprüften wissenschaftlichen Fachzeitschriften wie z. B. Forschende Komplementärmedizin, Homeopathy, Complementary Therapies in Medicine oder Natural Standard.

Die GWUP wirbt in ihrer Selbstdarstellung sehr geschickt mit über “800 Wissenschaftlern und wissenschaftlich Interessierten”. Geht es um die Erforschung der Komplementärmedizin, so liegt der Anteil der “wissenschaftlich Interessierten” allerdings bei 100 Prozent. Die GWUP verfügt hier über diverse selbst ernannte Experten, die sich - vom Biometriker Prof. Jürgen Windeler einmal abgesehen - durch folgende Merkmale auszeichnen:

1. Forschungstätigkeit:
Kein “Experte” kann eine wissenschaftlichen Kriterien genügende Forschungstätigkeit im Bereich der Komplementärmedizin nachweisen.

2. Wissenschaftliche Publikationen:
Kein “Experte” verfügt über mittels Peer-Review qualitativ geprüfte wissenschaftliche Publikationen zum Thema Komplementärmedizin in anerkannten Wissenschafts-Medien. Die entsprechenden Veröffentlichungen der GWUP spielen sich primär in der eigenen Szene ab und sind von dem Teil der Scientific Community isoliert, welcher sich forschend mit Komplementärmedizin beschäftigt. Sehr viele zitierte Beiträge entstammen dem eigenen Vereinsblatt SKEPTIKER oder fachfremden Medien. Kein einziger Beitrag entstammt seriösen und geprüften Wissenschafts-Medien wie z. B. Forschende Komplementärmedizin, Homeopathy, Complementary Therapies in Medicine oder Natural Standard.

3. Fachliche Qualifikation:
Viele der “Experten” geben Anlass zu großem Zweifel daran, ob sie vor dem Hintergrund ihrer fachfremden Qualifikation wie z. B. Informatik, Mathematik, Physik oder Geophysik über ausreichend Grundlagenwissen verfügen, um an einer interdisziplinären Fachdiskussion zumindest auf Volkshochschul-Niveau teilnehmen zu können. Die pauschalisierende und sinnentstellende Aussage “Die GWUP weist darauf hin, dass die sogenannte Komplementärmedizin bereits seit Jahren an der Universität von Exeter durch Professor Edzard Ernst erforscht worden ist – mit vernichtendem Ergebnis.” weist die Autoren der Pressemeldung als primär weltanschaulich motivierte Laien aus.

Die Thematik ist viel zu komplex, als dass sie sich in naiver Form pauschalisieren (”gut/böse”, “schwarz/weiß”) und auf die Sichtweise einer Einzelperson verdichten ließe. Von der fragwürdigen Bedeutung einzelner so genannter “Visible Scientists” (hohe Bekanntheit in den Medien, geringe Reputation unter Kollegen) ganz zu schweigen.

5. Stand der Forschung:
Aussagen der GWUP zur Komplementärmedizin geben weder den Stand der Forschung noch das in der Scientific Community bestehende vielschichtige, komplexe und uneinheitliche Meinungs-Spektrum korrekt wieder. Die GWUP hat hier die Angewohnheit, Informationen sinnentstellend zu selektieren, zu pauschalisieren und zu vereinfachen, ohne Rechenschaft darüber abzugeben, warum sie bestimmte Informationen verschweigt und andere wiederum erwähnt. Der Verein zitiert beispielsweise gerne das von der Medizinzeitschrift The Lancet voreilig proklamierte vermeintliche Ende der Homöopathie, verschweigt jedoch die anschließende Fachdiskussion (siehe auch: “Lancet und die Rehabilitierung der Homöopathie”). GWUP-Mitglieder erwähnen gerne das Buch “Die Andere Medizin”. Sie verschweigen jedoch gleichzeitig die gravierenden Mängel, welche z. B. Kienle & Kiene (”Die Andere Medizin - Evidenz- oder Eminenz-basiert?”) im Deutschen Ärzteblatt oder Prof. Karl-Ludwig Resch in der Forschenden Komplementärmedizin (“Die Andere Medizin: Gut gemeint - schlecht gemacht”) geäußert haben. Kontroverse, offene und transparente Diskussionen werden in der Scientific Community als wertvolle Basis zur Meinungsbildung zugelassen. Auf der Webseite der GWUP werden sie hingegen, ganz im Stile des früheren SED-Zentralorgans “Neues Deutschland”, überwiegend verschwiegen.

6. Rechenschaftsberichte:
Obwohl der Name “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von” dies suggeriert, handelt es sich bei der GWUP nicht um eine wissenschaftliche Forschungsorganisation. Dokumentiert beispielsweise das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e. V. (IGPP) in Freiburg seine wissenschaftliche Arbeit in 100 Seiten langen Rechenschaftsberichten, so publizierte die GWUP seit ihrer Gründung im Jahre 1987 noch nie ein vergleichbares Dokument. Kein Wunder: Der Arbeitsschwerpunkt des Vereins liegt nicht in der wissenschaftlichen Forschung, sondern in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Sinne der eigenen Weltanschauung. Wer Zweifel an dieser Behauptung hat, der sollte die Insider-Berichte diverser ehemaliger GWUP-Mitglieder wie z. B. Edgar Wunder (Mitbegründer des Vereins), Rudolf Henke, oder Stephan Matthiesen (Ex-Redaktionsleiter der Vereinszeitschrift SKEPTIKER) aufmerksam studieren.

7. Pseudowissenschaft:
Der Verein GWUP ist in den vergangenen Jahren durch verschiedene eigene Untersuchungen und vermeintlich wissenschaftlichen Arbeiten aufgefallen, die sich in nahezu allen Fällen durch gravierende methodische und fachliche Fehler auszeichneten. Hätte die GWUP ein primär wissenschaftliches Interesse, so müsste sie eine offene und kritische Hinterfragung und Diskussion ihrer eigenen “Forschungsarbeiten” begrüßen und fördern. Sie weicht einer öffentlichen Hinterfragung und Diskussion ihrer Arbeiten jedoch systematisch aus und will die volle Kontrolle darüber haben, wer sie kritisch hinterfragen darf und wer nicht. So z. B. im Falle des pseudowissenschaftlichen “Heiler-Tests” von Prof. Martin Lambeck.

Dogmatismus und 100 Prozent Weltanschauung

Fazit: Im Gegensatz beispielsweise zur “International Society for Complementary Medicine Research” ist der Verein GWUP e. V. weder eine Forschungsorganisation noch eine wissenschaftliche Standesorganisation. Die GWUP ist stattdessen ein Verein, der Aktivisten der Skeptikerbewegung eine organisatorische Plattform bietet. Wer erfahren will, welche Wut, Frustration, Ohnmacht und welcher Groll Vertreter der Skeptikerbewegung motiviert und antreibt, für den lohnt sich ein Besuch der Webseite www.kidmed.de von Kinderarzt Ralf Behrmann. Heilpraktiker und naturheilkundlich arbeitende Ärzte werden hier allem Anschein nach als potentielle Mörder wahrgenommen und Herr Behrmann drückt mit herzerfrischender Offenheit aus, was andere Vertreter der Skeptikerbewegung wegen der ungünstigen Medienwirkung lieber verklausuliert in Worte fassen.

Spätestens an dieser Stelle stellt sich die Frage, in welchem Maße mache Vertreter der Skeptikerbewegung der Öffentlichkeit tatsächlich Hilfe anbieten können und in welchem Maße sie selbst hilfsbedürftig sind. Sollte Letzteres der Fall sein, so darf man einigen “Skeptikern” durchaus mit Nachsicht begegnen und ihnen für ihren Weg das Beste wünschen.

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56 Reaktionen zu “GWUP und Komplementärmedizin: “Hilfe Skeptiker!””

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  1. Ulrich Berger

    am 2. Juni 2008 um 13:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Fritzsche, danke für die Werbung! Der Bekanntheitsgrad der GWUP wird durch ihr Gegeifer sicher weiter steigen. Wer sich für die Hintergründe interessiert, warum sich der Betriebswirt und PR-Texter Claus Fritzsche als Verteidiger der “wissenschaftlichen” Komplementärmedizin geriert, der sehe hier nach:
    http://www.gwup.org/themen/texte/skeptikerpuc/gwupkritik1.html
    Interessant vielleicht auch das hier:
    http://kritischgedacht.wordpress.com/2008/04/19/jenseitige-quantenphsiker/#comment-321

    Beste Grüße, Ulrich Berger

  2. Claus Fritzsche

    am 2. Juni 2008 um 15:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Berger,

    vielen Dank für Ihre wertvollen ergänzenden Hinweise und Links!

    Haben Sie Lust auf eine kleine Fachdiskussion über methodische Fehler Ihres ARD-Wünschelrutentests (Thema: Auswahl der Probanden & Effektstärke), über Falschaussagen rund um den vermeintlichen “Heiler-Test” von Herrn Lambeck (Thema: u. a. fehlende Software von Ärztin Y), über die Kritik am Buch “Die Andere Medizin” (Thema: fehlende und noch offene Antwort von Prof. Edzard Ernst zu den bisher nachgewiesenen Falschangaben)?

    Dies sind nur einige Themen, deren öffentliche Diskusison den Bekanntheitsgrad der GWUP bestimmt erhöhen würde. Und wenn sogar ein PR-Texter in der Lage ist, Ihren Verein in Erklärungsnöte zu bringen, dann verspricht dies doch zumindest gute Unterhaltung.

    Sonnige Grüße aus dem Rheinland… ;-)

    Claus Fritzsche

    P. S. Wenn ich Sie richtig verstehe, dann haben Sie es vorgezogen, auf meine Argumente in diesem Artikel nicht direkt einzugehen. Also z. B. ganz konkret auf meine Punkte 1 bis 7. Wann holen Sie dies nach?

  3. Ulrich Berger

    am 2. Juni 2008 um 17:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Fritzsche,

    Über methodische Fehler “meines” ARD-Wünschelrutentest kann ich leider nicht diskutieren, weil ich einen solchen Test weder geplant noch durchgeführt habe. Wenn Sie sich aber für methodische Fehler interessieren, dann finden Sie solche zuhauf etwa in den von Ihnen gepriesenen “seriösen und geprüften Wissenschafts-Medien wie z. B. … Homeopathy”. Als Einstieg bietet sich etwa diese Quellensammlung an:
    http://apgaylard.wordpress.com/memory-of-water-issue-of-homeopathy-critical-resources/

    Aber eigentlich haben Sie schon richtig verstanden: Ich ziehe es vor, auf Ihre sogenannten Argumenten hier nicht näher einzugehen. Der Grund dafür ist, dass es sich um Scheinargumente handelt, mit denen Sie m.E. die Leser manipulieren wollen. Z.B. schreiben Sie zur Stiftungsprofessur an der Charité: “Die Meldung fand ein großes und ausschließlich positives Medienecho”.

    Dazu führen Sie, allerdings ohne link, auch die WELT an, die als eine der ganz wenigen Zeitungen die dpa-Aussendung nicht einfach abgetippt hat. Die WELT aber fragt ganz groß: “Was haben glühende Nadeln, Homöopathie-Kügelchen und Blutegel an einer Spitzen-Uni zu suchen?”
    http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2017954/Homoeopathie_Nadeln_und_Blutegel_vom_Professor.html

    Und das verkaufen Sie den Lesern als “ausschließlich positiv”? Der Zweck dahinter ist offenbar, es so aussehen zu lassen, als seien GWUP-Mitglieder die einzigen Menschen auf dieser Erde, die diese Stiftungsprofessur auch kritisch betrachten.

    Kurz darauf zitieren Sie, um Stimmung gegen die GWUP zu machen, den anonymen Wikipedia-Benutzer “Fossa”, den Sie gleich als “Administrator” titulieren, damit er etwas wichtiger klingt. Das hat auch den Vorteil, dass dieser Benutzer in seinem Beitrag Scientology erwähnt, weil Ihr Freund Herr Froböse dann gleich von einer “mögliche Nähe dieser Gruppe zu Scientology” faseln kann:
    http://www.readers-edition.de/2008/03/30/buchneuheit-die-geheime-physik-des-zufalls-quantenphaenomene-und-schicksal/#comment-198079

    Nun, wenn anonyme Wikipedia-Benutzer schon zitierfähig sind, warum dann nicht auch Benutzer mit Klarnamen wie Klaus Frisch zitieren, der vorschlägt,

    “Claus Fritzsche alias Rumsfeld-2 weitgehend zu ignorieren. Sein einziges Interesse an Wikipedia bestand darin, Links auf seine Site psychophysik.com unterzubringen, und als ihm das nicht gelang, verlegte er sich darauf, WP zu verunglimpfen und die bekannten Verschwörungstheorien in seinem Blog breitzuwälzen.”
    http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Micha_S#Vemittlungsauschuss

    Falls Sie Administratoren für eher zitierfähig halten als einfache Benutzer, wie wäre es dann mit einem Bonmot von Administrator Achim Raschka, der Sie letzten August wegen “Meinungsmache gegen einzelne Mitarbeiter und Verbreitung schwachsinniger Verschwörungstheorien” für immer gesperrt hat?
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&type=block&page=Benutzer%3ARumsfeld-2

    Wissen Sie, Herr Fritzsche, für konstruktive Kritik bin ich offen, für Stimmungsmache mittels manipulativer Tricks leider nicht. Vielleicht verstehen Sie ja jetzt besser, warum manche Vertreter der GWUP Sie für nicht satisfaktionsfähig halten.

    Beste Grüße, Ulrich Berger

  4. Irene Lohaus

    am 2. Juni 2008 um 23:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Seit gegrüßt, ich finde die Diskussion hat seinen Reiz, musste aber auch grinsen, dass Hr. Fritzsche Hr. Sarma kritisiert als nicht kompetent, obwohl er sich als Vorsitzender der GWUP zu Wort gemeldet hat, also als Stimme eines Vereins, nicht als Wissenschaftler, aber ein anonymer Polterer bei Wikipedia ist ihm seriös genug ;-))) Herr Fritzsche betreibt hier Demagogie, schauen wir mal wer darauf reinfällt.

  5. Michael Link

    am 2. Juni 2008 um 23:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Liebe Leute,

    zum Referenzwert des oben angeführten Wikipedia-”Administrators” fossa darf ich auch noch zwei Takte beisteuern: Fossa stellt in seiner Kritik an der GWUP (http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Fossa/GWUP) vier Beispiele vor, in denen er versucht, Statements der GWUP als unwissenschaftlich zu outen. Das vierte Beispiel Wünschelruten betrifft nun zufällig einen Bereich, über den ich seit Jahren arbeite.
    Es sind typische Meinungsfetzen von jemanden, der offensichtlich mit der Materie nicht vertraut ist, 10 Minuten im Netz recherchierte, bis er etwas fand, was seinem Meinungsbild entsprach und das dann als tatsächlichen Stand der Wissenschaft vs. der verbohrten GWUP-Meinung verkauft. Eine Stellungnahme hierzu gibt’s auf http://www.gwup.net/content/view/15/38/.

