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Politik

Offener Brief des Erwerbslosenforum Deutschland an SAT1-Programmchef Alberti

Mittwoch, den 20. August 2008 um 15:29 Uhr von Margareth Gorges
Photo: Bildmontage HF

“Gnadenlos gerecht - Sozialfahnder ermitteln”

Sendung am Mittwoch 20.08.2008; 21:15

Bitte die Ausstrahlung unter den jetzigen Bedingungen noch mal überdenken

Sehr geehrter Herr Alberti,

In Ihrer für ab Mittwoch (20.08.2008) geplanten Sat.1-Doku, “Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln“, soll an Hand von Beispielen die Arbeit von Sozialermittlern dargestellt werden. Dazu haben Sie sich der Mitarbeit der Mitarbeiter des Landkreis Offenbach bedient. Wir möchten Sie mit dem heutigen Schreiben dringend bitten die ganze geplante Doku nochmals zu überdenken bzw. von vorne herein einige grundlegende Klarstellungen zu machen.

1. Wir haben Sorge, dass durch Ihre geplante Doku ein ähnlicher Effekt wie im Herbst 2005 eintritt, nachdem das ZDF damals eine ähnliche Sendung ausstrahlte und dies den damaligen Arbeits- und Wirtschaftsminister (Wolfgang Clement) zu seinen geistigen “Injurien” (parasitäres Verhalten) veranlasste und eine Missbrauchsdebatte von Zaum gebrochen hatte, die in keiner Weise der Realität entsprach. In der Folge waren Erwerbslose pauschal mit dem Vorwurf des Missbrauchs konfrontiert und es wurden Zahlen von bis 20 Prozent in dem Raum gestellt. Erst nach Veröffentlichung der tatsächlichen Zahlen durch die Bundesagentur für Arbeit legte sich die allgemeine Stimmungsmache, die besonders von Spitzenpolitikern der Union gegenüber den Betroffenen ausgeübt wurde. Zur Verdeutlichung: der Missbrauch belief sich damals auf etwa 0,6 Prozent, wobei ein großer Teil auf falsche Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit zurück fiel und die Hartz IV-Bezieher keine Schuld traf.

2. Mitarbeiter des Landkreis Offenbach für Ihre geplante Sendung zu nehmen macht deutlich, dass es nicht darum geht objektive Berichterstattung zu machen. Unter fast allen bundesweiten Erwerbsloseninitiativen gilt dieser Landkreis als besonderes Beispiel, dass Hartz IV-Beziehern willkürlich Rechte vorenthalten werden. Die vielen massiven Beschwerden belegen dies. Im Übrigen haben wir schon seit 2006 den Eindruck, dass es unter anderem ein Ziel des Landkreises ist, sich der Hartz IV-Bezieher zu entledigen, indem man sie in andere Kommunen abdrängt oder einfachste Rechte vorenthält und völlig willkürlich Gelder sperrt und Menschen wochenlang um ihre Rechte streiten müssen. Wenn Mitarbeiter wochenlang auf der “Lauer” liegen zeigt dieses, dass die Mitarbeiter sich nicht an die klaren Anweisungen für Außendienstmitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit halten. Dort ist klar geregelt, dass z.B. Observationen nicht erlaubt sind. Dafür gibt es andere Organe, die speziell dafür ausgebildet sind und niemals ohne eine richterliche Grundlage derartige Ermittlungen durchführen würden.

Wir erwarten von Ihnen, dass zu jeder Sendung deutlich gemacht wird, dass Einzelfälle gezeigt werden und man damit keineswegs auch nur irgendeinen Rückschluss auf arbeitslose Menschen ziehen kann. Insbesondere muss durch SAT.1 klargestellt werden, dass eine etwaige einsetzende Missbrauchsdebatte, die ihre Sendung mit zum Anlass nimmt, von Ihrem Sender auf das schärfste verurteilt wird und dies nicht die Intention des Senders ist. Wir erwarten von Ihnen als Programmchef, dass sich Ihr Sender schützend vor arbeitslose Menschen stellt und seine besondere Verpflichtung gegenüber benachteiligten Menschen wahrnimmt. Sie erzeugen Bilder, die in die Öffentlichkeit transportiert werden und tragen zur Meinungsbeeinflussung im positiven und negativen bei.

Dieser Brief geht auch als offener Brief auch an die Presse.

Mit freundlichen Grüßen
(Martin Behrsing)

Beitrag erschienen auf http://www.scharf-links.de/

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32 Reaktionen zu “Offener Brief des Erwerbslosenforum Deutschland an SAT1-Programmchef Alberti”

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  1. Margareth Gorges

    am 20. August 2008 um 15:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hilfe, die Sozialdetektive kommen

    Wird mit der SAT1-Doku “Gnadenlos gerecht” Hetze gegen Erwerblose betrieben?

    Peter Nowak 20.08.2008

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28556/1.html

    Wenn HEUTE am Mittwochabend um 22.15 Uhr auf Sat1 die Doku Gnadenlos gerecht startet, wird Martin Behrsing als aufmerksamer Beobachter vor dem Fernsehschirm sitzen. Doch der Sprecher des Erwerbslosen Forums Deutschlands ist alles andere als ein Fan der Sendung. Wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre sie gar nicht erst ausgestrahlt worden.

    Behrsing befürchtet nämlich, dass mit der Doku die Hetze gegen Erwerbslose vorangetrieben wird. Am Mittwoch will er sich selber davon überzeugen. Die Doku “Gnadenlos gerecht” begleitet nämlich mit Helge Hofmeister und Helena Fürst zwei Beamte des Offenbacher Sozialamtes bei ihrer Arbeit als Sozialfahnder. Ihr Job ist es, Hartz-Empfänger, die unberechtigt Leistungen beziehen, aufzuspüren. Dabei scheint dem Duo die Arbeit nicht auszugehen, wenn man Helena Fürst glauben darf:

    “Wir sind nachts genauso aktiv wie tagsüber. Es gibt für uns in diesem Job keine festen Arbeitszeiten, die einzelnen Fälle bestimmen den Zeitrahmen der Arbeitszeit. Wir arbeiten mit sehr vielen Behörden zusammen, es gibt viele Überschneidungen”, erklärte Fürst in einem Interview. Die Arbeit mit dem SAT1-Fernsehteam bezeichnete sie dort als willkommene Abwechslung im Berufsalltag. Nur bei ihrer Arbeit in Italien gab es schon mal Abwechslung, als das Team “von einer unerwünschten Eskorte begleitet und beobachtet” wurde. Dass das Team Fürst/Hofmeister nicht überall mit offenen Armen empfangen wird, ist eigentlich nicht verwunderlich. Denn aus den Ausführungen von Fürst ergibt sich, dass für Erwerbslose, die des Leistungsmissbrauchs beschuldigt werden, keine Unschuldsvermutung gilt.

