Die Hoffnung heißt Obama

Die Hoffnung ist die wichtigste Zukunftsressource der Menschheit. Doch in den acht Jahren der Regierung Bush hat sich weltweit Verzweiflung ausgebreitet. Der scheidende US-Präsident führte einen “Krieg gegen den Terrorismus”, der vielen hunderttausend Menschen das Leben gekostet hat. In Wahrheit ist der Irakkrieg ein Krieg um Öl. Würden im Irak

boba.jpgDie Hoffnung ist die wichtigste Zukunftsressource der Menschheit. Doch in den acht Jahren der Regierung Bush hat sich weltweit Verzweiflung ausgebreitet. Der scheidende US-Präsident führte einen “Krieg gegen den Terrorismus”, der vielen hunderttausend Menschen das Leben gekostet hat. In Wahrheit ist der Irakkrieg ein Krieg um Öl. Würden im Irak nur Bananen wachsen, wäre dort kein einziger amerikanischer Soldat.

Nie in den letzten Jahrzehnten war die Kluft zwischen arm und reich in den USA so riesig wie unter Präsident Bush. Millionen Amerikaner haben weder Kranken- noch Altersversicherung. Und zurzeit verlieren jeden Tag 13.000 US-Familien ihr Haus durch die Immobilienkrise, welche die Regierung Bush taten- und hilflos anwachsen ließ. Das Platzen der Blase des US-Pumpkapitalismus stieß Millionen US-Bürger in Armut und Verzweiflung. Nur ein Ziel hat Bush erreicht: Die Reichen wurden immer reicher.

In dieser Woche jedoch erhielt die Hoffnung ein neues Gesicht

Barack Obama, der erste dunkelhäutige US-Präsident – ein Hoffnungsträger für die ganze Welt. Erleichterung von Peking über Moskau bis Berlin und Paris und Jubel in Afrika über den ersten US-Präsidenten mit afrikanischen Wurzeln. Von Bush zu Obama: Welch ein Wandel. Die Amerikaner haben demokratische Reife und Lust auf Zukunft demonstriert wie schon so oft in ihrer Geschichte.

Obamas Bereitschaft, mit Amerikas Gegnern zu reden statt zu schießen, erüffnet neue Chancen für eine friedlichere Welt. Sein Sieg ist ein Sieg der großen US-Zivilbewegungen der letzten 200 Jahre: Ein Sieg der Schwarzen, ein Sieg der Arbeiter, der Friedensbewegung, der Umweltbewegung, der Schwulen und der Frauen. Ob aus diesem Sieg eine neue Politik wird, entscheidet sich daran, ob er diese Gruppen in seine Politik einbezieht.

Außenpolitisch sucht Obama den fairen Ausgleich mit Moskau und Peking statt der bisherigen Angeber-Politik des Vorgängers. Und er will als begabter Kommunikator dieEURopäer in seine Entscheidungen mit einbeziehen.EURopa hat mit Obama endlich einen Partner beim Klimaschutz. Bush war nur Bremser. Doch der Neue hat den Klimawandel zum “wichtigsten Problem der Menschheit im 21. Jahrhundert” erklärt. Sein Klimaberater heißt Al Gore. Obama hat bereits ein 160 Milliarden-Dollar-Programm für Erneuerbare Energien angekündigt. Sein jüngstes Buch hat den bezeichnenden Titel “Hoffnung wagen”.

Am 04. November 2008 haben die Amerikaner Geschichte geschrieben.

Quelle: Franz Alt 2008

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  1. Die Welt als Schachbrett – Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski

    Brzezinskis Strategie amerikanischer Vorherrschaft

    In deutscher Übersetzung heißt das Buch: €žDie einzige Weltmacht”. Dieser Titel bezeichnet den ersten Grundsatz, nämlich den erklärten Willen der USA, vorerst die €žeinzige” und – wie Brzezinski es nennt – sogar €žletzte” Weltmacht zu bleiben. Noch entscheidender ist jedoch die zweite Prämisse. Ihr zufolge istEURasien €ždas Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird.”

    Diesem zweiten Grundsatz liegt die Einschätzung zu Grunde, dass eine Macht, die inEURasien die Vorherrschaft gewinnt, damit auch die Vorherrschaft über die gesamte übrige Welt gewonnen hätte. €žDieses riesige, merkwürdig geformteEURasische Schachbrett – das sich von Lissabon bis Wladiwostok erstreckt – ist der Schauplatz des global play.” “[] wobei eine Dominanz auf dem gesamtenEURasischen Kontinent noch heute die Voraussetzung für globale Vormachtstellung ist.”

    http://www.hintergrund.de/content/view/235/63/