    Und ich finde es nach wie vor ziemlich schäbig, dass Herr Fritsche bei zahlreichen Web-Äußerungen immer wieder versucht, den Kinderarzt Behrmann als typisches Beispiel für böse Skeptiker im Dunstkreis der GWUP vorzustellen: Die einzige mir bekannte Verbindung zur GWUP ist, dass Dr. Behrmann eine kurze Zeit 2003 auf der öffentlichen, von der GWUP gehosteten Mailingliste ALL unter der Adresse Rattawuff@aol.com mitschrieb. Da er einen recht rabiaten Diskussionsstil pflegte, wurde er verschiedentlich gerade von Teilnehmern aus dem GWUP-Vorstand um Mäßigung und Sachlichkeit gebeten. Als das nichts fruchtete, wurde er von der Liste entfernt.
    Ohne jetzt den aus seiner persönlichen Berufspraxis gewachsenen Brass gegen Esospielchen an Unmündigen ihm zum Vorwurf machen zu wollen: Als Beispiel für einen im GWUP-Umfeld akzeptierten oder auch nur geduldeten Diskussionsstil ist das Quatsch, kurz, es ist ein argumentativer Strohmann. Kritik und Kritisierbedürfnis hin oder her - ich würde mich persönlich freuen, wenn man in Zukunft auf solche Scheinargumente verzichten könnte.

    In hochachtungsvoller Begrüßung,
    Michael

  6. Claus Fritzsche

    am 3. Juni 2008 um 09:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo zusammen,

    es freut mich, dass sich hier so nach und nach Stimmen aus dem Umfeld GWUP eintrudeln. Ich warte allerdings noch immer darauf, dass jemand auf die Logik meiner Argumentation direkt eingeht … und nicht um den heißen Brei herumredet.

    Das könnte z. B. geschehen, indem

    1. mir Namen von GWUP-Mitgliedern genannt werden, welche über eine wissenschaftliche forschende Qualifikation in der Komplementärmedizin verfügen. Meine These: Diese gibt es nicht. Die GWUP hat auf diesem Gebiet - von Herrn Windeler abgesehen - ausschließlich “wissenschaftlich interessierte” Laien.

    2. mir eine wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werdende Publikations-Liste dieser Experten zu Themen der komplementärmedizinischen Forschung zur Verfügung gestellt wird. Meine These: Solch eine Liste gibt es nicht, das die GWUP auch keine CAM-Forscher mit wissenschaftlichem Anspruch hat.

    3. mir ein Rechenschaftsbericht zur Verfügung gestellt wird, der die wissenschaftlichen Aktivitäten der GWUP so dokumentiert, wie dies bei seriösen wissenschaftlichen Institutionen üblich ist (siehe IGPP). Meine These: Solch einen Bericht gibt es nicht, da die GWUP keinen wissenschaftlich forschenden Arbeitsschwerpunkt hat und der Fokus stattdessen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung liegt. Mit anderen Worten: 100% Lobbyismus mit weltanschaulichem Hintergrund.

    4. mir erklärt wird, warum Herr Sarma sich auf der Webseite der GWUP - die angeblich einen wissenschaftlichen Anspruch hat - indirekt als Experte für “Homöopathie” präsentiert, wenn er auf diesem Gebiet ein interessierter Laie ist. Darf ich daraus schließen, dass viele weitere “Experten” ebenso interessierte Laien ohne eine themennahen wissenschaftlichen Hintergrund sind? Herr Sarma ist als Geschäftsführer noch dazu der oberste Repräsentant.

    5. indem die GWUP Stellung zu Kritik nimmt - so z. B. rund um den “Heiler-Test” von Prof. Martin Lambeck ( http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup051.html ) - und nicht die volle Kontrolle darüber behalten will, wer sie hinterfragen darf und wer nicht. Wenn z. B. meine Kritik an Herrn Lambeck in keinster Weise berechtigt ist, so sollte es ihm leicht fallen, dies durch Argumente zu belegen.

    Viele Grüße

    Claus Fritzsche

  7. Rolf Froböse

    am 3. Juni 2008 um 09:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    Also ich finde es richtig Klasse, dass Herr Berger hier als selbsternannter Sprecher der GWUP einen weiteren aufschlussreichen Beitrag zur Schärfung des Profils dieser fragwürdigen Gruppierung leistet. Was meinen bisherigen „Beobachtungszeitraum“ betrifft, wurden neben meiner Person im Bereich der Quantenphysik von den „Skeptikern“ unter anderem Professoren wie Hans-Peter Dürr, Markolf Niemz, John Archibald Wheeler oder andere Wissenschaftler wie beispielsweise Dr. Christian Hellweg mehr oder weniger mit Schmähungen bedacht und auch zu Professor Anton Zeilinger scheint die Gruppe zumindest ein gestörtes Verhältnis zu besitzen, denn seine fundamentalen Leistungen auf dem Gebiet der Quantenverschränkung werden in diesbezüglichen Kommentaren beharrlich unter den Teppich gekehrt. Im weiteren Verlauf wurden über Weblogs Unkenrufe gegen die „Wissenschafts-Pressekonferenz“ verbreitet und jetzt ist auch noch die renommierte Berliner Charité „an der Reihe“. Wer sich diesen Hochmut leistet, muss ein „Universalgenie“ sein! Doch was hat Herr Berger überhaupt in die Waagschale zu werfen? Laut Visitenkarte eine „außerordentliche Professur“ an der Wirtschaftuniversität Wien! Ich will ja nicht bezweifeln, dass Herr Berger sich auf diesem Sektor einen bescheidenen Namen gemacht hat. Im Bereich der Naturwissenschaften (speziell Physik) oder der Medizin ist er aber ein blutiger Laie und selbst der viel zitierte Quantensprung wird kaum ausreichen, um daran etwas zu ändern. In seinem Beitrag bemängelt Herr Fritzsche, dass kein “Experte” der GWUP über mittels Peer-Review qualitativ geprüfte wissenschaftliche Publikationen zum Thema Komplementärmedizin in anerkannten Wissenschafts-Medien verfüge. Ich habe diese Aussage nicht überprüft, komme „seltsamerweise“ aber im Bereich der Quantenphysik zu dem haargenau gleichen Ergebnis. Fazit: Die GWUP erfüllt nach meinen bisherigen Beobachtungen in keiner Weise die Voraussetzungen, um als wissenschaftliche Organisation auch nur annähernd wahrgenommen zu werden. Vielmehr handelt es sich Aktivisten, die mit den Methoden einer Politsekte keinen Versuch unterlassen, anderen Menschen fortwährend Sand in die Augen zu streuen. Aufschlussreich sind auch die von Herrn Berger jüngst veröffentlichten Literaturempfehlungen für Skeptiker unter http://kritischgedacht.wordpress.com/2008/05/27/lesetipps-20/ Ich habe mir dieses literarische Gruselkabinett einmal angesehen und finde in der „Standard-Bibliothek des kritischen Denkers“ dumpfe Machwerke wie „Bullshit“ oder „Wunsch-Bullshit im Universum“. Na – jetzt wissen wir ja endlich, wie die Maobibel der GWUP auszusehen hat. Herr Berger, was halten Sie den von dem gut gemeinten Vorschlag, Readers Edition künftig nicht mehr mit solchem Bullsh… zu belasten. Aber nein: Ich bin ein höflicher Mensch, ich mag die Stadt Wien (in der Sie ja ansässig sind) und möchte es deshalb gewählter ausdrücken. Bitte nicht noch mehr von diesem KAISERSCHMARRN!

  8. Ulrich Berger

    am 3. Juni 2008 um 13:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Froböse,

    Schön, dass Sie sechs Wochen nach Ihrer Flucht aus meinem Blog wieder Ihre “Waagschale” ausgegraben haben. Sagen Sie, was ist eigentlich aus der Klage geworden, die Sie dem HPD wegen meines Artikels auf http://hpd.de/node/4456 angedroht haben?

    Na, auch egal. Aber dass Sie sich das Wort “Quantenverschränkung” überhaupt noch in den Mund zu nehmen trauen, das zeigt, dass Sie immer noch nicht ganz verstanden haben, worum es geht. Um die peinlichen Fehlinformationen in Ihren Werbetexten zu erkennen, muss man nämlich kein Quantenphysiker sein. Das ist Schulstoff der Oberstufe…

    Wenn Sie Ihre diesbezüglichen Defizite beheben wollen, dann wenden Sie sich doch bitte an Martin Lambeck, Heinz Oberhummer, Philippe Leick oder einen der anderen Physiker in der GWUP, die zu Quantenphänomenen publiziert haben und die Sie bei Ihren “Beobachtungen” anscheinend übersehen haben.

    Übrigens: “Bullshit”, den Bestseller von Prof. H. G. Frankfurt von der Princeton University, als “dumpfes Machwerk” und “Maobibel” zu titulieren, das zeugt von einer ähnlichen intellektuellen Tiefe wie Ihre Verwechslung von Anton Zeilinger und Alain Aspect.

    Beste Grüße, Ulrich Berger

  9. Rolf Froböse

    am 3. Juni 2008 um 15:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Berger,

    zunächst zu Ihrer Frage bezüglich des “Humanistischen Pressedienstes (HPD)”. Es ist zwar richtig, dass ich gegenüber Herrn Dr. Frerk von einer möglichen Klage gesprochen habe. Eine kurze Analyse hinsichtlich der Bedeutung des HPD führte aber zu dem Ergebnis, dass dieser “Pressedienst” weitestgehend unterhalb der öffentlichen Radarlinie operiert. Vor diesem Hintergrund wäre eine Klage eher kontaproduktiv gewesen.

    Ich werde es mir von den Skeptikern auch nicht nehmen lassen, mich weiterhin zu dem Thema Quantenverschränkung zu äußern. Da hilft es auch wenig, wenn Sie mir den umstrittenen Homöopathie-Kritiker Lambeck ans Herz legen wollen.

    Übrigens: Dass Sie ein “Heft” namens “Bullshit” mit 70 Seiten Umfang und einem stündlich aktualisierten Amazon-Verkaufsrang von derzeit 56.681, siehe http://www.amazon.de/Bullshit-Harry-G-Frankfurt/dp/3518584502/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1212497351&sr=1-1 als Bestseller bezeichnen, zeugt nicht von meiner “intellektuellen Tiefe” sondern vielmehr von einer völlig unrealistischen Wahrnehmung ihrerseits. Aber diese maßlose Selbstüberschätzung zieht sich bekanntlich wie ein rotes Tuch durch die Verlautbarungen der Skeptiker.
    Beste Grüße
    Rolf Froböse

  10. Claus Fritzsche

    am 3. Juni 2008 um 16:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nur für den Fall, dass meine Fragen versehentlich überlesen wurden:

    Ich warte noch immer darauf, dass jemand auf die Logik meiner Argumentation direkt eingeht … und nicht um den heißen Brei herumredet.

    Das könnte z. B. geschehen, indem

    1. mir Namen von GWUP-Mitgliedern genannt werden, welche über eine wissenschaftlich forschende Qualifikation in der Komplementärmedizin verfügen. Meine These: Diese gibt es nicht. Die GWUP hat auf diesem Gebiet - von Herrn Windeler abgesehen - ausschließlich “wissenschaftlich interessierte” Laien.

    2. mir eine wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werdende Publikations-Liste dieser Experten zu Themen der komplementärmedizinischen Forschung zur Verfügung gestellt wird. Meine These: Solch eine Liste gibt es nicht, da die GWUP auch keine CAM-Forscher mit wissenschaftlichem Anspruch hat.

    3. mir ein Rechenschaftsbericht zur Verfügung gestellt wird, der die wissenschaftlichen Aktivitäten der GWUP so dokumentiert, wie dies bei seriösen wissenschaftlichen Institutionen üblich ist (siehe IGPP). Meine These: Solch einen Bericht gibt es nicht, da die GWUP keinen wissenschaftlich forschenden Arbeitsschwerpunkt hat und der Fokus stattdessen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung liegt. Mit anderen Worten: 100% Lobbyismus mit weltanschaulichem Hintergrund.

    4. mir erklärt wird, warum Herr Sarma sich auf der Webseite der GWUP - die angeblich einen wissenschaftlichen Anspruch hat - indirekt als Experte für “Homöopathie” präsentiert, wenn er auf diesem Gebiet ein interessierter Laie ist. Darf ich daraus schließen, dass viele weitere “Experten” ebenso interessierte Laien ohne eine themennahen wissenschaftlichen Hintergrund sind? Herr Sarma ist als Geschäftsführer noch dazu der oberste Repräsentant.

    5. die GWUP Stellung zu Kritik nimmt - so z. B. rund um den “Heiler-Test” von Prof. Martin Lambeck ( http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup051.html ) - und nicht die volle Kontrolle darüber behalten will, wer sie hinterfragen darf und wer nicht. Wenn z. B. meine Kritik an Herrn Lambeck in keinster Weise berechtigt ist, so sollte es ihm leicht fallen, dies durch Argumente zu belegen.

    Viele Grüße

    Claus Fritzsche

    P. S. Die Nichtbeantwortung von Fragen ist übrigens auch eine Antwort.

  11. Ulrich Berger

    am 3. Juni 2008 um 16:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Fritzsche, ich führe hier gerade ein Gespräch mit Herrn Dr. Froböse und ersuche Sie daher, Ihren Geltungsdrang ein wenig zu zügeln!

    Lieber Herr Froböse,

    Lassen Sie uns mal gemeinsam scharf nachdenken, warum “Bullshit” bei Amazon heute im Verkaufsrang eher bescheiden platziert ist. Könnte das vielleicht daran liegen, dass “Bullshit”, das in neun Sprachen übersetzt wurde, im Original schon 2005 und in der deutschen Übersetzung bereits Anfang 2006 erschienen ist?
    http://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit

    Wenn Sie fair sein wollen, dann müssen Sie den heutigen Verkaufsrang von “Bullshit” also mit dem eines anderen Buches vergleichen, das ebenfalls 2006 erschienen ist. Da bietet sich etwa Ihr drittletztes Buch an. Das liegt bei Amazon derzeit beinahe 400.000 (!) Ränge hinter “Bullshit”. Soviel zur “maßlosen Selbstüberschätzung”.

    Und wenn Sie meinen, die Skeptiker hätten durch die Kritik an Ihrem Büchlein Wheeler geschmäht, weil Sie sich auf diesen berufen, dann bringen Sie sich selbst in Teufels Küche: In “Bullshit” beruft sich Prof. Frankfurt nämlich u.a. auf den Hl. Augustinus. http://press.princeton.edu/titles/7929.html

    Herr Froböse, ist Ihnen eigentlich klar, was das heißt?? Sie haben in Ihrem obigen Kommentar den Hl. Augustinus geschmäht! Und das in Bayern!!

    Beste Grüße, Ulrich Berger

  12. Rolf Froböse

    am 3. Juni 2008 um 19:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Berger,

    vielen Dank, dass Sie sich für meine weiteren Bücher interessieren. Allerdings habe ich nie behauptet, dass das von Ihnen zitierte Fachbuch über Kunststoffe ein Bestseller ist.

