Ärgernis Maischberger - Ein Kommentar

- Andeuten von Osterhasenohren oder anmahnende Kundgebung? Photo: Matt Ortega/flickr.com
Es stand gleich am Anfang ihrer Karriere fest: Sandra Maischberger hat das Zeug zu einer guten Journalistin. Nicht nur in ihren späteren Talkshows erhielt das Talent dann auch ausreichend Möglichkeiten, dass mit Bravour unter Beweis zu stellen. Inzwischen fällt aufmerksamen Fernsehzuschauern jedoch immer öfters eine gewisse Einseitigkeit im Hinblick auf den Inhalt der von Sandra Maischberger an bestimmte Talkgäste gerichteten Fragen auf.
Manchmal scheinen sie einem sogar ausgesprochen naiv daherzukommen. Oder hat sich die Moderatorin bezüglich eines bestimmten Themas gar schlecht vorbereitet? Dies anzunehmen, würde jedoch nicht nur bedeuten, das Frau Maischberger ohne Zweifel anheim gegebene hohe Maß an Intelligenz ein Stück weit in Frage zu stellen, sondern darüber hinaus auch noch ihr jounalistisches Können anzuzweifeln. Das eine wie das andere müsste Sandra Maischberger nach durchaus zugestandenem gelegentlichen Abdriften eigentlich immer wieder auf den Pfad der (journalistischen) Tugend(en) und somit zur Ausgewogenheit und angebrachter Distanz zurückführen. Müsste…
Die Maischberger ein zweiter Fall nach dem Beispiel “Anne Will”?
Wer das gehofft hatte, irrte. Und zwar gewaltig! Sandra Maischberger stapft nicht nur unverdrossen weiter auf dem von ihr eingeschlagenen Holzweg, sondern setzte ihren früheren Schnitzern nun auch eins drauf. Haben wir es bei der Maischberger inzwischen mit einem zweiten Fall nach dem abschreckenden Beispiel “Anne Will” zu tun? Wie auch immer: ihr Part der Moderation der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am vergangenen Freitag live aus Peking verdient jedenfalls im Nachhinein den Stempel “Peinlich!”. In der Rolle der öffentlich-rechtlich bestallten Moderatorin war Sandra Maischberger eine ärgerliche Fehlbesetzung. Auf alle Fälle für diejenigen Zuschauer an den TV-Empfängern im fernen Deutschland war dies so, welche einfach eine ganz normale, faire und informative Berichterstattung von der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Pekinger “Vogelnest”-Stadion erwartet hatten. Stattdessen schien Frau Maischberger ständig angestrengt nach irgendwelchen Protestbekundungen in Sachen Menschenrechte seitens der ins Stadion einmarschierenden Sportler bzw. der im Stadion versammelten Zuschauer aus aller Welt Ausschau halten. So, dass sie manchmal sogar beinahe verpasste, den Fernsehzuschauern wichtige Informationen zu den einzelnen an Olympia teilnehmenden Nationen bzw. den Gastgeber China betreffend zu übermitteln.
Sandra Maischberger witterte überall Zeichen des Protestes
Die Maischberger trieb anderes um: Trug denn nicht wenigstens hier oder dort einer der einlaufenden Sportlerinnen und Sportler oder jemand im Publikum ein Armband mit einer Free-Tibet-Forderung? War, mag Frau Sandra vielleicht in dem Moment gedacht haben, das Andeuten von Osterhasenohren seitens einer Sportlerin mittels über ihrem Kopf ausgestreckten Händen und V-förmig gespreizter Finger dargestellt nicht doch etwas, wie eine den Sieg der Menschenrechte im Reich der Mitte anmahnende Kundgebung? Solche Zeichen witterte die ARD-Frau überall. Sehnte sie womöglich herbei. Doch die Zeiten, da Wünschen noch half, sind bekanntlich vorbei: Nichts, aber auch gar nichts nach Protest aussehendes vermochte die wirklich bemühte Moderatorin aus den von den Kameras eingefangenen Bildern bzw. aus eigener Inaugenscheinnahme der Veranstaltung herauszufiltern bzw. zusammenzusetzen, was sich irgendwie als Zeugen der Anklage gegen das böse China verwerten ließ. Daran konnte nicht einmal der holperig zusammengeschwatzte Begleittext der Moderatorin noch etwas ändern. Der Maischberger war die bittere Enttäuschung darüber direkt anzumerken. Doch aufgeben war nicht. Und schon konnte man auf eine “Stichelbeere” gegen China gefasst sein, die dann prompt nachgeschoben wurde. Denn das Bild vom die Menschenrechte verachtenden vermeintlich “bösen” Reich der Mitte bzw. deren Politik muss letztendlich stimmen, mag Frau Sandra da gedacht haben. Ob es nun zur Eröffnungsfeier passte oder nicht.
