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Politik

Die demographische Lüge

Donnerstag, den 25. September 2008 um 18:32 Uhr von Zbigniew Menschinski
Die Amatuerstatistiker und Statisten der Horrorsszene vermuten einen demographischen Zusammenhang, ohne nachweisen zu können, wie der genau aussehen soll.

“Die Deutschen sterben aus!”, “Die demographische Lücke schluckt unseren Wohlstand”. So tönt es aus den Medien, und manche hypersensible Seele wie Helmut Markwort von FOCUS oder Wolfram Weimer von Cicero hören nicht nur das Gras wachsen und das Totenglöcklein in der Schuldenkapelle läuten, sondern auch noch die demographische Zeitbombe ticken.

Der-Ex-Und-Nun-Wieder-SPD-Vorsitzende Müntefering polterte gar: “Wir Sozialdemokraten haben in der Vergangenheit die drohende Überalterung unserer Gesellschaft verschlafen. Jetzt sind wir aufgewacht. Unsere Antwort heißt: Agenda 2010! Die Demographie macht den Umbau unserer Sozialsysteme zwingend notwendig.”

Das Schreckensszenario ist bekannt.

30, 35, 40 Prozent der Bevölkerung werden in den Jahren 2010, 2030, 2050 über 60 Jahre alt sein und müssen dann durch “nur noch” 45, 40, 35 Prozent der Einwohner im Alter zwischen 20 und 60 Jahren “durchgefüttert” werden. So krass drückt das zwar niemand aus, aber wer zwischen den Zeilen lesen kann und sich an Philip Missfelders Äußerung in der Hüftgelenk-Debatte erinnert, - nicht jeder Ältere brauche ein neues Hüftgelenk und man sei schließlich früher auch auf Krücken gelaufen -, weiß, wie es gemeint ist.

Schon die Zahlen der Hobbydemographen stimmen nicht und sind pure Panikmache.

Aus der koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes ergibt sich folgendes Bild: Das Verhältnis der zu Versorgenden (Alte ab 60 Jahren und Junge unter 20 Jahren) zu Erwerbsfähigen (den Versorgenden) betrug 2001 45 Prozent. Es fällt bis 2010 auf 44,3 Prozent und erreicht 2020 ganze 46,6 Prozent. Das heißt: Es ändert sich demographisch praktisch gar nichts im Lande. (Vergleiche Hagen Kühn: “Demographischer Wandel und demographischer Schwindel, erschienen in “Blätter für deutsche und internationale Politik”, Nr. 6 2004)

Woher dann die Hysterie? Warum müssen dann staatliche Sozialleistungen so drastisch abgebaut werden?

Halt, werden nun die Päpstinnen und Päpste der demographischen Glaubenskongregation einwenden: Es geht ja vor allem um die Jahre 2030 bis 2050. Dazu ist zuallererst anzumerken: Seriöse Bevölkerungsprognosen sagen Entwicklungen allenfalls für 15 bis 20 Jahre voraus. Das Statistische Bundesamt meint denn auch: “Da der Verlauf der maßgeblichen Einflussgrößen mit zunehmendem Abstand vom Basiszeitpunkt immer schwerer vorhersehbar ist, haben solche langfristigen Rechnungen Modellcharakter.”

Schauen wir uns dennoch auch die langfristigen Entwicklungen und Modelle an.

Im Jahr 1900 kamen 12,4 Erwerbsfähige (15-64 Jahre) auf eine alte Person (über 64 Jahre), 50 Jahre später nur noch 6,9; nach weiteren 50 Jahren (Jahr 2000) 4,1 und für 2050 werden 2,0 prognostiziert.(Vergleiche M. Schlecht et al., Mythos Demografie)

Man sieht: Bereits seit über 100 Jahren unterliegt die Gesellschaft dem demographischen Wandel, wie er seit einigen Jahren dramatisiert wird, ohne dass auch nur eine der heute vorausgesagten Folgen eingetreten wäre.

Diese Tatsache hindert die selbsternannten Päpste und Päpstinnen der demographischen Kassandrasekte freilich nicht daran, dennoch auf ihren apokalyptischen Visionen zu beharren. Nach ihrer Logik müssten wir seit 100 Jahren immer mehr verarmen, weil ja immer wengier Erwerbstätige immer mehr Nicht-Erwerbstätige versorgen müssen. Wie kommt es, dass wir insgesamt dennoch wohlhabender geworden sind?

Nun, der Grund liegt darin, dass die Arbeitsproduktivität in den letzten 100 Jahren enorm angesteigen ist und immer noch exorbitant ansteigt. Das heißt, der “Ausstoß an Waren und Dienstleistungen” pro Arbeitsstunde ist in den letzten 100 Jahren geradezu explodiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf hat sich in den letzten 100 Jahren, je nach Warenkorb, inflationsbereinigt verzehn- bis verzwanzigfacht. Ursache dafür ist vor allem der rasante technische Fortschritt, der auch aktuell keineswegs zu Ende ist, obwohl das so manche Unke, mancher Unkerich aus dem demographischen Tümpel zu glauben scheint.

Im verzweifelten Bemühen doch noch das demographische Weltende, - zumindest für Deutschland -, zu beweisen, wenden die Nostradami und -damen der demographia astrologica gerne ein, die Welt habe sich mit der Globalisierung geändert; sie führen ins Feld, dass nach Adenauer und Brandt und seit Helmut Kohl keine außergewöhnlichen Wachstumsraten mehr zu verzeichnen wären. Und deshalb müsse man den Sozialstaat zurückfahren.

Das ist Unsinn. Zurückfahren müsste man den Sozialstaat, wenn das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der letzten 15 Jahre in Summe gesunken wäre. Das ist aber keineswegs der Fall. Im Gegenteil. Das deutsche BIP ist in den letzten 15 Jahren, sogar bei stagnierenden und sinkenden Beschäftigtenzahlen, um insgesamt ca. 25 Prozent gewachsen. Und das heißt: Umgerechnet auf jeden Einwohner (vom Säugling bis zum Greis) kommen in den letzten 15 Jahren 25 Prozent mehr an Wirtschaftskraft, an Waren und Dienstleistungen.

Warum merken nun aber die kleinen Leute so wenig davon, warum kommt so wenig bei ihnen vom Produktivitätszuwachs an? Wie kommt es, dass die Nettorealverdienste der Arbeitnehmer von jährlich 17.280 Euro 1992 auf 15.845 Euro im Jahr 2006 gesunken sind? (Quelle: DIE ZEIT, 24.1.2008, S. 22, Bundesministerium für Arbeit und Soziales).

Die Amatuerstatistiker und Statisten der Horrorsszene vermuten einen demographischen Zusammenhang, ohne nachweisen zu können, wie der genau aussehen soll. In der Tat sind die Reallöhne in den letzten 15 Jahren gesunken. Die Einkommen der Arbeitslosen, Studenten und Rentner sogar ganz erheblich. Das ist richtig. Allerdings haben die Erscheinungen wie Fachkräftemangel, Reallohnverluste und Auszehrung der Binnenachfrage sowie Absinken der Massenkaufkraft absolut nichts mit dem demographischen Wandel zu tun.

Fachkräfte - und Ingenieurmangel herrscht in Deutschland, weil man seit 25 Jahren das Bildungswesen und die Talente im Lande kaputtspart und immer mehr verkümmern lässt. Es fehlt an flächendeckenden Vor- und Ganztagsschulen, immer weniger Kinder aus finanzschwachen Familien gehen auf weiterbildende Schulen, immer weniger aus diesem Umfeld studieren. Außerdem drängen immer mehr Studenten in die goldumflorten Wirtschaftsfächer, weil seit über 20 Jahren immer mehr Tamtam um die ökonomische Manager-Schickeria gemacht wurde, wohingegen Techniker, Maschinenbauer, Ingenieure mehr und mehr als eine Art bessere Monteure, als Befehlsempfänger und akademisches Fußvolk abgestempelt wurden.