    Vielleicht interessiert Sie aber der Titel “Lust und Liebe - alles nur Chemie?” aus dem Jahr 2004. Das Buch hat momentan einen Verkaufsrang von 69.000 und wurde bisher in vier Sprachen übersetzt. Das Buch dürfte selbst eingefleischte Skeptiker auf andere Gedanken bringen und das Wort “Quantenverschränkung” kommt darin nicht vor - versprochen ;-)

    Beste Grüße
    Rolf Froböse

  13. Teddy Mainz

    am 3. Juni 2008 um 23:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Dieser Fritzsche ist schon ein schlaufer Fuchs, hab mir seine Seiten und die der GWUP angeschaut, er scheint wie eine Hydra zu sein, 2 Fragen beantwortet, stellt er 4 neue. Klingt wie Beschäftigungstherapie. Hr. Fritzsche mal ganz allgemein, schon mal was von Ad Hominem-Argumente gehört. Welche Aussagen der GWUP sind wissenschaftlich falsch? Stattdessen der Versuch, wenn ich die Aussagen der GWUP nicht widerlegen kann, dann muss ich an deren Seriösität zweifeln. Nicht sehr überzeugend. Was qualifiziert Sie denn zu diesem Thema (Homöopathie) so fundiert Stellung zu beziehen? Und können Sie noch mal eine Quelle nennen aus der hervorgeht, dass die GWUP sich als Forschungsreinrichtung versteht??? Das mit dem Rechenschaftsbericht finde ich auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

  14. Claus Fritzsche

    am 4. Juni 2008 um 22:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nur für den Fall, dass meine Fragen - trotz Wiederholung - versehentlich überlesen wurden:

    Ich warte noch immer darauf, dass jemand auf die Logik meiner Argumentation direkt eingeht … und nicht um den heißen Brei herumredet.

    Das könnte z. B. geschehen, indem

    1. mir Namen von GWUP-Mitgliedern genannt werden, welche über eine wissenschaftlich forschende Qualifikation in der Komplementärmedizin verfügen. Meine These: Diese gibt es nicht. Die GWUP hat auf diesem Gebiet - von Herrn Windeler abgesehen - ausschließlich “wissenschaftlich interessierte” Laien.

    2. mir eine wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werdende Publikations-Liste dieser Experten zu Themen der komplementärmedizinischen Forschung zur Verfügung gestellt wird. Meine These: Solch eine Liste gibt es nicht, da die GWUP auch keine CAM-Forscher mit wissenschaftlichem Anspruch hat.

    3. mir ein Rechenschaftsbericht zur Verfügung gestellt wird, der die wissenschaftlichen Aktivitäten der GWUP so dokumentiert, wie dies bei seriösen wissenschaftlichen Institutionen üblich ist (siehe IGPP). Meine These: Solch einen Bericht gibt es nicht, da die GWUP keinen wissenschaftlich forschenden Arbeitsschwerpunkt hat und der Fokus stattdessen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung liegt. Mit anderen Worten: 100% Lobbyismus mit weltanschaulichem Hintergrund.

    4. mir erklärt wird, warum Herr Sarma sich auf der Webseite der GWUP - die angeblich einen wissenschaftlichen Anspruch hat - indirekt als Experte für “Homöopathie” präsentiert, wenn er auf diesem Gebiet ein interessierter Laie ist. Darf ich daraus schließen, dass viele weitere “Experten” ebenso interessierte Laien ohne eine themennahen wissenschaftlichen Hintergrund sind? Herr Sarma ist als Geschäftsführer noch dazu der oberste Repräsentant.

    5. die GWUP Stellung zu Kritik nimmt - so z. B. rund um den “Heiler-Test” von Prof. Martin Lambeck ( http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup051.html ) - und nicht die volle Kontrolle darüber behalten will, wer sie hinterfragen darf und wer nicht. Wenn z. B. meine Kritik an Herrn Lambeck in keinster Weise berechtigt ist, so sollte es ihm leicht fallen, dies durch Argumente zu belegen.

    Viele Grüße

    Claus Fritzsche

    P. S. Die Nichtbeantwortung von Fragen ist - hier wiederhole ich mich - übrigens auch eine Antwort.

    Als weitere Lektüre zur Thematik empfehle ich noch den Beitrag “GWUP: Zwischen Wissenschaft und Demagogie”:
    http://birnehelene.blogspot.com/2007/02/gwup-zwischen-wissenschaft-und.html

  15. LostinNL

    am 5. Juni 2008 um 10:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Herr Fritsche,
    Kommen Sie sich nicht langsam ein bisschen albern vor, diese Fragen andauernd zu wiederholen? Unwahrscheinlich dass sie keiner gelesen hat, eher möglich dass sie den anderen Teilnehmern hier schlicht zu banal waren.
    Ohne die Mitgliederliste zu kennen, kann man sich die Antwort auch so denken. Wer mit vollem Ernst und hauptberuflich auf dem Gebiet der so genannten Komplementärmedizin arbeitet (ich nehme mal an das meinen Sie mit “wissenschaftlich forschender Qualifikation”), der wird sich wohl eher nicht der GWUP anschließen.
    Na und? Wie Sie schon richtig erkannt haben (bzw. wie auf gwup.org nachzulesen ist), ist sie keine forschende Institution, sondern ein Verein (zu erkennen am Zusatz e.V.), eine Lobbygruppe wenn Sie so wollen, so wie z.B. auch BUND, Kinderschutzbund usw.
    Wobei sie durchaus, im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten, eigene Untersuchungen durchführt, welche auch dokumentiert werden. (Kommt dann sogar im Fernsehen!)
    Schwerpunkte des Vereins GWUP sind die Aufklärung über Esoterik u. ä., und die strikte Einhaltung wissenschaftlicher Methoden bei der Bewertung der Parawissenschaften (daher der Name). Man muss sich jedoch nicht selbst beruflich mit Parawissenschaften beschäftigen, um da zwischen guter und schlechter wissenschaftlicher Praxis unterscheiden zu können. Es genügt eine gute naturwissenschaftliche Allgemeinbildung und eine skeptische Grundhaltung.
    “Skeptisch” = Gegenteil von “naiv, leichtgläubig”. “Skeptisch” ist natürlich auch was anderes als “unentschieden”. Sie werden bei GWUP-Leuten sehr selten auf eine “Weiß nicht, könnte ja sein”-Haltung stoßen, wenn es um Phänomene geringer Plausibilität geht. “Skeptisch” und “ergebnisoffen” widersprechen sich jedoch nicht. Sobald jemand eine parawissenschftliche These mit einer schlüssigen Theorie untermauert, wird die komplette GWUP wahrscheinlich reumütig auf die Knie fallen. Ein unter kontrollierten Bedingungen durchgeführter experimenteller Nachweis brächte sogar noch den Randi-Preis von 1 Mio $ ein (ist in Euro leider nicht mehr so viel).
    Bevor Sie fragen: Bin selbst GWUP-Mitglied, wenn auch kein aktives.

  16. Claus Fritzsche

    am 5. Juni 2008 um 13:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo LostinNL,

    soweit ich das sehe, erreiche ich mit meinen Wiederholungen genau das, was ich anstrebe. Die ursprüngliche Intention meines Artikels geht nicht verloren. Und so nach und nach werden hier - diesen Eindruck habe ich zumindest - alle Fragen beantwortet. Nicht unbedingt direkt … jedoch indirekt und verklausuliert.

    Manch einer Ihrer Vereinsfreunde meint es in dieser Diskussion gut, redet sich jedoch um Kopf und Kragen. Das finde ich - ähnlich wie bei Herrn Behrmann - herzerfrischen offen und wiederum sympathisch … weil menschlich. Wir alle haben unsere Macken … ich auch!

    Ich gebe übrigens in dem Moment Ruhe, in dem Ihr Verein GWUP e. V.

    a) seine Selbstdarstellung der Wahrheit und Realität anpasst (also z. B. klar deklariert, dass es sich in Hinblick um die von Ihnen kritisch hinterfragten Themen um 800 oder 850 wissenschaftlich interessierte Laien handelt, welche im Falle der Komplementärmedizin nicht über die Qualifikation, Motivation und Ressourcen verfügen, um Fragestellungen seriös zu evaluieren oder dazu qualifiziert Stellung zu nehmen - von Prof. Windeler einmal abgesehen, der ebensowenig wie Edzard Ernst die STIMME DER CAM-FORSCHUNG ist, jedoch über fachliches Know-how verfügt und mit Recht eine wissenschaftliche Fraktion unter mehreren Fraktionen repräsentiert.)

    b) sich manipulierende sowie diffamierende Darstellungen abgewöhnt und im Umgang mit Andersdenkenden in der Sache gerne hart … aber auf der menschlichen Ebene fair und respektvoll ist. Nach meiner Erfahrung gilt hier die Regel: Je stärker die Argumentationsbasis eines Menschen ist, um so leichter fällt es ihm, menschlich respektvoll, offen und ehrlich zu sein. Gibt es auf dieser Ebene Defizite, so sind politische Spielchen und Manipulationen nötig, die bei Aufdeckung EMOTIONEN auslösen. Das ist eines der zentralen Themen Ihres Vereins!

    Irgendwie finde ich alles dies sogar schade, da ich gerne mehr Inhalte unter psychophysik.com publizieren würde, in denen wir wie z. B. im Falle des aktuellen Interviews mit Hermann Grösser…

    http://www.psychophysik.com/html/re-09241-bioresonanz-3000.html

    … sicherlich den einen oder anderen Berührungspunkt haben. Also beispielsweise wenn es um den Missbrauch physikalisch eindeutig definierter Begriffe im Kontext “Esoterik-Geräte” geht. Ich habe gerade eine Mail bekommen, in der ein Hersteller solcher Geräte offen zugibt, dass der hohe Preis (10.000 Euro pro Kiste und mehr) eine “glaubensverstärkende Wirkung” hat und zum Spiel dazu gehört. Und am liebsten hätte ich die Mail 1:1 an die SKEPTIKER-Redaktion weitergeleitet.

    Ich liege auf diesem Gebiet somit gar nicht weit von der ursprünglichen Idee von Prof. Martin Lambeck entfernt (Thema: “Missbrauch physikalischer Begriffe”). Seine Herangehensweise rund um den erwähnten “Heiler-Test” ist jedoch so haarsträubend unprofessionell, dass ich mich frage, ob Ihr Club so eine Art “Wissenschafts-Scientology” ist: extrem stark im Dogma, schwach in der Methodik und Qualifikation.

    An Ihrer guten Absicht habe ich keine Zweifel. Gute Absicht alleine reicht jedoch nicht aus…

    Liebe Grüße

    Claus Fritzsche

  17. LostinNL

    am 5. Juni 2008 um 14:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Da können Sie lange warten. Ein Naturwissenschaftler (bin selbst Chemiker) wird sich kaum freiwillig “wissenschaftlich interessierter Laie” nennen. Schon gar nicht wenn es um Versuche geht, die Komplementärmedizin theoretisch zu begründen. Dafür ist die Kompetenz der innerhalb der GWUP mit Sicherheit höher als bei Homöpathie-Lobbyisten, die sich durch wahlloses Herumwirbeln mit physikalischen Fachbegriffen Glaubwürdigkeit verschaffen wollen. Welches Sie und Herr Grösser laut obigem Link auch nicht gutheißen (immerhin). Einen (z.B. im Doppelblindversuch) nicht bewiesenen praktischen Effekt mit morphoenergetischen Feldern auf einer physikalisch nicht greifbaren Ebene zu erklären, ist aber auch nicht besser. Wie gesagt, eine schlüssige Theorie, eine vollständige logische Argumentationskette, das wäre was anderes, damit könnte man sich auch bei den angeblich so dogmatischen Skeptikern Respekt verschaffen. Respekt für eine nicht erbrachte wissenschaftliche Leistung, für wildes Spekulieren, ist hingegen ein bisschen viel verlangt.

    Womit wir beim Thema Nettigkeit wären. Da gilt “If you can’t take the heat, get out of the kitchen”. Wer sich an der Debatte zu einem kontroversen Thema beteiligt, egal ob in Wissenschaft oder Politik, der muss mit Argumenten rechen, die nicht immer in Samt und Seide verpackt sind. Wobei mich mal interessieren würde, was genau GWUP-Vertreter denn so schlimmes gesagt haben, dass Ihre empfindsame Seele so leiden musste. Lesen Sie sich doch zur Abwechslung mal durch, mit welchen Worten Herr Froböse seine Meinung von der GWUP ausdrückt. Und, spielt deshalb jemand die beleidigte Leberwurst?

  18. Claus Fritzsche

    am 5. Juni 2008 um 18:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Was mich noch interessieren würde:

    1. Haben Sie je das persönliche Gespräch, einen Gedankenaustausch, eine fachliche Diskussion mit Prof. Claudia Witt und Stefan Willich gesucht, bevor Sie Ihre Pressemeldung publiziert haben? Kennen Sie ihre Sichtweise? Sprechen Sie mit Personen, die von Ihnen als “kritikwürdig” wahrgenommen werden vorher, bevor Sie zu ihnen öffentlich Stellung nehmen?

    Tauschen Sie sich überhaupt fachlich mit Experten aus dem Umfeld der http://www.iscmr.org aus? Oder beschränkt sich Ihr Kontakt zur CAM-Szene ausschließlich auf Vereinsmitglied Prof. Windeler und Vereinsfreund Prof. Edzard Ernst?

    2. Könnten Sie so nett sein und Ihre Aussage…

    “Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ‘Komplementärmedizin’ wünschen.”

    … einmal mit konkreten Argumenten begründen? Welche “Wissenschaftlichen Methoden” meinen Sie hier?

    Es ist wissenschaftlichen nicht unüblich, Thesen und Behauptungen (wie diese) durch Argumente zu belegen und dazu eine Diskussion zuzulassen.

    Claus Fritzsche

  19. Andreas E.

    am 5. Juni 2008 um 18:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    *feix*
    Selten so gelacht!

    Ich gebe hier an dieser Stelle folgendes zu:
    Auch ich besitze keinerlei wissenschaftliche Ausbildung, jedoch eine zum Schamanen, was mich befähigen sollte, zumindest mit den schlimmsten Lügen im paranormalen Bereich von Seitens der GWUP für ein wenig Ordnung zu sorgen.

    Also bewarb ich mich sowohl im Jahre 2006 & dem Jahr 2007 bei der GWUP um eine Mitgliedschaft, da sich die Vereinszentrale im nahem Roßdorf (nicht ganz 20 km von mir) befindet.

    Folgendes stand in der Antwortmail des Vereins, die ich nach meiner zweiten Bewerbung erhielt:

    Wir sehen uns leider gezwungen, sie als Mitglied der GWUP e.V. abzulehnen, da Ihnen die wissenschaftliche Fortbildung fehlt - und es so etwas wie Geister sowieso nicht gibt. Wenn sie als Geisterjäger arbeiten wollen, so tun sie dies, jedoch nicht unter dem Banner der GWUP e.V.

    Als ich dies nun las, wurde mir klar, das ich es nicht nur mit wissenschaftlichen Laien zu tun hatte, sondern mit absolut lebensunerfahrenen Personen, die sich nur wichtig machen wollen. Auch versuchte ich, über diverse Mittelsmänner, die ich in den Jahren 2003 bis 2006 in die GWUP einzuschleusen versuchte, an diverse ‘wissenschaftliche’ Berichte des Vereins zu kommen, um sie entsprechend gegenprüfen zu können. Auch hier Fehlanzeige.

    Alle auf der Internetseite des GWUP e.V. aufgezeigten ‘angeblichen’ Publikationen sind niemals erschienen. Nicht einmal als DoD-Ausgaben. Sind also nicht im normalen Handel zu beziehen und werden wahrscheinlich noch von daran Interessierten mit einem Uraltkopierer in einer Hinterhofgarage hergestellt. Und dann auch nur für diejenigen Vereinsmitglieder, die mit diesen ‘angeblich wissenschaftlichen’ Publikationen eigenen Publikationen einen wissenschaftlichen Anspruch geben wollen.

