Wie die russische Informations- und Nachrichtenagentur Novosti berichtet, will das ukrainische Außenministerium Aktivitäten der russischen Marine auf der Krim bis hin zur Verweigerung der Lebensmittelversorgung einschränken, wie Innenminister Juri Luzenko behauptet. Der Sonderbeauftragte des ukrainischen Außenministeriums Viktor Semenow dagegen spricht von Fehlinformationen.
In einem Interview für die Montagsausgabe der Zeitung “24″ sagte Luzenko, es gebe eine mündliche Empfehlung des ukrainischen Außenministeriums, Lebensmitteltransporte für die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim zu verweigern sowie beurlaubte russische Marinesoldaten außerhalb ihrer Stützpunkte festzuhalten. “Unsere Einstellung ist einfach: Die Einheiten der Schwarzmeerflotte müssen laut den geltenden Regeln ihre Militärgerät-, Waffen- oder große Soldatentransporte mit unseren Verwaltungsbehörden abstimmen”, so Luzenko. “Wohin Versorgungswagen fahren oder sich einzelne Soldaten begeben, gehört nicht in den Kompetenzbereich des ukrainischen Innenministeriums und stellt erst recht keinen Gesetzesverstoß dar. In dieser Krisenzeit sind solche Provokationen verantwortungslos”, hieß es. Der Sonderbeauftragte des ukrainischen Außenministeriums, Viktor Semenow, stritt unterdessen ab, dass sein Ministerium schärfere Kontrollen bei russischen Marinesoldaten in der Ukraine empfehle. Die russische Schwarzmeerflotte nutzt den ukrainischen Krim-Hafen Sewastopol als ihre Hauptbasis. Der Pachtvertrag läuft im Jahr 2017 ab.
(Quelle: Novosti)
Dieser Beitrag erschien zuerst auf robertamsterdam.com.
Kommentare
Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.