Die Ursachen für den Reallohnvelust sogar in Aufschwungzeiten erklärt die jüngste DIW-Studie zu diesem Thema. Im Aufschwung der großen Koalition - unter Merkel und Steinbrück - sank das reale Nettolohneinkommen aller Beschäftigten um 1,5 Prozent, Arbeitslosen- und Kindergeld, BAFöG und Renten sogar um fast sechs Prozent. Hingegen sind nach den Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) die Gewinne der Unternehmen in den elf Quartalen des jüngsten Aufschwungs um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Der Produktivitätszuwachs kommt bei Otto-Normalverbraucher und den kleinen Leuten nicht mehr an. Mit dem demographsichen Wandel hat das nichts zu tun, aber sehr viel mit dem Schwächeln der Gewerkschaften, mit der Installation eines Niedriglohnsektors, mit den Reichsarbeitsdienst-ähnlichen HartzIV-Vorschriften. Deshalb landet immer mehr vom Produktivitätszuwachs in den Schatullen und auf die Konten der Reichsten, wird immer mehr in Golfplätze, Marmor- und Glaspaläste investiert als in Kindergärten, Kitas, Unis, Vor- und Ganztagsschulen. Deshalb fließen die Gelder im Übermaß in Fincas und Ferraris, Yachten und Reitställe, vor allem aber in die Spekulation, anstatt in die Massenkaufkraft, die über Binnennachfrage Aufträge und Arbeitsplätze generiert und sichert.

Das Ziel von Willy Brandts Politik war noch: Mehr Bildung, mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Mitbestimmung, sprich “mehr Demokratie wagen”.

Das nannte sich “Modell Deutschland” und wurde von den Nachbarländern nicht nur beachtet und respektiert, sondern auch offen oder insgeheim bewundert. Heute hat man oft den Eindruck, das Ziel der Regierung Merkel-Steinbrück sei ein Groß-Moldawien mit Steuer- und Lohndumping mitten in Europa. Um diese Tendenzen durchzusetzen, wird die demographische Lücke als Gespenst an die Wand gemalt. Diese Lücke wurde jedoch immer schon durch die mit dem technischen Fortschritt ständig wachsende Arbeitsproduktivität geschlossen.

Wie so oft, wenn Mächtige und Medien einen Popanz erfinden, sind nicht so sehr die Erfinder von dem Monster fasziniert, als vielmehr teilweise blauäugige Lobbyisten und das leichtgläubige Publikum vor der Schaubude. Wenn sich dann aufgrund nüchterner Analyse heraussstellt, dass die demographische Lücke nur ein Verkaufstrick der privaten Versicherungswirtschaft war, ist es für die Gläubigen schwer, sich vom liebgewordenen Schauder zu trennen, zumal dann, wenn sie öffentlich vor dessen Schrecken gewarnt und sich geradezu in symbiotischer Weise damit identifiziert haben.

Gegen diese Form der lustvollen Selbsthysterisierung hilft dann kein noch so ausgefeiltes, wissenschaftlich fundiertes und wasserdichtes Dossier, sondern nur eine Langzeittherapie. Doch das ist in der Politik bekanntlich nichts Neues.

Photo Quelle/Copyright: Balzer Matthias, via pixelio.de

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47 Reaktionen zu “Die demographische Lüge”

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  1. Sascha Schultz

    am 25. September 2008 um 18:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Danke für die Darstellung!

    Zurecht weist auch Albrecht Müller in seinem Buch “Machtwahn” darauf hin, dass die Bevölkerungs”pyramide” im Grunde nicht der erstrebenswerte Zustand demogr. Entwicklung sein kann, weil der breite Sockel der jungen Leute im Jahr 1910 hoher Kindersterblichkeit und der schmale Anteil älterer Menschen der weniger verbreitenden Medizin als heutzutage geschuldet war.

  2. Rainhelt

    am 25. September 2008 um 21:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kleine Ergänzung zum Bildungsthema:
    Letzte OECD Studie:
    Anteil (in % des Jahrgangs) der Ingenieure am Hochschulabsolventen in Deutschland: 2,6!!!

    Nochmal: Nur 2,6% unserer Absolventen sind Ingenieure!!!

    Es liegt also nicht nur am schlechten Schulwesen, sondern auch an der Studienfachwahl der Leute!!!

    Die Studie findet man hier:
    http://www.oecd.org/dataoecd/23/46/41284038.pdf

  3. Martin Betzwieser

    am 26. September 2008 um 07:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr guter Beitrag.
    Zur Ergänzung: Die demographische Katastrophe ist eine Erfindung der Versicherungsbranche. Die Wissenschaftler und “unabhängigen Experten”, die am lautesten tropeten, werden direkt oder über Umwege von Versicherungskonzernen, Finanzdienstleistern und Arbeitgeberverbänden bezahlt.
    Machen Sie mal alle folgenden Test: Stellen Sie sich vor, eine 30-Jahres-Prognose wäre 1970 gemacht worden. Ja, der Zuzug von osteuropäischen Spätaussiedlern, eine Frühverrentungswelle ,der Zusammenbruch des Ostblocks und die deutsche Wiedervereinigung wären dazwischen gekommen. Stellen Sie sich vor, eine 50-Jahres-Prognose (!) wäre 1900 (!!!) gemacht worden. In der Prognose-Zeitspanne gab es zwei Weltkriege und eine Wirtschaftskrise. Na … ?

  4. Schrank

    am 26. September 2008 um 07:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mich überrascht nur immer wieder, wie die Bevölkerung solche weit entfernte Zukunftsprognosen als Tatsache annimmt.

  5. NachDenkSeiten - Die kritische Website » Hinweise des Tages

    am 26. September 2008 um 09:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Die demographische Lüge Im verzweifelten Bemühen doch noch das demographische Weltende, - zumindest für Deutschland -, zu beweisen, wenden die Nostradami und -damen der demographia astrologica gerne ein, die Welt habe sich mit der Globalisierung geändert; sie führen ins Feld, dass nach Adenauer und Brandt und seit Helmut Kohl keine außergewöhnlichen Wachstumsraten mehr zu verzeichnen wären. Und deshalb müsse man den Sozialstaat zurückfahren. Das ist Unsinn. Quelle: Readers Edition […]

  6. Margareth Gorges

    am 26. September 2008 um 12:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die Demographie Lüge auch ein Mittel zur Rentenkürzung und Privatisierung der Renten !

    Armut im Alter- Schicksal oder Politik? Eine klare Antwort – die Politik WILL es so.

    Auch hier, diktiert die Lobby das Geschehen. Dieses ANGEBLICHE Ungleichgewicht zwischen Arbeitnehmern auf der einen Seite und Rentnern, deren Rente von denen „finanziert“ werden, ist lange nicht so aus dem Lot als gepriesen.
    Dahinter steckt die allmächtige Versicherungswirtschaft, die nur eines kennt, nämlich so viele Policen sammeln wie möglich.
    Der Staat fungiert dabei als Versicherungsvertreter, der „seiner Kundschaft“ die Versicherungsprodukte an den Mann zu bringen hat.
    Ein sehr bekanntes Produkt ist die RIESTER - RENTE.
    Wie bringt man nun die breite Masse dazu, solche Verträge abzuschließen???
    Nun, wie geschehen. Man (Politiker) kürzt die staatlichen Renten unter Vorwänden, die Panik im Volk auslösen sollen.
    So ist die Rede vom demographischen Faktor. Es wird argumentiert, dass in einigen Jahren Das staatliche System zusammenbrechen würde.
    Das nächste Beispiel ist noch brutaler und wird zurzeit, für alle sichtbar, praktiziert.
    Es wird verbreitet, dass der Lebensstandard im Alter nicht zu halten sei und ARMUT drohe.
    Genau das, erleben im Moment viele Rentner. Diese „Beispiele“ sind bewusst so gewollt und sollen als Abschreckung dienen.
    Aus diesem Grunde wurde auch die Rente mit 67 eingeführt.
    Wie wir alle wissen, erfolgte dies nur aus einem Grund; es war eine ECHTE Rentenkürzung. Viele Arbeitnehmer können gar nicht bis 67 arbeiten.

    Der „Rest“ soll dann eben „privat“ abgesichert werden, was nichts anderes bedeutet, als dass eine Riester Police fällig ist.
    Daraus ergibt sich folgende Formel für die Versicherungswrtschaft:
    Jede Verschlechterung der staatlichen Rente, erhöht die Verkaufszahlen von Policen bei den privaten Versicherungsunternehmen.

    Genau aus diesem Grund wird, zurzeit sehr aktuell, über die staatliche Rente erst ab 70, ja sogar erst ab 75 diskutiert.
    Von Seiten der Versicherungswirtschaft wird sogar angestrebt, dass der Staat überhaupt keine Leistungen mehr zu bringen habe.

    Dies wäre der Idealfall für diese Branche.

    Auch hier ist wieder zu erkennen, dass der Staat sich zurückzieht, zum Nutzen von Privaten. Eine wichtige Aufgabe, nämlich die der Daseinsvorsorge SEINER älteren BürgerInnen, käme er nicht mehr nach.

    Wie kann dies mit dem Grundgesetz vereinbar sein???

