Fundstücke aus dem Netz XII

“Open Democracy = Democracy 2.0 – Und Obama macht es vor“, schreibt unser Autor Lukas Lehmann zu Beginn dieser Woche. Zwei Portale hat der künftige US-Präsident mittlerweile ins Leben gerufen, um seine Vision von einer “Open Democracy” auszubauen. Auf change.gov ist heute, am 15. November 2008, eine erste Ansprache an

vioba.jpgOpen Democracy = Democracy 2.0 – Und Obama macht es vor“, schreibt unser Autor Lukas Lehmann zu Beginn dieser Woche. Zwei Portale hat der künftige US-Präsident mittlerweile ins Leben gerufen, um seine Vision von einer “Open Democracy” auszubauen. Auf change.gov ist heute, am 15. November 2008, eine erste Ansprache an das Volk online gegangen, in der er sich eingehend mit der derzeitigen Wirtschaftskrise auseinandersetzt.

“Das ist die grüßte wirtschaftliche Herausforderung unserer Zeit”

Immerhin treffen sich derzeit die G20-Regierungschefs aus den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern auf dem Weltfinanzgipfel in Washington, um sich über Wege aus dem weltweiten Dilemma zu beraten. Obama nimmt zwar selbst nicht an dem Spitzentreffen teil, zu sagen hat er dennoch einiges. Er ist sich sicher, sofortiges Handeln sei geboten – gerade in seinem Heimatland. Fast 1,2 Millionen Jobs seien allein in diesem Jahr verloren gegangen, Millionen Menschen würden nachts wach liegen und wüssten nicht, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollten.

“Das ist die grüßte wirtschaftliche Herausforderung unserer Zeit”, mahnt Barack Obama. Der Weg wird lang, die Arbeit hart sein, doch man werde es schaffen, sich gemeinsam aus der Krise zu ziehen. Er glaubt fest daran, dass Amerika wieder auferstehen wird. Seine Vorschläge, wie das geschehen sollte, sind eindringlich. Langfristiges Denken, gepaart mit entsprechenden Investitionen stehen im Vordergrund, um die USA fit für das 21. Jahrhundert zu machen.

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