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Hör-Tipp 2: Warum die CNN-Online Chefin Bürgerjournalismus nicht für böse hält

- Screenshot ireport.com
“Ist es typisch deutsche Denke, dass man etwas nicht zulässt, fördert und ausprobiert, weil man Angst hat, es könnte Konkurrenz sein, gerade in den Medien?”, so fragen sich Daniel Fiene und Herr Pähler von “Was mit Medien”. Ja, so ihre Antwort. Immerhin sei das in den USA nicht so. CNN etwa bietet die Bürgerjournalismus-Plattform ireport.com (”Unedited, Unfiltered, News”) an. Deren Online-Chefin Susan Grant gibt Katrin Krause im Interview darüber Auskunft.
“Wenn wir als Nachrichtenunternehmen unsere Augen davor verschließen vor dem was in der Social Media vernetzten Welt passiert, können wir gleich das Ende unseres Unternehmens unterschreiben”.
Mit diesen klaren einfachen Worten umreißt Susan Grant, worauf es ihr ankommt. Die Zukunft sei, sich auf die Konsumenten einzulassen, ihnen zuzuhören und herauszufinden ob das Programm, was man als Sender macht, auch wirklich relevant für sie ist. “Ist es auch das, worüber sie reden?” fragt sich Grant:
“Was sind für uns “News” und was sind für Euch die “News”? Worüber redet Ihr? Was ist für Euch wichtig?”
Am Anfang sei da sicher auch Widerstand professioneller Journalisten gewesen, die sich fragten: “Oh mein Gott, warum sollten wir das tun?” Doch dann hätte man sich zusammengesetzt und gesagt: “Ok, wenn wir uns davor fürchten, dann lasst uns erkunden, wovor”. Eigentlich habe man ja nur so viel wie möglich Inhalt haben wollen. Und schließlich sei man eben dahin gekommen, zu fragen: Warum sollten wir den Bürgern nicht zuhören, die eine Meinung haben und einen Videoschnipsel gedreht haben zu einem Ereignis, dem sie entweder zustimmen oder nicht zustimmen? So könnten die Konsumenten mittels eines Kommentars immerhin aktiv und engagiert an der täglichen Diskussion teilnehmen, so Grant.
Das gesamte Interview nachzuhören hier (28:28 min – 39:43 min):
…oder auf wasmitmedien.de











Social News
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