    Das Schlimmste daran, ist das Maß der Unmenschlichkeit, mit der vorgegangen wird.
    Sind das nicht jetzt die Generationen, die UNS den Wohlstand gebracht haben???

    Haben die sich nicht Jahrzehnte lang krumm gelegt???

    Waren es nicht die, die einen Krieg mit all den Nachteilen verkraften mussten???

    Wer hat dieses Land aufgebaut???

    Dann kommen sie her, diese dummen Schnösel und entfachen einen sog. Generationenkonflikt. Diese Möchtegerns, die, außer Schule oder Studium in ihrem Leben noch NICHTS geleistet haben. Kaum 30 und schon die Angst, SIE würden nichts mehr abbekommen.

    Da ist sie wieder, diese menschenverachtende Haltung gegen Bürger, die sich NICHTS zu Schulden haben kommen lassen.
    Jetzt im Alter, schickt man diese Menschen auf einen Spiesrundenlauf, als abschreckendes Beispiel für die kommenden Generationen.

    Dieses Verhalten ist die Machenschaft von Ausbeutern, so wie man es von Neoliberalismus und Turbokapitalismus kennt.

    Wann hat die Menschheit das ENDLICH erkannt???

  7. paepstinbenediktine

    am 26. September 2008 um 12:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    aus gründen der objektivität sollte man in so einem artikel wenigstens ein wenig darauf eingehen, dass es zahlreiche studien weltweit gibt, die zu anderen schlüssen kommen. und darauf, dass der artikel von kühn - gelinde ausgedrückt - in der wissenschaft höchst umstritten ist. man könnte auch etwas drastischer sagen, er wird aufgrund handwerklicher fehler nicht ernst genommen.

    wie soll man einen artikel ernst nehmen, der nur einseitig eine perspektive einnimmt und die als die allein richtige sicht auf die welt verkauft?

  8. peson

    am 26. September 2008 um 14:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Rainhelt

    “Kleine Ergänzung zum Bildungsthema:
    Letzte OECD Studie:
    Anteil (in % des Jahrgangs) der Ingenieure am Hochschulabsolventen in Deutschland: 2,6!!!”

    Das Perverse ist außerdem, daß diese 2,6% ab ca. 45-55 Jahren keine Beschäftigung mehr finden und beginnend ab der Regierung Kohl reihenweise in den Vorruhestand geschickt wurden.
    Dank der Schröderschen Harz VI Gesetze können sie jetzt als 1Euro-Jobber nun qualitativ hochwertige Tätigkeiten wie Essen ausgeben oder Rasenmähen ausführen.

    Parallel jammert die Industrie, es fehlten 60 000 Ingenieure und will (junge) Ausländer anheuern.

    Verkehrte Welt.

  9. peson

    am 26. September 2008 um 16:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @paepstinbenediktine

    “aus gründen der objektivität sollte man in so einem artikel wenigstens ein wenig darauf eingehen, dass es zahlreiche studien weltweit gibt, die zu anderen schlüssen kommen. und darauf, dass der artikel von kühn - gelinde ausgedrückt - in der wissenschaft höchst umstritten ist. man könnte auch etwas drastischer sagen, er wird aufgrund handwerklicher fehler nicht ernst genommen.”

    Aber hallo paepstinbenediktine,
    zunächst sollte man bei so einer massiven Kritik (zahlreiche [Gegen-]Studien, unwissenschaftlich etc.) wenigstens entsprechende Quellen angeben. Sonst fällt dies auf einem selbst zurück.

    Dr. Hagen Kühn vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung ist in der Welt der Sozialforscher meines Wissens nach hoch geachtet.
    Ich möchte mit einem Zitat aus Michael Klundt’s Buch “Von der sozialen zur Generationen-gerechtigkeit?” antworten:
    “Kennzeichnend für die Vertreter der Thesen über mangelnde Generationengerechtigkeit, Demografiefestigkeit, finanz- sowie rentenpolitische Nachhaltigkeit und Familienausbeu­tung scheint eine fast vollständige Abwesenheit von Kontroversität zugunsten von unentwegt wiederholten, nicht begründeten Glaubenssätzen zu sein. In den zentralen Äuße­rungen zu diesen Fragen in Wissenschaft, Politik und Medien sind kritische Positionen beinahe durchgehend ausgeblendet. Da es in diesem Sinne auch nicht zu einem wirklichen Austausch von Pro und Contra hinsichtlich der Demografie-, Generationen-, Nachhaltig­keits- und Familien-Frage kommt, kann auch nicht wirklich von Debatten oder Kontroversen gesprochen werden.’ Zwar gibt es Widerspruch zu den vorherrschenden Ar­gumentationsmustern, aber deren Protagonisten setzen sich mit Kritik an ihren Ansichten so gut wie gar nicht auseinander. Es ist somit auch ein mangelnder Meinungspluralismus zu konstatieren,Wird also kontroverse wissenschaftliche Diskussion und Analyse durch das Verkünden von unhinterfragten Dogmen ersetzt, so erscheinen in deren Hintergrund immer häufiger un­ternehmensfinanzierte Netzwerke, welche die den öffentlichen Diskurs bestimmende Ökonomisierung des gesellschaftspolitischen Denkens vorantreiben.”

  10. paepstinbenediktine

    am 26. September 2008 um 17:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @peson:

    “Dank der Schröderschen Harz VI Gesetze können sie jetzt als 1Euro-Jobber nun qualitativ hochwertige Tätigkeiten wie Essen ausgeben oder Rasenmähen ausführen.

    Parallel jammert die Industrie, es fehlten 60 000 Ingenieure und will (junge) Ausländer anheuern.”

    schön und gut, aber auch mit noch so viel gutem willen können sie nicht aus jedem arbeitslosen durch handauflegen einen ingenieur machen.

  11. paepstinbenediktine

    am 26. September 2008 um 18:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    @peson:

    ich hatte gerade eine umfangreiche liste mit links zu entsprechenden studien, u. a. auch von der UN und dem Deustchen Bundestag sowie verschiedenen Stiftungen zusammengestellt. die ist leider einem browserabsturz zum opfer gefallen und ich habe keine lust, sie nochmal zusammenzustellen.

    ich kann dazu nur noch eines sagen: die folgen des demografischen wandels für die industrieländer sind in den letzten jahren sowohl in der wissenschaft als auch in den medien mit einer intensität diskutiert wurden, dass es mich ein wenig verwundert, dass sie davon scheinbar nichts mitbekommen haben und nach belegen verlangen. ehrlich gesagt erscheint mir das ein bisschen so, als würde jemand behaupten, die erde sei eine kugel, und dann würde man ihn erst einmal nach entsprechenden forschungsergebnissen fragen. möglicherweise haben sie sich ja nicht so sonderlich intensiv mit dem thema beschäftigt?

    falls sie ein paar informationen dazu möchten, hier finden sie einen guten einstieg in die materie sowie links zu zahlreichen studien:

    http://www.bpb.de/themen/OTVK4U,0,0,Demografischer_Wandel_in_Deutschland.html

    http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/ThemenAZ/DemografischerWandel/demografischer-wandel

    http://www.bmbf.de/de/4657.php

    http://www.demographiekonkret.aktion2050.de/

    hier eine bibliographie zum thema:

    http://www.bundestag.de/wissen/bibliothek/akt_lit/bibliographien/14_7_demo.pdf

    http://www.zdwa.de/zdwa/artikel/broschuere/broschuere_kap01.pdf

    http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_2390/DE/BMF__Startseite/Service/Downloads/Abt__I/26682__0,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

    auch bei den vereinten nationen finden sie jede menge, hier ein beispiel:

    http://www.un.org/esa/population/publications/popdecline/fotakis.pdf

  12. Ummon

    am 26. September 2008 um 19:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    @paepstinbenediktine

    Schön viele Quellen, aber auch sehr einseitig. Hat fast alles mit dem “Bund” zu tun, daher schonmal sehr fragwürdig was die Richtigkeit der Inhalte besagter Quellen angeht.
    In einer Ihrer Quellen fand ich als einen Verfasser Herrn Raffelhüschen. Die Glaubwürdigkeit dieses Herren, und damit für mich auch dieser Quelle, ist mehr als Fragwürdig.
    Herr Raffelhüschen wurde in der Vergangenheit immer wieder fälschlicher Weise als sogenannter Rentenexperte betitelt. Das er aber für die private Versicherungsbranche tätig ist hat man nur dann erfahren wenn man sich für die Thematik interessiert hat.
    Auch Herrn Rürup findet man als Verfasser unter dem gleichen Link wieder.
    Der Vergleich mit der Erde und der Kugel war aber eigentlich unglücklich gewählt.
    Früher glaubten fast alle die Erde sei eine Scheibe, bis bewiesen wurde das dem nicht so ist.
    Die Frage nach Beweisen, oder wenigstens das Infragestellen der Aussage, ist für mich somit nicht nur legitim sondern auch unabdingbar. Oder glauben sie etwa alles was man Ihnen erzählt?
    Schwierig ist heute auf alle Fälle den Wahrheitsgehalt einer Aussage zu bestimmen.
    Ich bin kein Experte, nur ein einfacher Bürger. Mir passiert es auch immer wieder das ich einer Aussage Glauben schenke, ohne diese zu prüfen. Falls ich daß aufgrund mangelndem Fachwissen überhaupt kann. Aber ein gesundes Mißtrauen gehört in der medialen Welt heutzutage dazu.

