EIL-Aktion: Kein Atomkraftwerk im Erdbebengebiet!

Der Vorstand des Energiekonzerns RWE will zwei hoch riskante Atomreaktoren in Bulgarien bauen – in einem Erdbebengebiet! Am Sonntag entscheidet der Aufsichtsrat. Dort steht das Projekt auf der Kippe. Zeigen Sie dem Aufsichtsrat die Gelbe Karte! Liebe Leser/innen Zwei hoch riskante Atomreaktoren russischen Typs sollen im bulgarischen Erdbeben-Gebiet Belene gebaut

campf.jpgDer Vorstand des Energiekonzerns RWE will zwei hoch riskante Atomreaktoren in Bulgarien bauen – in einem Erdbebengebiet! Am Sonntag entscheidet der Aufsichtsrat. Dort steht das Projekt auf der Kippe. Zeigen Sie dem Aufsichtsrat die Gelbe Karte!

Liebe Leser/innen

Zwei hoch riskante Atomreaktoren russischen Typs sollen im bulgarischen Erdbeben-Gebiet Belene gebaut werden. Bisher mangelte es am Geld. Nun plant der Vorstand des deutschen Energiekonzerns RWE, mit 1,5 Milliarden Euro den Neubau zu ermöglichen. Doch noch fehlt die Zustimmung des Aufsichtsrats, der am kommenden Sonntag entscheidet. Dort regt sich bereits Widerstand. Zeigen Sie dem Aufsichtsrat die Gelbe Karte!

Senden Sie Protest-Postkarten an den RWE-Aufsichtsrat!

Wir haben Chancen, den Rat auf unsere Seite zu ziehen! Dem Gremium gehören die Oberbürgermeister von Essen, Mühlheim an der Ruhr und Dortmund an. Eine Pro-Atom-Haltung könnte ihnen nächstes Frühjahr im Kommunalwahlkampf große Probleme bereiten. Zudem droht RWE mit dem Atom-Projekt ein weiterer Imageverlust. Seit Anfang 2007 verlor der Konzern bereits rund 500.000 Strom-Kunden. Deshalb drängte schon im April eine Mehrheit im Aufsichtsrat darauf, das Belene-Projekt erneut zu prüfen.

Bereits vor zwei Jahren konnten wir, zusammen mit der Umweltorganisation Urgewald, einen großen Erfolg erringen. Tausende Mails von Campact-Aktiven und eine Aktionswoche in 60 Städten hielten Commerz-, HypoVereins- und Deutsche Bank davon ab, Finanzmittel für die Belene-Reaktoren bereitzustellen. Jetzt können wir Belene den Geldhahn zudrehen!

Bringen Sie die Mitglieder des RWE-Aufsichtsrates zur Vernunft!

Mehr zu unseren weiteren Kampagnen finden Sie im Nachrichtenteil.

Viele Grüße,

Stefanie Hundsdorfer

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