    Auch die Peer-Repeat-Probe habe ich unternommen und kam zum gleichen Ergebnis wie der Artikelersteller. Administrator Fossa aus der Wikipedia kenne ich ebenfalls und teile uneingeschränkt seine Meinung über die GWUP, die bis heute keinen einzigen Beweis für die Rechtmäßigkeit ihrer Existenz abgeliefert hat, außer einem Lobbyismus des Defätismus und der Wahrheitsverleugnung, wie man ihn selten findet.

    Da keinerlei wissenschaftliche Arbeit der GWUP e.V. öffentlich einsehbar ist - und auch nicht zur Verfügung gestellt wird, egal, wie oft man darum bittet - ist davon auszugehen, das es dem Verien nur um die finanzielle Unterstützung von Seitens des Staates und des Bundeslandes geht. Da keinerlei Wissenschaftlichkeit von Seitens der Betreiber nachzuweisen ist.

    Dies ist meine Meinung dazu. Und weitere Anfeindungen wider meine Person sollten tunlichst unterbleiben, da ich nicht bereit bin (da ich ja sehr viele Wissenschaftler der TUD Darmstadt persönlich kenne), mich mit unwissenschaftlichen Laien über ein wissenschaftliches Thema zu unterhalten.

    MfG

  20. LostinNL

    am 5. Juni 2008 um 18:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wie gesagt, ich bin ein eher inaktives, im Ausland lebendes GWUP-Mitglied, und spreche hier nur für mich selbst, nicht im Namen des Vereins.
    Ihre Fragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie daher besser an die Geschäftsstelle, für den Fall dass hier keiner mehr mitliest.
    Aber brauchen Sie wirklich immer noch eine Erklärung des Begriffs “wissenschaftliche Methoden”?

  21. Rolf Froböse

    am 6. Juni 2008 um 08:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Lostinnl

    Was Ihre “Wissenschaftlichkeit” betrifft, darf ich einen Ihrer “Kommentare” auf Welt.de einmal einkopieren. Dieser bezieht auf meinen Artikel “Die Seele gibt es wirklich”.
    prof.dr.g.ewald meint:
    30.04.2008, 00:32 Uhr

    Die Auffassung, dass Quantenphysik mit der Existenz einer unsterblichen Seele vereinbar ist und sogar Anregungen für diese erweiterte Weltsicht gibt, teile ich als Mathematiker - mit Beziehung zur Physik - voll und ganz…

    Und diese Ansicht wird von Ihnen postwendend mit Häme bedacht.

    LostinNL meint:
    30.04.2008, 10:13 Uhr

    @Prof. Dr. G. Ewald
    “Laut Ihrer Homepage http://www.prof-dr-ewald.de/index.html wurden Sie 1929 geboren. Da könnte ich jetzt auf meinen Kommentar vom 27.4. um 22:15 (über alterssenile Professoren) verweisen, aber wer weiß: Vielleicht werde ich mir mit 79 auch mal verzweifelt eine unsterbliche Seele wünschen.”

    Ich erspare mir hierzu jeglichen Kommentar, würde mich aber an Ihrer Stelle in Grund und Boden schämen!

    @Herr Berger:
    Sie haben doch vehement bestritten, dass Lostinnl zur GWUP gehört. Statt dessen schreiben Sie in einem Ihrer Kommentare: “Der anonyme LOSTINNL ist also von der GWUP, weil Herr Froböse gaaaaaaanz fest daran glaubt. Und der Wikipedia-Benutzer “Rat”, von dem der Löschantrag stammt, ist sicher auch von der GWUP, weil er Froböse löschen will.
    Merke: Alle, die Froböse kritisieren, sind verdeckte GWUP-Agenten…

    Und was nun???

  22. Claus Fritzsche

    am 6. Juni 2008 um 10:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    LOSTINNL schrieb:
    »Ihre Fragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie daher besser an die Geschäftsstelle, für den Fall dass hier keiner mehr mitliest.«

    Meine Antwort:
    Das würde ich dann machen, wenn ich eine Antwort erhalten würde. Meine bisherige Erfahrung zeigt allerdings, dass seitens der GWUP dann Funkstille herrscht, wenn die Antworten für die betreffenden Personen und/oder den Verein peinlich sein können.

    Prof. Martin Lambeck war selbst auf ausdrücklichen Wunsch, neutrale Vermittlung und mehrfache Nachfrage eines inzwischen verstorbenen Vereinsfreunds (Dr. Volker Guiard) nicht bereit, meine Fragen zu seinem “Heiler-Test” zu beantworten. Dabei ging es u. a. um die nicht unerhebliche Frage, ob Herr Lambeck in einem Artikel für DIE ZEIT den Berliner Arzt Dr. med. Koerner in anonymisierter Form (”Ärztin Y”) als Nutzer einer Bioresonanz-Software beschrieb, obwohl Dr. med. Koerner mit Bioresonanz absolut nichts am Hut hat … und dies Herrn Lambeck bei seinem Besuch in der eigenen Praxis auch klar und deutlich mitgeteilt hat. Siehe hierzu:
    http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup051.html

    Und Krista Federspiel beklagte am 18.08.2006 in einer GWUP-internen Mailing-Liste gegenüber Rouven Schäfer, dass ich sie im Rahmen meiner Kritik am Buch “Die Andere Medizin” nie gefragt habe. Das habe ich dann am 04.09.2006 in einer ersten E-Mail an Frau Federspiel nachgeholt, ohne ein Antwort zu erhalten. Am 08.09.2006 schickte ich Frau Federspiel eine zweite E-Mail als Erinnerung (dieses Mal in Kopie u. a. an die Pressestelle der Stiftung Warentest), in der ich sie um einen Dialog und Feedback bat. Auch auf dieses Gesprächsangebot erhielt ich keine Reaktion.

    Die Schweigsamkeit von Krista Federspiel (und der Stiftung Warentest) rund um die Kritik am Buch “Die Andere Medizin” betrifft allerdings nicht nur mich allein. Zuletzt waren Frau Federspiel und die Stiftung auch für die Bundestagsfraktion der Partei Bündnis 90/Die Grünen bedauerlicherweise nicht verfügbar. Siehe hierzu auch:
    http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=126

    Dass passt zu meiner Erfahrung und persönlichen Einschätzung, dass der Verein GWUP e. V. nicht gerade zimperlich ist, wenn es um Kritik an dritten Personen geht (…auch wenn die Fakten nicht stimmen und sinnentstellend vereinfacht werden, etwas Schlamm kann ja hängen bleiben…), Kritik am eigenen Verein oder seinen Mitgliedern jedoch nur dann zulässt, wenn dies für den Verein vorteilhaft ist und wenn er die volle Kontrolle über die Diskussion behält. Also “Fragen ja” … aber nur wenn sie vorher “eingereicht” und für gut befunden wurden.

    Da ich “Journalismus à la Sowjetunition” zwar historisch betrachtend, nicht jedoch aktiv praktizierend interessant finde, verlagere ich den Dialog somit lieber an einen öffentlichen Ort wie READERS EDITION. Hier kann jeder seine Meinung artikulieren und niemand die Inhalte der Webseite manipulieren. Es herrscht volle TRANSPARENZ!

    In Fortführung des bekannten Spiels “Was mich noch interessieren würde!”:

    1. Haben Sie je das persönliche Gespräch, einen Gedankenaustausch, eine fachliche Diskussion mit Prof. Claudia Witt und Stefan Willich gesucht, bevor Sie Ihre Pressemeldung publiziert haben? Kennen Sie ihre Sichtweise? Sprechen Sie mit Personen, die von Ihnen als “kritikwürdig” wahrgenommen werden vorher, bevor Sie zu ihnen öffentlich Stellung nehmen?

    Tauschen Sie sich überhaupt fachlich mit Experten aus dem Umfeld der http://www.iscmr.org aus? Oder beschränkt sich Ihr Kontakt zur CAM-Szene ausschließlich auf Vereinsmitglied Prof. Windeler und Vereinsfreund Prof. Edzard Ernst?

    2. Könnten Sie so nett sein und Ihre Aussage…

    “Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ‘Komplementärmedizin’ wünschen.”

    … einmal mit konkreten Argumenten begründen? Welche “Wissenschaftlichen Methoden” meinen Sie hier?

    Es ist wissenschaftlichen nicht unüblich, Thesen und Behauptungen (wie diese) durch Argumente zu belegen und dazu eine Diskussion zuzulassen.

    Claus Fritzsche

    P.S. Der Verein GWUP e. V. ist weiterhin herzlich eingeladen, alle meine Fragen durch eine direkte Antwort … oder aber durch Nichtbeantwortung zu beantworten.

  23. Ulrich Berger

    am 6. Juni 2008 um 12:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Herr Froböse:

    Ja, was nun??? Nun frage ich mich, ob Sie lügen.

    Nirgendwo habe ich”vehement bestritten”, dass Lostinnl GWUP-Mitglied ist. Ich hatte lediglich darauf hingewiesen, dass Sie dies Mitte Mai keinesfalls wissen konnten. Genauso wie ich selbst damals nur ahnen, aber nicht wissen konnte, dass Sie als “Erwin Schmieder” durch diverse Blogs pöbeln…

  24. Rolf Froböse

    am 6. Juni 2008 um 13:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Werter Herr Berger: Irgendwo ist die Grenze der Narrenfreiheit erreicht!!!

    Erstens bin ich niemals unter dem Decknamen “Erwin Schmieder” aufgetreten und zweitens überlasse ich Pöbeleien im Netz gerne den “GWUP-Aktivisten”!

    Aber kommen wir doch einmal auf die konkreten Fragen von Herrn Fritzsche zurück: Was Sie an Antworten zu bieten haben, würde mich wirklich brennend interessieren! Aber ich fürchte schon, dass da nichts kommt, was auch nur einigermaßen wissenschaftliche Substanz hat. Hier in Bayern sagt man dazu: “Koa Zähne im Maul, aber “La Paloma” pfoafn.”

  25. Ulrich Berger

    am 6. Juni 2008 um 14:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ die Herren Froböse & Fritzsche

    Ich wiederhole mich ja ungern, aber da Herr Fritzsche das hier vorgezeigt hat, soll es eben sein. Also, Herr Fritzsche:

    Eigentlich haben Sie schon richtig verstanden: Ich ziehe es vor, auf Ihre sogenannten Argumenten hier nicht näher einzugehen. Der Grund dafür ist, dass es sich um Scheinargumente handelt, mit denen Sie m.E. die Leser manipulieren wollen. Z.B. schreiben Sie zur Stiftungsprofessur an der Charité: “Die Meldung fand ein großes und ausschließlich positives Medienecho”.

    Dazu führen Sie, allerdings ohne link, auch die WELT an, die als eine der ganz wenigen Zeitungen die dpa-Aussendung nicht einfach abgetippt hat. Die WELT aber fragt ganz groß: “Was haben glühende Nadeln, Homöopathie-Kügelchen und Blutegel an einer Spitzen-Uni zu suchen?”
    http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2017954/Homoeopathie_Nadeln_und_Blutegel_vom_Professor.html

    Und das verkaufen Sie den Lesern als “ausschließlich positiv”? Der Zweck dahinter ist offenbar, es so aussehen zu lassen, als seien GWUP-Mitglieder die einzigen Menschen auf dieser Erde, die diese Stiftungsprofessur auch kritisch betrachten.

    Kurz darauf zitieren Sie, um Stimmung gegen die GWUP zu machen, den anonymen Wikipedia-Benutzer “Fossa”, den Sie gleich als “Administrator” titulieren, damit er etwas wichtiger klingt. Das hat auch den Vorteil, dass dieser Benutzer in seinem Beitrag Scientology erwähnt, weil Ihr Freund Herr Froböse dann gleich von einer “mögliche Nähe dieser Gruppe zu Scientology” faseln kann:
    http://www.readers-edition.de/2008/03/30/buchneuheit-die-geheime-physik-des-zufalls-quantenphaenomene-und-schicksal/#comment-198079

    Nun, wenn anonyme Wikipedia-Benutzer schon zitierfähig sind, warum dann nicht auch Benutzer mit Klarnamen wie Klaus Frisch zitieren, der vorschlägt,

    “Claus Fritzsche alias Rumsfeld-2 weitgehend zu ignorieren. Sein einziges Interesse an Wikipedia bestand darin, Links auf seine Site psychophysik.com unterzubringen, und als ihm das nicht gelang, verlegte er sich darauf, WP zu verunglimpfen und die bekannten Verschwörungstheorien in seinem Blog breitzuwälzen.”
    http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Micha_S#Vemittlungsauschuss

    Falls Sie Administratoren für eher zitierfähig halten als einfache Benutzer, wie wäre es dann mit einem Bonmot von Administrator Achim Raschka, der Sie letzten August wegen “Meinungsmache gegen einzelne Mitarbeiter und Verbreitung schwachsinniger Verschwörungstheorien” für immer gesperrt hat?
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&type=block&page=Benutzer%3ARumsfeld-2

    Wissen Sie, Herr Fritzsche, für konstruktive Kritik bin ich offen, für Stimmungsmache mittels manipulativer Tricks leider nicht. Vielleicht verstehen Sie ja jetzt besser, warum manche Vertreter der GWUP Sie für nicht satisfaktionsfähig halten.

    Beste Grüße, Ulrich Berger

  26. LostinNL

    am 6. Juni 2008 um 16:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Froböse,

    Sie müssen zugeben, dass im Thread zu Ihrem Welt-Artikel eigentlich von allen Seiten gepöbelt wurde. Da passt man sich dem rauen Stil halt an. Was aber nicht für Prof. Ewalds Beitrag gilt, und deshalb war meine an ihn gerichtete Antwort wirklich takt- und geschmacklos. Dafür bitte ich vielmals um Verzeihung, ich hoffe das kommt bei ihm an. (Für Sie und für Herrn Fritzsche gilt jedoch das gestern zitierte englische Sprichwort. Oder auch das deutsche “Wer austeilt, muss auch einstecken können.”)

    Wenn ich an solchen Diskussionen teilnehme, dann um meine private Meinung zu vertreten (-> Meinungsfreiheit) und dabei die Argumente anderer kennen zu lernen. Nur weil ich auch zahlendes GWUP-Mitglied bin, trete ich da nicht als “Agent” auf. Die GWUP ist ja nicht die SED, auch wenn Sie diesen Eindruck zu haben scheinen. Es geht mir, neben dem Unterhaltungswert solcher Debatten, vor allem um Antworten auf eine mich genuin interessierende Frage: Haben Sie und andere Quantenesoteriker nur vage Phantasien? Oder gibt es auch jemanden, der ernsthaft an einer brauchbaren Hypothese oder gar Theorie arbeitet, um die vermutete Homöopathiewirkung, das Jenseits und/oder Alltagszufälle schlüssig aus Quantenphänomenen herzuleiten? Das wäre mal eine echte Diskussionsgrundlage, auch für die von Ihnen geforderte “internationale Grundlagenforschung” auf diesem Gebiet. Aber wie Herr Fritzsche so schön sagt, die Nichtbeantwortung von Fragen ist auch eine Antwort.

    So, und jetzt ist Wochenende. Ihnen auch ein schönes!

  27. Claus Fritzsche

    am 6. Juni 2008 um 17:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Tach’chen Herr Berger,

    Ihr Hinweis bezüglich des WELT-Artikels ist vollkommen richtig, nur nicht Ihr logischer Schluss daraus.

