Kommt bald das Verbot für Glühbirnen? Ein Kommentar.

- Bald ein Auslaufmodell? Die Glübirne.
Photo: espana-elke
Der 08. 12. 2008 könnte ein historisches Datum werden. Denn an genau diesem Tage hat die Europäische Union zum Wohle ihrer Bürger entschieden, dass zukünftig nur noch so genannte Energiesparlampen die Wohnstuben der Europäer beleuchten sollen.
In einem mehrstufigen Prozess sollen demnach ab September 2009 zunächst einmal die 100 Watt Glühbirnen verschwinden. Schon Anfang 2010 folgen dann sämtliche Modelle mit einem Verbrauch größer 40 Watt. Das bedeutet dann faktisch den Tod für die Glühbirne, wie wir sie kennen. Ab 2012 soll dann auch der Handel mit Glühbirnen von 40 Watt und darunter komplett verboten werden.
Klimawandel als Rechtfertigung
Als Begründung für das Verbot gilt ein sich beschleunigender Klimawandel. Dass dieser mehr in der Politik und in den den Medien als in der Realität stattfindet, tut dabei offensichtlich nichts zur Sache. Einzig der durchaus sinnvolle Grundgedanke der Energieeinsparung erscheint unter rationellen Aspekten gerechtfertigt.
Wenn man allerdings weiß, dass durch das Konsequente Verbot von konventionellen Glühlampen lediglich eine Gesamteinsparung von weniger als 1% bezogen auf den privaten Gesamtenergieverbrauch möglich ist, eröffnet sich die geringe Wirkungsfähigkeit dieser Maßnahme. Erschwerend kommt hinzu, dass Energiesparlampen kaum die angegeben Lebensdauer erreichen und nur selten zu den versprochenen Einsparungen führen, wie zum Beispiel die Zeitschrift Ökotest in einem aktuellen Heft befunden hat.
Wirtschaftliche Betrachtungen spielen keine Rolle
Die Europäische Union hingegen scheint unbeeindruckt von solchen Resultaten einem bewährten Rezept zu folgen. Wenn es um den Umweltschutz geht ist keine noch so kostspielige Lösung zu dumm. So lange es nur für die Gute Sache ist, ist uns offenbar eine jede Kostenbetrachtung egal. Dass man die so vergeudeten Milliarden auch für durchaus sinnvolle Projekte hätte einsetzen können, wird konsequent ignoriert.
Getrost kann man jedweden Beitrag der Energiesparlampen zur Verminderung von CO2-Emissionen mit gutem Recht als völlig wirkungslos bezeichnen. Und noch weniger wird die jetzt vorgeschlagene Europäische Regelung zu den Energiesparlampen irgendeine Auswirkung auf das globale Klima haben.
Nichtsdestotrotz verfolgen unsere amtlichen Vertreter weiterhin den einmal eingeschlagenen Weg von völlig nutzlosen und obendrein extrem teuren Maßnahmen. Ein Schelm wer dahinter Lobbyinteressen von Seiten einschlägiger Industrien vermutet. Osram oder Phillips jedenfalls profitieren enorm vom der Präferenz technologisch anspruchsvoller und dementsprechend teurer Lösungen. Mit der klassischen Glühbirne ist hingegen schon längst kein außergewöhnlicher Profit mehr zu machen.
Vorteile für Europa nur kurzfristig
Aber auch, was zunächst wie eine Förderung Europäischer Hight-Tech Produzenten aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als unsinnig. So mag die Bevorzugung von technisch anspruchsvollen und dementsprechend hochmargigen Artikeln kurzfristig als Wettbewerbsvorteil für europäische Produkte aussehen. Aber machen wir uns nichts vor. Auf lange Sicht werden all die kostspieligen Leuchten die wir hier in Europa kaufen werden, made in China sein. So wie heute schon ein großer Teil der Windräder aus Indien und der Photovoltaikzellen aus China kommt, werden auch die hochwertigen Leuchtmittel bald hauptsächlich im außereuropäischen Ausland produziert.
Anders als beim fragwürdigen Nutzen, den Energiesparlampen angeblich bieten, gibt es allerdings durchaus einige Aspekte, die aus Sicht des Autors eindeutig für Glühlampen sprechen.
Glühlampen besser fürs Gemüt
So verfügen herkömmliche Glühlampen über ein von Energiesparlampen unerreichtes, angenehmes Lichtspektrum. Gasentladungslampen, und das sind Energiesparlampen größtenteils, emittieren immer nur einen kleinen Ausschnitt dieses Spektrums, was von den meisten Menschen als sehr kalt und ungemütlich empfunden wird. Auch Auswirkungen des Lichtspektrums auf die physische und psychische Gesundheit erscheinen nach aktueller Datenlage als eher wahrscheinlich.
Auch die Tatsache, dass Glühlampen aufgrund ihrer natürlichen Trägheit nicht zum Flimmern neigen, wird von vielen Menschen als äußerst angenehm empfunden. Hier können auch hochpreisige „flimmerfreie“ Energiesparlampen nicht annähernd mithalten.
Neuer Schwarzhandel
Freunden von klassischen Glühbirnen kann man daher nur empfehlen, sich bis September 2009 entsprechend zu bevorraten. Sollte der aktuelle Vorschlag tatsächlich umgesetzt werden, bleibt vielen danach wohl nur noch die Illegalität. Dann gibt es für den geneigten Bürger wohl nur noch der Gang zum einschlägigen Schwarzhändler (dann „light-bulb-dealer“, LBD). Glühbirnen aus der Ukraine werden bald begehrter sein als Prostituierte oder Zigaretten.
Der Autor jedenfalls vermag nicht nachzuvollziehen, wie vermeintliche Umweltschützer den Neubau von energieeffizienten Kraftwerken verhindern können und gleichzeitig einen Bruchteil der Energie sehr viel teurer einsparen wollen. Sie tun dies für nicht messbare Effekte und sind auch noch bereit hierfür einen Teil unserer Freiheit und ein gutes Stück Lebensqualität zu opfern.
Photo: espana-elke via pixelio.de











Jan van Winried
Tja, Herr Kipp, so ist das. Wenn Politiker versuchen ein Problem zu lösen oder überhaupt etwas bewerkstelligen, ist das Ergebnis immer der kleinste gemeinsame Nenner. Der ist dann häufig noch durch die einseitige Berücksichtigung gesellschaftsfeindlicher Lobbyinteressen in irgend eine Richtung so verbogen, dass es häufig besser wäre, auf die Veränderung zu verzichten. Wir können im Moment nur hoffen, dass auf dem Weg zum Glühbirnenverbot das Licht vorher nicht schon ganz erloschen ist. Die Finanzkrise ist noch nicht überstanden und die Strukturen, die zur Finanzkrise geführt haben sind weitgehend unverändert. Auch die Verantwortlichen sitzen selbstverständlich an den alten Schaltstellen der Macht, um nach der Sanierung mittels Steuerschulden, die zerstörerische Renditemaschine wieder in Gang zu setzen.
moosgeist
Hallo Herr Kipp
Dass Sie dieses brandaktuelle Thema hier zur Diskussion stellen, finde ich gut. So wird doch die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, mit welcher Raffinesse die EU im Schatten der aktuellen Wirtschaftssituation dem EU-Bürger eine idiotische Maßnahme aufs Auge drücken will. Welche Konsequenzen diese Idiotie mittel- und langfristig für den Einzelnen und für die Masse der Privathaushalte hat lässt sich heute noch garnicht absehen. Es ist aber abzusehen, dass eine Welle weiterer EU-Verordnungen folgen wird, die den Umgang mit diesen „Leuchtmitteln“ regeln werden. Den Wenigsten ist bewusst, dass sie sich hier par ordre de mufti potentiellen Gift-/Sondermüll ins Haus holen MÜSSEN. Wer es bisher freiwillig tat, wusste i.d.R. um die Problematik.
Ob dieser ganze Bohei insgesamt (darum soll es ja angeblich gehen) überhaupt eine Energieeinsparung bringt, wage ich doch stark anzuzweifeln. Allein der Energieaufwand für Herstellung und Entsorgung schlagen da stark zu Buche.
Apropos Herstellung:
—-Auf lange Sicht werden all die kostspieligen Leuchten die wir hier in Europa kaufen werden, made in China sein—-
Die Realität hat diese Aussage bereits überholt. So ist z.B. auf den einschlägigen „Sparlampen“ von Osram ganz dezent schon der kleine Hinweis zu finden: „made in PRC“. Das heißt nicht Anderes als „hergestellt in People’s Republic of China“. Soweit mir bekannt ist, hat der Marktführer Osram die gesamte Produktion von „Leuchtstofflampen“ aller Art nach Fernost (China) verlegt. Andere lassen auch bereits außer in China auch in Taiwan, Korea, Vietnam usw. produzieren. Neben den hohen Kosten die bei einer Produktion in Europa anfallen würden, sind es auch die strengen Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz, die die Hersteller veranlasst haben, den Weg nach Fernost zu gehen. Das bedeutet aber in der Praxis nichts Anderes, dass wir hier in Europa Giftmüll aus Fernost importieren. Dass dieses Zeug für einen begrenzten Zeitraum in einem Leuchtkörper verpackt ist, ändert nichts an der Tatsache als solcher.
Es stellt sich also die Frage nach der Motivation, die zu dieser Idiotie führt. Da die Ratio hier offensichtlich ausscheidet, muss es etwas Anderes sein, was gewisse Leute in der EU zu einer solchen Entscheidung treibt. Hierbei sticht Folgendes ins Auge:
Bei einer Glühlampe der herkömmlichen Art verbleiben dem Hersteller ca. 5 bis max. 10 Cent je Stück. Bei einer sog. „Energiesparlampe“ für den privaten Bereich bleiben je nach Ausführung ca. 150 bis 300 Cent in der Hand des Herren hängen. Bei ca. 40 Mio Haushalten in Deutschland zu je ca. 10 bis 20 Lampen ergibt dies eine Differenz von ca. 80 Mio. zu 2,4 Mrd. Euro. Das ist schon viel Holz. Da lohnen sich schon mal ein paar „zweckdienliche Aufwendungen“ und sog. „Landschaftspflege“ bringt auch eine positive Stimmung in die Administration. Die EU-Bürokraten sind da nicht so prüde, wie man aus der Vergangenheit weiß.
Nicht umsonst werden die Eurobürokraten schon mit den Apparatschiks des Kommunismus verglichen.
Ronin
“Wenn man allerdings weiß, dass durch das Konsequente Verbot von konventionellen Glühlampen lediglich eine Gesamteinsparung von weniger als 1% bezogen auf den privaten Gesamtenergieverbrauch möglich ist”
Das bezweifle ich. Ich habe vor zwei Jahren alle *viel und lang benutzten* Glühbirnen durch Energiesparlampen oder LEDs ersetzt (die es übrigens alle in warmen Lichttönen gib), und der Stromverbrauch spricht von etwas über 5% Ersparnis. Da ich sonst nichts verändert habe (keine neuen sparsamen Geräte, keine Verhaltensänderung) kann es nur an den Lampen liegen.
Bei Birnen, die am Tag vielleicht mal ein oder zwei Minuten brennen (Kellertreppe z.B.), wäre der Austausch natürlich Schwachsinn. Aber wenn die Glühbirne mal kaputt ist, dann habe ich auch nichts dagegen, eine Energiesparlampe reinzuschrauben.
Dabei muss ich zugeben, dass Glühbirnen durchaus was für sich haben. Ich besitze z.B. einen uralten Scheinwerfer mit einer riesigen 1500 Watt Birne, der ein Wahnsinnslicht gibt. Aber den Garten damit zu beleuchten, kann ich mir nicht leisten, auch wenn’s schön wäre.
Ronin
@ Moosgeist
“Allein der Energieaufwand für Herstellung und Entsorgung schlagen da stark zu Buche.”
Kennen Sie Berechnungen zur grauen Energie von Energiesparlampen? Das würde mich wirklich interessieren, was da alles noch anfällt.
Die graue Energie von LEDs ist übrigens bestimmt *viel* geringer als die von Energiesparlampen. Allerdings sind sie noch zu teuer und wenig leistungsfähig. In meiner Schreibtischlampe ist eine 4 Watt LED (entspricht der 20 W Halogenbirne, die vorheer drin war), aber mit dem Anschaffungspreis von fast 25 EUR werde ich wohl nicht lang genug leben, dass sie sich rentiert …
Trotzdem - LEDs dürften in kurzer Zeit eine echte Alternative sein.
Thorsten
@ Herr Kipp
Auch ich bezweifle, dass die Gesamteinsparung nur 1 % des privaten Gesamtenergieverbrauchs auzsmacht.
Durch die konsequente Umstellung in meinem Haus habe ich deutlich mehr als 1 % Stromeinsparung zu spüren bekommen. Und auch wenn es nur 1 % wäre, so wäre dies sinnvoll! Jeder eingesparte Prozentpunkt ist eine Stufe hin zum angestrebeten Gesamtziel! Wenn ich schon die kleinen Stufen nicht angehe, dann brauche ich mit den großen Stufen gar nicht erst zu beginnen!
Ich brauche nur noch 50 % des Stroms, verglichen mit einem Durchschnittshaushalt mit 5 Personen und empfinde keinerlei Comfortverlust! Man muss es nur wollen und kleine wie große Schritte gehen! Wie viel Strom verbrauchen Sie in Ihrem Haushalt?
Auch gibt es längst Energiesparbirnen mit warmem angenehmen Licht. Bei uns im Haus ist es wegen den Energiesparlampen nicht weniger ungemütlich als anderswo!
Ich halte dieses Ihr Argument nur für eine billige Ausrede.
Ich finde es einfach nur erbärmlich, welche Ausreden gegen jede Art von Energieeinsparung vorgebracht werden.
Ronin
@ Thorsten
“Auch gibt es längst Energiesparbirnen mit warmem angenehmen Licht. Bei uns im Haus ist es wegen den Energiesparlampen nicht weniger ungemütlich als anderswo!”