  13. XYZ

    am 26. September 2008 um 20:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @PAEPSTINBENEDIKTINE

    Ihre Ausführungen lesen sich wie aus einem schlechten Seminar für Versicherungsvertreter, passend dazu findet sich eine extrem einseitige Auswahl von Links. Leider bleibt aber ihre Kritik weiterhin Substanzlos, da Sie die eingeforderte Objektivität in Ihrer eigene Argumentationskette vermissen lassen und durch Unterstellungen gegenüber dem Autor ersetzen.

    Um es auf den Punkt zu bringen:
    Jemanden der bei diesem Thema die Bertelsmann Stiftung als ernstzunehmende Informationsquelle zitiert, ist jeglicher ernsthafter Umgang mit dieser wichtigen Thematik abzusprechen. Links zu Pamphleten von Rürup, Raffelhüschen und den üblichen Verdächtigen tragen nicht wirklich zur Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen bei.

    So ein Browserabsturz ist schon ärgerlich, besonders wenn er im richtigen Moment kommt ;-)

  14. paepstinbenediktine

    am 26. September 2008 um 20:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    einseitig?? sie berufen sich auf eine einzige quelle, ich bringe mehrere, unter anderem den dt. bundestag und die un, und sie sagen, meine quellen wären einseitig?? hinzu kommt noch die ziemlich umfangreiche bibliografie, in der sie locker mal 100 literaturangaben zum thema finden (http://www.bundestag.de/wissen/bibliothek/akt_lit/bibliographien/14_7_demo.pdf)

    “Hat fast alles mit dem “Bund” zu tun, daher schonmal sehr fragwürdig was die Richtigkeit der Inhalte besagter Quellen angeht.”

    warum?

    “Auch Herrn Rürup findet man als Verfasser unter dem gleichen Link wieder.”

    ja und? ich finde es normal, dass sich zu einem thema experten mit unterschiedlichem blickwinkel äußern. ich dachte, sie sind selbst daran interessiert, sich ein objektives bild zu machen. warum schließen sie dann große teile des meinungsspektrums kategorisch aus? weil dort eine meinung vertreten wird, die sie nicht hören wollen?

    “Die Frage nach Beweisen, oder wenigstens das Infragestellen der Aussage, ist für mich somit nicht nur legitim sondern auch unabdingbar. Oder glauben sie etwa alles was man Ihnen erzählt?”

    nein, und weil ich das nicht alles einfach glaube, würde ich auch nie einfach einer einzigen quelle vertrauen - schon gar nicht, wenn es genügend quellen gibt, die komplett anderer meinung sind.

    “Schwierig ist heute auf alle Fälle den Wahrheitsgehalt einer Aussage zu bestimmen.”

    sie sind sich aber scheinbar sicher, dass kühn recht hat. was macht ihn denn glaubwürdiger als die vereinten nationen? noch einmal: ich habe schon weiter oben in aller kürze auf einige defizite seiner studie hingewiesen. die gibt es zugegebenermaßen in jeder wissenschaftlichen arbeit, in diesem fall halte ich sie aber für ziemlich eklatant. kühn steht mit seiner aussage recht allein auf sehr weiter flur.

  15. Martin Betzwieser

    am 27. September 2008 um 07:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Päbstin Benediktine

    Die Bertelsmann Stiftung ist nicht unbedingt eine seriöse Informationsquelle zum Thema Demographie. Dort sind sie für Konzepte für die Kommerzialisierung der Altersvorsorge verantwortlich.
    Rürup ist Werbemaskottchen für die Versicherungswirtschaft.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=2560
    Sonst noch was ?

  16. paepstinbenediktine

    am 27. September 2008 um 09:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @xyz:

    “passend dazu findet sich eine extrem einseitige Auswahl von Links”

    ich habe eine reihe von links gepostet, darunter finden sie einen link mit tonnenweise literatur. sie reden immernoch von EINER EINZIGEN quelle und werfen mir vor, einseitig zu sein. das ist schon ein bisschen drollig.

    auch internationale studien kommen zu ähnlichen urteilen wie rürup. die links dazu habe ich geliefert.

    “So ein Browserabsturz ist schon ärgerlich, besonders wenn er im richtigen Moment kommt ;-)”

    trotzdem habe ich noch einige links geliefert. ich warte immernoch auf zumindest eine zweite quelle, die ihre thesen stützt. aber der smiley ist wirklich niedlich.

  17. wolfgang

    am 27. September 2008 um 16:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    Super Artikel, fasst alles zusammen was so an demagogischem (sorry sollte wohl demograhpisch heißen) “Wnadel zu finden ist. Ich bin gerade über einen Link der Nachdenkseiten zu diesem genialen Blog gestoßen. Ach ja, aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Ingenieurmangel nur herbeigeredet ist. Die Industrie sucht nur nach Ingenieuren, die (fast) nichts kosten, das ist das Problem, denn ein anständiges Gehalt bekommt man für anständig Arbeit nicht!

  18. paepstinbenediktine

    am 27. September 2008 um 16:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Ach ja, aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Ingenieurmangel nur herbeigeredet ist. Die Industrie sucht nur nach Ingenieuren, die (fast) nichts kosten, das ist das Problem, denn ein anständiges Gehalt bekommt man für anständig Arbeit nicht!”

    genau, so würde ich es auch machen, wenn ich den preis drücken will: ich würde überall rumerzählen, dass das gut, das ich kaufen will, total selten und schwer zu bekommen ist.

    andererseits, um mal meine subjektive erfahrung ihrer gegenüberzustellen: ich kenne einige ingenieure (auch berufseinsteiger), und die sind alle beneidenswert gut bezahlt. wenn man deren gehälter als schlechte bezahlung ansieht, will ich mich gern ausbeuten lassen - für den rest meines lebens!

  19. XYZ

    am 27. September 2008 um 20:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @PAEPSTINBENEDIKTINE

    Ich bin mir nicht sicher ob sie die Zusammenhänge begreifen wollen oder nicht können.
    Das einzige was wirklich drollig ist, bleibt das Pochen Ihrerseits auf die angeblichen unzähligen “unabhängigen” Studien. Der Wahrheit werden sie aber nicht mit Quantität beikommen.

    Das Thema des “demographischen Wandels” in seinem ganzen Umfang ist weder neu noch originell, sondern eine in unser Gesellschaftsordnung systemimmanente Selbstverständlichkeit. Unlauter und verlogen wird es nur wenn genau diese Selbstverständlichkeit durch selektives Weglassen von Fakten als Transportmittel für etwas ganz anderes herhalten muss. Genau hier setzt der Artikel an und hinterfragt die angeblich klare Faktenlage und zeigt die wahren Nutzniesser und bringt es mit dem Wort Hysterie auf den Punkt.

    Diese ganze Diskussion wird nur von einer einseitigen Interessenpolitik getrieben bei der sich die Politik und Versicherungswirtschaft gegenseitig die Bälle zuspielen.
    Schauen sie sich doch mal den ach so unabhängigen Hr. Riester an und überprüfen sie mit welchem Thema und für WEN der zur Zeit sein Geld verdient?

    In diesem Lichte sollte sie ebenfalls die Dokumente hinter ihren Links ernsthaft überprüfen. Ein Tip: Da geht es nicht wirklich um den demographischen Wandel, dieser wird sinnentleert als Feigenblatt missbraucht um die wirklichen Interessen dahinter zu verstecken. Bei genauer Betrachtung tauchen immer dieselben komischen Vögel auf, flankiert von einer bestimmten Stiftung. Es braucht auch nicht wirklich göttliche Erkenntnis um die wahren Absichten zu erkennen, man muss nur wollen.

