Sachsen schlauer als die Bayern

Die neue PISA-Studie sieht Sachsen bundesintern in allen drei getesteten Bereichen vorn. Sowohl im Lesen, der Mathematik und in den Naturwissenschaften schnitten 15jährige Schüler aus Sachsen am besten ab. Als ausschlaggebend wird genannt, dass sich Sachsen ganz besonders intensiv um lernschwache Schüler und solche mit einem Migrationshintergrund kümmert, auch wenn

Die neue PISA-Studie sieht Sachsen bundesintern in allen drei getesteten Bereichen vorn. Sowohl im Lesen, der Mathematik und in den Naturwissenschaften schnitten 15jährige Schüler aus Sachsen am besten ab.

Als ausschlaggebend wird genannt, dass sich Sachsen ganz besonders intensiv um lernschwache Schüler und solche mit einem Migrationshintergrund kümmert, auch wenn die Anzahl letzterer in Sachsen deutlich hinter dem Anteil in Hamburg, Berlin oder Nordrhein-Westfalen liegt. Insgesamt schnitten die neuen Bundesländer positiver ab als noch in der vorhergehenden Studie. Der bisherige Mehrfach-Sieger Bayern musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Schlusslicht ist wieder einmal Bremen. Die Schüler in Sachsen seien demnach vom Entwicklungsstand her denjenigen der “Freien Hansestadt” fast zwei komplette Schuljahre voraus.

Die mangelnde Chancengleichheit zwischen Schülern aus der Oberschicht und solchen aus ärmeren Elternhäusern, die bereits in den vorherigen Studien die Debatte zu einem großen Teil bestimmt hatte, wird durch die aktuelle Studie erneut entfacht. Der Berliner Bildungssenator Jürgen Züllner (SPD) bezeichnete diese als “das zentrale Problem” des deutschen Schulsystems.

“Sind wir wirklich so bekloppt?” – Eine Umfrage unter Schülern, gefunden auf YouTube

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  1. PISA testet nicht das Schulwissen der jungen Leute, sondern ihre “Fähigkeit zur Welterschließung”. Die wird – das ahnen schon Vorschulkinder – nicht bloß von der Schule geprägt; und nicht einmal vor allem. Ausschlaggebend ist das kulturelle Milieu, in das die jungen Menschen hinein wachsen. NATÜRLICH kann die Schule weder “Migrationshintergrund” noch deutsche Arbeitnehmermentalität “kompensieren”.

    Wieso sind die Gefälle bei uns so viel krasser als in andern Ländern? Die Immigranten in England und Frankreich kommen aus Ländern, die ihrer Gastnation seit Jahrhunderten kulturell verbunden sind. Dort gehürt es bis heute zum guten Ton unter den Gebildeten, in der Kultur der früheren Kolonialmacht zu Hause zu sein. Was dagegen hatten die Türken mit Deutschland gemein, BEVOR sie hier her kamen?!

    Und in keinem andern LandEURopas – ich denke: der Welt – hat sich in den vergangenen Jahrzehnten unter der ‘werktätigen Bevülkerung’ eine solche Geistverachtung, eine solche Intelligenzfeindschaft breit machen künnen wie im Wirtschaftwunderland BuRep. Solln sie sich mal alle fragen – von den Sozis bis zur GEW -, wer damals alles mit in dieses Horn getutet hat; und wer wirft dann den ersten Stein?

    Im Osten gab’s sowas nicht. Und überall dort, wo sie nach und nach die DDR HINTER sich gelassen haben, holen sie mittlerweile auf. Nicht in Stolpes “kleiner
    DDR” Brandenburg, nicht in Berlin, wo selbst der Westen in Gestalt seines Öffentliches Dienstes seine ‘innere DDR’ gehabt hat – und bis heute hat.

    Nicht auf die ‘Strukturen’, ‘Methoden’und ‘Systeme’ kommt es bei der Bildung an. Sondern auf die kulturelle Gesamtsituation. DIE wird von PISA beleuchtet.