    Wenn ich Sie richtig verstehe, dann schließen Sie von der vermeintlichen AUTORITÄT EINER QUELLE auf die QUALITÄT EINER AUSSAGE. Nach dieser Logik muss die Erde eine Scheibe sein, wenn diese These von einer Quelle mit hoher (vermeintlicher) Autorität stammt. Ebenso muss die Aussage, die Erde wäre eine Kugel dann unglaubwürdig sein, wenn sie von einer Quelle mit niedriger (vermeintlicher) Autorität stammt.

    Sehe ich einmal davon ab, dass diese Logik - zumindest außerhalb des Vereins GWUP e. V. - das eine oder andere Verständnis-Problem aufwerfen könnte, so fehlt mir noch die Verbindung zu meinen Fragen. Mein Hinweis auf das Medienecho “Prof. Claudia Witt” hat … so meine ich … beispielsweise wenig mit der Anzahl an CAM-Forschern in der GWUP zu tun.

    Wie auch immer: Ich lade Sie herzlich dazu ein, DIE QUALITÄT EINER AUSSAGE von der QUALITÄT DER ARGUMENTE abhängig zu machen. Im Falle des Wikipedia-Admins FOSSA setzt dies allerdings voraus, dass Sie zunächst einmal die Logik seiner Argumente verstehen … oder verstehen wollen.

    Mir ist nach wie vor nicht klar, was an der Beantwortung meiner Fragen so schwierig sein soll. Und weil ich von der Sinnhaftigkeit meiner Fragen zu tiefst überzeugt bin, wiederhole ich sie hier einfach noch mal:

    +++++++++++++++++++++++++++

    FRAGEN-KOLLEKTION NR. 1:

    Ich warte noch immer darauf, dass jemand auf die Logik meiner Argumentation direkt eingeht … und nicht um den heißen Brei herumredet. Das könnte z. B. geschehen, indem

    1. mir Namen von GWUP-Mitgliedern genannt werden, welche über eine wissenschaftliche forschende Qualifikation in der Komplementärmedizin verfügen. Meine These: Diese gibt es nicht. Die GWUP hat auf diesem Gebiet - von Herrn Windeler abgesehen - ausschließlich “wissenschaftlich interessierte” Laien (wie z. B. Herrn Berger).

    2. mir eine wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werdende Publikations-Liste dieser Experten zu Themen der komplementärmedizinischen Forschung zur Verfügung gestellt wird. Meine These: Solch eine Liste gibt es nicht, da die GWUP auch keine CAM-Forscher mit wissenschaftlichem Anspruch hat.

    3. mir ein Rechenschaftsbericht zur Verfügung gestellt wird, der die wissenschaftlichen Aktivitäten der GWUP so dokumentiert, wie dies bei seriösen wissenschaftlichen Institutionen üblich ist (siehe IGPP). Meine These: Solch einen Bericht gibt es nicht, da die GWUP keinen wissenschaftlich forschenden Arbeitsschwerpunkt hat und der Fokus stattdessen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung liegt. Mit anderen Worten: 100% Lobbyismus mit weltanschaulichem Hintergrund.

    4. mir erklärt wird, warum Herr Sarma sich auf der Webseite der GWUP - die angeblich einen wissenschaftlichen Anspruch hat - indirekt als Experte für “Homöopathie” präsentiert, wenn er auf diesem Gebiet ein interessierter Laie ist. Darf ich daraus schließen, dass viele weitere “Experten” ebenso interessierte Laien ohne eine themennahen wissenschaftlichen Hintergrund sind? Herr Sarma ist als Geschäftsführer noch dazu der oberste Repräsentant.

    5. indem die GWUP Stellung zu Kritik nimmt - so z. B. rund um den “Heiler-Test” von Prof. Martin Lambeck ( http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup051.html ) - und nicht die volle Kontrolle darüber behalten will, wer sie hinterfragen darf und wer nicht. Wenn z. B. meine Kritik an Herrn Lambeck in keinster Weise berechtigt ist, so sollte es ihm leicht fallen, dies durch Argumente zu belegen.

    +++++++++++++++++++++++++++

    FRAGEN-KOLLEKTION NR. 2:

    1. Haben Sie je das persönliche Gespräch, einen Gedankenaustausch, eine fachliche Diskussion mit Prof. Claudia Witt und Stefan Willich gesucht, bevor Sie Ihre Pressemeldung publiziert haben? Kennen Sie ihre Sichtweise? Sprechen Sie mit Personen, die von Ihnen als “kritikwürdig” wahrgenommen werden vorher, bevor Sie zu ihnen öffentlich Stellung nehmen?

    Tauschen Sie sich überhaupt fachlich mit Experten aus dem Umfeld der http://www.iscmr.org aus? Oder beschränkt sich Ihr Kontakt zur CAM-Szene ausschließlich auf Vereinsmitglied Prof. Windeler und Vereinsfreund Prof. Edzard Ernst?

    2. Könnten Sie so nett sein und Ihre Aussage…

    “Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ‘Komplementärmedizin’ wünschen.”

    … einmal mit konkreten Argumenten begründen? Welche “Wissenschaftlichen Methoden” meinen Sie hier?

    +++++++++++++++++++++++++++

    Sollte jede einzelne Frage und jede Wiederholung dieser Fragen für Sie schmerzlich sein, vielleicht sogar die Wirkung eines festen Griffs in eine offene Wunde haben, so tut mir dies leid.

    Ich gehe übrigens fest davon aus, dass Sie mir Antworten zu meinen Fragen, welche Ihren Verein GWUP e. V. in ein positives Licht stellen, nicht mutwillig vorenthalten.

    Schönes Wochenende!

    Claus Fritzsche

  28. Irene Lohaus

    am 6. Juni 2008 um 21:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Warum die GWUP eine Diskussion mit Hr. Fritzsche für zwecklos hält kann man glaub ich hier gut nachlesen:
    http://www.gwup.org/themen/texte/skeptikerpuc/gwupkritik1.html

  29. Claus Fritzsche

    am 7. Juni 2008 um 11:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Frau Lohaus,

    also zunächst einmal finde ich diese lange, ausführliche und mit sehr viel Liebe zum Detail gemachte Darstellung Ihrer Sichtweise ausgesprochen sympathisch. So kann Ihnen niemand nachsagen, dass Sie sich in der Auseinandersetzung mit meiner Kritik nicht zumindest redlich bemühen.

    Verschiedene Fragen stellen sich mir allerdings auch zu dieser offiziellen Publikation des Vereins GWUP e. V.:

    1. Können Sie vielleicht noch etwas klarer herausarbeiten, an welchen Stellen Sie einen Sachverhalt aus Ihrer subjektiven Sicht INTERPRETIEREN und an welcher Stelle Sie objektiv und anhand klarer Kriterien FAKTEN darstellen? Ich hatte Herrn Amardeo Sarma bei der Erstveröffentlichung dieser Seite bereits höflich darum gebeten und er hat den Text ja auch schon fleißig immer wieder überarbeitet und präzisiert (danke!). Es gibt jedoch noch Spielraum für mehr Präzision. Da ich Ihnen gegenüber im Austeilen nicht sparsam bin, ist Ihre Replik jedoch - Fakten hin, Fakten her - vollkommen OK.

    Im Journalismus wird allerdings mit gutem Grund zwischen einem KOMMENTAR (subjektive Einschätzung, Interpretation, Bewertung) und einer TATSACHENBEHAUPTUNG unterschieden. Letztere lässt sich anhand eindeutiger Kriterien beweisen, hat keinen Interpretations-Spielraum.

    2. Wenn auch nur ein Bruchteil dessen stimmt, was Sie über mich schreiben, dann frage ich mich, warum Sie sich überhaupt die Mühe machen, eine OFFIZIELLE STELLUNGNAHME des Vereins GWUP e. V. zu meiner Person abzugeben. Sie werten mich und meine Kritik damit ganz klar auf!

    Die Uniklinik Freiburg würde niemals auf die Idee kommen, eine langatmige Stellungnahme zu den Angriffen von Herrn Ralf Behrmann abzugeben. Und die Berliner Charité wird - so vermute ich - niemals auf die sinnentstellend vereinfachten und im Kern sachlich falschen Vorwürfe eines Vereins mit 850 wissenschaftlich interessierten Laien reagieren.

    Denkbar wäre, dass Prof. Claudia Witt z. B. in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift FORSCHENDE KOMPLEMENTÄRMEDIZIN Stellung nimmt, wenn sie dort von Prof. Edzard Ernst (Mitglied des Editorial Boards der FK)

    http://tinyurl.com/3hwg5r

    fachlich - z. B. in Hinblick auf den Forschungsansatz “Outcome-Forschung” - kritisiert wird. In einer wissenschaftlichen Publikation müsste Prof. Edzard Ernst seine Thesen dann jedoch durch Argumente belegen … und damit rechnen, eine Replik von Frau Prof. Claudia Witt (und Kollegen) zu erhalten. Solche Diskussionen sind im wissenschaftlichen Kontext sogar erwünscht, weil sie dem Erkenntnisgewinn dienen. Ein Beispiel für eine kontroverse Diskussion dieser Art finden Sie im folgenden Blog-Beitrag ganz unten, zitiert aus dem Buch “Homöopathie in der Krankenversorgung” (Gudrun Bornhöft, Prof. Peter Matthiessen): http://tinyurl.com/67gcn4

    Gibt es eine solche wissenschaftliche Fachdiskussion, so hat der Verein GWUP e. V. alles Recht der Welt, diese Diskussion in einer vereinfachten und plakativ dargestellten Version als Pressemeldung zu publizieren, um auf seine Sichtweise aufmerksam zu machen. Er muss seine Sichtweise dann jedoch auf Anfrage belegen und präzisieren. Und zwar in einer Weise, die wissenschaftliche Standards einhält. Behauptungen müssen dabei durch reputable Quellen belegt werden (Ihre Vereinszeitschrift SKEPTIKER reicht da nicht aus). Die Kriterien, nach denen bestimmte Quellen zitiert und andere nicht genannt werden, müssen transparent gemacht werden usw. usw.

    Der Verweis auf eine im wissenschaftlichen Sinne reputable Quelle würde Prof. Claudia Witt (Stefan Willich, der Berliner Charité etc.) dabei die Möglichkeit geben, sachliche auf die Kontroverse einzugehen und die eigene Sichtweise darzustellen. Wissenschaft trennt zwischen Person und Argumentation und ist an einem konstruktiven Dialog - Wettbewerb der Ideen, Sichtweisen, Gedanken - interessiert. Persönliche Angriffe wie Ihr (nocht nicht einmal durch Argumente belegter) Vorwurf gegenüber Stefan Willich sind das Kennzeichen weltanschaulich motivierter, dogmatischer Vereinigungen.

    Eine seriöse Herangehensweise ist in Ihrer Pressemeldung “GWUP kritisiert neue Professur für Komplementärmedizin an der Charité” für mich nicht erkennbar. Sie stellen hier de facto ehrabschneidende Behauptungen auf, ohne Sie zu belegen. Und werden Sie um Belege für Ihre Thesen gebeten, so lenken Sie vom Thema ab und verweisen darauf, dass der Fragesteller (siehe Link von Frau Lohaus) diese Frage nicht stellen darf.

    »Die größten Kritiker der Elche sind selber welche!«

    Was nicht ist, das kann jedoch noch werden. Wie wäre es, wenn Sie (von mir aus nicht für mich persönlich und stattdessen für die Öffentlichkeit) die Begründung für Ihre Pressemitteilung schnellstmöglich nachreichen … und dabei folgende Fragen beantworten:

    +++++++++++++++++++++++++++

    1. Haben Sie je das persönliche Gespräch, einen Gedankenaustausch, eine fachliche Diskussion mit Prof. Claudia Witt und Stefan Willich gesucht, bevor Sie Ihre Pressemeldung publiziert haben? Kennen Sie ihre Sichtweise? Sprechen Sie mit Personen, die von Ihnen als “kritikwürdig” wahrgenommen werden vorher, bevor Sie zu ihnen öffentlich Stellung nehmen?

    Tauschen Sie sich überhaupt fachlich mit Experten aus dem Umfeld der http://www.iscmr.org aus? Oder beschränkt sich Ihr Kontakt zur CAM-Szene ausschließlich auf Vereinsmitglied Prof. Windeler und Vereinsfreund Prof. Edzard Ernst?

    2. Könnten Sie so nett sein und Ihre Aussage…

    “Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ‘Komplementärmedizin’ wünschen.”

    … einmal mit konkreten Argumenten begründen? Welche “Wissenschaftlichen Methoden” meinen Sie hier?

    Es ist wissenschaftlichen nicht unüblich, Thesen und Behauptungen (wie diese) durch Argumente zu belegen und dazu eine Diskussion zuzulassen.

    +++++++++++++++++++++++++++

    Viele Grüße

    Claus Fritzsche

  30. Ulrich Berger

    am 10. Juni 2008 um 01:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Herr Fritzsche:

    Schon eingangs habe ich darauf hingewiesen, dass Sie Manipulation statt Kritik bieten. Das bestätigt sich wieder, wenn man den von Ihnen verlinkten larmoyanten Artikel über Prof. Lambecks “Heiler-Test” durchsteht.

    Weiter oben behaupten Sie, mit der GWUP sogar den einen oder anderen “Berührungspunkt” zu haben, z.B. “wenn es um den Missbrauch physikalisch eindeutig definierter Begriffe im Kontext ‘Esoterik-Geräte’ geht.”

    Das kontrastiere man einmal mit Ihrer Heiler-Test-Kritik. Dort verwenden Sie eine lange Passage darauf, das unter dem Namen “Prognos” bekannte Humbug-Gerät zu bewerben. Dessen Vertreiber hat Infobroschüren auf Lager, die den Leser mit dem pseudophysikalischen “Global-Scaling” Schmus belästigen und daneben Quantenesoterik verbreiten, neben der selbst Herrn Froböses “geheime Physik” verblasst.
    http://www.medprevent.com/Intranet/unterlagen/prognos-gbs-vortrag_de.pdf

    Als Information bieten Sie in Ihrem Artikel auch noch einen link zu einer auf Ihrer Webseite verewigten Kopie einer sieben Jahre alten und als redaktioneller Artikel getarnten bezahlten Anzeige aus der Neuen Zürcher Zeitung. (Das dort beworbene Humbug-Gerät zur Meridian-Selbstdiagnose ist samt der dazugehörigen Webseite längst im Esoterik-Nirwana verschwunden.)

    Soviel also zu Ihren “Berührungspunkten” mit der GWUP. Bei solch schamloser Bauernfängerei dürfen Sie sich wirklich nicht wundern, dass die GWUP zum Fazit kommt:

    “Für die GWUP hat sich Herr Fritzsche als ernsthafter Gesprächspartner längst selbst disqualifiziert.

    Seit kurzem beklagt sich Herr Fritzsche auf seiner “Psychophysik”-Seite einmal mehr darüber, dass Prof. Dr. Martin Lambeck vom GWUP-Wissenschaftsrat eine öffentliche Diskussion mit ihm […] “ohne Angabe von Gründen” abgelehnt habe.