Maischberger hielt mutig die Fahne der Menschenrechte hoch…
Freuen über die grandiose Feier samt ihrer exorbitant beeindruckenden Tableaus und Regie-Einfälle konnte sich die Moderatorin ganz offenbar nicht. Denn, da waren ja noch die verletzten Menschenrechte der Tibeter und Uiguren. Deshalb muss man auch - Feier hin, Feier her - mutig Flagge zeigen, meinte Maischberger wohl und präsentierte sich als stramme Kämpferin, die den Mund für die Menschenrechte sozusagen auch an vorderster Front aufmacht. Aber dafür ist eine derartige TV-Moderation anlässlich der Olympia-Eröffnung denkbar ungeeignet. Und letztlich bekommt das Ganze noch ein Beigeschmack von Heuchelei.
…auch betreffs Guantanamo?
Warum erwähnte die gute Frau Maischberger denn nicht auch die Menschenrechtsverletzungen der derzeitigen US-Administration in Guantanamo, als der US-Präsident George W. Bush von den Kameras ins Bild gerückt wurde? Denn es war doch derselbe Präsident, welcher noch kurz zuvor die chinesische Regierung streng zur Einhaltung der (unteilbaren) Menschenrechte ihrerseits aufrief, und nun unschuldig von der Ehrentribüne herüber lächelte! Ein Mann, den man zumindest nach Auffassung von Oskar Lafontaine (LINKE) per Definition des Deutschen Bundestages auf Grund seines politischen Handelns und der Missachtung von Menschen- und Völkerrecht durch die von ihm angeführte Administration getrost einen Terroristen nennen darf.
Hand aufs Herz Frau Sandra! Gesetzt den Fall, die Olympischen Spiele fänden derzeit in den USA statt: Hätten sie auch den Mut gehabt, die US-Menschenrechtsverletzungen während der Moderation der Eröffnungszeremonie anzuprangern und dazu vollmundig die Abschaffung der Todesstrafe zu fordern? - Aber die USA sind ja die Guten, nicht wahr? Und noch dazu unsere Freunde, die uns einst die Demokratie beibrachten, dürften Sie möglicherweise einwenden.
Die Welt nicht immer nur durch die “westliche Brille” betrachten
Aus solchen Missverständnissen erwächst die pure Heuchelei. Weil sie dazu verleiten, mit zweierlei Maß zu messen. Um nicht missverstanden zu werden: natürlich hat China seine Hausaufgaben auf vielen Gebieten noch zu erledigen. Dennoch sollten wir es vermeiden, die Welt immer nur durch die “westliche Brille” zu betrachten. Und im Falle China mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern - darunter viele nationale Minderheiten - muss immer dazu gedacht werden, von wo dieses Land ursprünglich herkommt und auf welch schwierigem, aber durchaus auch in vielerlei Hinsicht Erfolg (auch in Sachen Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit) versprechendem Weg es sich im Moment befindet.
Letzteres heißt freilich nicht, dass wir im Westen uns mit Kritik an China zurückhalten müssen. Nur man muss halt wissen, wo diese Kritik nützlich ist und wo nicht, bzw. auf welche Weise sie geäußert wird. Heuchelei ist nämlich immer dann der Fall, wenn versucht wird, den Eindruck zu erwecken, der Westen sei per se immer gut und somit auf der richtigen Seite. Was ist mit dem Tun der großen Konzerne? Was mit der Politik des Westens im Sinne dieser Konzerne? Sie profitieren tatsächlich nicht selten von Menschenrechtsverletzungen unterschiedlichster Art. Ohne, dass sich die westliche Presse aufregt. Und die Menschenrechtsverletzungen finden eben bei weitem nicht nur im Reich der Mitte statt…
ARD hätte besser auf Maischberger verzichtet
Sandra Maischberger hat nicht nur das Zeug zu einer guten Journalistin, sondern sie ist auch eine exzellente. Damit hatten ihre Entdecker und Förderer folglich recht. Doch die Befürchtung besteht, dass die Maischberger ähnlich Anne Will immer öfters in trübe Schmutznäpfe greift, wenn es darum geht, eine von wem auch immer vorgegebene Linie auf dem Schirm umzusetzen. Dies aber widerspricht den Grundsätzen eines qualitätsvollen Journalismus. Was Frau Maischberger als Moderatorin der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking ablieferte, war jedenfalls weit unter ihrem Niveau. Diese Moderation war weder fair noch anständig gegenüber dem Gastgeber. Und die Zuschauer daheim wurden für dumm verkauft, mindestens aber bevormundet. Die ARD hätte deshalb besser darauf verzichtet, Sandra Maischberger mit der Moderation zu betrauen. Dann wäre so manchem Zuschauer der Eröffnungsfeier das eindeutig einseitige, teilweise abwertend herüber gekommene Gebrabbel und somit ein unter Umständen gefährliches Ansteigen des eignen Blutdrucks erspart geblieben. Olympia begann für deutsche Fernsehzuschauer mit einem Ärgernis. Es war mit einem Namen verbunden: Maischberger.