    Besteht ein Verdacht auf Missbrauch, der ohne das Betreten der Wohnung nicht ausgeräumt werden kann, und der Kunde will nicht kooperieren, dann werden die Hartz IV-Leistungen eingestellt, da der Sachverhalt nicht aufgeklärt werden kann. Wohnungen dürfen wir nicht durchsuchen, dafür können wir bei einem erhärteten Verdacht auf Leistungsmissbrauch eine Betriebsprüfung, z. B. in Gaststätten oder jedem anderen Unternehmen, vornehmen.
    Helena Fürst

    Das heißt, dass die Hartz IV-Leistungen eingestellt werden können, ohne dass nachweislich ein Missbrauch vorliegt. Nicht das Amt muss nachweisen, dass ein Missbrauch geschehen ist, sondern der Verdächtige muss den Verdacht ausräumen, um nicht ohne Geld dazustehen.

    Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum erklärt im Gespräch mit Telepolis, dass die Arbeitsagentur Offenbach unter Erwerbslosenaktivisten nicht unbekannt ist. Dort hätten Erwerbslose oft wochenlang um ihre Rechte streiten müssen, Gelder seien willkürlich gesperrt worden.. In der Tätigkeit der beiden medienfreudigen Sozialdetektive sieht Behrsing die Fortsetzung der harten Linie gegenüber Erwerblosen

    Sorge vor neuer Missbrauchs-Kampagne

    “Wir haben Sorge, dass durch Ihre geplante Doku ein ähnlicher Effekt wie im Herbst 2005 eintritt, nachdem das ZDF damals eine ähnliche Sendung ausstrahlte…”, schrieb Martin Behrsing in einen bisher unbeantworteten Brief an den Geschäftsführer und Programmchef von SAT1 Martin Alberti. Nach Ausstrahlung der Sendung seien Erwerbslose pauschal mit dem Vorwurf des Missbrauchs konfrontiert gewesen. In den Boulevardmedien wurde das Thema so aufgebauscht, als wäre jeder vierte Erwerbslose ein Sozialbetrüger. Hinterher gab die Bundesanstalt für Arbeit bekannt, dass sich der Missbrauch auf etwa 0,6 Prozent aller Hartz IV-Bezieher bezogen hat Darin sind die Fälle mitgerechnet, wo falsche Berechnungen der Behörden und nicht die Hartz IV-Bezieher für falsche Leistungen verantwortlich sind, betont Behrsing.

    Die Kampagne im Jahr 2005 blieb aber nicht ohne Folgen für die Erwerbslosen. Ihre Rechte wurden beschnitten. Die Verschärfungen sind mit dem Namen eines Mannes verbunden, der kürzlich wegen seines SPD-Ausschlusses für Schlagzeilen sorgte (SPD: Probleme mit strahlenden Altlasten). Es war der damalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement, der die Kampagne gegen einen Missbrauch von Hartz IV-Geldern anheizte. Neben den Erwerbslosen gerieten auch Berater ins Visier der Kampagne.

    Jetzt befürchten Erwerbslosenaktivisten eine Neuauflage. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, würde die Realität notfalls auch retuschiert. So vermutet Behrsing, dass für die Doku Fälle erfunden oder alte Storys wieder aufgerührt werden. Behrsing will sich auch unter diesen Gesichtspunkten die Sendung am Mittwoch gründlich ansehen. Das Dementi der Sat 1-Pressesprecherin Kristina Faßler genügt aber dabei nicht. “Selbstverständlich handelt es sich um reale Fälle”, erklärte sie. Außerdem sei die Diskussion um den Hartz IV-Missbrauch notwendig und müsse auch im Interesse der Erwerbslosenaktivsten liegen. Behrsing widersprach mittels Pressemitteilung und verbat sich ungebetene Ratschläge.

    Es gibt auch keine gesellschaftliche Relevanz bei Leistungsmissbrauch durch Hartz IV, da die Quote derart gering ist. Unserer Meinung nach geht es dem TV-Sender nur um Einschaltquoten und da nimmt man gerne in Kauf, dass durch solche Sendungen als Nebenwirkung eine Welle der Denunziation einsetzen kann.
    Martin Behrsing

    Allerdings kann dieses Konzept nur funktionieren, wenn es einen relevanten Kreis von Zuschauern gibt, die solche Programme goutieren. Das gibt es in der Tat. Schließlich wächst die Zahl von Sendungen, in denen Menschen mit Schulden und anderen Problemen vorgeführt werden. Oft genug sind die Menschen bereit, für wenig Geld vor der Kamera aufzutreten und sind sich dabei der Folgen nicht mal bewusst. Das Schlagwort vom Unterschichtenfernsehen machte die Runde So dürfte auch die Doku “Gnadenlos gerecht” mehrheitlich von Menschen gesehen werden, die selber wenig Geld haben.

  2. hobbit

    am 20. August 2008 um 16:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es kann nicht verwundern, dass ausgerechnet “SAT.1″ eine solche Hetzsendung gegen die Benachteiligten unserer Gesellschaft ausstrahlen wird. “SAT.1″ war bekanntlich schon unter Altkanzler Kohl (CDU) als “kanzlereigner Sender” verschrien. Hier werden nach wie vor die Interessen mitte-rechtsträchtiger Bundespolitik verfolgt, was ohne Rücksicht auf Verluste geschieht. Mit überparteilichem Journalismus hat das schon lange nichts mehr zu tun. Man erinnert sich dabei nur ungern an die Machenschaften eines benachbarten Berlusconi…

    NUR SCHÖN, WENN ALLE ZUSCHAUER DIES AUCH ENTSPRECHEND REGISTRIEREN WÜRDEN.

    Wenn durch solche Sendungen dem zur Obdachlosigkeit “avancierenden” Bürger auch noch der letzte soziale Cent durch unsere Misstrauens- und Neidgesellschaft genommen werden soll, während man ihn langsam aber sicher der gesellschaftlichen Vogelfreiheit zuführt, kann man nur hoffen, dass der DEUTSCHE KLEINGEIST noch ein baldiges Ende findet, bevor es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt.

  3. Rainhelt

    am 20. August 2008 um 16:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    Also die Sendung ist sicherlich untereste Schublade! Gar keine Frage…

    Aber was muss ich da zum Inhalt der Sendung lesen?
    “Das Luxus-Leben von Üzgür und seiner vierköpfigen Familie – heute Abend enthüllt Sat.1 in der neuen TV-Reihe „Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln“ (21.15 Uhr) einen der offenbar schlimmsten Fälle von Hartz-IV-Missbrauch in Deutschland. […]
    Der Trick, so die Sozial-Fahnderin im Sat.1-Bericht, soll so funktionieren: Sämtliche Betriebe der Familie laufen auf den Namen des Sohnes, der als einziger in der Familie kein Hartz IV kassiert. Seine Eltern und seine Schwester sind offiziell arbeitslos gemeldet, kassieren offiziell Hartz IV – und sollen inoffiziell in der Reinigungs-Kette der Familie mitarbeiten.”
    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/08/20/hartz-IV-betrug/tuerkische-familie-baut-luxus-villa-strafanzeige.html

    Also so rund scheint das nicht zu laufen.

    Im übrigen: Was soll denn das mit 20 vs. 0,6%? Das eine ist ne Schätzung (also die Dunkelziffer), das andere die tatsächlich “überführten”.
    Btw, bei Hartz4-Ausgaben von 35 Mrd. in 2007 sprechen wir immerhin über 210 Mio. Euro. Damit könnte man beispielsweise pro “Hartz4″-Schulkind, leider 1,4Mio. Kinder, 150€ pro Jahr mehr für Bücher, Verbrauchsmaterial oder anderes ausgeben.