    ;-)

  20. Ummon

    am 27. September 2008 um 21:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @paepstinbenediktine

    Ich berief mich auf gar keine Quelle. Obwohl ich schon auf einige anderslautende Quellen gestoßen bin, als die der Demographiewandelpatrioten. Ich bin daraufhin sehr mißtrauisch geworden, was das angebliche Demographieproblem angeht.
    Der Bund ,sowie die gesetzliche Rentenversicherung selbst, haben nach meiner Auffassung maßgeblich dazu beigetragen das Jahrzehnte währende Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung zu erschüttern. Darum halte ich eine Quellenangabe vom “Bund”, und da haben sie ja etliche aufgezählt, als eher unglaubwürdig. Den UN-Link habe ich nicht gelesen, mein Schulenglisch ist dafür zu schlecht.
    Bezogen habe ich mich daher auch nicht auf diesen Link.
    Rürüp ist für mich kein Experte, ebenso wenig wie Riester. Von Herrn Riester weiß ich, das er sich für Vortrage zur Riester-Rente von der privaten Versicherungswirtschaft bezahlen läßt.
    Wenn ich mich recht erinnere war es bei Rürüp ähnlich.
    Es gibt auch genügend andere Quellen im Netz, welche nicht der Demographieparanoia verfallen sind.
    Nur weil man viele Quellen vorweisen kann muß daß noch lange nicht heißen das die Aussagen in diesen zutreffend seien. Ich könnte auch überspitz Antworten:
    “Eine Lüge bleibt eine Lüge, egal wie oft man sie wiederholt.”

  21. Margareth Gorges

    am 28. September 2008 um 17:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wie unabhängig sind unsere Renten “Experten” ?

    Interview mit Albrecht Müller

    http://www.readers-edition.de/2007/12/09/wie-unabhaengig-sind-unsere-rentenexperten/

  22. Rudy

    am 28. September 2008 um 22:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mein Tipp: Wenn man sich etwas mit den Grundlagen der VW auseinandersetzt dann braucht man sich nicht mit zig quellenangaben befassen und erkennt dass wir kein Demograpie sondern v.a. ein Verteilungsproblem des erwirtsch.Volkseinkommens haben.
    Nach dem Krieg arbeiteten 50% der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft,heute nur noch ca.2%.Ich denke allein dieser Fakt spricht Bände für die Bewältigung anstehender Aufgaben. Wären in den letzten 10 Jahren nicht mittlw. jährlich rund 100 miliarden Euro des VE durch etliche “Reformen” nach oben umverteilt worden, könnten diese heute für die Sozialsysteme,Bildung,infrastruktur etc.und ein ordentliches Binnenwachstum eingesetzt werden.Vollzeitarbeit wurde zunehmend durch prekäre ersetzt und zus. Reallohnverluste lassen die Staatseinnahmen weiter abmagern.
    Anstatt diesen Fehlentwicklungen politisch entgegenzuwirken wurden mittels daraus profitierende Medien,Vesicherungswirtschaft+weiteren Eliten eine schon erwähnte Verschleierungstaktik aufgebaut der offenbar viele unreflektiert auf den Leim gehen.
    Wer sich über diese komplexe Thematik eine eigene Meinung bilden will sollte sich bei Nachdenkseiten und oder jjahnke.net informieren.

  23. paepstinbenediktine

    am 29. September 2008 um 09:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    johaa, verschwörung, verschwörung, weltweite verschwörung! natürlich werden auch die vereinten nationen von der deutschen versicherungswirtschaft gekauft, so wie alles, was nicht ins weltbild passt, als falschmeldung von bösen kapitalisten mit zylinder und zigarre lanciert wird. schon klar.

    “Mein Tipp: Wenn man sich etwas mit den Grundlagen der VW auseinandersetzt dann braucht man sich nicht mit zig quellenangaben befassen und erkennt dass wir kein Demograpie sondern v.a. ein Verteilungsproblem des erwirtsch.Volkseinkommens haben.”

    genau, ich brauche keine quellen, ich habe nämlich die weisheit gefressen und weiß, wie die welt funktioniert. und wenn sie mich nur mal für eine legislaturperiode ranlassen würden, wären alle probleme gelöst. oh je je…

  24. paepstinbenediktine

    am 29. September 2008 um 10:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ummon:

    “Rürüp ist für mich kein Experte”

    ja, genau, er beschäftigt sich auch null mit der materie:


    Arbeits- und Forschungsgebiete - Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup:

    Budget- und Verwaltungsreform
    Probleme der sozialen Sicherung
    Steuerpolitik
    Arbeitsmarkttheorie und -politik
    Demographischer Wandel
    Rentenreform
    Migration
    Strukturelle Arbeitslosigkeit: Lohnsubvention vs. Steuerlösung
    Europäische Wirtschafts- und Währungsunion”

    http://www.bwl.tu-darmstadt.de/vwl3/forschung_ruerup.htm

    die ideologische verbohrtheit hier ist inzwischen wirklich schon rührend. wir betrachten nur noch das, was in unser kleines weltbild passt. und nimm uns bloss nicht unsere förmchen weg…

  25. Andreas E.

    am 29. September 2008 um 18:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @päpstin benediktine

    “Rürüp ist für mich kein Experte”

    “”ja, genau, er beschäftigt sich auch null mit der materie:”"

    Stimmt, du Troll!

    Rürup ist kein Experte.
    War er niemals!

    Denn - wenn er ein Experte wäre, würde er von der Rürip- & Riester-Rente abraten, anstatt der Versicherungswirtschaft, die eindeutig sein Sponsor ist, noch mehr Kunden zu verschaffen, die nur ihr sauer erarbeitetes Geld in den Rachen eines gewissenlosen Molochs werfen sollen.

    Die Rürup-Rente ist sicher!
    Genauso wie die Blüm-Rente!

    Solange niemand wie Rürup selbst die Hand aufhält und die Sahne dort abschöpft, wo sie entsteht - beim Bürger.

  26. Ummon

    am 29. September 2008 um 21:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @paepstinbenediktine
    Ebenfalls aus Ihrem Link (s.o.):

    Lebenslauf - Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup

    Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre (geb. am 7.11.1943 in Essen)

    Beruflicher Werdegang
    1969 Studium der wirtschaftlichen Staatswissenschaften in Hamburg und Köln.
    1969 bis 1974 Assistent am Seminar für Finanzwissenschaft der Universität Köln.
    1974/75 freier wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Planungsabteilung des Bundeskanzleramtes.
    1975 Lehrstuhlvertretung “Finanzwissenschaft” an der Universität Göttingen.
    1975 Professor für Volkswirtschaft - insbesondere Finanzwissenschaft - an der Universität Essen.
    Seit 02/1976 Professor für Finanz- und Wirtschaftspolitik an der Technischen Universität Darmstadt.
    Mehrere Rufe an in- und ausländischen Universitäten und Forschungseinrichtungen.

    Wo können Sie hier die Vorraussetzung erkennen, welche Herrn Rürup zum Rentenexperten macht?
    Ich kann sie nicht erkennen. Außerdem ist Herr Rürup nicht unbeteiligt an diesem Link. Daher für mich schon wieder nur bedingt Glaubwürdig.
    Ich will hier keine Verschwörungstheorie aufstellen. Aber so einer Verbindung, wie der von Ihnen eingebrachte Link, mit direkter Beteiligung seitens Herrn Rürup, muß man sich schon bewußt sein.
    So eine Quelle wirkt immer eher Unglaubwürdig.

  27. paepstinbenediktine

    am 29. September 2008 um 22:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ummon:

    ok, ich will ihnen gern helfen:

    “1975 Professor für Volkswirtschaft
    Seit 02/1976 Professor für Finanz- und Wirtschaftspolitik”

    sowie

    “Arbeits- und Forschungsgebiete - Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup:

    Probleme der sozialen Sicherung
    Steuerpolitik
    Arbeitsmarkttheorie und -politik
    Demographischer Wandel
    Rentenreform”

    wird der zusammenhang klar? gibt es noch verständnisschwierigkeiten?