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Photo Quelle/Copyright: eko, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via flickr











jonny
Ich denken man soll ein “EröffnungsFEIER” auch als soches zu Dokumentieren und Kommentieren…ohne Vorbereitungen und immer eigene Sosse als Komentator/Moderator zu geben ist unpassend.
Aber alles und ganze hat die Frau Maischberger ja keine Schuld, die es entschieden hat sie dafür einzusetzen soll sich darüber Gedanken machen wem man für FEIER einsetzt und wem man für eigene Meinungsäusserung einsetzt, grade bei so eine Welt-Event!
Jan van Winried
Herzlichen Dank für diesen guten Kommentar. Eigentlich weis man fast schon nicht mehr, was man sagen soll. Mit Blick auf die zunehmende Einseitigkeit bei der Berichterstattung über China, beginne ich mich langsam aber sicher für mein Land zu schämen. Kein aktiver deutscher Spitzenpolitiker hat es für notwendig erachtet, die Eröffnungsfeier zu besuchen. Eine Feier, die bisher in der olympischen Geschichte einzigartig war und die Maßstäbe für alle künftigen Spiele gesetzt hat. Danke China, das war klasse!!! Politik und Medien gehen hierzulande Hand in Hand. Es muss mittlerweile bezweifelt werden, dass es in Deutschland noch eine offizielle unabhängige Presse gibt. Die Seitenhiebe in den vergangenen Wochen auf die Bloggerszene sprechen für sich. Kritikern von Medien wird dann auch schon mal ganz offen mit der Medienmacht gedroht oder wahlweise mit künftiger Nichtbeachtung.
Manchmal ist es nicht sehr angenehm, vieles zu wissen und die Zusammenhänge zu verstehen. Mittlerweile reicht es, von Menschen beherrscht und verar…t zu werden, mit denen schon in der Schule keiner spielen wollte. Unglücklicherweise sitzen die nächsten Flitzpiepen schon in den Startlöchern.
Seika van Olstroem
Wie kann ein Ereignis wie die Olympischen Spiele in einem Land stattfinden, dass seine eigene Bürger unterdrückt und Minderheiten systematisch fertig macht?
Vielleicht ist die Berichterstattung einseitig, aber ändert das was an den Tatsachen? Ändert es etwas an den Verbrechen die dort stattfinden?
Hildegard Arnold
vielen dank für diesen kommentar! DAS hätte ich am freitag der ard mailen sollen…. ich habe mich etwas kürzer gefaßt :-)
wunderbarer kommentar!
Dr. Siegfried Richter
Am 20.5.08 führte Frau Maischberger ein Interview mit Altbundeskanzler Schmidt inhaltlich weitgehend über China. Aus diesem Gespräch hat sie offensichtlich nichts verstanden. Sie bemängelt u.a., dass China nichts über die “letzten hundert Jahre” (offensichlich bezieht sie sich auf die Mao-Zeit) gezeigt hat. Sollte es je wieder zu deutschen Olympischen Spielen kommen, sollten wir dann nach Frau Maischberger das Dritte Reich mit Adolf Hitler abhandeln!? Die Kommentarin Sandra Miesberger passte perfekt in das Negativbild Deutschland im Vorfeld der Olympiade;
s.a Altbundesklanzler Schröder: “Abwesenheit - von Bundespräsident Köhler bzw. Bundeskanzlerin Merkel - in Peking schmerzt”. Frau Miesberger war eine ARD-Fehlbesetzung.