    (Und ich bleibe trotzdem bei der Meinung, dass absolut genug Geld für alles da ist!)

    Gruß
    Rainhelt

    Zu Herrn Martin Behrsing:
    “Es gibt auch keine gesellschaftliche Relevanz bei Leistungsmissbrauch durch Hartz IV, da die Quote derart gering ist. Unserer Meinung nach geht es dem TV-Sender nur um Einschaltquoten und da nimmt man gerne in Kauf, dass durch solche Sendungen als Nebenwirkung eine Welle der Denunziation einsetzen kann.”
    Also entweder es gibt kaum jamanden, der Missbrauch betreibt. Dann kann auch niemand denunziert werden. Oder es sind doch mehr, als man politisch korrekt wahr haben will.

  4. Andreas E.

    am 20. August 2008 um 16:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Rainhelt

    Bersing meint das dahingehend, das ein Denunziant einfach einen Hartzer beim Amt meldet, obwohl der nichts verbrochen hat. Offenbach ist, was dies leider angeht, Spitzenreiter. Selbst ohne Kopfprämie hauen sich dort verschiedene miteinander im Zwist liegende türkische Clans regelmäßig in die Pfanne.

    (Habe Bekannte in Offenbach, die das beinahe täglich mitkriegen.)

    Deshalb meint hier Bersing im besonderen den Denunzianten, der nur für eigene Vorteile irgendwelchen Trug erfindet, um hinterher die Prämie zu kassieren. Auch wenn da Sozialfahnder sich fast platte Füße laufen, heißt dies nicht, das in Offenbach so viel betrogen wird.

    Da sollte man eher mal FFM-City heran ziehen. Wie war das noch 2005 mit dem Börsianer, der zu seinem Gehalt an der Börse (und seinen Umsatzanteilen) zusätzlich noch Sozialhilfe bekam (immerhin € 1200)! Nach 38 Monaten flog die Sache auf, in den Knast kam er dennoch nicht. Und gestrichen wurde ihm die Sozialhilfe erst, als die Bank, für die er als Börsianer tätig war, sich bereit erklärte, den angerichteten Schaden prozentual wieder gut zu machen. (Hinterher wurden Ackermanns Bezüge glatt verdoppelt!)

    MfG

  5. Margareth Gorges

    am 20. August 2008 um 17:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hammer ist folgender Werbespruch für diese “Sendung”: Sie sind die Stimme der Ehrlichen!”

    Ich kotz gleich! Sorry!

  6. Otto-Werner Hinrichs

    am 20. August 2008 um 18:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Leider muss ich zugeben, dass ich keine Ahnung habe, wieviel zu Unrecht gezahlten Hartz IV-Gelder alle bundesdeutschen Sozialfahnder durch Ihre Ermittlungen dem Staat und somit uns allen ersparen.

    Ich habe auch keine Ahnung, wieviel Kosten diesen Ersparnissen entgegen stehen. Aber nach meinem Kenntnisstand bekommt jeder Hartzler so um die 350 Euro. Also um wieviel kann er dann bescheissen? Wieviel Monate kriegt er ungeprüft Knete?

    Ich denke, dass sich etliche Finanzfürsten, Steuertrickser, Unternehmer und mindestens 1.200 Finanzflüchtlinge - wie der Postonkel - die Hände reiben.

    Wahrscheinlich werden all diese Biedermänner jeden Tag Dankesbriefe an SAT 1 schreiben, - werden den Staat auffordern mehr “Steuerfahnder zu Sozialfahndern” umzuschulen. Denn was ist schon bei “Zum…dingsbumms” und Consorten zu holen?

    Auf die Pissgroschen können wir nun wirklich verzichten. Und schlussendlich wollen wir diesen Mittelstand “die den Staat tragen”, - die all die schönen neuen Arbeitsplätze geschafft haben, ja auch nicht vertreiben.

    Lasst uns diese Sozialschmarotzer denunzieren und jagen. Wir werden dieser Hartz IV-Brut - Ihre Fürstensuiten in Monaco und am Genfer See abnehmen, wir werden all die Porsches, Ferraris und die S-Klasse gnadenlos einziehen. Die Rolex und die Cartiers sind alle sofort auf der ARGE den Sachbearbeitern auszuhändigen.

    we shall overcome
    O. W. Hinrichs

  7. PAN

    am 20. August 2008 um 20:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    ich werde diese sendung nicht sehen können da es auf meiner fernbedienung den sender SAT1 nicht mehr gibt .

    dennoch finde ich das dieses sozialsch…tum das durch steuergelder über werbeblöcke finanziert wird durchaus observiert werden sollte …

    es gibt einfach zu viele davon… mein vorschlag wäre , das firmen ihre werbung nicht mehr absetzen können und diese steuergeld für unsere zukunft (kinder und deren familien ) zum einsatz kommen .

    also weg mit der steuerabsetzbarkeit von fernsehwerbung und managerbezügen und wir sind schon einen teil von schmarotzern los.

  8. M.Witte

    am 20. August 2008 um 21:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es wird der Tag kommen, an denen wir zur besten Sendezeit eine abendfüllende Doku sehen,
    - in der Spitzenpolitiker mit der Kamera verfolgt werden, die ihre Sitzungsgelder abgreifen, ohne im Parlament nennenswert aktiv zu sein;
    - in der Politiker mit der Kamera verfolgt werden, die neben ihrer (von der Allgemeinheit finanzierten!!) Abgeordneten-Diät noch zu Vorträgen z. B. in der Wirtschaft unterwegs sind und dafür horrende Prämien bekommen.

    Nur deswegen kann ich einigermassen ruhig bleiben. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich ……. möchte. (Zitat von ich weiß leider nicht mehr von wem)

  9. Margareth Gorges

    am 20. August 2008 um 23:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sat.1 Doku-Serie löst schon vor Sendebeginn Diffamierungskampagne aus
    http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=2091&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=3dfeab2032

    Auch diesmal macht »BILD« den Auftakt

    Bonn/Berlin – Das Erwerbslosen Forum Deutschland sieht die Befürchtungen einer erneuten »Hetzkampagne» gegenüber Hartz IV-Bezieher durch die geplante Sat.1 Doku-Seirie »Gnadenlos Gerecht« bestätigt. Die »Bild»-Zeitung hätte schon vor Ausstrahlung der ersten Folge unter dem Titel »Türkische Familie baut Luxus-Villa mit Hartz IV» eingeläutet und »unsere Meinung nach bewusst eine Familie mit Migrationshintergrund vorgeführt», so Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland. Erst gestern hatte Sat.1 Programmchef Matthias Alberti in einem Fax an die Initiative damit geworben, dass »das neue Format Sympathien und Verständnis für Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – staatliche Hilfen zum Leben benötigen». »Alberti hat unsere Befürchtungen nicht verstanden und muss sich nun vorwerfen lassen,
    die Zündschnur für die »Bild»-Zeitung gelegt zu haben», wie Behrsing betonte.