    “Ich will hier keine Verschwörungstheorie aufstellen. Aber so einer Verbindung, wie der von Ihnen eingebrachte Link, mit direkter Beteiligung seitens Herrn Rürup, muß man sich schon bewußt sein.
    So eine Quelle wirkt immer eher Unglaubwürdig.”

    ah so, ja, die uni lügt also auch. er forscht nämlich an ganz anderen theman, als die uni auf ihrer internetseite angibt. und die studenten merken auch nicht, dass sich rürup mit was ganz anderem beschäftigt. niemand merkt es. er lehrt sicher auch nicht zu diesem thema. wahrscheinlich ist er physiker, oder nein, sicher ist er so dumm, dass er noch nicht einmal abitur gemacht hat.

    auch das hier ist sicher erstunken und erlogen:

    “Zahlreiche Bücher und Gutachten für das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, den Senat der Stadt Berlin, den nordrhein-westfälischen Landtag, das hessische Finanzministerium, das österreichische Sozialministerium, das österreichische Finanzministerium, die Landesrechnungshöfe von Hessen und Thüringen sowie diverser Verbände und Parteien. Aufsätze zu Fragen und Problemen der öffentlichen Planung und Effizienzkontrolle, der Steuer- und Finanzpolitik, der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik und insbesondere der Konsequenzen des technologischen, sozioökonomischen und demografischen Wandels für das System der sozialen Sicherung und die Zukunft der staatlichen und privaten Alterssicherung.”

    was für eine bizarre diskussion. bitte, erlösen sie mich: das ist doch alles als witz gemeint, oder? bitte, bitte!

  28. Andreas E.

    am 29. September 2008 um 23:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    @päpstinbenediktine

    Hallo, Kleiner!

    Bert Rürup forscht an der TUD absolut nicht!

    Er hat dort zwar eine Professur, jedoch nicht im Bereich Alterssicherung, sondern billiges, unnützes, neoliberales BWL! Dies geht übrigens auch ganz eindeutig aus deinem Link hervor.

    Ergo summa summarum:
    Bert Rürup ist also mitnichten ein Experte auf dem Gebiet der Rentenwirtschaft, sondern nur auf dem Gebiet des Finanzamtbestehlens, wie man BWL in kaufmännischen Kreisen ebenfalls bezeichnet.

    Und hier muß ich Ummon abermals Recht geben - mit Glaubwürdigkeit in der Rentenfrage hat der von dir gesetzte Link nichts zu tun.

    Zudem empfehle ich dir, einmal genauer auf der Homepage der TUD Darmstadt nachzuschlagen, ob Herr Rürup überhaupt einen Forschungsetat zugesprochen bekommen hat! Er hat so keinen, da er nur auf dem Bereich der Lehre der BWL tätig ist - in aktiver Professur!

    Und ich sage es hier nicht gerne - Du Troll hast eben gerade wieder deine Unwissenheit klar gestellt, wegen der ich dich aus meinem Blog verbannt habe. Übrigens, wenn du schon Hartz IV beziehst, warum kommst du dann mit solchen abfälligen Geblöcke über das Thema ständig zu mir?! Deine Unwissenheit spricht Bände. Und da ich genügend Professoren an der TUD kenne, weiß ich, das du hier nur Müll erzählst. Halte dich an Heiko Maas, der ist genauso eine Lichtgestalt, wie du es darstellen willst!

    MfG

  29. paepstinbenediktine

    am 30. September 2008 um 07:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @andreas e.:

    Er hat dort zwar eine Professur, jedoch nicht im Bereich Alterssicherung, sondern billiges, unnützes, neoliberales BWL! Dies geht übrigens auch ganz eindeutig aus deinem Link hervor.

    “Forschungsprojekte VWL III

    Derzeit werden am Lehrstuhl Forschungsprojekte mit folgenden Schwerpunkten durchgeführt:
    Berufliche und Allgemeine Weiterbildung, Lebenslanges Lernen

    Gesundheitsökonomie, regionale Gesundheitswirtschaft

    Fachkräftemangel

    Theorie und Politik der Alterssicherung

    Ökonomische Analyse von Public Private Partnerships (PPPs)

    Staatsverschuldung”

    für unsere nicht-akademiker: vwl heißt volkswirtschaftslehre. bwl hingegen heißt betriebswirtschaftlehre. ein blick ins vorlesungsverzeichnis zeigt uns, dass rürup neben seiner volkswirtschaftlichen forschung auch lehrt; in diesem semester u.a. eine vorlesung “einführung in die vwl” und ein blockseminar “soziale sicherung”.

    http://www.bwl.tu-darmstadt.de/vwl3/projekte.htm
    http://www.bwl.tu-darmstadt.de/vwl3/lehre.htm

    vielleicht sollten sie der tu darmstadt ihr insiderwissen teilen: obwohl er bwler ist und lehrt, hat er einen lehrstuhl für vwl inne. obwohl auf seiner seite von forschungsprojekten geredet wird, forscht er nicht. es wird wirklich zeit, dass ein echter experte diesen sumpf mal trocken legt!

  30. Andreas E.

    am 30. September 2008 um 14:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    @päpstinbenediktine

    Dann bitte, leg den Sumpf trocken!

    Laut meines Wissens hat er keinerlei Forschungsgelder erhalten, weder vom Bund, vom Land, noch von der TUD selbst. Wenn du richtig lesen könntest, wäre dir dies von Anfang an klar gewesen, immerhin bat ich dich, mir den Nachweis zu liefern, das ich für das laufende Jahr Forschungsgelder zugewiesen wurden!

    Denn -
    nur der Forscher, der über Forschungsgelder verfügt, forscht zur aktuellen Zeit.

    Da dieses jedoch nicht gegeben ist, ihm ein Forschungsetat also nicht zugewiesen worden, dürfte er wohl kaum forschen!

    Lern’ endlich lesen und zu verstehen, Internettroll. Dein besserwissriges Verhalten läßt dich ziemlich blöd aussehen! Und lege bitte den Sumpf an der TUD trocken, tue DIR diesen Gefallen. Vorher wirst du nämlich nicht glaubwürdiger!

  31. paepstinbenediktine

    am 30. September 2008 um 17:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @andreas e.:

    mit dem experten, der sümpfe austrocknen soll, waren natürlich sie gemeint, da sie ja bei den professoren der tu darmstadt ein und aus gehen und sogar mit ihnen ihre forschungsetats diskutieren. eine inkompetente, unwichtige null wie ich würde sich nie anmaßen, sich in solchen intellektuellen höhen zu bewegen. bei mir reicht es gerade mal mit ach und krach für die readers edition.

    jetzt nur mal zum verständnis: dann ist es wohl auch nur ein fieses täuschungsmanöver, dass ihr “bwl”-professor rürup sogar einen forschungsbericht auf den seiten der tu darmstadt hat?

    http://www1.tu-darmstadt.de/forschung/bericht/010307.tud

    aber egal, sie haben ja schon darauf hingewiesen, dass sie die etats der uni genauestens kennen. was genau macht er eigentlich dort, wenn er nicht forscht??? und was genau haben sie eigentlich studiert und wo arbeiten sie, wenn sie in so engem kontakt mit den akademischen größen deutschlands stehen? womöglich haben wir mit ihnen ja eine wirklich wichtige persönlichkeit in unserer bescheidenen kleinen runde?

    fehlerhaft oder manipuliert ist dann wohl auch der auszug aus der “hall of fame” der tud zu rürup (dem angeblichen bwler):

    “Bert Rürup: seit 1976 Professor für Volkwirtschaft im Fachgebiet Finanz- und Wirtschaftspolitik der TU Darmstadt. Vorsitzender des „Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“. Berät seit 1974 die Bundesregierungen in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen wie der Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme.”

    http://www.tu-darmstadt.de/universitaet/profil_1/hall_of_fame/halloffame_2.de.jsp

    diese diskussion wird langsam extrem lächerlich, in der zeit schaue ich lieber der farbe an der wand beim trocknen zu.

  32. Andreas E.

    am 30. September 2008 um 18:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @päpstinbenediktine

    Wie ich bereits oben aufführte, hat er dort eine Lehramtsprofessur!

    Mir ist klar, das dir dies nichts sagt!

    Und ja, lege den eben entdeckten Sumpf trocken. Du bist der Entdecker, also ist es deine Aufgabe.

    Deine dummen Geschwafel hier zuzuhören erinnert mich an diese idiotischen Worttgefechte in meinen Blogs, bevor ich dich dort kalt stellte.

    Glaube es mir endlich;
    Der Bert hat keinen Forschungsetat zugewiesen bekommen.

    Und der Forschungsbericht, den du hier so frank und frei verlinkt hast, stammt vom 10.03.07. An dem Datum wurde er ins Netz gestellt. Aber eigentlich ist der älteren Datums.

    Lerne bitte gefälligst lesen, löse deine selbstgeschaffenen Arbeiten (wie das Sumpftrockenlegen bei der TUD) und reiße dann erst deine dumme Klappe hier auf. Immerhin geht es um deine Glaubwürdigkeit!

