“Vergessen Sie CNN, das bisher nur wenige Details der laufenden Anschläge in Mumbai geliefert haben” schrieb Techcrunch am gestrigen Mittwoch, dem Tag der terroristischen Anschläge im indischen Mumbai. Denn die Menschen lieferten Berichte aus erster Hand, also über das was sie gesehen haben, zuerst direkt an Twitter und Flickr.
Twitter sei zwar nicht der Ort für solide Tatsachen, denn die Situation sei viel zu ungeordnet. Aber es sei eben der Ort, an dem die neuesten Nachrichten verbreitet würden. GroundReport mache zudem einen guten Job in der Aggregation von Bürgerberichten, Wikipedia und Mahalo aktualisierten ständig ihre Seiten mit bekannten Tatsachen.
Hintergrund: Bei Angriffen mit Schnellfeuergewehren und Handgranaten auf zwei Luxushotels, ein Kino und den Hauptbahnhof sollen bisher über 100 Menschen getütet, weitere 250 verletzt worden sein. Zu dem Anschlag bekannte sich eine bisher nicht in Erscheinung getretene islamistische terroristische Gruppierung namens “Deccan Mujahideen” , welche die Freilassung von islamischen Inhaftierten aus indischen Gefängnissen fordert. Noch immer sollen fast 200 Menschen als Geiseln im Hotel Taj Mahal, das des Nachts teilweise in Flammen stand, gefangen sein. Auch das Schicksal zweier Deutscher, die sich im Hotel aufgehalten haben, ist weiterhin ungewiss.
UPDATE 12:57: Unter den Toten soll sich mindestens ein Deutscher befinden.
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Photo1: dotcompals, creative commons, via Flickr

Photo2: Stuti ~, creative commons, via Flickr

Photo3: d ha rm e sh, creative commons, via Flickr

Photo4: d ha rm e sh, creative commons, via Flickr
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