    Zu dem Antwortfax auf den öffentlichen Brief an Sat.1 Programmchef Matthias Alberti sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland:

    Der Programmdirektor von Sat.1, Matthias Alberti will oder hat es nicht verstanden, worum es uns und vielen anderen Betroffeneninitiativen geht. Es ein Thema in die Öffentlichkeit gepusht, dass zur Zeit keine relevante Bedeutung hat. Somit schafft Sat. 1 künstlich ein Thema und nimmt dabei billigend in Kauf, dass durch die Doku-Serie Denunziationen gegenüber Hartz IV-Beziehern signifikant steigen werden. Dies war bei der Sendung »Aktenzeichen XY» nachzuweisen. Ebenso unterstellt das Schreiben, als ob tatsächlich ein Problem mit Sozialmissbrauch geben würde und der Sender die Aufgabe hätte diese Seite darzustellen. Sat.1 schert sich nicht um gesellschaftliche Relevanz, sondern schafft künstlich Themen und zündet damit eine erneute Sozialmissbrauchsdebatte an. Das neue Format schafft keine Sympathie und Verständnis für Betroffene, sondern dient ausschließlich den Einschaltquoten.»

    Das Fax ist unter
    http://www.elo-forum.org/attachments/mitteilungen-erwerbslosen-forum-deutschland/2495d1219177505-programmdirektor-sat-matthias-alberti-antwortet-unseren-oeffentlichen-brief-sat1_matthias_alberti_19_08_08.pdf abrufbar

  10. Readers Edition » Deutschland sucht den Super-Sozialbetrüger

    am 21. August 2008 um 03:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] So geht das natürlich gar nicht. Sat.1, ruhmsüchtig und bereit, das Sommerloch zu füllen, will eine so genannte Doku namens “Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln” senden, die unter Verzicht auf Dieter Bohlen und die üblichen Jury-Statisten auf die Suche nach Deutschlands Super-Sozialbetrüger geht. Das Erwerbslosenforum Deutschland, in Bonn beheimatete letzte Nachhut der machtvollen Hartz-4-Proteste von einst, ist empört. An Hand von Beispielen die Arbeit von Sozialermittlern darstellen? Auch noch im Landkreis Offenbach? […]

  11. Seika van Olstroem

    am 21. August 2008 um 11:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Witte Solche berichte habe ich schon zu Hauf gesehen. Zuletzt über den Missbrauch im EU Parlament.

    @Alle So einseitig war die Berichterstattung nicht. Die Sendung hat gezeigt, das wirklich hilfsbedürftige Hilfe bekamen und die die es ausnutzten auch zur Rechenschaft gezogen werden.

    Und Zündstoff für die BILD braucht es in aller Regel eh nicht, wer dieses Schmierblatt ließt ist selber schuld. Ist im Prinzip der gleiche Scheiße wie jeder andere Lobby-Zeitung sei es die Linkszeitung oder sonst was.

    Und bloß weil man nicht täglich über aufgedeckte Fälle in der Steuerhinterziehung berichtet, heißt es nicht das der Staat untätig zu guckt.

    Nicht diese Sendung macht mich krank, sondern die meisten Kommentatoren hier, die so auf Ihrer Schiene “Böser Staat” festgefahren sind, das sie nicht mehr objektiv urteilen können.

  12. Jan van Winried

    am 21. August 2008 um 12:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Da werden die Hartz IV - Bezieher mal wieder dem Volk (zum reintreten) vor die Füße geworfen. Das lenkt schön von den eigentlichen Skandalen ab, die alle aus der Wirtschaft kommen und die Schäden verursachen, die in keinem Verhältnis zu den Kleinbetrügereien einzelner Hartz IV - Bezieher stehen.

    Wo bleibt die Sendereihe “Freie Fahrt für Wirtschaftskriminelle”?

    Folge 1: Selbstgemachte Kapitalgewinne. Ein Baukasten für betrügerische Kapitalanlagen, garantiert ohne persönliche Haftung.
    Folge 2: Abzocke im Internet und am Telefon. Jede Menge Geschäftsmodelle für den schnellen Euro.
    Folge 3: Die große Korruption. So bleiben Wettbewerber außen vor.
    Folge 4: Geld verdienen ohne Arbeit. Mit Abmahnungen und Rechteverwertung Kleinbetriebe in die Pleite treiben - Deutsche Gesetze machen es möglich.
    Folge 4: Geld drucken mit Monopolen und Oligopolen. Ehemaliges Bürgervermögen wird Privateigentum.
    Folge 5: Freiheit für Kundendaten. Jetzt einsteigen - jeder kann mitverdienen. Danke Deutschland!

    Nur noch einmal zur Erinnerung: Die IKB-Bank hat uns Steuerzahler 8,5 Mrd. Euro gekostet und wurde aktuell an einen amerikanischen Finanzinvestor verkauft (alle KfW-Anteile). Ein Preis wurde nicht genannt! Ein schönes Beispiel, wie wir Steuerzahler erneut geistig und moralisch armen Unternehmern und Politikern als sprudelnder Einnahmequell dienen. Während Kapitalverbrecher unser Land zugrunde richten, zeigen Medien und Politiker mit den Fingern auf die Ärmsten der Gesellschaft, die häufig durch das Handeln letzterer in dieser Situation gelandet sind. Pfui!!!

  13. Jan van Winried

    am 21. August 2008 um 14:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nachschlag IKB-Bank:

    Der Kaufpreis der IKB-Bank liegt für den amerikanischen Investor “im niedrigen dreistelligen Millionenbereich”. Riskante Papiere im Wert von 3,3 Mrd. Euro wurden in eine Zweckgesellschaft ausgelagert (siehe Kommentar 12, Folge 1). Die KfW übernimmt weitere Haftungsrisiken i. H. v. 1,3 Mrd. Euro (also wir Steuerzahler). Die Fehlspekulationen haben die verantwortliche Wirtschaft in diesem Fall 1,3 Mrd. Euro gekostet; 8,5 Mrd. Euro haben wir Steuerzahler gezahlt (bis jetzt).

    Die Aktie hat bereits um 12% zugelegt (weitere Gewinne auf dem Rücken deutscher Steuerzahler)! Eine Entlassungswelle bei den Mitarbeitern steht unmittelbar bevor (weitere Kosten für die Allgemeinheit).

    Fazit: Es geht um die Verschwendung von Steuergeldern für eine Bank i. H. v. rund 10 Mrd. Euro, um Firmenkonten von Mittelständlern zu retten, die es ihrem Geldinstitut erlaubt haben, mit ihren Geldern wild rumzuspekulieren, dabei die Dollarzeichen immer vor Augen. Umgekehrt wären Gewinne wohl kaum an uns Bundesbürger verteilt worden. Das ist ein Skandal, der deutlich macht, dass die verantwortlichen Politiker uns langsam aber sicher ruinieren.

  14. Otto-Werner Hinrichs

    am 21. August 2008 um 15:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Seika van Oelstrom,

    Sehr verehrte Frau Oelstrom,

    ich möchte Sie ganz herzlich darum bitten, dass Sie einmal ausführen, welche zu lobende Leistungen diese Regierung vollbracht hat.