Das kann ich bestätigen. Wir haben an zwei Stellen, wo vorher 60W Glühbirnen waren, 25W Energiesparlampen eingeschraubt, die weniger als halb so viel Strom ziehen, dabei aber doppelt so hell sind. Dadurch schalten wir auch viel seltener Lampen ein, die vorher gelegentlich zusätzlich nötig waren.
Thorsten
“nicht weniger ungemütlich als anderswo”
Hier musste ich doch einmal herzhaft über mich selbst lachen…
natürlich muss es “gemütlich” heissen!
peper
Ronin. Da gibt es nichts zu bezweifeln. Es geht auch nicht um den Stromverbrauch, sondern beim gesamten Primärenergiebedarf liegt der Anteil von Licht locker unter einem Prozent. Mehrfach statistisch ermittelt. Im privaten Bereich ändert sich dabei wenig. Raum und Wasser heizen und Mobilität machen über 90% aus, der Rest ist der Stromverbrauch. Also Kochen, Kühlschrank, Kühltruhe, Computer, Licht etc. Laien verschätzen sich hier gewöhnlich und regelrecht. Die meisten wissen nicht, wie lange sie für eine Strecke von 100-Kilometer Licht leuchten hätten können. Für jeden Rechner: In einem Liter Benzin oder für Heizöl steckt eine Energie von 10.000 Wh.
Worüber ihr euch sonst so gegenseitig auf die Schulter schlägt klärt folgender Link sehr gut auf. Für Laien sehr verständlich:
http://daserste.ndr.de/ardratgebertechnik/energiesparlampen100.html
Zitat zum wesentlichen Punkt:
„Lampenhersteller kritisieren die Methoden von Öko-Test: Das Magazin ließ messen wie viel Licht (in Lux) auf eine Fläche fällt. Dagegen müsse laut DIN-Norm geprüft werden, wieviel Licht die Lampe in Lumen abgibt. Lumen bezeichnet die gesamte Lichtmenge, die pro Sekunde in alle Richtungen austritt. Tatsächlich schneiden Energiesparlampen bei einer solchen Messung bauartbedingt besser ab, da sie das Licht mehr in die Breite streuen. Statt auf dem Tisch kommt ein Großteil des Lichtes also auf den Wänden des Raums an.
Professor Paul Schmits von der Firma Semperlux in Berlin ist Obmann des Fachausschusses Innenbeleuchtung bei der Lichttechnischen Gesellschaft und Vorsitzender des DIN-Fachnormenausschuss Lichttechnik. Er hält die Messmethode von Öko-Test für sinnvoll: ‚Wenn es darum geht eine Arbeitsplatzleuchte, also in dem Fall eine Schreibtischleuchte, für den heimischen Arbeitsplatz zu untersuchen, ist sicherlich die Luxmessung das adäquate Mittel, weil man möchte ja schließlich eine gewisse Menge Licht auf seinem Buch haben.‘”
Alles klar? Oder war das etwas kompliziert? Wegen der Bauart kann es mehr Photonen verstreuen, aber auf eine Fläche kommt weniger Photonen an.
Thorsten
@ Peper
“Im privaten Bereich ändert sich dabei wenig. Raum und Wasser heizen und Mobilität machen über 90% aus, der Rest ist der Stromverbrauch.”
Haben Sie mitberechnet, dass Strom nur mit einem Wirkungsgrad von ca. 35 % erzeugt wird, der Primärenergiebedarf zur Erzeugung des Stroms folglich dreimal so hoch ist wie bei Wärmeenergie und Mobilität?
“Die jährlichen Stromkosten für die Raumbeleuchtung einer dreiköpfigen Familie betragen ca. 50.- €, immerhin ca. 12% einer durchschnittlichen Stromrechnung.”
http://www.energieagentur.nrw.de/haushalt/page.asp?TopCatID=1978&CatID=1995&RubrikID=2409
“Mit dem Verbot und der schrittweisen Umstellung auf Energiesparlampen würde der CO2-Ausstoß in der EU nach Schätzung der Kommission um mehr als 20 Millionen Tonnen sinken. Alleine in Deutschland könnten pro Jahr durch ein Glühbirnenverbot etwa drei Millionen Tonnen CO2 eingespart werden und die deutsche Volkswirtschaft könnte durch geringeren Energieverbrauch knapp 2 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.”
Auch wenn drei Millionen Tonnen nur drei Prozent der gesamten deutschen Kohlendioxidemissionen sind und der Beitrag zum Klimaschutz daher eher klein als riesig ist, so macht er doch gleich doppelt Sinn (im Hinblick auf Umwelt und Geldbeutel). Und viele kleinere Beiträge können ja bekanntlich auch zum großen Ziel führen.
http://www.klima-wandel.com/2008/06/18/herkoemmlichen-gluehbirnen-werden-wohl-in-der-eu-verboten/#more-220
Rudolf Kipp
@ Ronin und Thorsten
Die Konfusion bezüglich des Einsparpotenzials hat Peper in seinem Beitrag bereits aufgeklärt. Wie ich in meinem Artikel ja auch erwähnt habe, bezog sich das Einsparungspotenzial auf den Gesamtenergieverbrauch eines Haushaltes.
Die von mir angegebenen “kleiner 1%” waren, wie Sie mir bestätigt haben auch eine äußerst vorsichtige Schätzung. Wenn ich die Zahlen von Peper und von Ihnen, Thorsten, zusammnebringe komme ich auf 0,5% Gesamteinsparung. Und das haben Sie auch nur, wie Sie sagen “Durch die konsequente Umstellung in meinem Haus ” erreicht.
Selbstverständlich gibt es für Energiesparlampen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, an denen diese sich als sinnvoll und kostensparend erweisen. Überall dort wo Lampen für längere Zeit eingeschaltet bleiben und wo die Lichtqualität nicht so entscheidend ist. An diesen Stellen werden sie ja auch bevorzugt eingesetzt.
Leuchtstoffröhren werden aber immer nur einen Teil des Lichtspektrums wiedergeben können. Gerade darauf beruht ja der Einspareffekt. Das ruhige, gleichmäßige Spektrum einer Glühlampen können sie jedenfalls niemals erreichen.
Außerdem haben Enrgiesparlampen die an ungünstigen Orten installiert sind, etwa an kühlen Orten oder an Stellen, wo sie häufig ein- und ausgeschaltet werden eine deutlich verkürzte Lebensdauer. In Treppenhäusern und Kellern zum Beispiel. Das macht sie dann wieder teurer als herkömmliche Glühlampen. Und durch die kurzen Einschaltzeiten können sie auch nie ihre maximale Lichtausbeute erreichen.
An dieser Stelle stellen Gasentladungslampen einfach keinen gleichwertigen Ersatz dar und führen auch nicht zu nennenswerten Energieeinsparungen. Der Effekt der Energieeinsparung würde also wohl in einer nicht messbaren Größenordnung sein.
Und daher empört es mich, dass politische Gremien offensichtlich nichts besseres zu tun haben, als sich mit solchen nutzlosen und teuren Rettungsphantasien zu beschäftigen. Für eine irrelevante Energie und Rohstoffeinsparung mit absolut keinem Effekt auf irgendein Klima werden wir gezwungen unsinnige Dinge zu tun, wie Energiesparlampen an völlig ungeeigneten Orten einzusetzen. Alternativ könnten wir unseren Hausflur ja vielleicht noch mit Weihnachtsbaumlampen beleuchten. Die haben schließlich jede unter 25 Watt Leistung und sollten weiterhin frei verkäuflich sein.
Das sind die Zustände die herauskommen, wenn Politiker Aktionismus zeigen wollen und in Wirklichkeit nur Lobbygruppen befriedigen. Monopolisierte Strukturen mit einer völlig einseitigen Ausrichtung.
Was wir brauchen ist Vielfalt. Und die wird uns gerade mit Hilfe einer, wie ich finde, äußert fadenscheinigen Argumentation ohne sinnvollen Grund genommen.
Thorsten
Es wäre einmal schön, wenn die Bremser eines Glühbirnenverbotes einmal ganz konkret sagen würden, wo und wie sie denn wirkungsvoll Energie einsparen wollen.
Ich beobachte leider, dass gegen jede Form der Energieeinsparung gewettert wird und Einwände kommen.
Und selbst wenn ein Glühbirnenverbot nur 1 % Einsparung bringt, so ist es doch verglichen zu anderen Einsparmöglichkeiten sehr leicht eingesparte Energie!
Und es ist ein Signal an die Bürger, Einsparbewusstsein auch an anderer Stelle zu entwickeln! Diesen Mitnahmeeffekt sollte man nicht unterschätzen!
Auch beim Tempolimit wurde eingewandt, es würde nur 1-2 % CO2 einsparen. Wegen derartiger Skeptiker gibt es bis heute auf Deutschlands Autobahnen kein Tempolimit, dabei wäre auch dies leicht umzusetzen gewesen und alle Nachbarländer machen es uns ja vor!
Letztlich kann man fast jede Einzelmaßnahme damit kaputtreden, in dem man sie als minimal herunterspielt!
Daher meine Bitte an all die Skeptiker hier: Wie und wo wollen Sie KONKRET beginnen, Energie einzusparen? Es genügt nicht, Dinge nur kaputtzureden, man muss auch Vorstellungen davon haben, wie man die Einsparziele anders erreichen will!
Bibliothekar
Ich betrachte die ganze Glühbirnen-Aktion als Einschränkung meiner persönlichen Freiheit!
Mit einer diktatorischen Verbots-Maßnahme wird hier massiv in wirtschaftliche Prozesse eigegriffen. In früheren Zeiten mussten sich technische Innovationen am Markt durchsetzen. Heute wird ihnen, unbesehen ihrer tatsächlichen Erfolgschance, gesetzgeberisch auf die Sprünge geholfen. Das Ganze oft aus reinen politischen und ideologischen Erwägungen heraus.
Die Glühbirne steht hier sicher nur als ein Beispiel und Test für eine ganze Reihe geplanter ähnlicher Maßnahmen. Der Bürger sollte dies bitte sehr aufmerksam verfolgen.
Michael Meinel
Das Gesetz der großen Zahl
Man setze eine bestimmte Größe in das Verhältnis, das einem für eine gewünschte Aussage genehm ist und schon hat man eine gefällige Relation: “Ist das schrecklich groß!” oder aber “Ist das unbedeutend klein!”.
Ob das Verhältnis Sinn macht - Infektionspotenzial zu Fläche oder Strahlungsintensität zu Bevölkerungsdichte - spielt keine Rolle. Statistische Größen beeindrucken, ob sie in ein sinnvolles Verhältnis gesetzt werden oder nicht, die Wenigsten können das letztlich beurteilen.
Eine Gesamteinsparung von weniger als 1% klingt so wenig. Ja, das muss wohl eine geringe Wirkung sein. Bezogen auf den privaten Gesamtenergieverbrauch. Ach so, aber mit dem Licht will ich doch nicht Autofahren, Tee kochen oder Wäsche waschen. Das macht ja nun keinen Sinn.
Und überhaupt sind über 90% des Energieverbrauchs gar kein Strom. Na gut, Strom ist teuer. Wegen des geringen Wirkungsgrads der Großkraftwerke bei denen 2/3 ungenutzt verpulvert werden, kostet die kWh 3x so viel. Deshalb lohnt es sich schon nicht nur bei der Heizung und beim Auto auf Energieeffizienz zu achten.
Aber von den 9% Stromenergie für Beleuchtung und Haushaltsgeräte entfallen immerhin 11% auf die Beleuchtung. Von denen kann man durch energieeffiziente Beleuchtung über 3/4 eingespart werden. Mit LED-Leuchtmitteln, die es mittlerweile auch in Warmlicht u.v.m. gibt, noch mehr. Eine solche Rendite (rund 300%) gibt mir bei diesem Kapitaleinsatz für neue Leuchtmittel keine Bank.
Ja und was macht die große Zahl? Durchschnittlich werden in der EU über 6.000 kWh pro Haushalt verbraucht, in Skandinavien bis zu 3x so viel, wie in Deutschland. Die EU hat rund 490 Mio. Einwohner in 149 Mio Haushalten, in denen etwa 1/4 des gesamten Stroms verbrauchen, also etwa 900.000.000.000 kWh, davon 11% für Licht also rund 100.000.000.000 kWh = 100.000 GWh. Das entspricht der Jahresproduktion von 10 durchschnittlichen Kernkraftwerken. Ist ja wichtig, dass man so eine Vorstellung von den Größenordnungen bekommt und sich nicht durch statistisch große oder kleine Zahlen beeindrucken lässt.
Wenn also durch ein paar Lämpchen die EU-Bürger Stromkosten in Höhe von sieben Milliarden Euro sparen, dabei eine Kapitalrendite von 300 % erzielen und einige weniger energieeffiziente Kraftwerke abgschaltet werden können, hat diese “geringe Wirkung” von ein paar energieeffzienteren Leuchtmitteln einen ganz schön großen Hebel.
Und dann gibt es ja noich die Industrie, die sich aufgrund des Kostendrucks auch dem Stromsparen annimmt und die Kommunen mit noch vielen alten Straßen- und Verkehrslampen und auch da gibt es einiges was sich im Sinne einer ökonomisch und ökologisch sinnvollen kommunalen Bewirtschaftung verbessern lässt. Bayern setzt hier beispielsweise auf “nachhaltige Konzepte, welche die ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekte mit einschließen.”
http://www.ipp-bayern.de/catalogue/index.php?mode=getitem&CatID=4&NewsID=51¤tcat=16&item=367&lang=de
Thorsten
@ Bibliotheakar
“Ich betrachte die ganze Glühbirnen-Aktion als Einschränkung meiner persönlichen Freiheit!”
Oh Mann müssen Sie ein erbärmliches Leben führen, wenn Sie die geplante Glühlampenvorschrift als dikatorische Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit empfinden! Sie tun mir wirklich Leid!