  33. paepstinbenediktine

    am 30. September 2008 um 19:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @andreas e.:

    ich weiß ja nicht, was für ein problem sie genau haben, aber ich fasse mal ihre (inhaltlichen) äußerungen zusammen:

    sie erzählen, rürup habe eine professur für bwl, obwohl die tu darmstadt ihn als vwl-prof führt.

    sie erzählen, er würde nicht forschen (weil sie die etats der uni darmstadt kennen), obwohl auf der seite der tu darmstadt seine FORSCHUNGSGEBIETE aufgelistet werden.

    und dann fantasieren sie, um dem die krone aufzusetzen, etwas von einer lehramtsprofessur…

    belege für ihre abenteuerlichen behauptungen können sie offensichtlich keine anbringen.

    und mit diesen beiträgen wollen sie ernst genommen werden? nicht wirklich, oder?

    übrigens, unterlassen sie bitte persönliche beleidigungen wie “dumme klappe” etc., das ist schlechter stil und trägt auch nicht unbedingt dazu bei, dass man ernster genommen wird. so, und jetzt ist für mich schluss mit dieser kindergartendiskussion.

  34. Andreas E.

    am 30. September 2008 um 22:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    @päpstinbenediktine

    Sorry, du Troll,
    Schreibfehler sind dir unbekannt, akzeptiere ich!
    Aber du warst es, die auf den BWL-Bereich seiner Professur hinwies, nicht meine Wenigkeit!

    Forschungsarbeiten sind Vergangenheit! Keine laufenden Forschungen, steht übrigens auch auf der HP der TUD. Und da wird Rirüp seit dem letzten Jahr nicht aufgeführt. Zudem ist ihm für dieses Jahr kein Forschungsetat zugebilligt worden.

    Eine Lehramtsprofessur ist eine ausbildende Professur. Ungefähr so was, wie Herr Ackermann vor kurzem von der Universität Frankfurt/Main erhalten hat. Das ist eine Lehramtsprofessur! (Aber klar, als Studentin weißt du so was natürlich nicht!)

    Die Belege für meine ‘angeblich’ abenteuerlichen Behauptungen hast du bereits geliefert. (Weißt du, lesen bildet!)

    Dann unterlasse deine Kommentare hier, dann bin ich nicht gezwungen, auf deine Polemik zu reagieren, die du allenthalben abläßt!
    Und du hast Recht: Seitdem du hier mitdiskutierst, fühlt man sich wirklich wie in einem Kindergarten.

    Gehabe dich wohl, Internettroll!
    Übrigens, deine Glaubwürdigkeit konntest du mit deinem Kommentar auch nicht weiter belegen. Arbeite da mal dran!

  35. paepstinbenediktine

    am 1. Oktober 2008 um 12:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    noch ein kleiner nachtrag - das sind die google-treffer für ihre erfindung der “lehramtsprofessur”:

    http://www.google.com/search?client=safari&rls=de-de&q=lehramtsprofessur&ie=UTF-8&oe=UTF-8

    8 Treffer, 7 davon, weil Google die Wörter “lehramt” und “professur” direkt nebeneinander findet.

    einen einzigen treffer für das von ihnen für deutschland neu geschaffene akademische wort gibt es tatsächlich: an der uni santa clara in den usa scheint es etwas zu geben, was der journalist von wallstreet-online mit “lehramtsprofessur” übersetzt hat. in deutschland? fehlanzeige.

    nochmal: wie soll man ihre beiträge ernst nehmen, wenn sie akademische grade erfinden und auch sonst für ihre abenteuerlichen behauptungen jeden beleg schuldig bleiben?

    ach ja, sie fordern mich ja wörtlich dazu auf, ihnen einfach zu glauben, was sie sagen. naja, dafür stehen die chancen schlecht fürchte ich.

  36. Andreas E.

    am 1. Oktober 2008 um 13:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    kleiner nachtrag - dies sind die google-treffer für die erfindung ‘lehramtsprofessur’, klar, das du so was nicht unter der Wikipedia findest, wo du sonst suchst:

    http://www.google.de/search?hl=de&q=lehramtsprofessur&btnG=Google-Suche&meta=

    und dies hier ist die korrekte Anzeige - insgesamt 24 und nicht 8, du Troll!

    http://www.google.de/search?q=lehramtsprofessur&hl=de&filter=0

    Wenn du schon eine Suchmaschine benutzt, solltest du es zumindest richtig machen.

    Widerlegt hast du mich nicht, im Gegenteil.
    Deine eigene Glaubwürdig widerlegt jedoch schon!

    Schönen Abend noch ….
    *feix*

  37. paepstinbenediktine

    am 1. Oktober 2008 um 15:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @andreas e.:

    auch wenn sie noch so “feixen”, liefert ihre suche keinen einzigen relevanten treffer. nach wie vor gibt es ein einziges dokument, in dem das wort “lehramtsprofessur” vorkommt, und dabei handelt es sich um eine übersetzung aus dem amerikanischen englisch.

    was wollen sie denn jetzt mit diesem link inhaltlich belegen? dass sich auch bei einer anderen suchmethode ihre behauptung als unsinnig erweist? bravo, zumindest das ist ihnen gelungen.

    zeigen sie mir doch mal ein einziges dokument, wo von einer deutschen “lehramtsprofessur” die rede ist.

    und ein dokument, das belegt, dass rürup bwler ist.

    sie haben nichts in der hand, überhaupt nichts.

  38. Andreas E.

    am 1. Oktober 2008 um 17:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    @päpstinbenediktine

    Sorry, du Troll!
    *feix*

    Aber das *feix* ist durchaus angebracht.

    Es war deine Aussage, das er BWLer ist. Hast du selbst entsprechend verlinkt!
    Danach hast du dich korrigiert und festgestellt, das er VWLer ist!
    Auch gut!

    Ich habe in einem Kommentar oben erklärt, wie eine ‘Lehramtsprofessur’ zu verstehen ist, was dir, als vorgeblicher und maßgeblicher Student, ja eigentlich geläufig sein sollte! (Ok, lesen bildet, Wikipedia verblödet.)

    Und mit der genauen Anzahl Links zu dem Begriff ‘Lehramtsprofessur’ wollte ich nur mal wieder nachweisen, wie stümperhaft du im allgemeinen recherchierst.

    Und ja,
    gegen dich brauche ich auch nichts in der Hand, da du dich grundsätzlich selbst schlägst!

    Und nun vom Thema abzulenken, ist deine übliche Masche, wenn dir die Argumente (die so schon fehlerhaft und einseitig genug sind) ausgehen! Alle konnten es sehen, alle haben sich köstlich amüsiert.

    Kehre also zu deinem Kindergarten zurück, aber senke hier nicht das Niveau auf denselben herab. Tue uns und dir damit einen Gefallen.

    *feix*

  39. paepstinbenediktine

    am 1. Oktober 2008 um 23:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Es war deine Aussage, das er BWLer ist. Hast du selbst entsprechend verlinkt!”

    falsch. wo?

    “Ich habe in einem Kommentar oben erklärt, wie eine ‘Lehramtsprofessur’ zu verstehen ist, was dir, als vorgeblicher und maßgeblicher Student, ja eigentlich geläufig sein sollte”

    falsch. wo? es gibt schlicht und ergreifend keine lehramtsprofessur - außer vielleicht in ihrer zugegebenermaßen auf hochtouren laufenden fantasie. zeigen sie mir doch mal einen relevanten link dazu.

    “Und mit der genauen Anzahl Links zu dem Begriff ‘Lehramtsprofessur’ wollte ich nur mal wieder nachweisen, wie stümperhaft du im allgemeinen recherchierst.”

    weder ihre noch meine recherche hat einen relevanten treffer zu dem begriff gebracht. ergo: meine recherche war nicht schlechter als ihre. und eine “lehramtsprofessur” gibt es immernoch nicht.

    ich frage nochmal: wie soll man sie mit so einem auftritt als diskussionspartner ernst nehmen?

    eine zeit lang mag die masche vielleicht noch ganz amüsant sein, dann wird es ein wenig ermüdend. inzwischen ist bei mir heftiges fremdschämen angesagt, weshalb ich sie vor weiteren peinlichkeiten bewahren möchte und sie in zukunft hier ignorieren werde. in unser beider interesse bitte ich sie darum, das umgekehrt auch bei mir so zu halten. geben sie sich doch einfach mit menschen ab, die sich auf ihrem unglaublich hohen niveau bewegen, denn so verschwenden wir doch beide nur unsere zeit: ich, weil ich ihnen sowieso intellektuell hoffnungslos unterlegen bin und sie, weil sie in der zeit, die sie mit mir vergeuden, die welt retten könnten.