Dr. Siegfried Richter
von Viereck
Wessen Brot ich ess…dessen Lied ich sing…
Michael Fox
Leider kann man Frau Maischberger gar keinen so großen Vorwurf machen, da sie offenbar nur allgemeine Richtlinien für die Olympiaberichterstattung von ARD/ZDF umsetzt. Vielleicht die Gewissenslosigkeit. Hätte bei Honnies Staatsfernsehen auch große Kariere gemacht.
Kann man gegen diese Volksverhetzung nicht gerichtlich vorgehen? Sind die nicht irgendwie zur Objektivität verpflichtet?
Unverständnis deluxe: Westliche Journalisten in Peking » medienlese.com
[…] readers-editions.de, Claus-Dieter Stille: “Was Frau Maischberger als Moderatorin der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking ablieferte, war jedenfalls weit unter ihrem Niveau. Diese Moderation war weder fair noch anständig gegenüber dem Gastgeber. Und die Zuschauer daheim wurden für dumm verkauft, mindestens aber bevormundet. Die ARD hätte deshalb besser darauf verzichtet, Sandra Maischberger mit der Moderation zu betrauen.” […]
kreul
Ich achte Frau Meischberger sehr, besonders früher bei ntv. was Sie aber bei der Eröffnung abgeliefert hat, spottet jeder Beschreibung. Ich habe mehrmalos auf Eurosport umgeschalten und war froh, die Haßtiraden über China von Frauu Meischberger nicht mehr zu hören. bei mir ist sie untendurch und auch andere Sendungen mit ihr werde ich nicht mehr ansehen. ARD macht weiter so!
Zum Glück habt ihr Euch in den letzten Tagen gebessert und die Haßtiraden zum Glück eingestellt. Ihr wartet aber mit Euren “Sensationsreportern” weiterhin auf Zwischenfälle. Ihr sollt euch schämen !
mfg Eberhard Kreul
Steffen Birke
ARD und Maischberger sollten sich schämen. Der Kommentar zu dieser Veranstaltung war würdelos und erniedrigend. Ein Kommentar zu Busch’s Menschenrechtsverletzungen wurde an dieser Stelle schon gegeben. Ich war ein paar mal in China und konnte mit Menschen verschiedenster Schichten sprechen. Das was hier zum Thema Nummer eins gemacht wird (Menschenrechtsverletzungen) gibt es schon in China, aber es gibt es nicht mehr und nicht weniger als in den sogenannten Hochburgen der Demokratie dieser Welt, denen sich Deutschland verpflichtet fühlt.
Außerdem - politisch herbeigeführter Sozialabbau und die immer größer werdende Spaltung unseres Landes in arm und reich - ist das keine Menschenrechtsverletzung?
Warum und wann arbeiten in China junge Mädchen für 40 Dollar im Monat?
Sie tun das nicht freiwillig. sie tun das auch nicht für den Chinesischen Staat sondern für Konzerne, zuweilen international arbeitende, die damit riesen Profite machen und auch aus Deutschland kommen. Zuvor haben sie hier tausende Menschen auf die Straße geworfen und ihnen die Existenzgrundlage entzogen. Als Deutscher bzw. westlicher Ausländer wäre ich ganz vorsichtig, den Chinesen Belehrungen über deren politisches Handeln aufzuerlegen. Immer erst schön vor der eigenen Haustür kehren.
Chr.Schlude
Bei allem Ärger über Frau Maischberger haben Sie leider Frau Katrin Müller-Hohenstein und Herrn Johannes B. Kerner vergessen. Diese selbsternannten Freiheitskämpfer verwenden sicherlich täglich einen hohen Anteil Ihrer Energie händeringend nach irgendwelchen Missständen in Peking oder den Austragungsorten der Wettkämpfe zu suchen. Hier wird auch nicht zurückgeschreckt ehemalige Olympioniken einzuladen die über Ihren Kampf bei den Olympischen Spielen in Mexiko berichten sollen. Ich kann mich nicht erinnern Herrn Kerner oder Frau Müller-Hohenstein in der Vergangenheit über dieses Thema so intensiv berichtet zu haben, noch glaube ich das Sie das in der Zukunft tun werden. Herr Kerner ist an Arroganz nicht zu überbitten, er sollte sich mal klar machen, das auch er nur zu Gast in diesem Land ist.
