“Es reicht nicht mehr”: Ray Ozzie im Gespräch – Ein Lesetipp

Was Google kann, das kann Microsoft schon lange – so in etwa könnte die Reaktion aus Redmond auf den Punkt gebracht werden. Denn auf Konkurrenz reagiert der Konzern prompt: ebenfalls mit dem Ausbau seines Online-Dienstes. “Cloud Computing” heißt nun auch ihr Zauberwort der Stunde, das Ray Ozzie, Nachfolger von Bill

ozzie.jpgWas Google kann, das kann Microsoft schon lange – so in etwa könnte die Reaktion aus Redmond auf den Punkt gebracht werden. Denn auf Konkurrenz reagiert der Konzern prompt: ebenfalls mit dem Ausbau seines Online-Dienstes. “Cloud Computing” heißt nun auch ihr Zauberwort der Stunde, das Ray Ozzie, Nachfolger von Bill Gates, während der Professional Developers Conference in Los Angeles verkündete. Die neue Plattform “Windows Azure” soll es richten. Helmut Martin-Jung von der Süddeutschen Zeitung hat mit dem Chief Software Architect über den Strategiewechsel gesprochen.

Die dahinter stehende Idee wurde schon vor acht Jahren geboren. Das Projekt “Hailstorm“, damals noch unter der Führung seiner damaligen Firma Groove Networks, “ermöglichte Firmenmitarbeitern – zum Beispiel den Mitgliedern eines Projektes – zusammen an Dokumenten zu arbeiten und diese dabei immer gegenseitig zu synchronisieren. (…) Hailstorm hatte versprochen, quasi das gesamte digitale Leben eines Benutzers zentral zu organisieren”. Was damals jedoch nicht wirklich funktionierte, soll jetzt einen Feinschliff erhalten.

Die neuen webbasierten Dienste bedeuten einen entscheidenden Wandel

Hailstorm sei seiner Zeit voraus gewesen, “aber es steckte voller wirklich guter Ideen”, sagte Ozzie im Gespräch. Die Fehler von damals sollten nicht noch einmal gemacht werden. Keiner wolle sich doch völlig abhängig machen von einem einzigen Anbieter. “Vielmehr werde der Konzern in Konkurrenz mit anderen Anbietern antreten und mit offenen Schnittstellen dafür sorgen, dass Benutzer an ihre Daten kommen und dass online gespeicherte Informationen automatisch und sicher untereinander abgeglichen werden können”, fasst Autor Helmut Martin-Jung zusammen. Denn, da ist sich Ozzie ziemlich sicher: “Es reicht nicht mehr, Software nur für einen PC oder nur für das Web oder nur für Handys zu schreiben.” Die neuen webbasierten Dienste bedeuteten einen entscheidenden Wandel, den jeder Programmierer berücksichtigen müsse.

Wie er sich die Daten- und Einstellungssicherung künftig vorstellt, welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben könnten und welche Pläne Microsoft konkret hat, das lesen Sie vollständig hier.

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