Euphorie wie nie in aller Welt, denn der Messias ist herabgestiegen. Kenia hat einen neuen Feiertag,EURopa einen Mann, der alle Wunden heilen kann. Barack Obama, der Popstar unter den Präsidenten, ist angetreten, “das Elend, in dem Amerika steckt” (n-tv) fortzublasen, die “Schere zwischen arm und reich” (SZ) zu schließen, den Klimawandel zu stoppen und der Welt Frieden zu bringen wie sein großes Vorbild John F. Kennedy. Im Unterschied zu diesem will Obama allerdings keine Truppen nach Vietnam und Kuba schicken.
Die aus dem Irak kommen nach Hause, die in Afghanistan werden sich aussühnen mit den Taliban. Eine neue Ära also wiedermal, wie damals, als Gerhard Schrüder den Aussitzer Kohl ablüste oder Bill Clinton mit seinen Zigarren ins Weiße Haus einzog, Frieden machte und jedem Amerikaner einen “zinsgünstigen Kredit” (Angela Merkel) zusicherte, damit auch die sich endlich ein eigenes Haus kaufen künnen, die sich keines leisten künnen.
Dem Land die Hand auflegen
Das “Elend” (n-tv), in dem Amerika ganz im Unterschied zu Deutschland steckt, wird weichen müssen in den kommenden Monaten und Jahren, wenn der real existierende Nachbau des Filmpräsidenten David Palmer aus Kiefer Sutherlands Krawallserie “24″ dem Land erst die Hand aufgelegt hat. Dann wird es Amerika vielleicht bald genau so gut gehen wieEURopa: Die Managergehälter schießen nicht mehr über, jedenfalls nicht mehr mehr als bei den deutschen Staatsbanken West LB, Bahn und Deutsche Post. Die Wachstumraten werden sich auch im Aufschwung auf 1,5 Prozent beruhigen. Die Arbeitslosenquoten stabilisieren sich bei gesunden deutschen Werten von sieben Prozent und stagniert nicht mehr bei elenden amerikanischen vier wie bisher. Und wer es sich leisten kann, fährt Hybrid, nach dem großen Merkel-Plan steuerbefreit für zwei Jahre.
Quelle: politplatschquatsch.com
Dass inzwischen auch ein Farbiger in Amerika Präsident werden kann, ist ohne Zweifel eine gute Sache. Aber um eine Präsidentschaft zu BEGRÜNDEN