Petra Pau sagt “NEIN zu Gewalt an Frauen”

Heute am 25. November werden in vielen Städten zum achten Mal die TERRE DES FEMMES ­ Fahnen mit der Aufschrift “frei leben ­ ohne Gewalt” gehisst. Wieder wollen tausende Menschen am internationalen Gedenktag “NEIN zu Gewalt an Frauen” ein Zeichen setzen. “In über 800 Städten und Gemeinden wurden in den

freige.jpgHeute am 25. November werden in vielen Städten zum achten Mal die TERRE DES FEMMES ­ Fahnen mit der Aufschrift “frei leben ­ ohne Gewalt” gehisst. Wieder wollen tausende Menschen am internationalen Gedenktag “NEIN zu Gewalt an Frauen” ein Zeichen setzen.

“In über 800 Städten und Gemeinden wurden in den letzten Jahren mehr als 3000 Fahnen gehisst. Die Zahl und die Kreativität der Aktionen ist beeindruckend: Auf der Homepage von TERRE DES FEMMES finden Sie eine Googlemap, auf der Sie alle bekannten TeilnehmerInnen und VeranstalterInnen der Fahnenaktion überblicken künnen. Neben den zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in Deutschland, wehen unter anderem auch Fahnen in Österreich, Italien, Groþbritannien, Frankreich, Israel, Kenia und im Kongo!”, schreibt TERRE DES FEMMES auf ihrer Webseite. 

Gewalt an Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung und hat viele Gesichter 

Anlässlich des Internationalen Gedenk- und Aktionstags “NEIN zur Gewalt an Frauen” am 25.November 2008 und der damit verbundenen Aktion, eine Fahne zu hissen, erklärt die die Bundestagsabgeordnete Petra Pau: “Unabhängig von politischer, religiüser und ethnischer Herkunft, inEURopa und weltweit setze ich mich gegen jede Form psychischer oder physischer Gewalt gegen Frauen ein.

Mit meiner Beteiligung an der Fahnenaktion von ‘Terre des Femmes’ heute mache ich deutlich: Gewalt an Frauen ist alltäglich und hat viele dunkle Gesichter: sexuelle Belästigung, Demütigung, kürperliche und seelische Schikane bis hin zu Vergewaltigung und Tütung zeigen, dass das Recht auf Selbstbestimmung für Frauen noch lange nicht überall gilt. Gewalt gegen Frauen ist eine Verletzung von Menschenrechten und des Rechts auf kürperliche Unversehrtheit.”

Das reale Ausmaß der Gewalt gegen Frauen ist nur schwer festzustellen. Die polizeilichen Statistiken erfassen lediglich die Fälle, die zur Anzeige gebracht werden. Expertinnen und Experten nehmen jedoch an, dass die Zahl der Gewaltdelikte tatsächlich um das zehn- bis zwanzigfache hüher ist. Steigende Statistik bedeutet nicht mehr Gewalt, sondern mehr Frauen, die den Mut haben ihre Peiniger anzuzeigen.

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Photo/Copyright: Amina Runge und HLW

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  1. Selbst wenn Frau Pau sich hier vorrangig auf familiäre Gewalt bezieht wirkt ihr Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit wie ein Hohn, denn sie vertritt eine Partei, die in ihrer Gewalttätigkeit niemals vor Frauen halt machte. Die Hohenecker Frauen würden das wohl auch so sehen.