Ich für meine Person mache persönliche Freiheit an anderen Dingen fest. Ganz sicherlich aber nicht daran, welche Glühlampen ich verwende!
peper
Ja, ja, Klima akbar. Klima über alles. Sparen wird vor allem da völlig irrsinnig, wenn es die Gesundheit belastet. Und das ist der Punkt. Wenn eine Industriehalle lange am Tag beleuchtet ist, dann wäre es irrsinnig, wenn man hier was anderes empfehlen würde als eine ESL. Der Raum wird mehr beleuchtet und der Stromverbrauch sinkt! Enorme Kosten werden gespart. Andersrum, wenn Leute mit hoher Konzentration arbeiten, mit ihren Augen Geld verdienen, stundenlang sich mit ihren Augen anstrengen müssen, gehört der Einsatz von ESL schlicht verboten. Darunter vor allem an Schulen. Wegen den enorm gesundheitsbelastende Inhaltstoffe ebenso in jeder Stehlampe eines Kindergartens!
Und selbstverständlich geht es nicht darum, einen Prozent sparen zu können, denn d.h. Licht überall ganz aus, sondern um einen Teil davon. Wenn man so helle ist und plump dieses 1 % nimmt, dann kommt man dann auch zu einem Ergebnis von 11 Kraftwerken für ganz EUROPA. Desweiteren auch die Einsatzmöglichkeiten (z.B. Treppenhaus, Außenbereich) übersieht, in der die Klimabilanzen von ESL weniger toll ausfallen, sowie gutgläubig den Herstellerangaben vertraut - die beim Ökotest kaum stand hielten, obwohl sie noch optimistischer waren als realistische Fälle.
Und dass es euch nicht um die Umwelt geht, zeigt auch eure Resignation über die fragliche und doch offensichtliche negative Ökobilanz! Nicht Klimabilanz! Letzteres ist weniger wichtig als ersteres.
P.S.: Was mir beim Thema ESL bei euch Ökos ziemlich häufig auffällt ist euer Pawlowscher Reflex mit LEDs. Lernt man das bei den heiligen Klimamessen? Auch LEDs haben aktuell Nachteile gegenüber Glühbirnen, aber sie sind nicht das Thema.
peper
„Haben Sie mitberechnet, dass Strom nur mit einem Wirkungsgrad von ca. 35 % erzeugt wird, der Primärenergiebedarf zur Erzeugung des Stroms folglich dreimal so hoch ist wie bei Wärmeenergie und Mobilität?“
Falsch! Wenn Du recht hättest, dann wären E-Autos absoluter Irrsinn! Dann gäbe es überhaupt keine Hoffnung, dass sie jemals eine bessere Klimabilanz erreichen könnten. Bessere Ökobilanz ist aus dem technischen Prinzip unmöglich.
„Auch wenn drei Millionen Tonnen nur drei Prozent der gesamten deutschen Kohlendioxidemissionen sind und der Beitrag zum Klimaschutz daher eher klein als riesig ist, so macht er doch gleich doppelt Sinn (im Hinblick auf Umwelt und Geldbeutel). Und viele kleinere Beiträge können ja bekanntlich auch zum großen Ziel führen.“
Falsch! Ökonomisch gibt es genug Fälle, in der die Glühbirne immer der Gewinner sein wird. Der Universalsieger gibt es nicht und wird es nie geben! Blöde Physik und so. Und genau darum geht’s u.a. auch. Wo sind ESL und wann sind Glühbirnen ökonomisch zu empfehlen. Mag sein, dass das für dich ein zu komplexes Thema ist. Wurde aber schon reichlich oft durchgekaut.
Link lesen, Du Dir mal ein gefallen. Lies den Link.
Ronin
@ peper
“Was mir beim Thema ESL bei euch Ökos ziemlich häufig auffällt ist euer Pawlowscher Reflex mit LEDs. Lernt man das bei den heiligen Klimamessen? Auch LEDs haben aktuell Nachteile gegenüber Glühbirnen, aber sie sind nicht das Thema.”
Sie bezeichnen mich als Öko? LOL
Beantwortet vielleicht mal jemand meine Frage nach der grauen Energie von ESLs? Auf irgendwas müssen Ihre Erkenntnisse doch fußen, oder?
Thorsten
@ Peper
“Wenn Du recht hättest, dann wären E-Autos absoluter Irrsinn! Dann gäbe es überhaupt keine Hoffnung, dass sie jemals eine bessere Klimabilanz erreichen könnten.”
E-Autos sind auch Irsinn, wenn man nicht gleichzeitig eine konsequente Energiewende vollzieht. Genau für diese setze ich mich ein. Ich halte E-Autos ohnehin nur für eine Übergangslösung. Man könnte aber Autos auch als mobile und flexible Energiespeicher verwenden. Überlegungen in diese Richtung gibt es bereits.
“Ökonomisch gibt es genug Fälle, in der die Glühbirne immer der Gewinner sein wird.”
Natürlich gibt es Einzelfälle, wo dies so ist. Bei uns im Vorratskeller haben wir auch eine normale Glühbirne. Aber auch 15 Jahre Enegiesparlampen im Handel haben nicht dafür gesorgt, dass diese die normale Glühbirne in 95 % der Fälle ablöst.
moosgeist
Ronin (9. Dezember 2008 um 16:08 Uhr)
—-Kennen Sie Berechnungen zur grauen Energie von Energiesparlampen? Das würde mich wirklich interessieren, was da alles noch anfällt—-
Mein Einwand bzgl. Energieaufwand für Herstellung und Entsorgung von „Sparlampen“ sollte sich eigentlich auf einen Vergleich zu den Herstellungskosten von Glühbirnen beziehen, denn hier sollte man, wenn von Energieeinsparungen spricht, zuerst ansetzen. Sorry (aber sowas passiert, wenn man den eigenen Text nachträglich einkürzt).
Aber nichts desto trotz. Da die Herstellung der einzelnen Komponenten und die Komplettierung der Lampen weitestgehend maschinell geschieht, fallen dabei auch Energiekosten an. Je mehr Einzelschritte für die Konfektionierung des jeweilige Produkts erforderlich sind, umso höher sind die Kosten für den Energiebedarf. Die Herstellung der jeweiligen Einzelkomponenten kann auch nicht ohne Energieeinsatz erfolgen. Erfolgt die Herstellung einzelner Bauelemente außerhalb der eigentlichen Fertigungsstraße, so fallen auch noch Energiekosten für den Transport an.
Betrachtet man nun die beiden Produkte „Glühbirne“ und „Kompakt-Sparlampe“ so kann man feststellen, dass bezgl. der Anzahl der einzelnen Komponenten doch ein gewaltiger Unterschied besteht. Die „Glühbirne“ besteht im Wesentlichen aus Sockel, Wedel, Glühfaden, Glaskolben und Isoliermasse. Als ein schon fast archaisches Produkt in seinen 3 – 4 Einzelteilen
Eine „Kompakt-Sparlampe“ hingegen hat nicht nur wesentlich mehr Einzelelemente, sondern ist mit seinem integrierten elektronischen Vorschaltgerät (VSG) dagegen ein Hightec-Produkt. Fast alle Teile müssen außerhalb der sog. Fertigungsstraße unter relativ hohem Energieaufwand gefertigt werden. Allein die Herstellung des VSG erfordert einen relativ hohen Primärenergieaufwand.
Neben Kupfer, Zinn und Aluminium können auch noch Blei, Chrom und Cadmium in so einem Eumel enthalten sein. Ganz zu schweigen von dem Quecksilber in den Glasröhren. Das sind wahrlich keine Wellnessartikel. Das ist auch der Grund, weil bei dem erforderlichen Recycling nochmals Energie aufgewandt werden muss. Summa summarum kann man davon ausgehen, dass die Fertigung einer „Kompakt-Sparlampe“ etwa das 20fache an Energie benötigt gegenüber der „Glühbirne“. Von dem erhofften Energie-Einsparpotenzial wird also erst einmal ein Teil in die Produktion verlagert und steigert dort den Energieverbrauch.
Apropos Quecksilber: Hier wird pikanter Weise „par ordre de mufti“ das Gift in die Wohnungen geholt, das nach einer EU-Richtlinie von 2007 in Thermometern, Fieberthermometern, Barometern und Blutdruckmessgeräten ab April 2009 verboten ist. Ja wissen diese ÖKOidioten in Brüssel nicht mehr was sie tun?
Dieses hoch toxische Quecksilber in den „Kompakt-Sparlampen“ kann zwar nur bei Glasbruch der Lampe entweichen, und mag zwar sein, dass der Bruch einer einzigen Lampe in einem geschlossenen Raum nicht unbedingt zu einer akuten Gesundheitsgefahr führt. Dennoch wird eine Lüftung des Raumes empfohlen. Beim Bruch mehrerer Lampen ist sogar eine professionelle Reinigung des Raumes angeraten. Dieses Quecksilber verdunstet bereits bei Zimmertemperatur und sammelt sich, da es schwerer als Luft ist, im Fußbodenbereich. Daher sollten sich Eltern von Kleinkindern recht gut überlegen, ob sie derartige Lampen in Räumen installieren, in denen sich ihre Kinder aufhalten. So eine Lampe kann aus vielen Gründen brechen. Z.B. auch bei einem Defekt/Verschleiß durch Alterung des VSG, das u.A. auch den Lampenstrom begrenzt, der andernfalls wegen der stattfindenden Stoßionisation bis zur Selbstzerstörung der „Kompakt-Sparlampe“ ansteigen würde. Hier gilt, je länger die Lampe in Betrieb ist, desto wahrscheinlicher ist so ein Defekt. Auch zu häufiges Schalten kann eine Ursache sein.
Da sind auch noch das Plastikgehäuse und die Elektronikplatine. Diese Teile sind notwendiger Weise mit Flammschutzmitteln behandelt, das bei Erwärmung, also während des Betriebes, ausgast. Einige Varianten kann man sogar riechen, andere nicht. Leute die mit derartigen Mitteln umgehen müssen Atemschutz tragen (Arbeitsschutz). Auf den Lampen oder deren Verpackung steht noch nicht mal drauf, dass derartige Mittel verwendet wurden. Für fast alle einschlägigen Geräte und andere Sachen, die in einem Haushalt Verwendung finden, gibt es besondere Sicherheitsvorschriften welche Mittel wo und in welcher Konzentration verwendet werden dürfen. Für „Kompakt-Sparlampen“ gibt es anscheinend so etwas nicht. Wie könnte es das denn sonst geben, dass sich das eine Mittel durch Geruchsbelästigung bemerkbar macht und das Andere nicht? Was wird uns da wieder aufs Auge gedrückt?
Noch ein Wort zum Recycling der „Giftbomben“. Laut Eingeständnis von Lightcycle, einer Firma, die speziell für das Recycling dieser „Sparlampen“ von den führenden Deutschen Lampenherstellern gegründet wurde, können nur ca. 10 % der möglichen Lampen recycelt werden. Die restlichen 90 % landeten auf dem Müll. Dort macht schon heute das so entsorgte Quecksilber etwa 0,9 bis 1,0 % der gesamten Quecksilber-Menge des Mülls in Deutschland aus.
Statt hier mit der Sparsamkeit zu beginnen, wo es sich um ein hochwirksames Gift handelt, will man offensichtlich diesen Bestand noch durch Importe aus Fernost vergrößern.
Wie heißt es doch?. „Viele Tropfen füllen das Fass“
Thorsten
@ Moosgeist
Ihre Versuche, die angebliche Umweltschädlichkeit von Energiesparlampen herbeizurenden -aus welchen Gründen auch immer- sind nur noch peinlich!
Es gibt bereits umfangreiche Studien zur Umwelt- und Energiebilanz der Energiesparlampen.
Fragen Sie doch einfach einmal bei den Energieagenturen nach. Auch das Umweltsiegel “Blauer Engel” wurde anhand zahlreicher Analysen vergeben. Schließlich räumen sogar die großen Energiekonzerne die Umweltfreundlichkeit dieser Lampen ein.
Vor diesem Hintergrund mutet es schon merkwürdig an, dass ein Herr Moosgeist meint, diese Frage noch einmal von vorne aufrollen zu müssen und es besser zu wissen als alle Experten zusammen. Für wen halten Sie sich eigentlich?
Bibliothekar
@ Thorsten
Verabschieden Sie sich von ihrer untertänigen Autoritätsglauberei und sehen sie lieber den realen Fakten, wie sie z.Bsp. Moosgeist hier anführt gnadenlos ins Auge.
Sie laufen sonst gefahr solchen Typen auf den Leim zu gehen:
http://www.welt.de/welt_print/article2848566/Kein-Besuch-von-Freunden.html
Michael Meinel
Bei den frühen Leuchtstoffröhren war der Quecksilbergehalt über 10x so hoch wie heute, was im Hausmüll tatsächlich auch jetzt noch einen erheblich Beitrag darstellt. Aktuelle ESL kommen mit einem Quecksilbergehalt weit unter EU-Grenzwert aus, zudem in gebundener Form. Und die Entwicklung von quecksilberfreien ESL oder anderen schadstoffarmen, energieeffizienten Leuchtmitteln schreitet voran.
Inzwischen wird es immer merkwürdiger, dass diejenigen, die den technischen Fortschritt und die Leistungen unsere weltweit so gefragten Ingenieure begrüßen, immer den riesigen Topf der grünen Ökos geworfen werden, in dem mittlerweile nach Meinung einiger Diskutanten fast alle außer einer handvoll Widerständler gehört. Ganz Gallien ist besetzt…..
Rudolf Kipp
@ Thorsten
“Es gibt bereits umfangreiche Studien zur Umwelt- und Energiebilanz der Energiesparlampen.”
Jetzt haben Sie mein Interesse geweckt. Ich habe nämlich genau für die Betrachtung der Energie- und der Ökobilanz von Energiesparlampen nur sehr wenig brauchbares Material gefunden.