    Genieren Sie sich nicht, fangen Sie am Besten bei den heutigen Geschehnissen, dem Verkauf der IKB an. Nachdem wir Steuerzahler bis jetzt mit mindestens 7,5 Milliarden geblutet haben und weiter haften werden, darf die “amerikanische Superheuschrecke” gleich am ersten Tag 12 % Kursgewinn einstreichen.

    Mir fallen im Übrigen jede Menge weiterer Heldentaten ein, so z. B. die Gesundheitsreform, die diversen Rentenlügen, die Mehrwertsteuer etc. Auf Ihre positive Leistungsbeschreibungen bin ich wirklich sehr gespannt.

    Vielen Dank im Voraus
    O. W. Hinrichs

  15. MaxiPauli

    am 21. August 2008 um 17:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nix, der Deutsche hat seine Erfahrung mit der letzten Harz4-Hetze gesammelt. Man hat sich schon gewundert, wieso der Television nur Angebote von Leiharbeiterfirmen zeigten, die ein Großteil der Arbeitslosen nicht annehmen wollte. Der Arbeitslose sollte froh sein, überhaupt arbeiten zu dürfen. Der Lohn, bzw. die Gegenleistung, dürfe keine Rolle spielen, denn nur die Arbeit sei sozial und gebe die Würde zurück! Floskeln halt. Es wurde mit solchen Billarbeitverweigerer hart ins Gericht gegangen und der Pöbel solle ebenso hart über sie denken. Es war einfach unverständlich, dass Arbeitslose keinen perspektivlosen Beruf annehmen wollten. Zum Ärger vieler, wurde noch darunter festgestellt, dass der Lohn mit der Arbeitnehmerfreundlichkeit an sich zu oft korreliert. Wer schon von Anfang an eine schlechte Bezahlung erhält, wird meist mit weiteren Nachteilen erdrückt. Wie z.B. das sich Drücken von der Bezahlung der Überstunden. Oder einer neuen Berufsgruppe anzugehören, damit die Firma vom Mindestlohn sich drücken kann. Kulanz des Arbeitnehmer und so.

    Tja, Frau Oelstrom und dann stellte sich heraus, dass Herr Clements, einer der lautstärksten Politiker jener Zeit, eine Referenz zu einer Leiharbeiterfirma hat. Unser Ex-Arbeits- und Wirtschaftsminister ist Aufsichtsrat der Zeitarbeitsfirma “Deutsche Industrie Service AG“ (DIS AG)!
    So ein Zufall aber auch. Merke Dir, so gut wie alle große Sorgen und Problemen sind fabriziert und lässt sich nur mit Cui buno beantworten.

  16. Seika van Olstroem

    am 21. August 2008 um 18:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    1. Ich bin ein Mann, danke. ;-)

    Glaubt ihr ich komme aus Dullerbach? Gar keine Frage, die Regierung ist nicht gerade mit Genies besetzt. Ist auch nur Haufen studierter Juristen die sich von gescheiten, man könnte auch sagen Lobby-finanzierten, Beratern beraten lassen. Aber nicht die Regierung jagt Steuerhinterzieher und Hart4-Betrüger sondern Steuerfahnder und Sozialfahnder. Und glaubt ihr aber allen Ernstes das die Steuerfahnder Däumchen drehen?

    Ich finde es immer wieder erheitern wie hier immer alle gleich von Harzt4 auf Rentenlüge, Gesundheitsreform und was weiß ich kommen. Bleibt mal bei einem Thema, ist ja fast wie in einer Parlamentssitzung auf Phoenix. Kein Wunder das die so halbherzige Entscheidung treffen, wenn schon ein paar Weltverbesserer wie hier in den Kommentaren sich nicht einmal einig werden.

    Statt hier in den Kommentaren rumzujammern, sollten ihr euch einfach einer eurer favorisierten Partei anschließen und euch für ne Wahl aufstellen lassen. Aber denkt euch lieber vorher ein finanzierbares Konzept aus, nicht das man euch auf Grund populistischer Wahlkampfversprechen doch wählt und ihr am Ende keine Ahnung habt wie ihr die Erwartungen erfüllen könnten. Dann wird es euch so gehen wie der Linken, wenn die mal an die Macht kommt.

    Rumjammern ist einfach, aber Lösungen finden die gut und umsetzbar sind ist nicht ganz so einfach. Schaut euch doch mal die amtierende Elite an, die kriegen auch nicht wirklich was gebacken.

  17. Otto-Werner Hinrichs

    am 21. August 2008 um 19:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Seika van Olstroem

    Hey big guy,

    wenn ich es recht sehe, dann steht da oben in einem Kommentar von Ihnen, …

    “Nicht diese Sendung macht mich krank, sondern die meisten Kommentatoren hier, die so auf Ihrer Schiene “Böser Staat” festgefahren sind, das sie nicht mehr objektiv urteilen können”.

    Also ich komme auch nicht aus Dullerbach und auch nicht aus Dummsdorf, aber so viel ist sicher sie schreiben nur gequirlte Sch…! - Ich kenne keinen auf RE der hier rum jammert, sondern die Diskutanten schildern in der Regel Ihre Erlebnis- oder Gefühlswelt.

    Ich für meinen Teil habe leider noch keine qualifizierte Partei entdecken können, deshalb kann ich auch Ihrem klugen Rat nicht folgen. Im Übrigen bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass jeder einzelne Steuerfahnder dem Staat und seinen Bürgern mehr Geld in die leeren Kassen spült als 100 Sozialfahnder.

    Weltverbesserer aller Länder ver4einigt Euch!

    merci für Ihre tollen Kommenare

  18. Seika van Olstroem

    am 22. August 2008 um 12:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Natürlich wird hier rum gejammert Herr Hinrichs. Der böse Staat kriegt nichts auf die Reihe, die armen Hartz4 Empfänger müssen sich kontrollieren lassen, führt die Armen doch nicht so vor, die böse Rentenlüge, ach, und die Gesundheitsreform ist auch scheiße, mal ganz zu schweigen von der IKB Geschichte, unser Geld wird auf den Kopf gehauen um eine Bank vor der Pleite zu retten.

    Aber gut, dann lassen wir die Banken halt Pleite gehen, und die ganzen Mittelständler die bei der Bank Kredite haben gleich mit. Super Einstellung! Wohl nicht zu Ende gedacht. Was hätten Sie denn gemacht?

    Nehmen Sie doch ein paar der hiesigen Kommentatoren und gründen sie eine eigene Partei, es ist ihr gutes Recht!

    Wegen den Steuerfahnder. Dann folgen wir mal ihrer Argumentation und schulen alle Sozialfahnder zu Steuerfahndern um. Da ja alle Hartz4 Empfänger von Herzen gute Menschen sind, kontrollieren wir sie dann einfach nicht mehr. Die Anträge werden dann einfach prinzipiell genehmigt. Was halten sie davon?

    Es gibt viele Steuerfahnder und Sozialfahnder, meiner Meinung nach gibt es von beiden aber zu wenig!

