Schalke 0 zu 4: Schlussendlich nicht in der Champions League

Maradona war im Stadion und sah seinem Liebling und Olympiasieger Agüero beim schönen Spiel gegen Schalke 04 zu. Atletico Madrid wird an der kommenden Gruppenphase der UEFA Champions League nach einem 4:0 im Rückspiel gegen die Gelsenkirchener teilnehmen. Werder Bremen und Bayern München sind die beiden Vertreter aus der Bundesliga,

Da freut sich der Fan. Photo: coubertMaradona war im Stadion und sah seinem Liebling und Olympiasieger Agüero beim schönen Spiel gegen Schalke 04 zu. Atletico Madrid wird an der kommenden Gruppenphase der UEFA Champions League nach einem 4:0 im Rückspiel gegen die Gelsenkirchener teilnehmen. Werder Bremen und Bayern München sind die beiden Vertreter aus der Bundesliga, wohingegen vier Premier League Klubs, ebensoviele aus der spanischen Primera Division und vier aus Italiens Serie A in den Lostöpfen liegen werden.

Schalke 04 schaffte es nicht, das 1:0 Hinspielergebnis zu verteidigen, geschweige denn selbst ein Tor zum unterhaltsamen Spiel beizutragen. Hinten zu unorganisiert bei Eins-zu-Eins-Situationen und vorne ohne Kombinations- und Ballsicherheit. Der zweite Torwart Schober war nur Mittelmaß und konnte beim ersten Gegentreffer nicht seinen Fünf-Meter-Raum beherrschen und das zweite Tor Atleticos von Forlan war sicher ein platzierter Schuss, aber in Reichweite des Schlussmannes. Zwischen der 60. und 70. Minute, als ein Treffer der Schalker zum Weiterkommen gereicht hätte, hatten sie auch Chancen durch Westermann. Doch bei der besten Möglichkeit nach einer Hereingabe vom Selbigen verpassten Ernst und Kuranyi frei vor Atleticos Torhüter Franco.

Dann tanzte wieder Agüero. Schalkes Innenverteidiger Bordon konnte ihn nicht stellen und er schoss kurzentschlossen auf den Kasten. Schober faustete ab und Agüero holte sich den Ball zurück an den Fuß und passte nach innen, wo Luis Garcia vor Rafinha stand und Schober irgendwo nur nicht in der kurzen Torwartecke und zum 3:0 vollendete. Kurze Zeit später rempelt Hinspieltorschütze Pander Simao im Strafraum um und bekam als letzter Mann die rote Karte. Den fälligen Elfmeter zum Endergebnis besorgte schlussendlich Atleticos Kapitän Maxi Rodriguez.

Der dritte Platz der Bundesliga berechtigt zur Qualifikation für die UEFA Champions League, doch die Gegner aus den besseren europäischen Ligen sind zu stark für den Dritten. Die Qualität der Offensive Atleticos, dem Vierten aus der Primera Division, der trotz Punktgleichheit mit dem FC Sevilla und einer schlechteren Tordifferenz sich wegen des besseren Abschneidens in den direkten Duellen den letzten spanischen Qualifikationsplatz sicherte, ist eine Klasse besser als das spielerische Vermögen der Gelsenkirchener oder einer anderen nachfolgenden Mannschaft aus der Bundesliga.

Photo Quelle / Copyright: coubert, cc creative commons, via flickr

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