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	<title>Kommentare zu: Erneut Ärger bei Wikipedia: Scorpions-Cover sorgt in Großbritannien für Sperrung</title>
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	<description>Das deutsche Bürgerjournalismus-Portal</description>
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		<title>Von: Jan van Winried</title>
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		<dc:creator>Jan van Winried</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 13:45:41 +0000</pubDate>
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		<description>Eigentlich hätte die Artikelüberschrift lauten müssen: Erneut Ärger durch Zensur - Wikipediaartikel nicht erreichbar!

Noch wird die neue Form der Zensur belächelt. Auf europäischer Ebene werden bereits Listen mit tausenden Internetadressen geführt, die den Regierenden -warum auch immer - nicht genehm sind. Liegt es daran, dass europäische Demokratien immer weiter von Fundamentalchristen unterwandert werden? Große Lobbyorganisationen wie Bertelsmann lassen es sich schließlich zig-Millionen Euro Kosten (siehe Religionsmonitor), uns zu gottesfürchtigen Christenbürgern hin zu entwickeln. Nachdem klar ist, dass in Deutschland lediglich 29% der Bürger überhaupt an Gott glauben (Allensbach-Umfrage 2007), sehen pseudochristliche Parteien wie die CDU mittelfristig ihre Existenz gefährdet. Bei den Regierenden scheint das Glaubensverhältnis genau umgekehrt zu sein. Auffällig häufig wird in letzter Zeit die Moralkeule geschwungen. Lediglich wenn es um echtes Elend geht, wie der Hunger in Afrika, das Flüchtlingsproblem, Folter und Kriege, sehen die Parteichristen weg oder beteiligen sich daran, das Elend zu vergrößern.

Da ist es schon einfacher und werbewirksamer, wie unsere Familienministerin kurzfristigen Zensoraktivismus zu propagieren und nach unwirksamen Internetsperren zu rufen. Die Regierenden sind sich bereits einig, immer mehr Internetseiten verbieten zu wollen und haben dafür einen breiten Instrumentenkoffer entwickelt, der sich über einen ganze Reihe von Gesetzen erstreckt und so wirksam ist, dass lediglich die größten Medienunternehmen noch in der Lage sein werden, Internetseiten &quot;rechtssicher&quot; zu veröffentlichen. Das Prinzip des kriminalisierten Bürgers wird mit der Kriminalisierung des Internets erst richtig rund und zu einem veritablen Geschäftsmodell für die begünstigten Profiteure (Rechteinhaber, Abmahnanwälte, selbsternannte Zensoren, pseudochristliche Politiker ...).

Mit dieser Entwicklung hat sich das Internet als preiswerte, unkomplizierte Geschäftsplattform für kleine Unternehmen erledigt. Was die Regierenden durch Gesetze noch nicht kaputtreguliert haben, erledigen die selbsternannten Zensoren. Solche Leute gab es in (West-)Deutschland übrigens zuletzt im Hitlerregime. Heute haben sich diese Geister in ganz Europa etabliert und werden nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil: In Europa hat der große Überwachungs- und Zensurwettbewerb erst begonnen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hätte die Artikelüberschrift lauten müssen: Erneut Ärger durch Zensur &#8211; Wikipediaartikel nicht erreichbar!</p>
<p>Noch wird die neue Form der Zensur belächelt. Auf europäischer Ebene werden bereits Listen mit tausenden Internetadressen geführt, die den Regierenden -warum auch immer &#8211; nicht genehm sind. Liegt es daran, dass europäische Demokratien immer weiter von Fundamentalchristen unterwandert werden? Große Lobbyorganisationen wie Bertelsmann lassen es sich schließlich zig-Millionen Euro Kosten (siehe Religionsmonitor), uns zu gottesfürchtigen Christenbürgern hin zu entwickeln. Nachdem klar ist, dass in Deutschland lediglich 29% der Bürger überhaupt an Gott glauben (Allensbach-Umfrage 2007), sehen pseudochristliche Parteien wie die CDU mittelfristig ihre Existenz gefährdet. Bei den Regierenden scheint das Glaubensverhältnis genau umgekehrt zu sein. Auffällig häufig wird in letzter Zeit die Moralkeule geschwungen. Lediglich wenn es um echtes Elend geht, wie der Hunger in Afrika, das Flüchtlingsproblem, Folter und Kriege, sehen die Parteichristen weg oder beteiligen sich daran, das Elend zu vergrößern.</p>
<p>Da ist es schon einfacher und werbewirksamer, wie unsere Familienministerin kurzfristigen Zensoraktivismus zu propagieren und nach unwirksamen Internetsperren zu rufen. Die Regierenden sind sich bereits einig, immer mehr Internetseiten verbieten zu wollen und haben dafür einen breiten Instrumentenkoffer entwickelt, der sich über einen ganze Reihe von Gesetzen erstreckt und so wirksam ist, dass lediglich die größten Medienunternehmen noch in der Lage sein werden, Internetseiten &#8220;rechtssicher&#8221; zu veröffentlichen. Das Prinzip des kriminalisierten Bürgers wird mit der Kriminalisierung des Internets erst richtig rund und zu einem veritablen Geschäftsmodell für die begünstigten Profiteure (Rechteinhaber, Abmahnanwälte, selbsternannte Zensoren, pseudochristliche Politiker &#8230;).</p>
<p>Mit dieser Entwicklung hat sich das Internet als preiswerte, unkomplizierte Geschäftsplattform für kleine Unternehmen erledigt. Was die Regierenden durch Gesetze noch nicht kaputtreguliert haben, erledigen die selbsternannten Zensoren. Solche Leute gab es in (West-)Deutschland übrigens zuletzt im Hitlerregime. Heute haben sich diese Geister in ganz Europa etabliert und werden nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil: In Europa hat der große Überwachungs- und Zensurwettbewerb erst begonnen!</p>
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