Globalisierungskritik vor James Bond

“Tatort”-Regisseur Bohn dreht Attac-Kinospot zur Bankenkrise Der preisgekrünte Tatort-Regisseur Thomas Bohn hat für das globalisierungs-kritische Netzwerk Attac einen 52-Sekundenspot zum Thema Bankenkrise entwickelt. Der Film wirkt zunächst wie der Werbespot einer Bank  – dann aber wird deutlich, dass mit der Bank und ihren Mitarbeitern einiges nicht in Ordnung ist. Eine

zcok.jpg“Tatort”-Regisseur Bohn dreht Attac-Kinospot zur Bankenkrise

Der preisgekrünte Tatort-Regisseur Thomas Bohn hat für das globalisierungs-kritische Netzwerk Attac einen 52-Sekundenspot zum Thema Bankenkrise entwickelt. Der Film wirkt zunächst wie der Werbespot einer Bank  – dann aber wird deutlich, dass mit der Bank und ihren Mitarbeitern einiges nicht in Ordnung ist. Eine alltägliche Beratungssituation in einer Bank entwickelt sich zur Groteske.

Astrid Schaffert vom Attac-Bundesbüro hat die Erstellung des Spots begleitet: “In 52 Sekunden lässt sich aktuelle Wirtschaftskrise natürlich nicht erklären. Doch durch den Spot wird das komplexe Thema für einen kurzen Augenblick in den Kinosaal geholt. Er unterstreicht mit Schmunzeleffekt, dass nun schnell etwas geschehen muss und lädt die Zuschauer ein, sich mit dem Thema eingehender zu befassen.”Der Trailer mit dem Titel “Ihr Bestes” startet am heutigen Donnerstag in zahlreichen Kinos im Vorprogramm des neuen James-Bond-Films sowie von “Let´s make Money”, dem neuen Dokumentarfilm von Erwin Wagenhofer (“We feed the World”).

Auch das Angebot von “You Tube wird durch “Ihr Bestes” um einen amüsanten Spot bereichert.

Auf jeden Fall ein Tipp fürs Kino!!!

Let’s make MONEY – Vom Wahnsinn, der Methode hat

Kinoausschnitt: tagesschau.de

Der just zum Weltspartag in die Kinos gekommene Doku-Streifen “Let’s make MONEY” folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter es vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Lühne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist.

Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstürung, die mit unserem Geld angerichtet wird. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen die Konsequenzen daraus für unser Leben kennen. Es geht um Milliardensummen, die mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert werden, um Privatisierungen, mit denen der Ausverkauf von sozialen Errungenschaften vorangetrieben wird.

Wir alle sind direkt davon betroffen. Und genau davon handelt der Film: Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise – die wir mit unserem Geld beeinflussen künnen.

Start: 30.10.08 – Website: www.lets-make-money.de

erschienen auf: linkszeitung.de

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