    Es sollte ihm zu denken geben.”

    http://www.gwup.org/themen/texte/skeptikerpuc/gwupkritik1.html

    Gute Nacht, Herr Fritzsche

  31. Claus Fritzsche

    am 10. Juni 2008 um 11:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallihallo lieber Herr Berger,

    tolles Wetter draußen, nicht wahr? Zu Ihrem Kommentar:

    Bei einer Aufarbeitung des “Heiler-Tests” von Prof. Martin Lambeck besteht grundsätzlich die Gefahr, dass jede Seite sich selektiv die Punkte herauspickt, welche die eigene Position stärken und jene Punkte unter den Tisch kehrt, welche die eigene Position schwächen.

    Um eine konstruktive, faire und sachliche Diskussion und Aufarbeitung des “Heiler-Tests” von Prof. Martin Lambeck zu ermöglichen, habe ich schon vor längerer Zeit in der Mailing-Liste der Gesellschaft für Anomalistik e. V. folgenden Vorschlag gemacht:

    1. Die Diskussion des “Heiler-Tests” wird von einer Person moderiert, welche eine neutrale Position einnimmt und zu der beide Kontrahenten (Herr Lambeck und ich) eine Vertrauensbeziehung haben. Ich hatte damals vorgeschlagen, dass Dr. Volker Guiard (inzwischen verstorben) die Rolle des neutralen Moderators übernimmt. Als aktives GWUP-Vereinsmitglied hatte er das Vertrauen von Herrn Lambeck. Ich selbst habe ihn als in der Sache harten jedoch auf der menschlichen Ebene fairen und sehr angenehmen Menschen kennengelernt. Er hatte daher auch mein Vertrauen.

    2. Um manipulative Einflüsse auszuschließen, habe ich den Vorschlag gemacht, die Diskussion in einem Internet-Forum - für die Öffentlichkeit einsehbar - stattfinden zu lassen. So kann keine Seite Web-Inhalte filtern und manipulieren.

    Stephan Matthiesen, ehemals Redaktionsleiter Ihrer Vereinszeitschrift SKEPTIKER, hatte sich angeboten, eine Zusammenfassung der Diskussion in der Zeitschrift der Gesellschaft für Anomalistik e. V. zu publizieren. Und zwar in enger Abstimmung mit Dr. Volker Guiard und unter Anhörung aller Seiten.

    Interessant ist nun, dass Dr. Volker Guiard und der Berliner Arzt Dr. med. Herbert Koerner bereit und daran interessiert waren, diese öffentliche Aufarbeitung unter fairen Bedingungen durchzuführen. Prof. Martin Lambeck zeigte jedoch auch auf mehrmalige Anfrage von Herrn Guiard kein Interesse.

    Aus meiner Sicht hat er gute Gründe dafür, sich einer Hinterfragung seiner Arbeit zu entziehen. Die von Ihnen genannten Gründe bewerte ich als Vorwand, nicht als Einwand.

    Claus Fritzsche

    P. S. Wie wäre es, wenn Sie (von mir aus nicht für mich persönlich und stattdessen für die Öffentlichkeit) die Begründung für Ihre Pressemitteilung schnellstmöglich nachreichen … und dabei folgende Fragen beantworten:

    +++++++++++++++++++++++++++

    1. Haben Sie je das persönliche Gespräch, einen Gedankenaustausch, eine fachliche Diskussion mit Prof. Claudia Witt und Stefan Willich gesucht, bevor Sie Ihre Pressemeldung publiziert haben? Kennen Sie ihre Sichtweise? Sprechen Sie mit Personen, die von Ihnen als “kritikwürdig” wahrgenommen werden vorher, bevor Sie zu ihnen öffentlich Stellung nehmen?

    Tauschen Sie sich überhaupt fachlich mit Experten aus dem Umfeld der http://www.iscmr.org aus? Oder beschränkt sich Ihr Kontakt zur CAM-Szene ausschließlich auf Vereinsmitglied Prof. Windeler und Vereinsfreund Prof. Edzard Ernst?

    2. Könnten Sie so nett sein und Ihre Aussage…

    “Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ‘Komplementärmedizin’ wünschen.”

    … einmal mit konkreten Argumenten begründen? Welche “Wissenschaftlichen Methoden” meinen Sie hier?

    Es ist wissenschaftlichen nicht unüblich, Thesen und Behauptungen (wie diese) durch Argumente zu belegen und dazu eine Diskussion zuzulassen.

    +++++++++++++++++++++++++++

  32. Ulrich Berger

    am 10. Juni 2008 um 13:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Herr Fritzsche (Wenn Ihnen das lieber ist: Tach’chen und Hallihallo!)

    Mit “meiner” Pressemitteilung verhält es sich so wie mit “meinem” Wünschelrutentest: Sie existiert nicht. Es ehrt mich ja sehr, dass Sie mich mit der GWUP identifizieren, aber ich bin weder deren Sprecher noch in deren Vorstand noch irgendwas. Wenn Sie Antworten auf Ihre Fragen wünschen, dann wenden Sie sich bitte mit einer Interviewanfrage an die GWUP - Sie kennen ja die Usancen in der Branche. Wenn Ihr Wunsch abgelehnt wird, dann würde ich vorschlagen: Lernen Sie damit zu leben!

    MfG, Ulrich Berger (der sich hiermit verabschiedet)

  33. Claus Fritzsche

    am 10. Juni 2008 um 17:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Herr Berger,

    danke für Ihre Klarstellung. Trotz Ihrer Einschränkung sind Sie sehr wohl ein Repräsentant des Vereins GWUP e. V., der auf der Homepage seine eigene Seite hat… http://tinyurl.com/5nf9ez

    … und als Professor für Volkswirtschaft zum Kreis der 800 bis 850 wissenschaftlich interessierten Laien (hinsichtlich des Themas CAM-Forschung) gehört.

    Wie bereits oben erwähnt, habe ich an einem Interview aktuell kein Interesse. Siehe meine Begründung weiter oben:

    ++++++++++++++++++

    LOSTINNL schrieb:
    »Ihre Fragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie daher besser an die Geschäftsstelle, für den Fall dass hier keiner mehr mitliest.«

    Meine Antwort:
    Das würde ich dann machen, wenn ich eine Antwort erhalten würde. Meine bisherige Erfahrung zeigt allerdings, dass seitens der GWUP dann Funkstille herrscht, wenn die Antworten für die betreffenden Personen und/oder den Verein peinlich sein können.

    ++++++++++++++++++

    Ich vermute einmal, dass Sie diese Passage nicht überlesen haben. Sollte Sie Herr Sarma um Ihr Statement (”Ulrich Berger ist nicht Vorstand der GWUP und spricht nicht offiziell für den Verein”) gebeten haben, weil Ihre Diskussions-Beiträge den Verein GWUP e. V. je nach Blickwinkel auch in ein sehr schlechtes Schlicht stellen können, so werden Sie mir dies vermutlich nicht bestätigen.

    Für mich ergibt sich an dieser Stelle folgende Zwischenbilanz:

    Auslöser für meinen Artikle waren die seitens Ihres Vereins GWUP e. V. via openPR-Pressemitteilung geäußerten ehrabschneidenden Behauptung:

    ++++++++++++++++++
    O-Ton GWUP:

    “Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ‘Komplementärmedizin’ wünschen.”

    “Wortführern der Charité, wie Stefan Willich, verheißen jedoch für das Festhalten an wissenschaftliche Standards wenig Gutes. ”

    Verantwortlich für diesen Text: Dipl.-Ingenieur Amardeo Sarma

    ++++++++++++++++++

    Bis jetzt habe ich keinen Beitrag gefunden, in welchem der Vorstand des Vereins GWUP e. V. sachlich begründet und erläutert, was ihn zu dieser Behauptung veranlasst hat. Allein diese Tatsache ist schon ein echter Knaller!

    Ich erkläre mir dies so, dass es in der GWUP e. V. mit Ausnahme von Herrn Prof. Windeler keine Person gibt, welche über die fachliche Qualifikation verfügt, um eine entsprechende Begründung zu verfassen. Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass Herr Windeler zwar einen Artikel verfassen kann, der das Konzept der von der Charité verfolgten “Outcome-Forschung” kritisch beleuchtet. Solch ein Artikel wird jedoch so differenziert formuliert sein, dass er für die in Ihrer Pressemeldung geäußerten sinnentstellenden Vereinfachung, ehrabschneidenden und sachlich falschen Schlussfolgerungen nicht ausreicht. Zumindest, solange Herr Windeler seine berufliche Karriere beim Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V. (MDS) nicht gefährden will.

    Und damit sind wir wieder am Anfang der Diskussion. Nach meiner Einschätzung wurde Ihre von mir kritisierte Pressemeldung von einer Person verfasst, welche mit der Thematik fachlich überfordert war und die sinnentstellende, sachlich falsche Vereinfachungen vorgenommen hat, ohne vorab ein Statement von Herrn Windeler einzuholen.

    Pflegen Sie diesen - mir grundsätzlich nicht neuen - Stil auch in Zukunft, so müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie im Internet ein entsprechendes Echo erhalten. Auch wenn diese letzten Kommentare vermutlich nur von echten “Liebhabern” zur Kenntnis genommen werden, so tragen sie dank Google (viele Kommentare = hohe Suchmaschinen-Relevanz) doch dazu bei, dass der Artikel in den nächsten Jahren noch viele Leserinnen und Leser finden wird.

    Leserinnen und Leser, die sich bei Interesse alle verlinkten Beiträge anschauen können, um sich auf dieser Basis eine eigene Meinung zu bilden.

    Viele Grüße

    Claus Fritzsche

  34. Claus Fritzsche

    am 11. Juni 2008 um 15:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Herr Berger,

    wirklich originell Ihr Kommentar unter Pseudonym “tigerente”:

    http://tinyurl.com/5w6mt6

    tigerente (IP: 137.208.47.97 , WU-VW5-uberger.vwl.wu-wien.ac.at)

  35. Ulrich Berger

    am 11. Juni 2008 um 19:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Fritzsche, Sie haben mich schonungslos DEMASKIERT!!

    Ja, die Versuchung, mein altes Pseudonym wieder auszugraben, war zu groß. Die beginnende Diskussion dort war aber auch echt köstlich… Ich dachte eigentlich, Sie schlagen sich nur mit Skeptikern herum. Aber Sie sind ja auch gegen die eigenen RE-Autorenkollegen sehr angriffig!

    Es wäre übrigens ein interessantes Forschungsprojekt, aus den selbst gewählten Benutzernamen auf die dahinter steckende Persönlichkeit zu schließen, finden Sie nicht? Quasi “tigerente” gegen “Rumsfeld-2″!

    Aber zurück zum Thema, wenn ich schon mal wieder hier bin:

    Ihre Mutmaßung, dass Herr Sarma mich um ein Statement gebeten habe, finde ich bemerkenswert. Ein wenig sehe ich darin aber eine gewisse Selbstüberschätzung von Ihrer Seite. Die GWUP ist eine vielbeschäftigte Organisation und Sie wirken wie ein verbissener Einzelkämpfer, der sich seit Jahren bemüht, die GWUP mit Hilfe von für intelligente Menschen unschwer durchschaubaren Tricks klein zu reden. Glauben Sie ernsthaft, dass Herr Sarma meine Diskussionen auf irgendeinem Hobbyjournalistenblog im Internet mit Argusaugen verfolgt und hin und wieder Kommandos ausgibt?

    Im Gegensatz zu Ihrer Webseite ist die GWUP kein kommerzielles Unternehmen, sondern ein gemeinnütziger Verein. Wir engagieren uns ehrenamtlich und nicht finanziell motiviert. Das macht uns glaubwürdig und das scheint Sie maßlos zu ärgern. Die Resonanz auf Ihre jahrelange Kampagne ist nahe null und außer mir redet von den Skeptikern niemand mehr mit Ihnen, weil Sie es sich durch Ihre hinterhältige Schreibe mit allen verscherzt haben.

    Jetzt bleibt das Problem, dass Sie auf Ihre Fragen zur Presseaussendung keine Antworten bekommen. Deshalb richten Sie Ihre Fragen anscheinend ständig an mich. Aber das bekommt dadurch einen etwas skurrilen touch, z.B. wenn Sie von mir eine Erklärung und Begründung einer Presseaussendung haben wollen, die ich weder verfasst noch ausgesendet habe.

    Was die ISCMR angeht, die Sie ständig hervorheben: Mir ist klar, dass Sie auf diese erst fünf Jahre alte Gesellschaft aufmerksam machen wollen, weil deren Präsident Ihr Vorzeige-Komplementärmediziner ist. Aber Sie wissen bestimmt auch, dass im Kreise der International Advisors der ISCMR ein gewisser Prof. Ernst sitzt, den Sie wegen seiner erfrischend skeptischen Haltung ständig herunterzumachen versuchen. Insofern beantwortet sich Ihre Frage nach einem Austausch der GWUP mit Forschern aus dem Umfeld der ISCMR von selbst, und zwar mit “ja”.

  36. Rolf Froböse

    am 11. Juni 2008 um 20:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Berger schrieb: “Im Gegensatz zu Ihrer Webseite ist die GWUP kein kommerzielles Unternehmen, sondern ein gemeinnütziger Verein.”

    Herr Berger, mit dem Begriff “gemeinnützig” würde ich im Zusammenhang mit der GWUP nicht noch kokettieren. Das könnte glatt “schlafende Löwen” wecken.
    Gruß nach Wien
    R. Froböse

  37. Andreas E.

    am 11. Juni 2008 um 22:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Ulrich Berger

    Ich will jetzt ja mal nicht frotzeln oder an Internet-hau-mich-Spielchen von ’scheinbar Erwachsenen’ teilnehmen, aber ihre letzte Bemerkung die GWUP betreffend, vor allem dieser Absatzbeginn:

    Zitat Ulrich Berger: hre Mutmaßung, dass Herr Sarma mich um ein Statement gebeten habe, finde ich bemerkenswert. Ein wenig sehe ich darin aber eine gewisse Selbstüberschätzung von Ihrer Seite. Die GWUP ist eine vielbeschäftigte Organisation und […]

    Ist mehr als lustig - hanebüchen - und kaum mehr Ernst zu nehmen.
    Wie gesagt, ich hatte meine eigenen Eerfahrungen mit der GWUP. Und wenn diese Organisation vielbeschäftigt ist, habe ich hier zuviel Arbeit, um alleine damit fertig zu werden [Wenn sie den Wortwitz verstanden haben, gut so! Ansonsten sollten sie ihr Studium bei der GWUP noch einmal wiederholen. Egal, worin es bestanden hat.]

    Die GWUP ist nicht Ernst zu nehmen!
    Ihre wissenschaftlichen Aussagen, die sie trifft, lassen sich durch nichts belegen. Dabei ist dies sogar themenunabhängig. Eegal zu welchen Thema sich die GWUP äußert, diese Äußerungen haben den Wahrheitsgehalt und die Genauigkeit wie jene jener Wiener Laborantin, die bei den Strahlentests betreffs Handy-Strahlungsschädlichkeit gearbeitet hat!

    Ich lehne die GWUP ab. Und ich würde mich freuen, wenn ich es irgendwie beim Landkreis Darmstadt-Dieburg durchsetzen könnte, ihr nicht nur die Gemeinnützigkeit, sondern auch ihre Arbeitsberechtigung zu entziehen. Keiner der dort versammelten Herren kann einen wirklich wissenschaftlich haltbaren Beweis für seine Behauptungen abliefern.- Leider! Und dies ist sogar direkt nachweisbar. Sonst wären die Arbeiten der GWUP ja in der ULB Darmstadt einzusehen. Was sie nicht sind!

