Ekelwetterdepression ade: so überstehen Sie die Umstellung auf die Mistwetter-Saison

Bankenkrise, Energiekrise, Klimakrise haben ihr Geld verbrannt und Sie veranlasst, das Auto abzuschaffen  und nun sind Sie noch dazu gezwungen, im Dunkeln aufstehen müssen – wen wundern da erste Symptome einer kleinen Novemberdepression? Fühlen Sie sich auch müde und abgeschlagen, kämpfen mit Kopfschmerzen und überlegen heimlich, ob Sie ihren Job,

zudguo.jpgBankenkrise, Energiekrise, Klimakrise haben ihr Geld verbrannt und Sie veranlasst, das Auto abzuschaffen  und nun sind Sie noch dazu gezwungen, im Dunkeln aufstehen müssen – wen wundern da erste Symptome einer kleinen Novemberdepression? Fühlen Sie sich auch müde und abgeschlagen, kämpfen mit Kopfschmerzen und überlegen heimlich, ob Sie ihren Job, ihre Ehe oder beides hinschmeißen? Nicht doch – hier kriegen Sie ein paar Tipps, wie Sie die fiesen Zeiten des Herbstes  besser überstehen.

Morgens  aus dem Bett kommen beginnt schon abends – mit Schlafhygiene 

 

Spätestens in der Ekelwetter-Zeit ist es wichtig, sich eine gute Schlafhygiene zurechtzulegen, damit man auch im Dunkeln möglichst ohne achtzehn Mal Snoozen aus den Federn kommt. Das meint zum Beispiel, dass man sich nicht kurz vorm Zähneputzen noch den Anfang eines Horrorschockers reinballert, die Betriebskostenrechnung prüft oder im Internet surft. Generell sollte man ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen auf den Einsatz von Bildschirm-Medien verzichten – und lieber einen Tee trinken und/oder etwas Belletristik lesen. Klar, dass Sie ihr eigenes Mindest-Schlafpensum kennen und möglichst nicht dauerhaft unterschreiten. Denn das hat Folgen für Konzentrationsfähigkeit und Gesundheit. Wiederkehrende Einschlafrituale beruhigen darüber hinaus nicht nur Kinder – und sie können auch dazu dienen, den Tag zu verarbeiten und sich eine albtraumfreie Nachtruhe zu verschaffen. Nach besonders anstrengenden oder aufwühlenden Tagen kann es zudem ganz hilfreich sein, sich ein paar Notizen zu machen. Was lief gut? Was lief schlecht? Was sollte unbedingt morgen geklärt werden? Auf diesem Weg werden Sie die bösen Gedanken los und haben Platz im Kopf. Für´s Schäfchenzählen, beispielsweise. Eine hervorragende auditive Unterstützung für letzteres liegt übrigens seit Neuestem in CD-Form vor.

Bewegung stärkt nicht nur Immunsystem und Fitness – sondern hellt auch die Psyche auf

Mit dem gräulich eingefärbten Untergang der Biergarten-Saison in Herbstlaub, Feuchtluft und Nieselregen sind glücklicherweise auch die Ausreden verschwunden, die Sie bisher verwendet haben, um Fitness-Studio oder Schwimmhalle zu meiden. Gut so, denn moderate sportliche Betätigung (ein bis zwei Mal pro Woche) stärkt nicht nur Ihre Fitness und Ihr Immunsystem sondern hellt nachweislich auch die Psyche auf. Denn Bewegung führt zur Ausschüttung von Glückshormonen und so ist Sport auch ein Schutzfaktor vor psychischen Erkrankungen. Da sich niemand mehr ein Auto wirklich leisten kann, sollten Sie sich warm einpacken – und dann vielleicht mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Bewegung kann und sollte man sich darüber hinaus auch durch Herbstspaziergänge gemeinsam mit lieben Menschen verschaffen. Wenn doch mal Sonne scheint, wirken nämlich die jetzt in der Natur beobachtbaren, intensiven Farbkombinationen stimmungsaufhellend.

Klassische Musik, Zimtstäbchen, Winterbilder

Auch die Wirkung klassischer Musik für den Kampf gegen miese Winterstimmung  ist nicht zu unterschätzen. Musik löst im Kopf nämlich ähnliche Effekte aus wie das nun fehlende Sonnenlicht. Darüber hinaus können und sollten Sie in dieser Übergangszeit überhaupt mehr für Ihre Sinne tun: das Zimtstäbchen im Büro lässt Sie unbewusst die nahende Weihnachtszeit assoziieren, malerische Winterlandschaften auf dem Desktop des Computers stärken die Vorfreude auf die hoffentlich zu erwartenden Spaziergänge im Schnee.

Bildquelle: pixelio.de (Pambieni)

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