Wenn Sie doch bitte so freundlich wären und mir Quellen für diese “umfangreichen Studien” zu nennen. Belegbare Fakten wären zur Klärung der Fragestellung des ökologischen Nutzens von Energiesparlampen äußerst hilfreich.
MFG
Rudolf Kipp
peper
“Inzwischen wird es immer merkwürdiger, dass diejenigen, die den technischen Fortschritt und die Leistungen unsere weltweit so gefragten Ingenieure begrüßen, immer den riesigen Topf der grünen Ökos geworfen werden, in dem mittlerweile nach Meinung einiger Diskutanten fast alle außer einer handvoll Widerständler gehört. Ganz Gallien ist besetzt…..”
Jo, und alle Gallier wie ich z.B. verwenden ESL. Privat z.B. im Flur und im Wohnzimmer.
Ein Beispiel. ESL benötigen nach dem Einschalten ihre Zeit bis sie ihre volle Lichtstärke haben. Also die, die sie theoretisch eretzten sollten. Jetzt hab’ ich so ein Kämmerlein, wo das Licht relativ kurz täglich angeschaltet wird. Die schwache Beleuchtung tut es für den Zweck des Kämmerlein, worüber sich eigentlich nicht wirklich jemand stören würde. Was tut man? Man kauft sich eine Glühbirne mit weniger Leistung. Andere würden ESL kaufen, weil es das Wort Sparen beinhaltet. Blöd nicht.
moosgeist
@Thorsten (10. Dezember 2008 um 22:17 Uhr)
Oh, hat da jemand in Ihren „heiligen Gral“ gepinkelt? Das freut mich aber aufrichtig.
—-Ihre Versuche, die angebliche Umweltschädlichkeit von Energiesparlampen herbeizurenden -aus welchen Gründen auch immer- sind nur noch peinlich—-
Was heißt hier „angeblich“, sie sind es!! Außerdem, Eigenschaften die vorhanden sind, können nicht herbei geredet werden. Sie sind Fakt, sie sind da!!
—-Es gibt bereits umfangreiche Studien zur Umwelt- und Energiebilanz der Energiesparlampen—-
Es wäre nett, wenn Sie mal ein paar Links zu diesen „umfangreichen“ Studien bekannt geben.
Nach meiner Kenntnis kommen alle neutralen Studien und Test’s zu dem Ergebnis, dass diese
Art von Beleuchtungskörper Sondermüll sind. Was glauben Sie wohl, warum es verboten ist, diese Eumel in den „Restmüll“ zu entsorgen und bei Zuwiderhandlung mit Bußgeld geahndet wird?
—-Fragen Sie doch einfach einmal bei den Energieagenturen nach—-
Hab ich. Die können/wollen aber nur bestätigen, dass „Kompakt-Gasentladungslampen“ (sog. Sparlampen „in der Regel“ weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Glühbirnen. Man beachte die Wortwahl „in der Regel“. Über die Umweltverträglichkeit der Substanzen innerhalb dieser Dinger wurde –wenn überhaupt eine Aussage erfolgte- auf die Veröffentlichungen einschlägiger Test’s verwiesen. Naja, die Testergebnisse kennen wir ja.
Diese tel. Anfragen hatte ich bereits vor einigen Tagen durchgeführt. Der Hauptgrund war allerdings ein anderer.
—-Auch das Umweltsiegel “Blauer Engel” wurde anhand zahlreicher Analysen vergeben—-
Seltsam, auf den Verpackungen und auf den Produkten selber ist mir noch kein „blauer Engel“ begegnet.
—-Schließlich räumen sogar die großen Energiekonzerne die Umweltfreundlichkeit dieser Lampen ein—-
Interessant. Gibt es da irgendwelche Info’s (z.B. Link)?
—-Vor diesem Hintergrund mutet es schon merkwürdig an, dass ein Herr Moosgeist meint, diese Frage noch einmal von vorne aufrollen zu müssen—-
Der Hintergrund ist die hirnrissige Absicht der EU, mit Unterstützung des fetten Engels im BMU, die privaten Haushalte zu zwingen, diese Giftbomben zu installieren. Außerdem, es wird nichts wieder aufgerollt, die Diskussion über diese Lampen war nie beendet, obwohl einige Fanatiker wie der „heilige Thorsten“ sie gerne abgewürgt hätten.
—-und es besser zu wissen als alle Experten zusammen—-
Experten? Alle? Welche?
—-Für wen halten Sie sich eigentlich?—-
Für den Moosgeist, der einmal mehr feststellen muss, dass ein Thorsten lieber Giftmüll aus Fernost importiert als der Realität in Auge zu blicken.
PS.
Wärme und Licht braucht der Mensch. Auf Gift kann er gerne verzichten. Ergo beginnt die Einsparung bei den Giftimporten, aus welchen Ländern auch immer.
Krishna Gans
@Thorsten
#Fragen Sie doch einfach einmal bei den Energieagenturen nach. Auch das Umweltsiegel “Blauer Engel”#
Der Blaue Engel ist nicht unbedingt ein Gütesiegel, es sei denn, Du belehrst mich mit Belegen eines Besseren.
Krishna Gans
@Michael Meinel
#Bei den frühen Leuchtstoffröhren war der Quecksilbergehalt über 10x so hoch wie heute, was im Hausmüll tatsächlich auch jetzt noch einen erheblich Beitrag darstellt. Aktuelle ESL kommen mit einem Quecksilbergehalt weit unter EU-Grenzwert aus, zudem in gebundener Form.#
Egal, es ist zuviel, umso viel zu viel, wie drin ist.
Rudolf Kipp
@ Michael Meinel
“Aktuelle ESL kommen mit einem Quecksilbergehalt weit unter EU-Grenzwert aus, zudem in gebundener Form. Und die Entwicklung von quecksilberfreien ESL oder anderen schadstoffarmen, energieeffizienten Leuchtmitteln schreitet voran.”
Bitte klären Sie mich doch auf in welcher Form das Quecksilber gebunden ist. Wird dadurch eine mögliche Freisetzung auf jeden Fall verhindert?
Aber mich interessieren eigentlich gar nicht zu sehr solche Detailfragen. Was mich viel mehr interessiert ist, dass Energiesparlampen für viele Anwendungen schlicht schlechter geeignet sind als Glühlampen. Und dass sie für manche Anwendungen, wie in Kellern in Hausfluren oder vielfach im Aussenbereich völlig ungeeignet sind.
Mich stört prinzipiell, dass wir gezwungen werden nur einen Typ Lampe benutzen zu dürfen. Und es stört mich im Speziellen dass wir dadurch auch gezwungen werden unsinnige und kontraproduktive Dinge zu tun. Und das auch und gerade in Bezug auf den Umweltschutz.
Heinz Eng
Jaja, so kennen wir unsere EU, erst den Krümmungsgrad der Gurke reglementieren, jetzt so nebenbei eine benötigte Lampenart verbieten, was kommt als nächstes?
Jeder Bürger in Deutschland hat sicherlich schon die eine oder andere Glühlampe gegen eine Sparfunzel ausgetascht, dort wo auch wirklich Sinn macht.
Lange Brenndauer -Sparlampe, kurze Leuchtzeit-Glühlampe, ganz einfaches Konzept und jeder Europäer sollte das auch für sich selber entscheiden dürfen.
Verbote, Gebote, Verordnungen……….ich bin ex-Ossi, kenne mich also mit Reglementierung zur Genüge aus, aber was man in Europa und Deutschland an Gesetzen erlassen hat, schlägt das alte Regiem um Längen.
Sollen denn jetzt der Klimawandel und Terrorismus nur dazu dienen, die Menschen in der EU zu überwachen und mit reichlich Verbote im persönlichen Bereich einzuschränken?
Heute sind es die Glühlampen und Raucher, was kommt morgen und wie kann man das noch mit einer “Demokratie” vereinbaren.
Für mich ist das (irrsinnige) Verbot von Glühlampen ein Vorbote für weitere Einschränkungen, die uns Dank einer ausufernden EU-Bürokratie zu erwarten haben.
Heinz Eng
Ronin
Soweit ich das bisher recherchieren konnte, verbraucht die Herstellung einer Energiesparlampe etwa zehnmal so viel Energie wie die Herstellung einer Glühbirne, was sich natürlich durch die längere Lebendauer der ESL wieder relativiert.
Und gerade was das Quecksilber anbetrifft, scheint die Gesamtbilanz der ESL durch den hohen Kohlestromanteil in Europa, bei dessen Erzeugung Spuren von Quecksilber freigesetzt werden, sogar besser zu sein als die der Glühbirne. Allein durch den Betrieb der Glühbirne und deren höheren Stromverbrauch gelangt (auf die Lebensdauer einer ESL bezogen) mehr Quecksilber in die Umwelt, als in der ESL überhaupt enthalten ist. Das würde heißen, selbst wenn eine ESL im Hausmüll landet, hat sie noch eine bessere Quecksilberbilanz als die entsprechende Menge Glühbirnen.
Das Recyling einer ESL kostet übrigens derzeit ingesamt um die 18 Cent, was immer das bedeuten mag …
moosgeist
Michael Meinel (11. Dezember 2008 um 10:39 Uhr)
—-Bei den frühen Leuchtstoffröhren war der Quecksilbergehalt über 10x so hoch wie heute, was im Hausmüll tatsächlich auch jetzt noch einen erheblich Beitrag darstellt—-
Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit ist es sicherlich entgangen, dass wir hier in Bezug auf die „ESL“ von der Gegenwart und der nahen Zukunft diskutieren und nicht von der Vergangenheit. Was soll also so ein dämlicher Vergleich. Außerdem fanden die „frühen Leuchtstoffröhren“ vornehmlich in Industrie und Gewerbe Verwendung und haben somit wenig Bezug zum hier in Rede stehenden „Hausmüll“.
Mal so nebenbei zu Ihrer Information. Der höhere (nicht 10x) Quecksilbergehalt der „frühen Leuchtstoffröhren“ war im Wesentlichen durch die größere Bedampfungsfläche (bedingt durch den größeren Röhrenquerschnitt) bedingt.
Wenn ich Sie richtig verstehe, so haben Sie nichts dagegen einzuwenden, wenn sich der Quecksilberanteil im „Hausmüll“ künftig kräftig erhöht und die Umwelt vergiftet. Naja, Trinkwasser kann man ja auch in Flaschen kaufen. Das importieren wir dann aus den „armen“ Ländern, die sich keine „ESL“ leisten können/wollen. Mann, wenn man Ihre Argumente zu Ende verfolgt, tun sich Abgründe auf.
—-Aktuelle ESL kommen mit einem Quecksilbergehalt weit unter EU-Grenzwert aus—-
Eine sinnfreiere Aussage muss man lange suchen. Was sind „aktuelle ESL? Wie hoch ist denn deren Quecksilbergehalt? Wie hoch ist denn der „Grenzwert“ für ESL? Gibt es den überhaupt speziell für ESL?
Außerdem, der Quecksilbergehalt ist abhängig von der Lampengröße (Röhre) und gewollter Lichtausbeute. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich keine verbindliche EU-Vorgabe gefunden habe, die entsprechend gestaffelte Grenzwerte festlegt. Aber Sie können mein diesbezügliches Defizit bestimmt mit entsprechenden Hinweisen/Belegen auffüllen.
—-zudem in gebundener Form—-
Na toll. Quecksilber wird in metallischen Legierungen gebunden. Man nennt so etwas Almagame.
Wenn so ein Amalgam zur Bedampfung verwendet werden soll, muss der Quecksilberanteil sehr hoch sein, weil das Zeug sonst erhärtet. Diese Amalgame haben in erster Linie den Zweck das Quecksilber zu „verdünnen“ und eine sog. „Haftschicht“ zu bilden, damit durch mehrfaches „Bedampfen“ eine stärkere Schicht aufgetragen werden kann. Dieses Verfahren ermöglicht es erst, dass die teilweise sehr kleinen Röhren in einem bestimmten Segment der ESL überhaupt „bedampft“ werden können. Diese Art der „Bedampfung“ ist streng genommen eher ein Tränken mit dazwischen liegenden Abtropf- und Trocken-Zyklen. Der Quecksilbergehalt wird dadurch eher erhöht, aber nicht gemindert. Gebunden wird durch dieses Verfahren lediglich ein sehr kleiner Anteil des Quecksilbers, der verbleibende Rest (übrigens nicht weniger als in anderen Verfahren) folgt weiter seinen physikalischen Eigenschaften. Aber das genügt offenbar um damit zu werben und grüne Geister in Euphorie zu versetzen. Aber das ist nicht weiter verwunderlich, da ja in ÖKOkreisen meist Wissen durch Glauben ersetzt wird.
Noch was, dieses Amalgam-Bedampfungs-Verfahren ist patentiert und wurde in China entwickelt. Entwickler, Patentinhaber und Produzent der entsprechenden Lampen ist die Chinesische Firma Neonlite Electronic & Lighting (H.K.) Ltd. in Xiamen. Deren Produkte werden unter dem Namen „Megaman“ europaweit vertrieben. Das „Wissen um die Dinge“ kommt längst aus Fernost, oder kennen Sie eine ESL die ausschließlich in Deutschland produziert wird?
—-Und die Entwicklung von quecksilberfreien ESL oder anderen schadstoffarmen, energieeffizienten Leuchtmitteln schreitet voran—-
Einfach umwerfend dieses Argument, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin, ist einfach unverzeihlich. Die gleiche Logik lässt sich auch hierfür verwenden:
**Die Entwicklung atomfreier Atomkraftwerke oder anderer schadstoffarmer effizienter Kraftwerke schreitet voran**
Ergo: Lasst uns schon jetzt die Atomkraftwerke mit der alten Technik bauen, irgendwann werden die Neuen schon kommen. Aber vielleicht kommt ja noch so eine „EU-Vorschrift“.
—-Inzwischen wird es immer merkwürdiger, dass diejenigen, die den technischen Fortschritt und die Leistungen unsere weltweit so gefragten Ingenieure begrüßen, immer den riesigen Topf der grünen Ökos geworfen werden—-
Der wirkliche Technische Fortschritt ist längst nicht mehr in Deutschland angesiedelt. Da ist Fernost schon weiter. Ein paar Eintagsfliegen reichen allerhöchstens noch zur Nostalgie.
