Akademie Frankenwarte rückt Subkontinent in den Mittelpunkt ihres 16. Länderabends
Am 30. Juni lädt die Gesellschaft für Politische Bildung e.V. zu ihrem 16. Länderabend in die sommerliche Akademie Frankenwarte in Würzburg ein. Diese Veranstaltung widmet sich dieses Mal dem Land Indien. Unter dem Motto “Politik, Kultur und Kulinarisches” eröffnet um 18.30 Uhr ein politischer Vortrag mit Diskussion die Veranstaltung. Anschließend verwöhnt das Akademie-Restaurant – unter Anleitung eines indischen Kochs – die Gäste mit original indischen Gaumenfreuden und wird zeigen, dass die Küche Indiens mehr zu bieten hat als nur scharfe Curries und eine unüberschaubare Vielfalt an Gewürzen und Gerüchen. Am späten Abend erzählt Pfarrer Dr. Michael Gmelch aus Neumarkt von gesellschaftlichen und kulturellen Eindrücken aus seinem mehrjährigen Aufenthalt als Seelsorger der deutschen Community in Indien.
“Indien hat das älteste und komplexeste Rhythmussystem der Welt”
Thomas Hupp und Dirk Rumig versprechen mit musikalischen Klängen des Subkontinents auf Tabla, Flöte und Saxophon einen verzaubernden Ausklang des Abends. “Indien hat das älteste und komplexeste Rhythmussystem der Welt mit allen nur erdenklichen Taktarten und rhythmischen Zahlenkombinationen. Es basiert auf einer eigenständigen Rhythmussprache mit Trommelsilben, welche über einen langen Zeitraum auswendig zu lernen sind”, beschreibt Musiker Thomas Hupp die fremdländischen Töne. “Die indische klassische Musik hat zwei Hauptströmungen, nämlich die Nordindische Musik, bei der Tabla und Sitar die Hauptinstrumente sind, und die Südindische Musik, bei der die Mridangam Violine und der Gesang in den Vordergrund treten. In beiden Systemen nennt sich die musikalische Hauptform Raga, denen verschiedene Talas (Rhythmuszirkel) zu Grunde liegen”, erklärt Thomas Hupp, der in Indien Musik studiert hat.
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