  19. Margareth Gorges

    am 22. August 2008 um 13:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich möchte und werde auf die Kommentare von @Seika van Olstroem nicht eingehn, denn :

    1. Gleichlautend nachzulesen in unserer tollen “freien Springerpresse” und unseren “Volksvertretern mit der dazugehörigen Wirtschaftslobby
    2. Zeitverschwendung
    3. SINNLOS

    Von daher möchte ich von dem mir so sehr “verehrten “Prof. Sinn einen Artikel einstellen, der so denke ich ALLE Fragen beantwortet, zu diesem unserem gekauften Staat.

    Professor Sinns Erfolge auf dem Arbeitsmarkt

    Der Grund für den Erfolg liegt in der Agenda 2010, die den implizit im deutschen Sozialsystem steckenden Mindestlohn gesenkt hat. Einerseits wurden zwei Millionen Personen von der Arbeitslosenhilfe auf die Sozialhilfe heruntergestuft, die nun ALG II heißt. Andererseits erhalten mittlerweile an die 1,3 Millionen Erwerbstätige Lohnzuschüsse. Wer mehr staatliches Geld fürs Mitmachen und weniger fürs Wegbleiben erhält, der ist eher bereit, zu einem kleineren Lohn zu arbeiten, als es sonst der Fall gewesen wäre – und zu einem kleineren Lohn gibt es auch mehr Jobs. Das war das Rezept, und es hat funktioniert.
    Quelle: Wirtschaftswoche
    Foto: spiegelfechter
    http://www.wiwo.de/politik/deutsche-konjunktur-auf-schlingerkurs-304140/2/
    ++++++++++++++++++++++++++

    Anmerkung:

    Sinn spricht ungeschminkt aus, worum es in der Agenda tatsächlich ging, nämlich Senkung des Mindestlohns, die Arbeitslosenhilfe zu senken, Lohnzuschüsse für die Arbeitgeber, ökonomischer Druck auf Arbeitslose, Arbeit zu jedem Preis und ohne Rücksicht auf die Zumutbarkeit anzunehmen. Sinn nennt das einen Erfolg, ich nenne das zynisch!

  20. Margareth Gorges

    am 22. August 2008 um 13:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mein Leben mit Hartz IV

    Leben ist so kaum noch möglich

    Von Erika S.

    Erika S. erzählt von ihrem Leben mit Hartz IV. Wir geben ihre Mail an die Linkszeitung als Originalzitat wieder, weil wir den Text für ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte halten.

    Und sowas nennt sich Sozialstaat: Jetzt bin ich seit drei Jahren arbeitslos, lebe seit einem Jahr von Hartz IV - unverschuldeter Weise. Ich wurde letztes Jahr aufgefordert, eine kleinere Wohnung zu suchen, mir stehen 45 Quadratmeter bis zu einem Mietpreis von 225 Euro kalt zu. Natürlich habe ich eine solche Wohnung nicht gefunden. Ich wohne in einer 71 Quadratmeter- Wohnung zu 421 Euro Warmmiete. Mein Geld wurde deshalb um 80 Euro gekürzt. Ich habe dagegen geklagt und das kam jetzt dabei raus: Der Richter hat entschieden, dass ich verpflichtet bin, in ein 18 Quadratmeter- Kämmerlein zu ziehen und das mit meinen 50 Jahren. Dabei kostet so ein Zimmerchen vielleicht im Endeffekt 50 Euro weniger als meine Dreizimmer- Wohnung.

    Einen Umzug bekomme ich nicht bezahlt. Die Sicherheitsleistung für die Wohnungsbau- gesellschaft wird mir versagt. Ich komme also auch nicht auf die Liste für eine Tauschwohnung. Auch eine Renovierung wird mir nicht bezahlt. Es heisst nur immer: Nein, das bezahlen wir nicht.

    Dass ich Arbeit finde da hilft mir keiner vom Jobcenter, nein, ich werde auf Kurse geschickt, die kein Mensch braucht. Dort sitzt man den ganzen Tag rum und vertreibt sich die Zeit im Internet oder man lernt, wie man sich schminken muss, für das Vorstellungsgespräch. Das ist doch wohl ein Witz, nur damit man aus der Statistik rausfällt!

    Seit drei Jahren versuche ich, einen Kurs in SAP-Buchhaltung und Englisch zu bekommen. Das würde ich für meinen Job als Bürokauffrau wirklich brauchen, doch das bekomme ich nicht bezahlt. Der Witz ist, letztes Jahr gab es einen Kurs mit SAP, da ich aber schon in ALG II war, habe ich den nicht bekommen. Mit ALG I hätte ich den SAP-Kurs belegen können.

    Jobvorschläge vom Jobcenter Reutlingen habe ich in den drei Jahren meiner Arbeitslosigkeit vielleicht sechs Mal bekommen, die dann nicht einmal in Frage kamen für mich oder schon belegt waren. Ich habe mich jetzt geweigert, einen Kurs zu machen. Drei Monate jeden Tag, wieder mal mit Bewerbungstraining und wie man sich kleidet usw. - also lauter Dinge, die ich sowieso kann. Dafür hätte ich noch 23 Euro Fahrgeld im Monat bezahlen müssen, was ich nicht habe.

    Jetzt steht mir wieder eine Geldkürzung von 30 Prozent bevor. Wie soll ich da überleben? Das ist doch wohl alles ein Witz. Hat man als Deutscher denn keine Rechte mehr? Keiner hilft einem. Da hat man sein Leben lang gearbeitet und wird dann so behandelt. Doch als Hartz IV- Empfängerin hat man keine Rechte mehr.

    So, nachdem ich die Maßnahme abgelehnt habe, bekomme ich nun eine Kürzung meiner Leistung um 30 Prozent. Dann habe ich noch 570 Euro zum leben, das heisst: Nach Abzug meiner Kosten wie Strom, Heizung, Wasser, Internet und Telefon bleiben mir im Monat noch 25 Euro zum Überleben.

    Das Jobcenter erkennt meine Begründung nicht an, in der ich geschrieben hatte, dass ich einen solchen Kurs schon besucht habe und dass mich dieser nicht weiterbrachte und ich das Fahrgeld nicht gezahlt bekomme. Sie schreiben, eine Monatskarte - sie kostet 41,90 Euro - würde ich ja auch privat nutzen.

    Ein Witz, ich kann mir gar keine Monatskarte leisten, also wie und von welchem Geld soll ich die Fahrtkosten bestreiten? Statt dass sie mir den Kurs (Buchhaltung oder SAP) bezahlen, den ich auch wirklich brauche. Übrigens, in anderen Städten sind die Jobcenter wohl etwas menschenfreundlicher, meine Freundin hat mit ihren 58 Jahren sofort einen SAP-Kurs bekommen.