Es sind die Ökologisten, die sich jedem echten Fortschritt mit ihrer verquasten Ideologie entgegenstemmen. Schritt für Schritt wird der ehemals vorhandene technologische Vorsprung und der damit verbundene Standortvorteil der Deutschen Industrie und des mittelständischen Gewerbes von ideologiebefrachteten Grünspinnern liquidiert. Die Technik und der Fortschritt sind frei jeder Ideologie. Es sind die „grünen Ökos“ (Ihre Worte), die versuchen Technik und Fortschritt für ihre Ideologie zu mißbrauchen.
—-Ganz Gallien ist besetzt…..—-
Und wo sind sie geblieben, „die Römer“? Auch die „Ökos“ werden diesen Weg gehen.
Ronin
@ Moosgeist
“Wie hoch ist denn der „Grenzwert“ für ESL? Gibt es den überhaupt speziell für ESL?”
5 mg Quecksilber. Einige Lampen haben allerdings bis zu 7 mg.
Krishna Gans
@Ronin
#5 mg Quecksilber. Einige Lampen haben allerdings bis zu 7 mg#
Das sind die Öko Spezial Lampdem, gell ?
Ronin
@ Krishna Gans
Kein Interesse an einer sachlichen Diskussion, gell?
Tschüss!
Krishna Gans
Sorry, Dicker Finger - gibt es dafür bitte mal einen Link ?
Nicht für den dicken Finger, für die Grenzwerte, danke.
Ronin
Seufz.
z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflampe
oder
http://de.wikipedia.org/wiki/RoHS
wobei die ESLs mit 5mg ausdrücklich von der strengeren Richtlinie ausgenommen sind. Aber egal … 5mg
oder auch hier:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CONSLEG:2002L0095:20060701:DE:PDF
moosgeist
@Ronin (am 12. Dezember 2008 um 14:59 Uhr)
—-5 mg Quecksilber. Einige Lampen haben allerdings bis zu 7 mg—-
Danke. Habe jetzt auch die Info 4 - 8 mg offiziell je nach Größe. Billigprodukte können schon mal kräftig über 10 liegen. Die Dunkelziffer scheint hier doch außerordentlich hoch zu sein. Der übliche Unterschied zwischen Wunschdenken und Realität.
Krishna Gans
@Ronin
Nee, heute mal nicht…
Ronin
@ Moosgeist
“Der übliche Unterschied zwischen Wunschdenken und Realität.”
Oder der Unterschied zwischen sinnvollen Regulierungsversuchen und kapitalistischer Wirklichkeit …
Wolfgang Flamme
Mhmm … ‘kapitalistische Wirklichkeit’ … so kapitalistisch kann die Wirklichkeit aber auch nicht sein, denn kapitalistisch orientierte Konsumenten würden doch voller Eigennützigkeit erkennen, daß sie durch Leuchtstofflampeneinsatz deutlich was sparen und sich somit freiwillig ökologischer und ökonomischer verhalten, oder?
moosgeist
Ronin (12. Dezember 2008 um 12:45 Uhr)
—-Soweit ich das bisher recherchieren konnte, verbraucht die Herstellung einer Energiesparlampe etwa zehnmal so viel Energie wie die Herstellung einer Glühbirne—-
Das mag für die maschinelle Konfektionierung (Zusammenbau) der Lampen zutreffen. Aber auch nur für das „billige“ -qualitativ minderwertige- Segment zutreffen. Mit Sicherheit trifft dies nicht für die einzelnen Komponenten der jeweiligen Lampen zu. Da ich mit Ihrer Entgegnung gerechnet habe, habe ich mit dem „20fachen“ die untere Grenze gewählt. Nach mir, von kompetenter Seite erteilten, vorliegenden Informationen, kann der Anteil auch das 40fache betragen. Es sind aber alles nur Schätzwerte. Auf Euro und Cent wird/kann Ihnen das niemand genau sagen.
—-Und gerade was das Quecksilber anbetrifft, scheint die Gesamtbilanz der ESL durch den hohen Kohlestromanteil in Europa, bei dessen Erzeugung Spuren von Quecksilber freigesetzt werden, sogar besser zu sein als die der Glühbirne—-
Was wollen Sie denn hier für ein Fass aufmachen? Die ESL werden zu über 80 % in Fernost produziert. Was hat das dann mit dem Kohlestrom in Europa zu tun? Unser beider Thema war die Produktion der „Kompakt-Sparlampen“ und nicht deren evtl. möglichen Betriebsdauer. Sie kommen hier mit primitiven Allgemeinplätzen aus „Hochglanzbroschüren“, statt sich an den Fakten zu orientieren. Aber wenn Sie so wollen, dann sollten Sie auch erwähnen, dass der Bleianteil der Röhren (Glas) in den ESL produktionsbedingt höher ist als in den Kolben der Glühlampen.
— Allein durch den Betrieb der Glühbirne und deren höheren Stromverbrauch gelangt (auf die Lebensdauer einer ESL bezogen) mehr Quecksilber in die Umwelt, als in der ESL überhaupt enthalten ist—-
Das wäre z.B. ein Argument für mehr Kernkraftwerke, weil Wind nicht immer und Sonne überhaupt nicht zur Verfügung steht wenn die Lampen zu Beleuchtung (abends und nachts) gebraucht werden. Wenn Sie das so genau wissen, wie wäre es mit ein paar Zahlen und Beispielen? Wie hoch ist z.B. der Quecksilberanteil im Abgas eines Kohlekraftwerks nach Filter?
Wäre doch interessant so etwas zu wissen.
—-Das würde heißen, selbst wenn eine ESL im Hausmüll landet, hat sie noch eine bessere Quecksilberbilanz als die entsprechende Menge Glühbirnen—-
Wenn Sie so rechnen wollen, dann bitte aber auch den höheren Stromverbrauch der ESL in der Produktion berücksichtigen. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Aber zu Ihrer Kenntnis nochmals: Der Anteil von ca. 1% am gesamten Quecksilbermüll betrifft die ESL und nicht evtl. Kohlekraftwerke. Wollen Sie tatsächlich behaupten, dass es gleichgültig ist ob dieser Anteil erhöht wird? Der Rest des Quecksilbers ca. 99 % stammen auch aus der Produktion von WKA’s und PV-Modulen. Da kann man auch noch einiges sparen. Aber anscheinend handelt es sich bei diesem Quecksilber um „gutes Quecksilber“.
Sie sehen also, wohin so eine Art der Diskussion führen kann. Es wird für einen ÖKO immer ein Schuss ins Knie.
—-Das Recyling einer ESL kostet übrigens derzeit ingesamt um die 18 Cent, was immer das bedeuten mag—-
Irrtum!! Im Preis einer ESL sind 16 – 18 Cent für Recycling enthalten, weil der Gesetzgeber im Rahmen des Gesetzes für das Recycling von Elektronikschrott eine Rücknahme zum Zwecke des Recyclings „zwingend“ vorschreibt. Zum „Nachweis des guten Willens“ genügt es offensichtlich dem Gesetzgeber, wenn ein entsprechender Anteil im Preis einkalkuliert wird. Dieser Anteil muss den tatsächlichen Kosten nicht gerecht werden, Er ist allerdings –soweit mir bekannt ist- nach Oben hin begrenzt.
Wie dieses Recycling abläuft ist auch ganz interessant.
Das Gesetz über den Vertrieb, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG) verpflichtet lt. § 6, Abs. 3, die Hersteller eine insolvenzsichere Garantie für die Finanzierung der Rücknahme und Entsorgung, der zur privaten Nutzung ab dem 23.11.2005 in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte, nachzuweisen. Ohne Nachweis einer solchen Garantie bekommt ein Hersteller keine Registrierung von der Stiftung Elektro-Altgeräte Register EAR und darf dementsprechend keine Geräte mehr vertreiben. (Durch die Entrichtung dieser Gebühr von 16 – 18 Cent je ESL an die Fa. Lightcycle gilt für die „Aufsichtsbehörde“ der Nachweis als erbracht)
Um dem Gesetz Genüge zu tun wurde 2005 von den führenden Herstellern Osram, Philips, Aura, BLV , GE, Heraeus, Narva, Radium und Sylvania „Lightcycle“ als gemeinsames Unternehmen gegründet, das die bundesweit einheitlich das Recycling für alle Arten von Gasentladungslampen organisiert. Für die Insolvenzversicherung wurde die „Garantiegesellschaft Lampen” ( GGL) gegründet. Da es sich dabei um reine Frontingagentur handeln dürfte, bleibt es jedem selbst überlassen zu spekukieren, wer da evtl. als Rückversicherer hinter steht.
Aber zurück zu eigentlichen Recycling.
Bei den ESL handelt es sich lt. „Abfallrechtliche Einstufung” um gefährliche Abfälle. Da aber die Inhaltsstoffe die Menge je „Einzellampe“ i.d.R. mit 4 – 8 mg Quecksilber „noch“ unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte der Gefahrstoffverordnung im Sinne der GefahrstoffV liegen, sind sie offiziell kein Gefahrgut im Sinne des Gefahrgutrechtes. Mit anderen Worten, das Zeug kann in jedem LKW über Stock und Stein quer durch die Lande gekarrt werden, ohne jeglichen Hinweis, was da in der Ladung schlummert. Bei Verkehrsmittelunfall gibt es keine besonderen Maßnahmen, da wird das Zeug wird einfach zusammen gefegt und landet auf der nächsten Deponie.
Doch es geht noch weiter:
Wer sich mal die Container, in denen die ESL von „Lightcycle“ gesammelt werden anschaut wird feststellen, dass da die meisten Lampen nur noch Scherben sind. Der Rest geht beim wiederholten Umladen (schütten) zu Bruch, bis das Ganze dann auf einem LKW landet. Da das Quecksilber bei „Glasbruch“ freigesetzt wird, hat sich in der Zwischenzeit das Zeug einen anderen Verbleib gesucht.
Schließlich landet der ganze Schrott bei den 3 bis 4 Scheidestellen, die technisch in der Lage sind das Quecksilber von den übrigen Stoffen zu trennen.
Ab jetzt wird das ganze rätselhaft. Lt. Selbstauskunft von „Lightcycle“ wurden rund 35,5 Mio. ausgebrannter Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen vergangenes Jahr eingesammelt. Daraus konnten rund 25 Millionen neuen Röhren hergestellt werden. Zugleich wurden etwa 380 kg Quecksilber entsorgt. Betrachten wir einmal nur die Angaben zum Quecksilber:
380 kg ./. 35.500.000 = 10,7 mg
Da kann etwas nicht stimmen. Wenn es richtig ist, dass der Großteil der Röhren zu Bruch geht (ein Blick in die Container wird das bestätigen), wo kommen dann die 10, 7mg her?
Entweder wurden hier die Lampensockel gezählt und mit dem offiziösen Mittelwert multipliziert
(Mittelwerte sind ja bei Klimagläubigen sehr beliebt) oder diese Lampen enthalten um ein Vielfaches mehr Quecksilber, als man uns Glauben machen will. Was wird da für ein Spiel getrieben?
Lightcycle ist als Gemeinschaftsunternehmen der Lampenhersteller an positiven Erfolgsmeldungen interessiert. Das gleiche Interesse haben allerdings auch die ÖKOvertreter rund um Lightcycle, wenn auch aus anderen Beweggründen. Die Einen wollen ihr Produkt verkaufen, die Anderen wollen ihren Klimawahn ausleben. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt.
Krishna Gans
Jeder Fan von Energiesparlampen möge sich mal
#ÖKO-TEST Oktober 2008
* Im Test: Tiefkühlfisch, Kartoffeln, Vitamin B-Präparate , Gute Nacht-Breie, Kinderstrumpfhosen, Apothekenkosmetik, Mundspülungen, Energiesparlampen, Hausratversicherungen, Pensionskassen #
zu Gemüte führen, der wird “begeistert” sein.
Dazu kommt, wie ich im Radio hörte, daß laut einer britischen Studie es wg der “gefühlten” Kälte durch dieses Lampenlicht die Heizungen um bis zu 3° höher gedreht würden und somit einen evtl. vorhandenen Einspar-Effekt zunichte machen würden.
Die Autofahrt zur Sondermüllabgabestelle darf man bei der Kostenzusammestellung auch nicht vergessen, wenn die Rücknahme “wie gewüscht” durchgeführt würde.
Also alles Öko oder was ?
Krishna Gans
Hier noch ein Link
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=91415
http://www.welt.de/wissenschaft/article2511546/Energiesparlampen-sind-gar-nicht-so-sparsam.html
http://diepresse.com/home/techscience/hightech/436506/index.do?_vl_backlink=/home/techscience/index.do
Ist natürlich alles gekauft
http://www.lifepr.de/pressemeldungen/megaman-energiesparlampen-idv-import-und-direktvertriebsgesmbh/boxid-67477.html
Fakt aber ist, daß das Licht ein unangenehmes ist, rein subjektiv empfunden.
Unabhängig davon sind die bei uns zT auch im Einsatz, wie auch Halogen und LED Leuchten.
Nur, ein Freund der ESL werde ich mit Sicherheit nicht.
moosgeist
@Ronin (12. Dezember 2008 um 19:55 Uhr)
—-Oder der Unterschied zwischen sinnvollen Regulierungsversuchen und kapitalistischer Wirklichkeit—-
Das was Sie als „sinnvolle Regulierungsversuche“ bezeichnen ist bei Licht besehen nichts anderes als nackte „ÖKOdiktatur“ bzw. der Weg dahin.
Was technische Fakten mit „kapitalistischer Wirklichkeit” gemein haben sollen, entzieht sich meinem Horizont. Aber Sie können mich da sicher aufklären.