    Also haben wir es hier eindeutig mit Hobbywissenschaftlern ohne wissenschaftlichen Hintergrund zu tun. Die ihre Behauptungen tunlichst nicht von echten Wissenschaftlern mit wissenschaftlichen Hintergrund gegengeprüft wissen wollen.

    Leider gibt es davon bundesweit zuviel. Und so stellt die GWUP das dar, was sie wirklich ist: Nur ein Treppenwitz, den man am besten nicht Ernst nehmen sollte.

    MfG

  38. LostinNL

    am 12. Juni 2008 um 00:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Andreas E.
    Sie sind ein freier Mensch und müssen die GWUP nicht ernst nehmen, wenn Sie nicht wollen. Aber die Gemeinnützigkeit entziehen, da verschwenden Sie wohl Ihre Zeit (und die der armen Beamten, die Sie damit belästigen).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinn%C3%BCtzig

    Interessant an Ihrem Beitrag ist aber die Gleichsetzung von GWUP-Aussagen mit dem jüngsten Fälschungsskandal in der Handystrahlungsforschung. Die Haltung der GWUP zu diesem Thema kann man, schon seit längerem, hier nachlesen:
    http://www.gwup.de/themen/texte/elektrosmog/
    Also Handystrahlung gefährlich (Forschungsgruppe an der Med. Uni Wien), oder Handystrahlung ungefährlich (GWUP), welche Aussage ist denn jetzt gelogen?

  39. Richard

    am 12. Juni 2008 um 08:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Ulrich Berger:

    http://tinyurl.com/5w6mt6

    Sie versuchen dort, Herrn Fritzsche als Person zu diskreditieren, die andere RE-Autoren angreift. Auslöser war jedoch RE-Autor Rolf Ehlers. Herr Fritzsche reagierte nur.

    Anno 2008 heißt so etwas Internet-Mobbying! Und für einen Prof. Dr. Dr. Ulrich Berger für Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien ein ungewöhnliches Verhalten. Sie scheinen viel Zeit zu haben.

    Richard

  40. Claus Fritzsche

    am 12. Juni 2008 um 09:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Herr Berger,

    Ihr (für Außenstehende vermutlich unverständlicher) Querverweis von “tigerente” zu “Rumsfeld-2″ ist sachlich nicht richtig.

    Mit Ausnahme einer Aktion … http://tinyurl.com/4q2azo … war ich unter Wikipedia nie anonym unterwegs. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil Rumsfeld-2 über eine Wiki-Benutzerseite verfügte, welche einen Link zu meiner Homepage www.psychophysik.com enthielt.

    Bei dieser einen anonymen (so anonym war es wegen der Dokumentation unter http://tinyurl.com/4q2azo auch nicht) Aktion habe ich die manipulativen Aktivitäten eines ehemaligen Vorstandsmitglied von Wikipedia Deutschland e. V. - Nina Gerlach - etwas näher beleuchtet:

    http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=84

    Nina Gerlach (nicht irgendein Wikipedia-Admin sonder kurz zuvor noch Vorstand von Wikipedia Deutschland e. V.) war das allem Anschein nach so unangenehm, dass sie folgenden Vorschlag machte (Ninas Interpretation von Diskussions-Kultur) …

    http://tinyurl.com/57jxqr

    … und ihr Kollege Gleiberg aus der Medizin-Redaktion von Wikipedia Deutschland sperrte nur wenige Minuten später (!) die gesamte Domain psychophysik.com und setzte sie auf die Blacklist von Wikipedia Deutschland:

    http://tinyurl.com/5sofok

    Im Doku-Bereich für Domain-Sperrungen nannte Gleiberg dann einen anderen Grund, als den hier zitierten, in welchem er explizit vom H.Blog sprach. Daraus schließe ich, dass er etwas zu verbergen hatte.

    Als Mensch der offenen Aussprache habe ich über diese Aktion eine Pressemeldung verfasst … http://tinyurl.com/6g2u8m … welche Achim Raschka (Kumpel von Nina Gerlach, auf diesem Foto links zu sehen http://tinyurl.com/444md5) dazu veranlasste, mein Benutzer-Account Rumsfeld-2 zu löschen.

    Gut, für Außenstehende ist das etwas kryptisch. Vorteil von Wikipedia ist allerdings die sehr gute Dokumentation. Es lässt sich nachträglich sehr gut prüfen, wer was wann gesagt und geschrieben hat. Und selbst Beiträge ohne Benutzer-Konto lassen sich via IP einem Provider zuordnen.

    Bei dieser Gelegenheit lernte ich auch, dass der Verein GWUP e. V. innerhalb von Wikipedia Deutschland e. V. über eine größere und sehr hilfreiche Admin-Seilschaft verfügt, die gegen verschiedene Wikipedia-Regeln verstößt und sich bei Schiedsgerichtsverfahren gegenseitig hilft.

    Ihr Vergleich “tigerente” versus “Rumsfeld-2″ hinkt somit an zwei Stellen:
    - Rumsfeld-2 war nicht anonym
    - tigerente bzw. Ulrich Berger hat ein klein wenig mit Schlamm geworfen. Weil das unfein ist (für einen Professor der Uni Wien noch dazu ungewöhnlich) hat er sich hinter einem Pseudonym und einer anderen Diktion versteckt.

    Eine Volkswirtschafts-Professur an der Universität Wien scheint viel Zeit für Computer-Spiele mit dem Uni-Rechner (WU-VW5-uberger.vwl.wu-wien.ac.at) zur Verfügung zu stellen.

    So, da mein Zeitkonto für diese Spielwiese hier inzwischen leer ist, verabschiede ich mich an dieser Stelle. Vielen Dank für den wertvollen Erfahrungsaustausch. Ich vermute, dass auch Außenstehende Leserinnen und Leser ausreichend Anregungen erhalten haben, um sich in dieser Kontroverse ein Bild zu machen.

    Claus Fritzsche

  41. Andreas E.

    am 12. Juni 2008 um 12:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @LOSTINNL

    Seien sie gegrüßt!

    Nun, die Aussagen der UNI Wien zu dem Thema waren eindeutig verfälscht (also Lüge).

    Da es für einen Außenstehenden der GWUP unmöglich ist, deren Schrifttum in die Finge rzu bekommen, kann ich ihre Aussage über die Ungefährlichkeit von Handy-Strahlen nicht in die Hände bekommen. Zumindest nicht das Original dieser Schrift, da diese Schriften nur intern unter Mitgliedern verteilt werden.

    Ich gehe hier mal, und hier gilt immer der Unschuldvermutungsgrundsatz bei einem Angeklagten (und als diesen sehe ich hier die GWUP), einfach davon aus, das jener Text in seiner Gänze ebenfalls wissenschaftlich nicht haltbar ist! Er spiegelt nur die persönliche Einschätzung der Handy-Strahlung durch seinen Autor wieder. So etwas ist nicht verboten. Verboten sollte es nur sein, wenn der Text pseudowissenschaftlich oder gar rein wissenschaftlich daher kommt, obwohl der betreffende Autor auf diesem Gebiet keinerlei Erfahrung hat (wie die meisten GWUP-Mitglieder null Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der Komplementärmedizin vorweisen können).

    Um hier nicht in einen schweren Disput zu geraten, sei angemerkt, das ich weiter oben nur meine persönlichen Erfahrungen mit der GWUP aus Roßdorf bei Darmstadt wieder gegeben habe. Ich selbst beschäftige mich auch mit Auswirkungen der Hyperphysik (so als kleines Hobby nebenbei).

    Ich kann die Herren gut verstehen, wenn hier derart um Pfründe gekämpft wird und einem der Stuhl für Komplementärmedizin in der Charité ein Dorn im Auge ist. Jedoch sollte man selbst dann bei der Wahrheit bleiben!

    Wäre die GWUP bereit, mir alle Schriftwerke, die mich interessieren, über die ich Kenntnisse habe, zur wissenschaftlichen Prüfung zu überlassen, könnte man den generellen Wahrheitsgehalt des Vereins einmal offen legen. Dies ist nur ein Vorschlag für die GWUP, damit sie ihre Ehrlichkeit unter Beweis stellen kann. Er muß nicht angenommen werden. Aber solange Nichtmitgliedern Zugriff auf die Publikationen der GWUP nicht gestattet wird - und jene nicht einmal in ULBs zu finden sind - ist an der wissenschaftlichkeit der GWUP erlaubt zu zweifeln.

    MfG

  42. Ulrich Berger

    am 12. Juni 2008 um 13:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Claus Fritzsche:
    Danke für die detaillierte Aufklärung über Ihr Verhältnis zu den Wikipedianern. Dass Ihre Webseite dort auf der Sperrliste steht, war für mich neu und erklärt einiges.

    @ Andreas E.:
    Ihre Auslassungen sind dermaßen peinlich, dass Herr Fritzsche in Ihnen sogar einen Agent Provocateur der GWUP vermutet hat. Gibt Ihnen das nicht zu denken?

    Der Kommentar von ANDREAS E. stammt m. E. nicht von einen GWUP-Kritiker sondern von einem GWUP-Anhänger und Agent Provocateur. Zielsetzung: Die berechtigte Kritik in die Lächerlichkeit zu ziehen.
    http://www.readers-edition.de/2008/01/05/lancet-und-die-rehabilitierung-der-homoeopathie/#comment-169103

    Und hiermit verabschiede ich mich jetzt endgültig…

  43. Andreas E.

    am 12. Juni 2008 um 14:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrter Herr Berger,

    Ich bin ein GWUP-Kritiker.
    Sehr zu ihrem Leidwesen poche ich jedoch hier auf Gerechtigkeit.
    Man kann der GWUP sehr vieles nachweisen. Sehr viel Unwissenschaftlichkeit und Übleres. Aber man sollte es einmal objektiv betrachten und immer die Unschuldsvermutung bei einem Angeklagten gelten lassen. (Was hier so viel heißt, daß wohl sehr oft die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Aber ich kenne das aus Vereinen, da ist das an der Tagesordnung.)

    Wenn sie also damit ein Problem damit haben, das ich für meinen Teil fair mit der GWUP umgehe, obwohl ihre Abhandlungen alles andere als wissenschaftliche Expertisen darstellen, so haben sie eindeutig ein Problem.

    Da ich hier nicht der von Ihnen so betitelte ‘Agent provocateur’ bin, da es mir um einen fairen Umgang mit der GWUP (trotz ihrer nachweisbaren Fehler) geht, können also nur sie selbst es sein.

    Sich nach einem solchen Aussetzer hier einfach zu verkrümmeln sieht übrigens jenen halbgaren Kritikern ähnlich, denen ich auch persönlich immer wieder ausgesetzt bin. Wenn sie also ein Problem mit Fairnis haben, müssen sie noch sehr viel lernen.

    Da ihre eigenen Äußerungen hier an Lächerlichkeit kaum zu überbieten sind (nicht einmal von mir, selbst wenn ich mich anstrengen würde), empfehle ich Ihnen dringend, an ihrem Kritikproblem, das sie eindeutig haben, zu arbeiten.

    Ich bin kein Freund der GWUP, aber ich bin für einen fairen Umgang mit derselben. Wer dies nicht kapiert und anerkennt, hat ein Problem. Und dies ist traurig. Laden sie ihren Haß gegen die GWUP an anderer Stelle ab, aber ersparen sie uns hier fruchtlose Diskussionen, da sie anscheinend nicht einsichtig werden können, worum es mir eigentlich dabei geht.

    Und schauen sie zur Abwechslung mal in der ULB der TUD Darmstadt vorbei und versuchen sie dort eine ‘wissenschaftliche’ Schrift der GWUP zu bekommen. Danach konnen sie ruhig weiterhin behaupten, ich sei ein ‘Agent provocateur’ obwohl sie sich bereits selbst als dieser geoutet haben.

    Berechtigte Kritik ist ok.
    Aber unverhältnismäßiges Draufhauen bringt weder Ihnen, noch der GWUP etwas, sondern läßt sie nur selbst als unfairen, dummen Menschen erscheinen.

    MfG

  44. teraka33

    am 28. Juni 2008 um 12:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mich würde interessieren, welche Schriften das sein sollen, die nicht öffentlich zugänglich sind. Was sollen diese unhaltbaren Vorwürfe, die GWUP ist keine Forschungseinrichtung. Sondern ein Netzwerk mit Wissenschaftlern und Akademikern aus allen Fachrichtungen, die interdisziplinäre den Wahrheitsgehalt von Para- und Pseudowissenschaften bewerten, untersuchen kritisch hinterfragen usw. Noch mal. Es mangelt nicht an Untersuchungen oder wissenschaftlichen Fakten sondern an einer allgemeinverständlichen Darstellung und an einer Anwendung an Pseudowissenschaften. Statt hier unqualifizierte Meinungen zu posten, würde ich empfehlen den Skeptiker mal zu lesen, einige Artikel sind ja online und dann mal bitte zu zeigen, was dort falsch ist.

    “Aber solange Nichtmitgliedern Zugriff auf die Publikationen der GWUP nicht gestattet wird - und jene nicht einmal in ULBs zu finden sind - ist an der wissenschaftlichkeit der GWUP erlaubt zu zweifeln.”

  45. Claus Fritzsche

    am 28. Juni 2008 um 13:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Sondern ein Netzwerk mit Wissenschaftlern und Akademikern aus allen Fachrichtungen, die interdisziplinäre den Wahrheitsgehalt von Para- und Pseudowissenschaften bewerten, untersuchen kritisch hinterfragen”

    Auch wenn die GWUP dies von sich selbst behauptet, ist der Verein genau dies eben nicht. Auch Scientology hat ein Selbstbild, welches vom Fremdbild in der Öffentlichkeit mehr als nur in Nuancen abweicht. Entscheidend ist nicht, was eine religiöse Gruppierung wie die GWUP behauptet, sondern was sie durch Fakten belegt.

    Die GWUP ist ein Netzwerk von weltanschaulich motivierten, streng dogmatischen Negativ-Gläubigen in Hinblick auf jene Phänomene, die sie zu untersuchen vorgibt … jedoch nicht untersucht.

    Es reichen schon relativ wenige Stichproben - wie jene von Wikipedia-Admin FOSSA…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Fossa/GWUP

    … aus, um das zu belegen. Zitat FOSSA:

    “Vollmundig behauptet der GWUP-Artikel über Astrologie, dass es in Deutschland etwa 6000 Astrologen mit €150.000.000 Umsatz gäbe. Wie ein „Astrologe“ definiert ist, ob ein solcher zum Beispiel Astrologie zum Hobby oder zum Gelderwerb betreiben muss, darüber schweigt sich der Artikel genauso wie über die Quellen der Zahlen aus. Die Konkurrenzskeptiker um Edgar Wunders Anomalistik-Verein gehen dagegen aus von 8000 Astrologen und €48.000.000 Umsatz, also einem knappen Drittel der GWUP-Umsätze, Quelle: „eigene Forschung“ (Immerhin weist Wunder darauf hin, dass die meisten Zahlen über Astrologenumsätze einfach „frei erfunden“ sind). Der stern, Bollwerk des seriösen Journalismus, gibt indes die Herkunft seiner Quelle Preis, ein Astrologe, der aus der hohlen Hand schätzt, und redet von 2000 hauptberuflichen Astrologen. Alle Zahlen wurden vermutlich erchannelt, denn wissenschaftliche oder wenigstens von professionellen Marktforschungsinstituten erstellte Zahlen gibt es meines Wissens nicht. Aber Zahlen schauen halt wissenschaftlich-seriös aus.”