Ralf Hund
Danke für den Kommentar. Habe mich auch sehr über die Moderatorin geärgert und habe eine Mail an die Pressestelle der ARD am 9.8.08 geschrieben:
“Der Auftritt von Frau Maischberger bei der Eröffnung der olympischen Spiele war grauenerregend. Die anti-chinesische Kampagne der Medien läuft seit Wochen, die ARD wollte nichts dem Zufall überlassen. Zwei einfache Sportredakteure das Geschehen kommentieren lassen? Da musste schon eine Kommentatorin vom Format Maischberger ran, damit der Zuschauer weiß, was er zu denken hat - ziemlich durchsichtig.
Plump und Unwissend präsentierte sich Maischberger - das war schlimm und unerträglich. Maischberger wurde zum Opfer der hiesigen Medienpropaganda; auch deshalb war ihr Auftritt so peinlich.
Mit freundlichem Gruß,
Ralf Hund”
Chris Stoll
(Glückwunsch und Danke zu der Diskussion. Anbei eine Kopie meiner Mail an Zuschauerservice und Pressestelle)
Guten Tag,
nun komme ich aus zeitlichen Gründen endlich dazu, mein Unverständnis über den Kommentar von Frau Maischberger bei der Olympia-Eröffnungsfeier deutlich zu machen.
Vorab (nicht nur meine) Bitte:
Werfen Sie sie in hohem Bogen raus.
Wenn eine Journalistin keine Ahnung von Geographie, Internationaler Politik und journalistischem Handwerk besitzt, hat sie im Journalismus nichts verloren.
Nicht mal ein Dorfblatt würde ihr mit einer solchen Bewerbung ein Volontariat geben.
Der Kommentar hat die Intelligenz eines jeden Zuschauers beleidigt und mich geradezu zum Kotzen gebracht. Nachträglich wird mir bei dem Gedanken an den Kommentar immer noch schlecht.
Man man sich geradezu vor wie in dem schlimmsten Zeiten in den USA (nach 9/11), nachdem sich kaum ein Journalist mehr des Journalismus verpflichtet fühlte.
Ich will nicht darüber nachdenken, was diese Frau reitet oder Sie, die sie beschäftigen.
Es ist einfach nur unerträglich - nochmals meine Bitte: machen Sie dem ein Ende und verschonen uns von einer derart kranken Medienpropaganda.
Mit freundlichen Grüßen
Chris Stoll
H.-P. Lehmann
Ich habe, wie viele andere auch, schon während der Übertragung der Eröffnungsfeier durch die ARD meinen Ärger über so eine miese Leistung von ARD, Maischberger und Co. per Mail an die ARD weitergeleitet.
Ich muß da Herrn Fox eigentlich widersprechen, in ” Honnis” Fernsehen wäre so eine “Sportsendung ” nicht über den Bildschirm gelaufen.
Und noch etwas zur generellen Haltung der meisten unserer obrigkeitsgesteuerten (ach so freien) Medien: Sind wir schon wieder so weit, dass “am deutschen Wesen die Welt genesen soll”?
M.f.G.
H.-P. Lehmann
Gertrud Hoffmann
Der Kommentar spricht mir aus der Seele. Vielen Dank. Ich habe mich freitags so aufgeregt, wie schon lange nicht mehr. Da nimmt man sich die kostbare Zeit, den Nachmittag vor dem Fernseher zu verbringen, um zu sehen, was China sich ausgedacht hat und wird dann von einer unvorbereiteten und schulmeisterlichen Sandra Maischberger genervt. Ich stellte zeitweise sogar den Ton aus. Aber auf Dauer war das auch unangenehm.
Ich war zwar noch nie ein Fan von Frau Maischberger, aber was sie da ablieferte war mehr als peinlich. Sie hat sogar mal gemeint, dass dieser China-Aufenthalt der Höhepunkt ihrer Karriere sei (werden würde). Nun: Sie zeigte, dass sie keine Qualitäten hat. Das wäre wohl eher das Ende der Karriere gewesen, wenn… Ja: Wenn die ARD nur Leute hätte. Aber anscheinden hat sie keine. So bleibt Frau Maischberger unbeschadet der Proteste der Zuschauer. Peinlich, auch für die ARD.l
M.f.G.
Gertrud Hoffmann
Petra Zeitz
Ich finde Frau Maischberger unerträglich! Sie ist überheblich, selbstgefällig und voreingenommen. Ihr Umgang mit Gästen, die nicht ihrer dümmlichen Massenmeinung sind, ist skandalös. Ich möchte das gleiche auch über Herrn Kerner sagen. Solche Personen tragen zur Volksverdummung im Fernsehen bei.