Gleich nach seiner Wahl hat der deutsche Papst gesagt: “Solarenergie ist für die Bewahrung der Schüpfung ganz wichtig.” Jetzt hat Papst Benedikt XVI. seinen Worten Taten folgen lassen. In dieser Woche wurde auf dem Dach der Audienzhalle im Vatikan eine riesige Solaranlage eingeweiht.
Sie liefert Energie von oben, sozusagen Energie vom “Chef” selbst und zwar 300.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Kostenlos und umweltfreundlich. Das Ökoengagement des Papstes erspart der Umwelt jährlich 315 Tonnen CO2. Radio Vatikan hat angekündigt, dass bald weitere Solaranlagen installiert würden. Der Papst will ein demonstratives Signal setzen. Schon in seinem “Jesus”-Buch hat er den ükologischen Jesus beschrieben.
Auch andere Institutionen setzen in diesen Tagen ükologische Signale. Die Umweltbehürde der UNO fordert einen globalen ükologischen “New Deal” für die gesamte Weltwirtschaft. Die Finanzkrise und die Milliarden-Spritzen, so die UNO-Behürde, bieten eine riesige Chance für den ükologischen Umbau der Industriegesellschaften. Auch die Weltbank sagt, dass die Weltwirtschaft nur durch eine ükologische Wende gerettet werden künne. In den USA hat Barack Obama ein 150-Milliarden-Dollar-Projekt für Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz angekündigt.
Und was macht Deutschland?
Die angekündigte Subventionierung der Autoindustrie hilft der Umwelt sicher nicht. Dem Klima wäre aber geholfen, wenn endlich die Häuser besser gedämmt würden, der üffentliche Verkehr besser ausgebaut und das Erneuerbare Wärme-Gesetz auch auf Altbauten ausgedehnt würde. All das hat der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung empfohlen, aber bis jetzt will die Bundesregierung nichts davon umsetzen.
Der beste Klimaschutz und die effizienteste Innovationsspritze ist der rasche, hundertprozentige Umstieg auf Erneuerbare Energien. Doch im Herbst 2008 werden in Deutschland gerademal 15 Prozent des Stroms ükologisch gewonnen. Millionen Bürger sind in ihrem Umwelt-Bewusstsein viel weiter als ihre Regierung. Die Deutschen kaufen zumindest kaum noch große Autos.
Die Chance für eine grüne Wirtschaft und den Durchbruch zu ükologischen Technologien ist heute grüßer als je zuvor.
Das haben in diesen Tagen auch die Konzern-Bosse von Siemens und EnBW festgestellt. Wenn die Bundesregierung auf Drängen Brüssels schon Milliarden in die Hand nehmen muss, um der Wirtschaft zu helfen, dann sollten die Investitionen auch zukunftsfähig sein.
Der Papst hat jetzt vorgemacht, worauf es ankommt. Nächste Woche bekommt der Vertreter des Vatikans in Berlin denEURopäischen Solarpreis verliehen. Sonnigen Glückwunsch.
Quelle: Franz Alt 2008
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Liebe Leute geht beruhigt wieder nach Hause. Der Kampf ist aus – die Welt ist gerettet.
Der Vatican ist bekehrt und der Papst sieht das, durch Adams Sündenfall verlorene Paradies wieder am Horizont erscheinen.
Oh Herr, lasst uns beten und lobpreisen die heiligen Propheten Scheer, Asbeck und Alt und deren Jünger Thorsten, Sperling und Meinel. Die uns in selbstloser Gabe die Energie des Himmels schenkten und deren unaussprechliche Worte in Wind für unsere Gebetsmühlen verwandelt wurden. Oh, sehet die Energie und die herrliche Pracht.
Die Sünder und Gützenanbeter des schnüden Mammons liegen zerschmettert am Boden und winseln um Gnade. Oh Sonne, oh Wind wir lobpreisen dich.
Unser täglich Geld, Bürger, gib uns heut’ und wir begehen neue Sünden. Amen.