Aber vielleicht meinen Sie ja auch die Betreiber von „privaten“ und auch anderen PV-Anlagen, die die Allgemeinheit mit hohen Zwangsgebühren abzocken und sich so die Taschen füllen. Dies kann man doch als „kapitalistisches Verhalten“ in der Wirklichkeit bezeichnen, Oder?
moosgeist
@Krishna Gans
Aber, aber, wer wird sich den auf ÖKO-TEST berufen. Es ist doch bekannt (in ÖKOkreisen), dass dieses „Schmähblatt“ nicht objektiv ist (zumindest dann nicht, wenn die Ergebnisse nicht ins „grüneKonzept passen) und von der Atom- und Kohlelobby gekauft ist.
Was mich allerdings dabei irritiert, ist der Umstand, dass sich ÖKO-TEST doch seit 2002 im Mehrheitsbesitz der SPD eigenen DDVG befindet.
Wat denn nu, kriegt die alte Tante SPD Geld von der Atom- und Kohle-Liga? Oder hat die „Klimaschutztruppe“ unter dem „fetten Engel“ im BMU geschlafen? Oder gar der Parteivorstand?
Warum aber haben die „grünen Korsettstangen“ nicht Alarm geschlagen?
Hier wäre doch die Einberufung einer „Untersuchungskommission“ angezeigt. Spätestens seit Ypsilanti kennt man doch geeignete Überwachungsmethoden um Unbotmäßigkeit zu erkennen und zu ahnden.
Aber es könnte ja auch sein, dass in einigen Kreisen der Partei die Einsicht wächst, dass Energiesparen und Umweltvergiftung zwei paar Stiefel sind. Es soll ja da schon Einige geben, die erkannt haben sollen, dass „Klimaschutz“ ein Synonym für Umwelt- und Naturvandalismus ist.
Ronin
@ Wolfgang Flamme
“… denn kapitalistisch orientierte Konsumenten würden doch voller Eigennützigkeit erkennen, daß sie durch Leuchtstofflampeneinsatz deutlich was sparen und sich somit freiwillig ökologischer und ökonomischer verhalten, oder?”
Der große Irrtum dabei ist leider die Vorstellung, dass Kaufentscheidungen aus rationalen Gründen getroffen werden.
Ronin
@ Mossgeist
“—-Und gerade was das Quecksilber anbetrifft, scheint die Gesamtbilanz der ESL durch den hohen Kohlestromanteil in Europa, bei dessen Erzeugung Spuren von Quecksilber freigesetzt werden, sogar besser zu sein als die der Glühbirne—-
Was wollen Sie denn hier für ein Fass aufmachen? Die ESL werden zu über 80 % in Fernost produziert. Was hat das dann mit dem Kohlestrom in Europa zu tun?”
Bei der Erzeugung von Strom in Kohlekraftwerken wird Quecksilber freigesetzt.
Durch den erheblich höheren Stronmverbauch von Glühlampen gegenüber ESL ergo erheblich mehr Quecksilber.
Und das in einer Größenordnung, dass die ESL über ihre gesamte Lebensdauer eine bessere Quecksilberbilanz hat, als Glühbirnen.
Ronin
@ Moosgeist
“Wer sich mal die Container, in denen die ESL von „Lightcycle“ gesammelt werden anschaut wird feststellen, dass da die meisten Lampen nur noch Scherben sind.”
Ich kann natürlich nur für die hiesige Sammelstelle sprechen. Und da war beim letzten Mal keine einzige Lampe in Scherben. Und die Leute gingen ausgesprochen vorsichtig mit dem Zeug um.
Krishna Gans
@Ronin
#Was wollen Sie denn hier für ein Fass aufmachen? Die ESL werden zu über 80 % in
Fernost produziert. Was hat das dann mit dem Kohlestrom in Europa zu tun?”#
Das sieht simpel und klar nacht Giftmüllimport aus.
War früher unter Grünen undenkbar, nun außer es “hilft”, nicht wahr ?
moosgeist
@Ronin (13. Dezember 2008 um 16:53 Uhr)
—-Bei der Erzeugung von Strom in Kohlekraftwerken wird Quecksilber freigesetzt—-
Wieviel nach Filter?
Wenn Sie so rechnen wollen, dann sollten Sie schleunigst Ihren Kühlschrank, den Fernseher, den Herd, die Waschmaschine, die Heizung usw. wegschmeißen, das sind ja dann die übelsten
Hg-Schleudern.
—-Durch den erheblich höheren Stronmverbauch von Glühlampen gegenüber ESL ergo erheblich mehr Quecksilber.
Und das in einer Größenordnung, dass die ESL über ihre gesamte Lebensdauer eine bessere Quecksilberbilanz hat, als Glühbirnen—-
Machen Sie doch mal eine Rechnung auf wieviel Hg auf eine Glühbirne während Ihrer Lebensdauer entfällt.
Ronin
@ Moosgeist
“dann sollten Sie schleunigst Ihren Kühlschrank, den Fernseher, den Herd, die Waschmaschine, die Heizung usw. wegschmeißen, das sind ja dann die übelsten
Hg-Schleudern.”
Das würde ich *Ihnen* empfehlen, denn *Sie* machen sich doch so große Sorgen um die Quecksilberbelastung. Ich verwende einfach ESLs, weil ich damit Geld spare, ohne Komfort einzubüssen.
Und @ Krishna Gans
“War früher unter Grünen undenkbar, nun außer es “hilft”, nicht wahr ?”
Da bellt aber einer den ganz falschen Baum an, wie der Engländer sagt. :-))))
Ronin
@ Moosgeist
“Machen Sie doch mal eine Rechnung auf wieviel Hg auf eine Glühbirne während Ihrer Lebensdauer entfällt.”
Rechnen können Sie selber.
Laut CDU-Fraktion Krefeld setzt ein 890-Megawatt-Kohlekraftwerk jährlich 600 kg Quecksilber frei.
grafgarf
das ist das Ende der Lavalampe! (aber soweit denken ja nur wenige)
ich bin absoluter Freund von Energiesparen und Klimaschutz. Photovoltaik und Solarthermie auf dem Dach, umweltbewussten Kleinwagen, A++ Kühlschrank … und ich bin auch ein Freund von Energiesparlampen. Wo sie sinnvoll eingesetzt werden können, habe ich welche eingeschraubt.
Auf der anderen Seite, habe ich zahlreiche Lichtquellen, bei denen das bislang nicht sinnvoll bzw. überhaupt möglich ist. Die Industrie hat jedenfalls in meinen Augen noch jede Menge zu tun, um wirklich brauchbare Energiesparlampen in jeder Form zur Verfügung zu stellen. Designerlampen, die von der Form des Leuchtkörpers leben, Kristalllüster, welche erst durch den Charme eines gedimmt glühenden Wendels für romantische Atmosphäre sorgen oder die Lavalampe, die erst durch die “Abwärme” der Glühbirne zum Leben erweckt wird.
Ziel sollte es sein, Energie zu sparen, ohne auf Komfort zu verzichten. Licht ganz aus spart am meisten Energie, aber wer will das schon?
Ronin
@Grafgarf
“Die Industrie hat jedenfalls in meinen Augen noch jede Menge zu tun, um wirklich brauchbare Energiesparlampen in jeder Form zur Verfügung zu stellen.”
Das finde ich auch. Und auch zu erschwinlichen Preisen. Ich liebe zum Beispiel Deckenfluter von 500W aufwärts. Inzwischen gibt es zwar LED-Panels, die, vor allem in Dachschrägen angebracht, dieselbe Wirkung erzielen, doch leider kann *ich* mir die nötigen 350-500 EUR nicht leisten.
Gerade hier bewirkt das geplante Verbot von Glühbirnen ja bisher ungeahnte technologische “Fortschritte”.
moosgeist
Ronin (14. Dezember 2008 um 13:59 Uhr)
—-Das würde ich *Ihnen* empfehlen, denn *Sie* machen sich doch so große Sorgen um die Quecksilberbelastung—-
Sie sind vielleicht ein Herzchen. Wer hat denn das Fass mit dem Kohlestrom aufgemacht?
Mir geht es um die *bescheuerte“ Verordnung zur *Zwangseinführung* der ESL und dem damit verbundenen gedankenlosen Umgang mit dem hochtoxischen Inhalt dieser Lampen.
—-Ich verwende einfach ESLs, weil ich damit Geld spare, ohne Komfort einzubüssen—-
Sehen Sie, da kommen wir der Sache schon näher. Sie verwenden die ESL um Stromkosten zu sparen, wie jeder Andere auch, da wo es zweckmäßig und angebracht ist und das ausschließlich freiwillig. Jetzt aber sollen alle Bürger gezwungen werden diese problematischen Lampen überall, auch da wo es absolut keinen Sinn macht, zu verwenden. Wird der nächste Schritt sein, dass von den EU-Demokratiekillern vorgeschrieben wird, zu welcher Zeit diese Lampen nur eingeschaltet werden dürfen? Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wohin das führen kann? Wir sind auf den besten Weg dahin.
Wolfgang Flamme
Ronin,
“Der große Irrtum dabei ist leider die Vorstellung, dass Kaufentscheidungen aus rationalen Gründen getroffen werden.”
Nun, das ist ganz sicher richtig. Kaufentscheidungen bestehen in der Entscheidung, etwas anderes mehr besitzen zu wollen als das Geld, von dem man sich dafür trennen muß - mal einfach dargestellt. Und die Präferenzen das eine gegen das andere tauschen zu wollen, sind nicht immer (vielleicht sogar selten) rational - im Sinne einer CO2-Minimalität.
So muß man sich umgekehrt schon fragen, ob die Politik das Recht hat, eine solche CO2-Minimalität zum Maßstab des individuellem Glücksempfindens zu erheben - also die Gesetze so zu fassen, als ob alle Bürger im Durchschnitt am zufriedensten sind, wenn sie sich optimiert CO2-emissionsrational verhalten.
Das klingt nun alles völlig abstrakt, deshalb hier eine praxisnahe Herausforderung: In der Weihnachtszeit verfeuert meine Frau regelmäßig einige Pfund Paraffin um damit eine Wohnraumbeleuchtung herzustellen, die meist (nicht immer) gewährleistet, daß man sich nicht irgendwo das Schienbein blutig stößt. Energetisch ist das eine Katastrophe, aus Sicht der Feuerversicherung auch, für den Hausfrieden jedoch ein Segen.
Hier Ihre Aufgabe: Setzen Sie ein EU-weites Kerzenverkaufsverbot im Sinne rationeller und rationaler Primärenergienutzung durch, was meine Frau zudem glücklicher macht.
moosgeist
Ronin (14. Dezember 2008 um 14:30 Uhr)
Offensichtlich haben Sie übersehen, dass hier das Thema „Sinn- oder Sinnlosigkeit des Verbotes von Glühbirnen und die damit verbundene Zwangseinführung der ESL“ zur Debatte steht und nicht die Umweltverträglichkeit von Kohlekraftwerken. Aber offensichtlich wollen Sie hier eine Strohmann-Diskussion führen, weil Ihnen das Thema „Zwangseinführung“ unangenehm ist. Wenn ich Ihre Beiträge richtig interpretiere, so sind Sie ein leidenschaftlicher Befürworter von diktatorischen Zwangsmaßnahmen. Sie sollten da wirklich einen Schritt weiter denken.
Die ESL werden sich ohne Zwangsmaßnahme überall da durchsetzen, wo deren Einsatz sinnvoll ist. Sie glauben gar nicht, wie schnell die „Produzenten“ der Hg haltigen Lampen Hg freie ESL (z.B. Leed u.Ä.) zu erschwinglichen Preisen auf den Markt bringen würden, wenn durch entsprechende Aufklärung der Umsatz der „Quecksilberspeicher“ rapide zurück geht. So aber besteht seitens der „Industrie“ kein besonderes Interesse für Investitionen auf diesem Gebiet.
Mit einem kategorischen Verbot der Glühbirne aber wird die Produktion dieser problematischen Lampen nur forciert und der Import eines hochtoxischen Mediums in die Privathaushalte –wo es *keiner* haben will- gesteigert, weil es derzeit so gut wie keine akzeptable Alternative gibt.
Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang das Schweigen der sog. Umweltschutz-Verbände, die doch sonst schon beim kleinsten Hühnerfurz Alarm schreien und auf die Barrikaden gehen. Könnte es sein, dass hier im Vorfeld eine intensive „Pflege“ der politischen Landschaft und gewisser Verbände voraus gegangen ist? Es wäre ja nicht das erste Mal und bei der EU gibt es vermutlich viele „Pflegebedürftige“. Aber offensichtlich nicht nur da.
Ronin
@ Moosgeist
Schon mal ausgerechnet, was eine ESL während ihrer Laufzeit im Vergleich zu Glühbirnen an Quecksilberausstoß aus Kohlekraftwerken einspart? Nein, dachte ich mir’s doch.
Und die Demokratie ist gefährdet, weil die Glühbirne verboten wird? War die Demokratie auch gefährdet, als die Kernkraft mit Unsummen von Steuergeldern gefördert wurde? Hätten wir heute Kernkraft, wenn es nicht der Fall gewesen wäre?
Nein. Aber wahrscheinlich noch mehr schmutzige Kohlekraftwerke.
Also gibt es gut und schlechte Steuerung, oder wie sehe ich das? Und die eine gefährdet die Demokratie, die andere nicht?
Ach was, ich klinke mich aus dieser Diskussion aus, in der es offenbar um ganz andere Dinge geht als Glühbirne oder nicht Glühbirne.
Und schön nachrechnen, ja? Ist echt erstaunlich.
Ronin
@ Moosgeist
Ja, schon wieder ich ;-)
Und nein, ich glaube nicht wirklich daran, dass Sie uns das mit den Kohlekraftwerken, dem Quecksilber und den Glühlampen vorrechnen werden.
Seufz.
Aber Montag ist eh so ein flauer Tag.
Daher noch dieser letzte Beitrag zum Thema.