    In Reutlingen bekommt man wohl als 50-jährige Frau und nach 3-jähriger Arbeitslosigkeit keine Chance mehr, im Gegenteil man wird vom Jobcenter regelrecht fertig gemacht

  21. Margareth Gorges

    am 22. August 2008 um 15:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hartz IV: Strafantrag gegen Sat.1 Sozialfahnder
    Arbeitsloseninitiative stellt Strafantrag wegen Amtsmissbrauch gegen die in der Sat.1 Sendung gezeigten Sozialfahnder

    Der Ansturm der Entrüstung über die Sat.1 TV Doku-Serie “Gnadenlos gerecht - Sozialfahnder ermitteln” reißt nicht ab. Nun hat die Arbeitslosenhilfe Rheinland Pfalz einen schriftlichen Strafantrag gegen Protagonisten der TV Dokusoap gestellt. Inhalt der gestellten Anzeige ist die Annahme, dass die Sozialfahner der Arge Kreis Offenbach “Informationen und Kenntnisse, welche Sie durch Ihre Tätigkeit bei dem Sozialamt Offenbach erlangt haben, rechtswidrig an Dritte weiter gegeben” haben. Weiterhin wird durch die Arbeitsloseninitiative vermutet, dass sich “die beiden Mitarbeiter des Sozialamtes durch diese Weitergabe interner Ermittlungsergebnisse ungerechtfertigt bereichert haben”.

    Im Wortlaut der Anzeige wird gleichzeitig auch gegen die Sozialbehörde geklagt, falls diese Kenntnis von der “missbräuchlichen Datennutzung” hatte. In der Tat wurde heute eine Vorabmeldung der TV Doku Serie in der Bildzeitung veröffentlicht, in der von einem angeblichen Hartz IV Leistungsmissbrauch berichtet wird.

    Dürfen Mitarbeiter der Sozialbehörden in dieser Form über ihre Erkenntnisse berichten? Sind Empfänger von Hartz IV Leistungen nicht davor geschützt, dass ihre Daten an Dritte weiter gegeben werden? Diese Frage und weitere Fragen sollten die Gerichte klären, falls es überhaupt zu einer Anklage vor Gericht kommt. (20.08.2008)

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19b000d2fb11.php

  22. Jan van Winried

    am 22. August 2008 um 15:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Seika

    wg. Input IKB und Verantwortung der Wirtschaft:

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,573651,00.html

    Zurück zum “Gejammer”. Ich behaupte, dass dieses Land weitgehend von ängstlichen, schlecht informierten und in ihrer Funktion inkompetenten Menschen regiert wird. Die Ergebnisse sprechen für sich.

  23. Rainhelt

    am 22. August 2008 um 18:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zu ihrem Brief Frau Gorges:

    Ich finde spontan 2 Wohnung im Kreis Reutlicgen:
    1. Reutlingen (Kreis), Hülben, 32,2m², 210€kalt
    2. Reutlingen (Kreis), Engstingen, 42m², 195€ (inkl. Garten, Balkon, Einbauküche, NK 85€ inkl Heizung)

    Außerdem hat die Frau sonst nach allen Nebenkosten 270€ oder sogar 270+80=350€ (Wenn sie den Forderungen der Arge nachkommt. Ich muss auch den Forderungen desjenigen erfüllen, der mir Geld schickt. Egal ob es Sinn macht oder nicht). 270€, dass ist weit mehr als beispielsweise Studenten zur freien Verfügung haben… Man kann sich ja über Regeln beschweren, sich organisieren etc. Wer Regeln bricht, ist selber schuld.

    Das dieser Maßnahmenzirkus ein bodenloser Schwachsinn ist steht außer Frage.

    @Jan v. Winfried:
    Volle Zustimmung. Die Inkompetenz vieler Politiker ist erschreckend. Vermutlich sollte man die einfach mal richtig bezahlen, damit sich überhaupt fähige Leute dafür interessieren. Allerdings würden dann erstmal diese Hansel davon profitieren, denn die Karriere zu einem der Topentscheidungsträger will sicherlich geplant und vorbereitet sein.

    Sprich jetzt attraktiv machen und in 10 Jahren, wenn es gut läuft, wird alles besser ;)

  24. Otto-Werner Hinrichs

    am 22. August 2008 um 18:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Seika van Olstroem

    Sie sollten erst zumindest ein bisschen in die Materie einsteigen, bevor Sie lauter Unsinn von sich geben, bzw. falsche Fernesehnachrichten nachplappern.

    Die IKB hat schon sehr lange keine Rolle mehr bei der Vergabe von Mittelstandskritiken gespielt. Dies liegt im Wesentlichen an Basel II, den damit verbundenen Vergabekriterien und der Haftungsausweitung für die Vergabebank. Die einzige Bank die Kredite an (kleine) Mitttelständler und an Handwerker vergibt sind die regionalen Sparkassen.

    Weil ihr dies Geschäft sozusagen abhanden gekommen war, haben sich die Herren mit den Massanzügen um bessere Geschäfte bemüht. Jeder Konzern und natürlich auch jede Bank beabsichtigt ihre Gewinne zu steigern. Jeder Konzernlenker und natürlich erst recht jeder Banker weiß natürlich, dass es besonders gewinnbringend ist, für die gesellschaftlichen Folgen aller begangenen Handlungen die Allgemeinheit aufkommen zu lassen. Die Ökonomen bezeichnen dies als “Externalitäten”.

    Externalitäten sind die Auswirkungen von Transaktionen zwischen zwei Parteien auf eine dritte Partei, ohne dass diese in die Transaktionen eingewilligt hat oder an ihr beteiligt war. Konzerne sind Externalitäten-Maschinen, so wie ein Hai im Volksmund eine Killermaschine ist Beide sind so beschaffen, dass sie bestimmte Ziele effektiv verfolgen können.

    Angesichts dieser Tatsachen wird es doch mein gutes Recht sein zu jammern, dass ich ohne mein Zutun jetzt mit mindestens (Stand 21.08.08) 1.475 Euro für die Geschäfte der IKB gerade zu stehen haben. - Sie Döspaddel aber auch, das tröstet.

    Alle Gesundheitsreformen haben dafür gesorgt, dass sich meine Krankenkassenbeiträge erhöht haben, (und demnächst wieder erhöht werden) dass ich Eintittsgebühren in den Arztpraxen zu zahlen habe, dass ich immer mehr Medikamentenzuzahlungen zu leistenn habe. Das weder ich, noch mein Arzt darüber entscheiden können, welche Medikamente ich bekomme. Das wiess nur noch der Apotheker, denn nur der hat die neuesten genehmigten Ausgabelisten der Kassen.

    Ja, Sie Klappsmann und auch da habe ich das Recht zu jammern. Wenn Sie das Management unserer Politiker Elite für gekonnt und Ihrem Eid entsprechend, … also mal zumindest für so gekonnt halten, dass sie künftighin Schaden von uns abwenden werden, dann sollten Sie unbedingt Ihren Drogenkonsum drosseln.

    Wenn Sie die Agenda 2010 die Hartz IV Geschichte für eine gute Idee halten, wenn Sie all die Ausführungs und Durchführungsrichtlinien als gelungen abhaken können, wenn Sie der Überzeugung sind, dass die Agenda der SPD-Elite-Garde, also der Stones, Clements und des Gazprom Direktors Hartz IV unter gütiger Mitwirkung der vereinigten neoliberalen aus FDP und CDU die mehr als 1,5 Mio. Teilzeitjobs produziert habe, dann hoffe ich von ganzem Herzen, dass Sie eines Tages an einem ARGE Schalter stehen.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit - weitere Stellungnahmen werden in Sachen “Seika van Olstroem” nicht ergehen.