  40. Margareth Gorges

    am 1. Oktober 2008 um 23:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es ist wirklich unglaublich wie dieser herausragende Artikel zur Demographielüge hier von Herrn Päpstin zugemüllt wird. Und leider ist es nicht nur hier so sondern auf fast allen Artikeln.

    Lieber Andreas E. du kennst den Herrn Päpstin doch - also lass doch die Diskussionen , denn es ist sinnlos und Zeitverschwendung.

    Nein Herr @ Päpstin ICH WÜNSCHE KEINE DISKUSSIONEN MIT IHNEN das teilte ich Ihnen bereits mehrfach mit ! Stillen Sie Ihren Geltungsdrang ohne mich !

    UND DIE WERTEN LESER/INNEN langweilen Sie ebenso wie mich !

  41. paepstinbenediktine

    am 2. Oktober 2008 um 09:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Es ist wirklich unglaublich wie dieser herausragende Artikel zur Demographielüge hier von Herrn Päpstin zugemüllt wird. Und leider ist es nicht nur hier so sondern auf fast allen Artikeln.”

    ach frau gorges, wie habe ich sie vermisst. wissen sie, ich gestehe ihnen ja zu, dass sie sich nach der starken politischen erlöserfigur sehen, die das patentrezept für alle probleme in der hand hält. trotzdem sollten sie sich damit abfinden, dass in einer demokratie auch andere meinungen als die ihre zugelassen sind. und dass es verschiedene sichtweisen gibt, nicht die EINE WAHRHEIT, an die sie so verkrampft zu glauben scheinen.

    vielleicht sind sie hier, weil sie den jubelperser spielen wollen, der einer ideologie huldigt. das steht ihnen frei. genauso nehme ich mir das recht heraus, auf andere sichtweisen aufmerksam zu machen. das ist für mich essentieller bestandteil der demokratischen streitkultur, und wenn man gute argumente hat, sollte man sich eigentlich über einen solchen meinungsaustausch freuen. ich persönlich lerne immer viel aus einem guten streitgespräch, weil mich andere argumente und sichtweisen interessieren. wenn man aber keine argumente hat, dann ist man leider schnell darauf angewiesen, das gegenüber persönlich anzugreifen. beispiele dafür gibt es hier zuhauf.

    “Lieber Andreas E. du kennst den Herrn Päpstin doch”

    das wäre mir neu! wie ich seinen diversen aussagekräftigen internetauftritten entnehme, ist er ein praktizierender schamane. ich habe keine schamanen in meinem bekanntenkreis und glaube auch nicht, dass ein schamane und ich uns viel zu sagen hätten. das sieht man wohl auch an dieser “diskussion” hier. ein schamane orientiert sich offensichtlich an metaphysischen eingebungen und erkenntnissen, ich interessiere mich für belegbare fakten. so eine diskussion kann nicht funktionieren.

    “Nein Herr @ Päpstin ICH WÜNSCHE KEINE DISKUSSIONEN MIT IHNEN das teilte ich Ihnen bereits mehrfach mit ! Stillen Sie Ihren Geltungsdrang ohne mich !”

    höö? wenn sie keine diskussion mit mir wollen, gibt es ganz einfaches mittel: sprechen sie mich nicht an, wie sie es gerade getan haben. auch hier muss ich wieder darauf hinweisen, dass diese plattform allen offen steht, auch menschen, die nicht ihre werte meinung teilen. oder genießen sie hier besondere rechte?

    “UND DIE WERTEN LESER/INNEN langweilen Sie ebenso wie mich !”

    aha, sie haben also eine umfrage gemacht. ich bin mir sicher, eine große zahl von lesern könnte auch auf die ideologisch verzerrten propaganda-artikeln und pressemitteilungen verzichten, die sie von anderen seiten kopieren und hier einstellen. jeder fühlt sich halt auf seinem niveau unterhalten.

  42. Andreas E.

    am 2. Oktober 2008 um 19:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @päpstinbenediktine

    ich frage nochmal: wie soll man sie mit so einem auftritt als diskussionspartner ernst nehmen?

  43. paepstinbenediktine

    am 2. Oktober 2008 um 20:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @andreas e.:

    wo haben sie mich das denn schon mal vorher gefragt?

  44. Florida-rolf

    am 8. Oktober 2008 um 09:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Guten Tag,
    ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum ein 3-Seiten Text, der zur Hälfte aus Beschimpfungen besteht, als “herausragend” bezeichnet wird.

    Aber vielleicht mal drei Anregungen zum Text:

    1. Ist eigentlich aufgefallen, dass der Autor auf Seite 1 (ab “Schon die Zahlen der Hobbydemographen …”) die Alten ab 60 Jahre mit jungen Menschen unter 20 in der Gruppe der “zu Versorgenden” zusammengefasst hat? So lässt sich auch das Ergebnis erklären, dass sich nichts verändert. Nur leider nehmen die Älternen stark zu und die Jugendlichen stark ab. Die Art und die Kosten der Versorgung unterscheiden sich aber bei beiden Gruppen deutlich.

    2. Zur Sicherheit der Prognosen: Was schwer vorherzusagen ist, sind die Wanderungsbewegungen, die auch starken Schwankungen unterliegen. Die natürliche Bevölkerungsentwicklung (also Geburten und Sterbefälle) lassen sich relativ gut berechnen. Es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass der Trend, dass Menschen immer älter werden, sich umkehrt. Genausowenig kann man davon ausgehen, dass Frauen in den nächsten Jahren wieder deutlich mehr als 1,35 Kinder kriegen.
    Natürlich lassen sich besondere Ereignisse wie die Wiedervereinigung nicht vorhersagen. Wenn morgen in Holland ein Kernkraftwerk explodiert und sich viele junge Holländer auf den Weg nach Deutschland machten, wären natürlich alle demographischen Zahlen über den Haufen geworfen. Aber wenn keine besonderen Ereignisse passieren, dann wird sich alleine aufgrund der natürlichen Bevölkerungsentwicklung die Überalterung der Gesellschaft fortsetzen.

    3. Der Autor weist daraufhin, dass es auch in der Vergangenheit einen demographsichen Wandel gegeben habe (was stimmt), ohne dass sich unser Lebensstandard verändert habe.
    Dazu muss man allerdings sagen, dass die Rentenkassen sich in der Vergangenheit mal selbst getragen haben und bereits heute aus Steuermitteln aufgestockt werden müssen. Dafür wird inzwischen ein beträchtlicher Teil des Bundeshaushalts aufgewendet. Das lässt sich nicht mehr beliebig steigern, zumal auch die Verschuldung der öffentlichen Haushalte immer mehr steigt.

  45. Andrea Kerpen

    am 28. September 2009 um 21:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kann es sein, dass der Artikel nichts weiter ist, als die Rechtfertigung der eigenen Kinderlosigkeit?

  46. Tagespolitik allgemein - Seite 100 - Projekt Star Wars

    am 28. Oktober 2009 um 09:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Zitat von SiLL Die Pflegeversicherung hat doch folgende Funktionsweise: Die Arbeitenden finanzieren die nicht arbeitenden. Wenn nun der Anteil der nicht arbeitenden durch den demografischen Wandel erheblich steigt, ist das Finanzierungsproblem doch sehr einfach zu begreifen. Die hier vorgeschlagene Lösung zielt nun darauf ab, dass die jetzt Arbeitenden nicht ihre Last auf der nächsten, deutlich kleineren Generation "abwälzen" können, sondern selbst vorsorgen müssen. Ist das ideal? Nein. Ist das finanzpolitisch nötig? Die Schwarz-Gelbe Koalition denkt ja und sie hat guten Grund dazu. Der "demografische Wandel" ist auch so eine Schimäre, die immer dann durch’s politische Dorf gezogen wird, wenn es opprotun erscheint. Die PV wird nicht in 10 oder 20 Jahren in Schieflage geraten, sondern sie ist es bereits jetzt, aber nicht unbedingt weil zu wenig Menschen einzahlen oder die Beiträge zu gering sind, sondern weil da seit Anfang an Mißwirtschaft und Abzocke betrieben wird. C. […]

  47. Tudor

    am 28. Oktober 2009 um 10:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrte Päpstin,

    ich finde es immer schön, wenn jemand versucht andere Blickwinkel für ein Thema aufzuzeigen. Ich weiß aber nicht, ob Quellen - eben jene Quellen welche im Artikel ja angeprangert werden - dazu besonders gut geeignet sind.

    Ferner würde ich empfehlen, Links die man veröffentlicht vorher gründlich durchzulesen. Es ist schon mehr als peinlich, wenn der eigene Link die Gegenseite bestätigt.

    MFG

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