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Nordkorea in den Blogs

Dienstag, den 2. Dezember 2008 um 20:23 Uhr von Preetam Rai

Stray Blog hat über seinen Besuch in Kaesong Stadt, Nordkorea berichtet. Seine Tour war eine der letzten, bevor Nordkorea dem grenzüberschreitenden Reisen ein Ende setzte. Stray Blog schreibt, dass sich die Nordkoreaner durch diese Aktion selbst benachteiligen.

“Mein Besuch in Kaesong Stadt, Nord Korea letztes Wochende fand rechtzeitig statt. Diese Woche verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea. Der Norden reagierte, indem jegliche grenzüberschreitende Bewegungen aufhoben wurden. Bedauerlich an dieser Entscheidung ist, dass die überteuerten Touren einen großen Anteil der Einnahmen der Menschen im Norden ausmachten. Sie zu streichen, ist eine weitere Bestrafung der Nordkoreaner selbst, die bereits Schwierigkeiten haben, mit dem Mangel an Nahrungsmitteln zu kämpfen. Ich hatte das Glück eine der letzten Touren für wahrscheinlich lange Zeit machen zu dürfen.”

Besuchern des Landes springt ins Auge, dass es keine Werbeanzeigen oder Farben gibt, wie Stray blog anmerkt.

“Das Fehlen von Farben: Alle Gebäude sehen eintönig aus und die Menschen sind vorwiegend in matte braune und schwarze Jacken gekleidet. Lediglich einige Kinder waren fröhlich angezogen - gewöhnlich trugen sie helle rote Jacken.”

Der Flickr Nutzer Kernbeisser hat einige Bilder seiner früheren Reise auf der Autobahn Pyongyang-Hyangsan veröffentlicht.

“Die Autobahn wurde geplant, um die Hauptstadt mit der Stadt Huichon in der Jagang Provinz zu verbinden, aber der letzte Abschnitt wurde nie fertig gestellt. Der fertige Teil wurde für den Verkehr im Jahr 1995 geöffnet und endet abrupt in Hyangsan am Beginn der Myohyang Berge. So wurde die ursprüngliche ‘Pyongyang-Huichon Autobahn’ zur ‘Pyongyang-Hyangsan Touristenautobahn’.”

Nordkorea Economy Watch kündigt den Launch einer Webseite der Pyhongyang Universität für Wissenschaft und Technologie an (Link). Auf der Webseite schreibt der Gründer Dr. James Chin-Kyung Kim über die Motivation hinter der Institutionsgründung.

“PUST ist ein Experiment mit dem herausgefunden werden soll, ob nordkoreanische Studenten, die von internationalen Einflüssen abgeschirmt wurden, in der Lage sind, die technischen Fähigkeiten und das Wissen zu erlangen, welches notwendig ist, um in einer sich wandelnden globalen Gemeinschaft einen positiven Beitrag leisten zu können. PUST wird ebenso Studenten motivieren sich der kulturellen Einflüsse bewusst zu werden, die zu Unterschieden im internationalen Denken führen.”

In Nordkorea tragen die Menschen Aufstecker, auf denen Kim Jong Il und Kim Il Sung zu sehen sind. Diese Anstecker sind bei ausländischen Touristen begehrt, aber nur schwer zu bekommen, wenn man kein Bürger Nordkoreas ist. Die Blogger von Lianlian Films haben es geschafft, an einen zu gelangen, während sie in Nordkorea waren. Sie beschreiben, wie sie den Anstecker in Ehren halten, selbst wenn sie im Ausland sind.

“Im Pyongyang Restaurant in Kathmandu kreischte eine nordkoreanische Kellnerin, als man ihr den Anstecker zeigte - normalerweise tragen sie keinen Anstecker in Nepal. Die junge Dame hob ihn sehr vorsichtig auf, holte ein Taschentuch heraus und polierte die kleine Oberfläche bis sie glänzte. Anschließend zog sie ein weiteres Taschentuch hervor und packte den Anstecker ein, bevor sie ihn zurückgab. Die ganze Zeit über sprach sie keine Wort, aber die Botschaft war eindeutig - Der Anstecker war heilig. Behandle ihn sorgsam.”

Wenn wir schon bei nordkoreanischen Restaurants sind, sie sind überall in Ostasien zu finden und es handelt sich dabei um offizielle nordkoreanische Investionen. Neben dem Essen sind der Gesang und Tanz der koreanischen Bediensten eine große Attraktion der Restaurants.

Hier ist ein Clip aus einem solchen Restaurant in der Hauptstadt von Kambodscha Phonm Penh.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Global Voices. Die Übersetzung erfolgte durch Markus Lang, Teil des “Project Lingua“. Die Veröffentlichung auf der Readers Edition erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Global Voices.

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2 Reaktionen zu “Nordkorea in den Blogs”

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  1. H. J. Nyhuis

    am 3. Dezember 2008 um 00:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich will den Verfassern zugute halten, das sie, wenn überhaupt, nur für wenige Tage in Nord Korea waren. Was sollen diese Aussagen suggestieren. Damit wird man den Menschen in Nord Korea nicht gerecht. Ich bin vermutlich einer der wenigen Menschen, die sehr lange (3 Jahre) in diesem Land gelebt und gearbeitet haben. Und ich trotz aller Schwierigkeiten sehr gerne in diesem abgeschottetem Land gewesen (wegen der liebenswerten Menschen). Wer etwas mehr über meine Zeit dort wissen will, kann auf meiner Web-Seite www.1000tageimparadies.de nachschauen.

  2. preetam rai

    am 3. Dezember 2008 um 14:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thanks HJ for the comments and pointing to your site. Let me link to it in the next round up on North Korea. I agree that people who have lived or traveled there for a shorter period may miss out on a lot of this. I am trying to find blogs and webs of people who have spent more time in NK and please do let me know if you have across any such sites.

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