    In diesem Sinne - we shall overcome!
    O. W. Hinrichs

  25. Readers Edition » Endlich Schluss mit Schmarotzertum! So unterstützen Sie die geheime Sozial-Polizei (Satire)

    am 23. August 2008 um 03:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Gleichwohl kämpft das zarte Pflänzchen der jungen Serie gegen vielerlei Schwierigkeiten. So hat die Arbeitslosenhilfe Rheinland Pfalz einen schriftlichen Strafantrag gegen die beiden liebreizenden Helden gestellt. Fadenscheinige Begründung: Helena und Helge hätten unbefugt Informationen an Dritte weitergegeben (dabei weiß doch jeder, dass Hartz-IV-Empfänger keine Autos zu fahren haben). Eilends gegründete Fan-Communities befürchten zudem, dass den Ermittlern die Fälle ausgehen, denn: wie z.B. das Erwerbslosenforum in einem offenen Brief deutlich macht ist Sozialbetrug z.B. 2005 nur in 0,6 % der Fälle feststellbar gewesen – und da waren auch noch falsche Berechnungen der (landesweit gemeinhin als unfehlbar bekannten) Arbeitsagenturen dabei. Zu Ungunsten der Dramaturgie haben die GeSozPo-Fahnder außerdem leider nicht die gleichen Ermittlungsbefugnisse wie sie solch gewichtigen Institutionen der Exekutive eigentlich zustehen sollten (CSI, Law and Order, K11 usw). So dürfen durch  die GeSozPo nicht einmal Wohnungen durchsucht, Mikrokameras installiert und/oder Personen mit Pfefferspray, Gummiknüppeln und Schusswaffen (präventiv) kampfunfähig gemacht bzw. (gegebenenfalls) Massen-Gentests durchgeführt werden. Nicht mal zu einer vorübergehenden oder dauerhaften Internierung von Verdächtigen (z.B. Beugehaft in der Isolationszelle, Zwangsteilnahme bei Hitgiganten) sind die gnadenlos Gerechten legitimiert. Somit bleibt die schmerzvolle Frage, wie Sat1 und die GeSozPo durch anständige Bürger darin unterstützt werden können, weiterhin Steuergelder (Helge und Helena) bzw. engagiert angewandte, journalistische Ethik (Sat 1) in die quotenbrechende Doku-Soap (15,2 Prozent in der Zielgruppe der 15 – 49Jährigen)  zu investieren. […]

  26. Seika van Olstroem

    am 23. August 2008 um 14:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrter Herr Hinrichs,

    schön das Sie zugeben dass Sie doch jammern somit können Sie ja jetzt damit aufhören, denn Einsicht ist bekanntlich der beste Weg zur Besserung.

    Sie scheinen ja sehr versiert zu sein, warum setzen Sie es denn nicht zum Wohle des Volkes ein anstatt hier in Foren zu jammern und Mit-Diskutanten mit lächerlichen Kosenamen zu belegen. Alt genug sollten Sie ja sein.

    Hätten Sie meinen vorletzten Beitrag richtig gelesen würden Sie wissen, dass auch ich unseren Politikern nicht sonderlich viel zutraue, ebenso wenig wie Sie das tun. Aber immerhin jammere ich hier nicht rum.

    Da ich von Ihnen ja anscheinend keine Antwort mehr erwarten kann, klinke ich mich aus dieser absurden Diskussionsrunde aus…

    Seika

  27. holm

    am 27. August 2008 um 21:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    Für Interessierte kann ich wärmstens die Habilitationsschrift von Diane Wogawa empfehlen:

    “Missbrauch im Sozialstaat, Eine Analyse des Missbrauchsarguments im politischen Diskurs”, Westdeutscher Verlag, Wiesbaden ISBN 3-531-13455-8

  28. Margareth Gorges

    am 1. September 2008 um 09:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    Keine weitere Hartz IV Sozialfahnder Show

    Der Landrat des Kreies Offenbach erklärt, dass es keine weiteren Sat. 1 Folgen der Serie “Gnadenlos gerecht- Sozialfahner ermitteln” mehr geben wird
    Erstmals meldet sich der Landrat Peter Walter des Kreies Offenbach zu Wort. In einer öffentlichen Erklärung offenbart der Landrat, dass es keine weiteren Reportagen mit dem privaten TV Sender Sat. 1 im Bereich „Soziale Ermittlung“ geben wird.

    In der Pressemeldung rechtfertigt sich der Landrat zunächst für die Entscheidung, die TV Produktionsfirma die Erlaubnis erteilt zu haben, die beiden “Sozialfahnder” begleiten zu lassen. So sagte Walter, dass “dazu beigetragen werden sollte, die nach wie vor bestehende Unsicherheiten und Vorurteile in der Bevölkerung abzubauen.” Dass genau das Gegenteil eingetroffen ist, benennt Peter Walter nicht.

    Hier Lesen :
    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19b0a090a804.php

    Anmerkung:
    Ein Anfang - ABER !
    Wann wird endlich die weitergehende unererträgliche BILD Kampagne gegen HartzIV Empfänger eingestellt !!!?

  29. deniz

    am 21. Dezember 2008 um 23:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo,
    Hat man die rechte als jobcenter empfängerin wenn mann nach ausland(türkei)gehen will zum überprückungs zeit das geld immer noch zum bekommen?
    Bitte geben Sie mir so schnell wie möglich einen antwort vielen dank.

  30. Margareth Gorges

    am 22. Dezember 2008 um 08:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Deniz
    Fragen rund um HartzIV können Sie hier nachsehn oder im HartzIV Forum stellen:

    www.gegen-hartz.de

  31. NobleCause

    am 25. Januar 2010 um 09:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    http://farm3.static.flickr.com/2773/4292403955_655f045421_o.png

    Jährlich sterben in Deutschland knapp 1000 Menschen (etwa 3 pro Tag) aus Mangel an Spenderorganen.

    Dabei sind 2/3 aller Deutschen für Organspenden und sind auch selbst bereit Organe zu spenden. Aufgrund organisatorischer Probleme wird diesem Wunsch jedoch oftmals nicht entsprochen.

    Desweiteren gibt es strukturelle Probleme im Gesundheitssystem welche angegangen werden müssen.

    Um diese Probleme an den deutschen Bundestag heranzutragen wurde eine Petition gestartet.
    4]
    Bitte hilf mit deiner Unterschrift bei der Petition für mehr Organspenden!

    Unter www.MehrOrganspenden.de

  32. NobleCause

    am 25. Januar 2010 um 16:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    http://farm3.static.flickr.com/2773/4292403955_655f045421_o.png

    Jährlich sterben in Deutschland knapp 1000 Menschen (etwa 3 pro Tag) aus Mangel an Spenderorganen.

    Dabei sind 2/3 aller Deutschen für Organspenden und sind auch selbst bereit Organe zu spenden. Aufgrund organisatorischer Probleme wird diesem Wunsch jedoch oftmals nicht entsprochen.

    Desweiteren gibt es strukturelle Probleme im Gesundheitssystem welche angegangen werden müssen.

    Um diese Probleme an den deutschen Bundestag heranzutragen wurde eine Petition gestartet.
    4]
    Bitte hilf mit deiner Unterschrift bei der Petition für mehr Organspenden!

    Unter www.MehrOrganspenden.de

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