Schön, gehen wir davon aus, dass die CDU-Fraktion in Krefeld (siehe oben) nicht gelogen hat, und ein modernes Kohlekraftwerk mit 890 Megawatt Leistung 600 kg Quecksilber im Jahr ausstößt (vor Filter oder nach Filter spielt hier ebenso wenig eine Rolle wie die Frage, ob und zu welchem Prozentsatz ESLs recycelt werden, denn die Filter müssen ja auch irgendwie „entsorgt“ werden).
OK. 890 MW pro Jahr sind 890.000 KW. Damit erzeugt unser Kraftwerk im Jahr bei Volllast jährlich 365×24x890.000 KWh. Mit Kilowattstunden wird das Ganze übersichtlicher, weil unser aller Strom ja nach Kilowattstunden abgerechnet wird.
Also: pro Jahr rund 7.800 Millionen Kilowattstunden.
Da pro Jahr 600kg bzw. 600.000 Gramm bzw. 600 Millionen Milligramm Quecksilber in unserem Kohlekraftwerk anfallen, werden pro gelieferte Kilowattstunde 600 Millionen Milligramm Quecksilber dividiert durch 7.800 Millionen pro Kilowattstunde freigesetzt. Das sind winzige 0,075 (abgerundet) mg Quecksilber pro Kilowattstunde.
Gehen wir jetzt mal von einer Glühlampe mit 60 Watt aus. Diese kann angeblich ersetzt werden durch eine ESL mit 12 Watt (von der Lichtleistung in Lumen sind jedoch eher 15 Watt nötig, also nehmen wir eine 15 Watt ESL)
Diese ESL hat eine Lebensdauer von 15.000 Stunden. Gehen wir mal davon aus, dass die Hersteller uns ohnehin bescheißen und es nur 7.500 Stunden sind.
In diesem Zeitraum braucht die ESL 7.500 Stunden x 15 Watt, also 112500 Wattstunden oder 112,5 Kilowattstunden.
Die Glühbirne braucht 7.500 Stunden x 60 Watt, also 450 Kilowattstunden.
Damit erspart die ESL gegenüber der Glühbirne während ihrer Lebensdauer 337,5 KWh.
Da unser Kohlekraftwerk pro Kilowattstunde 0,075 mg Quecksilber ausstößt, spart die ESL gegenüber der gleichwertigen Glühlampe etwas mehr als 25 mg Quecksilberausstoß ein.
Aber, werden Sie einwenden, wir haben ja nicht nur Kohlekraftwerke!
Stimmt. In Deutschland haben wir einen Kohlestromanteil von knapp einem Viertel, rechnen wir sicherheitshalber nur mit einem Fünftel. Dann spart die ESL genau die 5mg an Quecksilberausstößen ein, die sie selbst maximal nach der bescheuerten EU-Richtlinie enthalten darf.
Da ich ständig zu Ungunsten der ESL abgerundet habe, dürfte ihre Quecksilberbilanz gegenüber der Glühlampe tatsächlich leicht positiv sein.
Aber Hallo, Herr Moosgeist!
Ronin
@ Moosgeist
“Die ESL werden sich ohne Zwangsmaßnahme überall da durchsetzen, wo deren Einsatz sinnvoll ist.”
Nein. Nur, wenn der Preis stimmt. Und vor dem (schon lange angekündigten) Verbot der Glühlampe bestand für die Industrie keinerlei Interesse daran, Alternativen (nicht zu entwickeln, denn das waren sie schon lange) serienreif zu machen.
“Sie glauben gar nicht, wie schnell die „Produzenten“ der Hg haltigen Lampen Hg freie ESL (z.B. Leed u.Ä.) zu erschwinglichen Preisen auf den Markt bringen würden, wenn durch entsprechende Aufklärung der Umsatz der „Quecksilberspeicher“ rapide zurück geht. So aber besteht seitens der „Industrie“ kein besonderes Interesse für Investitionen auf diesem Gebiet.”
Auch hier kann ich Ihnen nur zu Hundert Prozent zustimmen. Aber: der negative Vergleich mit der Glühbirne hinkt einfach. Vergleichen Sie doch die quecksilberhaltigen ESLs mit den absolut umweltfreundlichen entsprechenden LEDs. Und es gibt, verdammt noch mal, schon erstklassige LEDs im Leistungsbereich von mehreren hundert Watt auf dem Markt, wenn sie auch noch zu teuer sind.
Aber:
“offensichtlich wollen Sie hier eine Strohmann-Diskussion führen … sind Sie ein leidenschaftlicher Befürworter von diktatorischen Zwangsmaßnahmen”
Seufz.
moosgeist
Ronin (15. Dezember 2008 um 11:57 Uhr)
—-Schon mal ausgerechnet, was eine ESL während ihrer Laufzeit im Vergleich zu Glühbirnen an Quecksilberausstoß aus Kohlekraftwerken einspart?—-
Dafür habe ich aber mal errechnet, dass auf dem Wege des ESL-Imports seit 2006 ca, 4 – 5 Tonnen Hg in Deutschland bei den Verbrauchern verteilt wurde. Das dürfte wohl für einige Kraftwerke reichen. Wie heißt es doch?: „Viele Tropfen füllen eine Wanne“.
—-Und die Demokratie ist gefährdet, weil die Glühbirne verboten wird?—-
Würde die Glühbirne verboten, weil von Ihr eine Gefahr ausginge, so wäre das o.k. Aber die Art, wie hier mit hinreichend bekannter totalitärer und diktatorischer Methode ein Verbot verhängt werden soll, nur weil es machtgeile Bürokraten es so wollen, ist höchst bedenklich.
—-War die Demokratie auch gefährdet, als die Kernkraft mit Unsummen von Steuergeldern gefördert wurde?—-
Aha, daher weht also der Wind. Der eine Strohmann ist verbrannt (CO2-neutral natürlich), jetzt wird ein neuer aufgebaut. Als Nächstes kommen dann wohl die „Konzerne“ und wenn das nicht reicht sind wieder Beck und Lindzen angesagt. Es ist doch immer die gleiche Masche -von hinten durch die Brust ins Auge-, mit der gewisse, ach so engagierte, „Klimaretter“ zu Werke gehen.
—-Aber wahrscheinlich noch mehr schmutzige Kohlekraftwerke—
Sie wärmen sich aber recht gut den Hintern mit diesen „schmutzigen Kohlekraftwerken“ und den so „bösen Kernkraftwerken“.
—-Also gibt es gut und schlechte Steuerung, oder wie sehe ich das? Und die eine gefährdet die Demokratie, die andere nicht—-
Wurde mit Einführung der Kernkraft irgendetwas verboten?
Dass Sie ein Freund totalitärer Führungsinstrumente sind, haben Sie wohl hinreichend dargelegt.
—Ach was, ich klinke mich aus dieser Diskussion aus, in der es offenbar um ganz andere Dinge geht als Glühbirne oder nicht Glühbirne.
Es geht hier sehr wohl um die Glühbirne und auch um die Gasentladungslampen.
Aber weil Ihnen keiner auf *Ihre* Spielwiese folgen will, spielen Sie den missverstandenen Edelritter. Auch gut, dann kann ja endlich der Thorsten kommen :-(
moosgeist
Ronin (15. Dezember 2008 um 15:15 Uhr)
Na sehen Sie, es geht doch. Wenn Sie jetzt noch die ca. 10mg Hg, die lt. „Lightcycle“ je ESL anfallen, dann haben wir ein Nullsummenspiel, aber auch eine kontinuierliche *zusätzliche* Steigerung des Hg-Abfalls. Ganz zu schweigen, dass das Giftzeug auf dem Zwangsweg in alle Haushalte gelangt.
Krishna Gans
@Ronin
#Also gibt es gut und schlechte Steuerung, oder wie sehe ich das? Und die eine gefährdet die Demokratie, die andere nicht?#
Wurde wegen der “Zwangseinführung” der AKW irgend eine andere Art KW verboten ?
Na, siehst Du den Unterschied ?
Rudolf Kipp
@ Ronin,
Ich habe einmal im Internet nach den Quecksilber-Emissionen von Steinkohlekraftwerken gesucht. Hier sind die bisherigen Ergebnisse:
Dithmarschen (geplant):
http://www.dithmarschen-wiki.de/Contra_Kohlekraftwerk
Leistung: 5500 MWh
Hg-Emissionen: 500 kg
Düsseldorf:
http://www.duesseldorf-astrhein.de/documents/kraftwerk_duesseldorf_23102007.pdf
Leistung: 400 MWh
Hg-Emissionen: 100 kg
http://www.eper.ec.europa.eu/eper/Pollutant_FacilityList.asp?lang=German&year=2004&area=DE&id=21&order=3&orientation=0
Scholven
Leistung: 2300 MWh
Hg-Eissionnen: 610 kg
Weisweiler
Leistung: 2300 MWh
Hg-Eissionnen: 520 kg
Schkopau
Leistung: 900 MWh
Hg-Eissionnen: 440 kg
Boxberg
Leistung: 1900 MW
Hg-Eissionnen: 290 kg
Lippendorf
Leistung: 1900
Hg-Eissionnen: 290 kg
Das sind demanch Hg-Emissionen von 0,010 bis 0,075 mg/KWh. Wobei Großkraftwerke die geringsten Emissionen aufweisen. Das führt zu einem gewichteten Mittelwert von 0,023 mg/KWh (das einfache arithmetische Mittel würde 0,033 mg/KWh betragen). Der von Ihnen berechnete Einspareffekt würde sich demnach auf etwa ein Drittel reduzieren und damit zu einer negativen Energiebilanz für ESL führen.
Wobei grundsätzliche Bedenken, wie z.B. dass ESL für viele Einsatzzwecke schlicht ungeeignet sind und eben nicht zu einer Einsparung führt, von solchen Berechungen völlig unabhängig sind.
MfG
Rudolf Kipp
Ronin
@ Rudolf Kipp
Na toll, endlich mal einer, der vernünftig argumentiert und nicht jedem, der anderer Meinung ist, gebetsmühlenartig eine totalitäre Einstellung unterstellt.
Gut, wenn wir von Ihren Zahlen ausgehen und davon, dass ESLs wirklich so lange brennen, wie die Hersteller angeben (dafür spricht ja nach den letzten Tests eine Menge), dann sind wir schon wieder fast in einem neutralen Bereich für die Quecksilberbilanz der ESLs.
Was man dann in der Gesamtbilanz noch betrachten müsste, sind die zusätzlichen Schwermetallemissionen (Thallium, Cadmium etc.), die nur durch den höheren Energieverbrauch der Glühlampen entstehen und für die ESLs positiv zu Buche schlagen.
“Wobei grundsätzliche Bedenken, wie z.B. dass ESL für viele Einsatzzwecke schlicht ungeeignet sind”
Absolut! Aber das bevorstehende Verbot von Glühbirnen hat jetzt schon dazu geführt, dass die Leuchtmittelindustrie endlich die schon lange verfügbaren Technologien serienreif macht und auf den Markt bringt.
Ronin
@ Hare Krishna
“#Also gibt es gut und schlechte Steuerung, oder wie sehe ich das? Und die eine gefährdet die Demokratie, die andere nicht?#
Wurde wegen der “Zwangseinführung” der AKW irgend eine andere Art KW verboten ?
Na, siehst Du den Unterschied ?”
Jau, Krishna, ich sehe durchaus die gewaltige Wettbewerbsverzerrung.
Rudolf Kipp
@ Ronin
–Aber das bevorstehende Verbot von Glühbirnen hat jetzt schon dazu geführt, dass die Leuchtmittelindustrie endlich die schon lange verfügbaren Technologien serienreif macht und auf den Markt bringt. –
Was für Technologien meinen Sie genau damit. Haben Sie da das eine oder andere Beispiel für mich?
MfG
Rudolf Kipp
Ronin
@ Moosgeist
“Wenn Sie jetzt noch die ca. 10mg Hg, die lt. „Lightcycle“ je ESL anfallen, dann haben wir ein Nullsummenspiel, aber auch eine kontinuierliche *zusätzliche* Steigerung des Hg-Abfalls.”
Äh, da bitte ich um konkrete Rechnung und Erläuterung.
“Ganz zu schweigen, dass das Giftzeug auf dem Zwangsweg in alle Haushalte gelangt.”
Ja, schon, aber während mir schon viele Glühbirnen explodiert sind, eine ESL ist noch nie kaputtgegangen. Wie soll das Zeug also zwangsweise in den Haushalt gelangen? Doch nur, wenn man das Zeug in den Mülleimer schmeißt und dabei zerbricht.
Das Zeug kommt also prinzipiell auf demselben Weg in den Haushalt, wie es ihn wieder verlässt: eingeschlossen in eine Glasröhre.
Ronin
@ Kipp
“Aber das bevorstehende Verbot von Glühbirnen hat jetzt schon dazu geführt, dass die Leuchtmittelindustrie endlich die schon lange verfügbaren Technologien serienreif macht und auf den Markt bringt. –
Was für Technologien meinen Sie genau damit. Haben Sie da das eine oder andere Beispiel für mich?”
Na, ist Ihnen nicht aufgefallen, wie schnell sich die ESLs in den letzten paar Jahren entwickelt haben? Und wie billig sie geworden sind?
Ansonsten kucken Sie einfach mal nach LED-Lampen. Wie ich oben schon erwähnte, in meiner Schreibtischlampe brennt inzwischen statt einer 20W Halogenbirne eine LED mit 4W und gleicher Lichtleistung. Zu teuer noch, natürlich …
Aber mal ehrlich, warum sollten die Leuchtmittelhersteller die Glühlampe ersetzen, solange sie mit der “bewährten Technologie” wunderbar verdienen?
Rudolf Kipp
@ Ronin
-Gut, wenn wir von Ihren Zahlen ausgehen und davon, dass ESLs wirklich so lange brennen, wie die Hersteller angeben (dafür spricht ja nach den letzten Tests eine Menge), dann sind wir schon wieder fast in einem neutralen Bereich für die Quecksilberbilanz der ESLs.-
Wie kommen Sie denn nun darauf, dass die Lampen tatsächlich so lange brennen, wie vom Hersteller angegeben. Tests wie der von Ökotest zeigen doch gerade das Gegenteil.