    Das Grundprinzip vieler GWUP-Beiträge:
    1. Vermeintliche Zahlen, Daten und Fakten werden frei erfunden.
    2. Quellen werden nicht angegeben.
    3. Autoren publizieren - wie hier in den Kommentare - anonym.

    Nochmals FOSSA:
    “Alle Zahlen wurden vermutlich erchannelt, denn wissenschaftliche oder wenigstens von professionellen Marktforschungsinstituten erstellte Zahlen gibt es meines Wissens nicht. Aber Zahlen schauen halt wissenschaftlich-seriös aus.”

    Nächstes Zitat FOSSA:
    “Der GWUP-Artikel zu Erdstrahlen behauptet, man könne die Wünschelrutentechniken „bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen“. Anderer Auffassung ist praktisch die gesamte Wissenschaft: Dieser Artikel meint auf Seite 37 Wünschelrutengehen häbe es bereits in der Antike gegeben; dieser meint (S. 527) Wünschelruten habe es sogar noch früher gegeben. Die BBC redet davon, dass es Rutengänger bereits im alten Ägypten gab und die Gebrüder Grimm belegen den Gebrauch des deutschen Wortes für das 13. Jahrhundert. Alles im allen gibt es also eine Reihe verschiedener Auffassungen, wobei die Grimm-Brüder wohl zitierfähig für mindestens das 13. Jahrhundert wären. Die GWUP interessieren solche Nuancen um Jahrhunderte oder gar Jahrtausende verständlicherweise nicht. ihr geht es ja vor allem um eins: Wünschelruten funktionieren nicht!! Da ist alles andere natürlich egal.”

  46. Michael Link

    am 29. Juni 2008 um 21:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Es reichen schon relativ wenige Stichproben - wie jene von Wikipedia-Admin FOSSA…
    … aus, um das zu belegen. Zitat FOSSA:”
    [..]
    “Nächstes Zitat FOSSA:
    “Der GWUP-Artikel zu Erdstrahlen behauptet, …. blabla”

    .. *belegen*, so so.
    Ich hatte hier OBEN STEHT ES ALS BEITRAG NUMMER 5 schon ausgeführt, wie der Belegwert Fossa konkret am Beispiel “Erdstrahlen” zu werten ist, und trotzdem wird es hier wieder einkopiert, als wäre es ein Argument.
    Bedarf es wirklich noch einer Erklärung, warum keiner in der GWUP solche Diskussions-”Partner” ernst nimmt?

    ml

  47. Claus Fritzsche

    am 30. Juni 2008 um 08:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Tach Micha,

    nur für den Fall von Missverständnissen:

    FOSSA hat nicht zum Thema “Erdstrahlen” Stellung genommen sondern zum Umgang der GWUP mit Zahlen, Fakten, Daten und Quellen. Er bringt eine ganze Liste von Beispielen, in welchen die GWUP Statements abgibt, welche sich gegenseitig widersprechen.

    Wenn Du FOSSA widerlegen willst, dann musst Du schon belegen, dass die von ihm genannten - sich in Fakten gegenseitig widersprechenden Zitate - falsch zitiert sind.

    Genau das machst Du nicht.

    Um nochmals auf die ursprüngliche Intention meines Artikels zurückzukommen:

    Wenn die GWUP in der Öffentlichkeit behauptet, erste Aussagen von Beteiligten und Wortführern der Charité, wie Stefan Willich, würden angeblich wenig Gutes für das Festhalten an wissenschaftlichen Standards verheißen. »Wissenschaftliche Methoden sollen offenbar solange den Bedürfnissen der Alternativmedizin angepasst werden, bis sie die Resultate erzielen, die sich die Vertreter der ›Komplementärmedizin‹ wünschen.«, dann ist es Ihre Pflicht, diese Behauptungen auch zu belegen.

    Und zwar nicht für Herrn Claus Fritzsche persönlich … sondern für die Öffentlichkeit, an die sich die Pressemeldung ja auch gerichtet hat.

  48. Charité, Outcome-Studien, Rouven Schäfer und Prof. Dr. Ulrich Berger von der GWUP - H.Blog: Homöopathie & Forschung

    am 7. Juli 2008 um 20:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Nun ist es vollkommen legitim, die Vor- und Nachteile von Outcome- Studien in der komplementärmedizinischen Forschung kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren. Es erfüllt jedoch den Tatbestand von Internet-Mobbing, wenn der Verein GWUP e. V. die wissenschaftliche Kompetenz und Lauterkeit von Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Willich via Pressemeldung bezweifelt und die Chuzpe besitzt, diese Behauptung noch nicht einmal fundiert zu begründen. Frei nach dem Motto: Auch wenn der Sachverhalt sinnentstellt und manipulativ dargestellt wird … wer merkt das schon … und etwas Schlamm bleibt immer kleben. Dieser Stil steht im krassen Widerspruch zur Gemeinnützigkeit des Vereins. Ich habe dies zum Anlass genommen, das Verhalten im Artikel »GWUP und Komplementärmedizin: ›Hilfe Skeptiker!‹« unter Readers Edition kritisch zu beleuchten. […]

  49. H.Blog: Homöopathie & Forschung

    am 8. Juli 2008 um 09:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Nun ist es vollkommen legitim, die Vor- und Nachteile von Outcome- Studien in der komplementärmedizinischen Forschung kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren. Es erfüllt jedoch den Tatbestand von Internet-Mobbing, wenn der Verein GWUP e. V. die wissenschaftliche Kompetenz und Lauterkeit von Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Willich via Pressemeldung bezweifelt und die Chuzpe besitzt, diese Behauptung noch nicht einmal fundiert zu begründen. Frei nach dem Motto: Auch wenn der Sachverhalt sinnentstellt und manipulativ dargestellt wird … wer merkt das schon … und etwas Schlamm bleibt immer kleben. Dieser Stil steht im krassen Widerspruch zur Gemeinnützigkeit des Vereins. Ich habe dies zum Anlass genommen, das Verhalten im Artikel »GWUP und Komplementärmedizin: ›Hilfe Skeptiker!‹« unter Readers Edition kritisch zu beleuchten. […]

  50. Ach, du dickes Ei! Wortmeldungen im H.Blog - H.Blog: Homöopathie & Forschung

    am 12. Juli 2008 um 11:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Ja, so hatten sich Amardeo Sarma und Rouven Schäfer, der eine Vorsitzende und der andere Ehrenvorstand der streng dogmatischen Skeptiker-Vereeinigung GWUP e. V. (beide medizinische Laien), das nicht vorgestellt. Da verfassen sie eine kleine Pressemeldung zur neuen Professur für Komplementärmedizin an der Berliner Charité - mit manipulativer und indirekt diffamierender Wortwahl, wie sie es schon seit vielen Jahren gewohnt sind - und dann werden sie doch tatsächlich öffentlich darum gebeten, ihre Behauptungen sachlich zu begründen. Anstatt eine wissenschaftlich fundierte Begründung nachzureichen wendet sich Ehrenvorstand Rouven Schäfer an die Redaktion von READERS EDITION und bittet darum, einen kritischen und aus seiner Sicht sehr sehr (!!!) ärgerlichen Beitrag (»GWUP und Komplementärmedizin: ›Hilfe Skeptiker!”‹«) zu löschen. Und was macht die Redaktion des von Ex-Netzeitung-Chefredakteur Michael Maier betriebenen Portals? Sie gehorcht Rouven Schäfer nicht. […]

  51. Gudrun T.

    am 13. Juli 2008 um 23:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Du liebe Güte, bei so viel investigativem Journalismus bleibt ja kein Auge trocken!

    Ein Rumsfeld, der mit einer Tigerente kollidiert, ein Schamane, der es nötig hat, sich in einen Verein einschleusen zu wollen und bittere Ablehnung erfährt, ein Schlachtfest der Namen, Zitate, links und Gedönse um die Frage, ob es eine Daseinsberechtigung für einen Verein namens GWUP gibt und ob selbiger mehr beleidigte Leberwürste als Fakten produziert, von Erwin Schmieder offenbar so gar nicht gemocht wird und auf der anderen Seite eine neue Psychophysik, die tiefenpsychologische Manöver aufzudecken meint und dem werten Leser den Unterschied zwischen der Qualität einer Quelle und der Qualität einer Aussage plakativ zu erklären versucht, wobei sich im weiteren Verlauf auch noch ein Dr. Froböse einschaltet, auf dessen Seiten ich bereits gebloggt habe, der höflicherweise mit Kaiserschmarrn kontert, nachdem Tigerente mit Schlamm warf, woraufhin es dann nicht mehr um die Qualität einer Aussage geht, sondern um die Frage, ob sich Bullshit auch quantitativ messen lässt und Froböse neben seiner Person auch Professoren wie Hans-Peter Dürr, Markolf Niemz, John Archibald Wheeler oder andere Wissenschaftler wie beispielsweise Dr. Christian Hellweg verschmäht sieht, was wiederum zu der Frage führt, wie es bei ihm selbst um das Verhältnis zu Wien, Kaiserschmarrn, Qualität der Quelle und Qualität der Argumente steht (schreibe das, weil ich wie Herr Fritzsche auch mal auf Antworten gewartet habe…), selbige aber noch auf sich warten lassen müssen - gut so, während noch einiges nebenbei demaskiert wird, wie große Klappen, Spass am Herumfrozeln, Freude an Realsatire (letzteres mag ich persönlich auch) und ein Smalltalk über das Wetter kommt auch nicht zu kurz (doch: zu kurz; quantitativ) unterdessen Wheeler im Jenseits Tränen lacht über soviel Verbohrtheit, weil er die Antworten bereits kennt wie auch der ein oder andere hier - meint - oder zu meinen glaubt, denn möglicherweise lacht Wheeler jetzt nicht mehr und alles ist umsonst einschließlich der vielen Zitate von ihm an anderen Stellen zur Frage, wie viele Welten es noch gäbe, wenn denn Professor Dr. Ewald im Wesentlichen Recht hat, der von lostinla in der Vergangenheit irgendwo auf der Welt unsanft angefasst wurde und trotzdem eine physikalisch beschreibbare Psyche weiterhin für abenteuerlich hält, während Andreas E. ein Outing vollzieht, indem er konstatiert, dass Herr Berger sich als Agent provocateur geoutet hätte, Micha sich noch zusammen mit Claus Gedanken macht, wie wohl die Beiträge von Fossa objektiv zu bewerten sind, Ulrich sich nun endgültig verabschiedet und hallihallo-Claus beteuert, das Ganze hier nicht allzu persönlich zu nehmen, zur eigenen Selbsterkenntnis zu nutzen, in der Sache aber hart zu bleiben, was mir korrekt erscheint und ich gerne seinem Rat folge, mir als außenstehender Leserin aufgrund o. g. ausreichender Anregungen dieser Kontroverse ein Bild von selbiger zu machen, welches ich gerne auch mit anderen außenstehenden Leserinnen und Lesern teile, weil ich halt gerne lache und ebenfalls Realsatire mag. Mein Dank gilt allen Beteiligten für dieses starke Stück Realsatire, ein Genuß für Augen, Ohren und Scrollrädchen!

  52. Claus Fritzsche

    am 14. Juli 2008 um 09:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallihallo Gudrun,

    (Gudrun? … klingt allerdings ziemlich wie ein guter Kumpel von Prof. Dr. Dr. Ulrich Berger, Professor für - nein, nicht Medizin - Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien)

    Dein Text wird für alle Personen - mit Ausnahme von Ulrich Berger - leichter verständlich, wenn Du noch erläuterst, worauf Du Dich beziehst … z. B. bei der Wortwahl “außenstehender Leserin”.

    http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=142

    http://tinyurl.com/56by5m

    KLEINE TIEFENPSYCHOLOGISCHE DENKSPORT-AUFGABE:
    These: Angela Merkel würde mit großer Wahrscheinlichkeit niemals unter READERS EDITION an Stelle Nr. 55 einen langatmigen, für Außenstehende kaum verständlichen Kommentar einfügen, wenn sie dort von einem Spinner zu Unrecht kritisiert wird. Ich vermute einmal, Frau Merkel würde solch einen Unsinn stattdessen ganz einfach ignorieren.

    Frage: Was motiviert Gudrun T. (bzw. die Person XY ungelöst, die sich dahinter verbirgt), hier genau das zu machen, was Angela Merkel niemals machen würde?

    Mit freundlichen Gewürzen

    Claus Fritzsche

    »DOGMATISMUS: Einstellung mit der starken Neigung, Auffassungen, die der eigenen widersprechen, strikt zurückzuweisen, ohne die Fähigkeit zu haben, Informationen anderer für sich selbst zu verwenden.«

  53. Gudrun T.

    am 14. Juli 2008 um 18:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ lieber Herr Fritzsche

    Ich finde, Sie verarbeiten meinen betr. Kommentar mit einer etwas zu verkrampften inneren Haltung.

    Denke, mein Kommentar bedarf keiner ausschweifenden Erklärungen oder hochkomplizierter Thesen, um ihn verstehen und mit einem Schmunzeln lesen zu können.

  54. »Nina«: Wikipedia als politisches Instrument zur Durchsetzung der eigenen Weltanschauung | H.Blog: Homöopathie & Forschung

    am 13. August 2008 um 18:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] READERS EDITION: GWUP und Komplementärmedizin: “Hilfe Skeptiker!” […]

  55. »Die Andere Medizin«: Hinter den Kulissen | H.Blog: Homöopathie & Forschung

    am 17. August 2008 um 10:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Plakativ ausgedrückt könnte man auch sagen, dass Prof. Edzard Ernst der Stiftung Warentest ein Kuckucks-Ei ins Nest gelegt hat. Ironie des Schicksals: Allem Anschein nach haben die Journalistinnen Krista Federspiel und Vera Herbst ihrem Zugpferd Ernst ebenfalls ein Kuckucks-Ei ins Nest gelegt. Krista Federspiel und ihr Verein Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. sind Insidern gut bekannt als Köpenickiade größeren Ausmaßes, bei der sich missionarischer Eifer und (zumindest in Hinblick auf die komplementärmedizinische Forschung) eigene Fachkompetenz umgekehrt proportional zueinander verhalten. Innerhalb der GWUP äußern sich viele selbsternannte »Experten« mit einem Höchstmaß an Chuzpe und aggressivem Mitteilungsdrang zu Themen, ohne eine wissenschaftliche und forschende Vita oder qualitativ geprüfte Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften vorweisen zu können. Der Beitrag »GWUP & Homöopathie: Zwischen Wissenschaft und Agitation« dokumentiert dies am Beispiel der GWUP-Aktivitäten zum Thema Homöopathie. Und Ernst scheint diese Tonlage zu lieben, wertet er den Verein doch auf seiner Homepage mit einem Gastbeitrag ähnlicher Tonalität auf: »Prof. Edzard Ernst: Werden Sie Scharlatan«. […]

  56. Amardeo Sarma, Homöopathie und randomisierte kontrollierte Studien (RCT) | H.Blog: Homöopathie & Forschung

    am 8. Juni 2009 um 11:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] READERS EDITION: »GWUP und Komplementärmedizin: ›Hilfe Skeptiker!‹« […]

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