-Was man dann in der Gesamtbilanz noch betrachten müsste, sind die zusätzlichen Schwermetallemissionen (Thallium, Cadmium etc.), die nur durch den höheren Energieverbrauch der Glühlampen entstehen und für die ESLs positiv zu Buche schlagen.-
Dann muß man natürlich auch den Energiebedarf zur Fertigung und zur Entsorgung berücksichtigen, sowie Schwermetalle und sonstige bedenklichen Stoffe, die außerdem noch in ESL verbaut sind.
Allein die Tatsache, dass es hier noch keine veröffentlichte Ökobilanz gibt, spricht aus meiner Sicht dafür dass diese eben nicht gerade positiv ausfallen würde.
Beste Grüße,
Rudolf Kipp
Krishna Gans
@Ronin
#@ Hare Krishna#
von Dir nicht, ist das klar ?
Ronin
@ Rudolf Kipp
“Wie kommen Sie denn nun darauf, dass die Lampen tatsächlich so lange brennen, wie vom Hersteller angegeben. Tests wie der von Ökotest zeigen doch gerade das Gegenteil.”
Jein. Bei verschiedenen andernen Tests wurde der Brenndauertest nach 19.000 Stunden für viele getestete Produkte abgebrochen.
Aus persönlicher Erfahrung: Ich beleuchte ein offenes Aquarium seit 1999 mit ESLs, die 12 Stunden pro Tag brennen. Ich tausche sie nach drei Jahren aus, weil dann die Leuchtkraft merklich nachlässt. Eine einzige Lampe (es brennen immer zwei gleichzeitig) gab bisher vorzeitig den Geist auf. Insofern würde ich von etwa 12.000 Stunden Betriebsdauer ausgehen, wobei ich teure Markenware eher meide. Wenige Ein- und Ausschaltphasen allerdings.
“Dann muß man natürlich auch den Energiebedarf zur Fertigung und zur Entsorgung berücksichtigen, sowie Schwermetalle und sonstige bedenklichen Stoffe, die außerdem noch in ESL verbaut sind.”
Davon war schon die Rede. Der Energiebedarf zur Herstellung einer ESL liegt etwa zehnmal so hoch wie der für eine Glühbirne. Das wird durch die Lebensdauer wieder ausgeglichen. Mehr oder weniger, je nach ESL und Glühbirne (irgendwo brennt ja wohl noch eine mit Baujahr 1927). Die sonstigen bedenklichen Stoffe: ja, wäre interessant zu wissen.
Übrigens: mit einem extremen Vakuum, wie es sich die Erfinder der Glühbirne ausgemalt haben, ließe sich die Brenndauer von Glühbirnen auch extrem steigern. Leider lässt sie sich auf diese Art auch sehr gut steuern. Was immer im Interesse der Leuchtmittelindustrie lag.
“Allein die Tatsache, dass es hier noch keine veröffentlichte Ökobilanz gibt, spricht aus meiner Sicht dafür dass diese eben nicht gerade positiv ausfallen würde.”
Es ist wirklich sehr bedauerlich, dass wir anscheinend selbst diese Ökobilanz erstellen müssen. Andererseits, wer sollte es sonst glaubwürdig tun? Frage an Moosgeist und Krishna: Wem würden Sie bei einem solchen Test vertrauen?
Krishna Gans
http://www.openpr.de/news/159550/Energiesparlampen-und-ihre-Nebenwirkungen-Klimaschutz-kontra-Oekobilanz.html
#Energiesparlampen und ihre Nebenwirkungen - Klimaschutz kontra Ökobilanz#
Ronin
@ Krishna Gans
“#@ Hare Krishna#
von Dir nicht, ist das klar ?”
Musste eben noch mal nach persönlichen Angriffen deinerseits in diesem Thread (leider lang) suchen, war aber alles ok. Das mit der totalitären Gesinnung kam anderswo her.
Daher: Sorry, wollte dich nicht beleidigen.
Krishna Gans
@Ronin
#Wem würden Sie bei einem solchen Test vertrauen?#
Einem Institut, das behauptet, daß 95 % der Belastung in der Nutzungsphase anfällt und sowohl Herstellung nd Transport von Hause aus nicht mit einbezieht fällt schon mal durch.
Damit hat sich die 2004 veröffentlichte Ökobilanz von denen schon mal erledigt.
Was Deine Auquarien betrifft, da wurden “früher” ganz normale, Neonleuchten mit UV Neonleuchten kombiniert, die Watt - mäßig wohl sogar noch darunter lagen, ist mir aber entfallen - ist zu lange her, daß ich mich damit beschäftigt habe.
Aber daß ich mit CO2 gedüngt habe, daran kan ich mich noch gut erinnern, Zuckerwasser und Hefe…
Da haben sich die Pflanzen was gefreut :.)
Bald soll man für solchen Frevel gesteinigt werden….
Krishna Gans
@Ronin
habe ich auch nicht als Beleidigng aufgefaßt, nur gestehe ich Dir diese zu persönliche Anrede nicht zu.
Unabhängig davon habe ich einige Jahre mehr auf dem Buckel als diese Rumhopser.
Die haben mir damals wg. meines Namens sogar mal einen Satz Bücher geschenkt.
Ronin
@ Krishna Gans
Thx für den interessanten Link. Ja, ist schon ein Problem, wenn die hunderttrausende von Energisparlampen plötzlich im Hausmüll landen.
Das Problem ist allerdings nicht neu, und ich frage mich, was mit den Milliarden von Batterien geschieht, die mit Fernbedienungen etc. ausgeliefert werden.
Ich hoffe, sie werden größtenteils recycelt, anstatt im Hausmüll zu landen. Hat jemand aktuelle Daten dazu? Das wäre interessant, denn dann ließe sich vielleicht die Entwicklung mit der “Entsorgung” der ESLs eher absehen.
Ronin
@ Krishna Gans
“Was Deine Auquarien betrifft, da wurden “früher” ganz normale, Neonleuchten mit UV Neonleuchten kombiniert, die Watt - mäßig wohl sogar noch darunter lagen, ist mir aber entfallen - ist zu lange her, daß ich mich damit beschäftigt habe.”
Nee, die Wattzahlen lagen höher. UV war und ist natürlich schon nötig, für die Schärfe, wenn man z.B. Chilis anbaut, im Aquarium kommt’s nicht so drauf an. Aber so eine Auskleidung des gesamten Raums mit Alufolie kam im Winter schon irgendwie gut rüber, auch für den Menschen … ;-)
Bin ja auch von “früher”.
Krishna Gans
@Ronin
#Das Problem ist allerdings nicht neu, und ich frage mich, was mit den Milliarden von Batterien geschieht, die mit Fernbedienungen etc. ausgeliefert werden.#
Nun, die Batterien kann man in jedem Laden abgeben, die Behälter sind meist mehr als voll - scheint also zu funzen.
Noch kann man das mit den ESP nicht, die müssen, geographisch bedingt durch die Lage “jwd” der Sondermüllannahmestellen, mit dem Auto oder Fahrrad hingebracht werden.
Dieser Transport, wie auch der Antransport fallen in den Ökobilanzen wie oben genannt aus der Betrachtung raus.
Krishna Gans
@Ronin
#man z.B. Chilis anbaut,#
Ach so nennt man das heute…..
Im Aquarium hat das schon seinen Sinn, damit die Pflanzen nicht vergeilen.
Außerdem sieht das von der Farbe her gut aus.
ESL gibts ja schon als UV Pflanzenlampe - damit bringe ich dieses Jahr zum ersten
mal versuchsweise meine Kakteen im Keller durch den Winter.
moosgeist
Ronin (15. Dezember 2008 um 19:03 Uhr)
—-Der Energiebedarf zur Herstellung einer ESL liegt etwa zehnmal so hoch wie der für eine Glühbirne—-
Durch ständiges wiederholen wird Wunschdenken auch nicht zur Realität. Das Thema hatten wie schon mal. Siehe hier:
http://www.readers-edition.de/2008/12/09/kommt-bald-das-verbot-fuer-gluehbirnen-ein-kommentar/#comment-274207
Bibliothekar
Für das Klima ist uns aber auch Nichts zu teuer!
“Energiesparen
Klimafreundliche Straßenbeleuchtung
Sehmatal/Dresden (dpa). In der 7300-Einwohner-Gemeinde Sehmatal (Erzgebirgskreis) ist die erste vom Freistaat Sachsen geförderte Energiespar-Straßenbeleuchtung in Betrieb gegangen.
Die alten 80-Watt-Quecksilberdampflampen wurden durch effiziente Natriumdampflampen mit einer Nennleistung von 35 Watt ersetzt, wie das Umweltministerium gestern mitteilte. Das verringert laut den Angaben den jährlichen Stromverbrauch bei gleicher Leuchtstärke um etwa 65 Prozent. Die Kommune habe dadurch nicht nur jedes Jahr 340 Euro mehr in der Kasse, sondern spare gleichzeitig 1,73 Tonnen Kohlendioxid. Die gesamtkosten für die elf neuen Laternen der Straßenbeleuchtung in Sehmatal-Cranzahl belaufen sich laut Ministerium auf 18 000 Euro. Der Freistaat habe das mit rund 1500 Euro gefördert.
Leipziger Volkszeitung, 16.12.2008, S.4″
Finanziell hat sich das Ganze dann nach 53 Jahren amortisiert, wenn nichts kaputt geht. Dieses gefeierte Projekt könnte die Gemeinde ja auch zu einem touristischen Zielpunkt werden lassen….
Krishna Gans
@Bibliothekar
Dabei sind die Steuergelder, die für stundenlanges, eher tagelanges Brainstorming verbraten wurden kalkulatorisch bestimm nicht mit berücksichtigt.
Dazu diverse Begehungen, Sachverständige, Gutachter, die Sächsische Staatskanzlei hat sicher auch noch vor Ort einen kritischen Blick drauf geworfen…….
moosgeist
Ronin (15. Dezember 2008 um 19:13 Uhr)
—-Das mit der totalitären Gesinnung kam anderswo her—-
Wer wird denn gleich so empfindlich sein. Aber Sie werden es schon ertragen, wenn ich das „Kind“ beim Namen nenne. Wenn jemand mit so fragwürdigen Argumenten so vehement ein sinnloses Verbot verteidigt, dann drängt sich die Vermutung auf, dass es sich hierbei um ein Grundeinstellung des Betreffenden handelt. Das beabsichtigte sinnlose Verbot von Glühbirnen ist nun mal ein Produkt totalitärer Denkweise. Da die alte Glühbirne keine Gefahr für Leib und Leben der Benutzer darstellt, ist ein Verbot derselben in meinen Augen nichts anderes als das Ausleben totalitären Machtanspruchs. Warum will man nicht den Verbraucher entscheiden lassen, welche Lampe er aus welchen Gründen auch immer einsetzt.
Würden die EU-Bürokraten, statt eines Verbotes der Glühbirne, vor den möglichen Gefahren der Hg haltigen warnen, so wäre dies ein nicht zu unterschätzender Impuls an die Industrie, giftfreie und preisgünstige ESL mit universeller Verwendungsfähigkeit auf den Markt zu bringen.
Verbote sind kein demokratisches Instrument der Marktsteuerung. Wie kommen irgendwelche durchgeknallten Laien dazu der Bevölkerung vorzuschreiben, was ihr gutzutun hat.
Sie und auch ich verwenden ESL, weil wir und einen finanziellen Vorteil davon versprechen, andere Gründe sind mehr oder weniger „nachgereicht“. Wir tun es freiwillig. Dabei sollte es auch bleiben. Was sozialistische/totalitäre Regelwut anrichtet, haben wir doch im ehemaligen Ostblock zur Genüge sehen können.
Ronin
@ Moosgeist
“—-Das mit der totalitären Gesinnung kam anderswo her—-
Wer wird denn gleich so empfindlich sein. Aber Sie werden es schon ertragen, wenn ich das „Kind“ beim Namen nenne. Wenn jemand mit so fragwürdigen Argumenten so vehement ein sinnloses Verbot verteidigt, dann drängt sich die Vermutung auf, dass es sich hierbei um ein Grundeinstellung des Betreffenden handelt.”
Nun, Herr Moosgeist, ich habe keineswegs mit fragwürdigen Argumenten ein sinnloses Verbot verteidigt, ich habe Sie lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass die Quecksilberbilanz der Glühbirne vielleicht nicht ganz so gut ist, wie Sie glauben machen wollen.
Das nachzurechnen (und ggf. zu widerlegen) sind Sie sich offenbar zu schade,
Ich muss daher leider das Kompliment mit dem Totalitarismus zurückgeben. Sie wollen offenbar nicht argumentieren, Sie wollen die wahre Heilslehre predigen.
Sei’s drum.
Ich jedenfalls habe aus diesem Thread viel gelernt.
Ronin
@ Moosgeist
“Da ich mit Ihrer Entgegnung gerechnet habe, habe ich mit dem „20fachen“ die untere Grenze gewählt. Nach mir, von kompetenter Seite erteilten, vorliegenden Informationen, kann der Anteil auch das 40fache betragen.”
Ich will Ihnen ja nicht mal widersprechen, selbst wenn Sie für Ihre Behauptung jeden Beweis schuldig bleiben (”mir, von kompetenter Seite erteilten (…) Informationen”, ich bitte Sie!).
Selbst dann kostet die Herstellung einer ESL lediglich 34 KWh (Glühbirne: ca. 0,85 KWh). Bei der Gesamtersparnis einer 15W ESL gegenüber einer 60W Glühlampe ( die auch noch eine viel kürzere Lebensdauer (1/10) hat) von etwa 337,5 KWh eher vernachlässigbar, oder?
Krishna Gans
@Moosgeist
bitte mal melden…..
Ronin
@ Moosgeist
“Würden die EU-Bürokraten, statt eines Verbotes der Glühbirne, vor den möglichen Gefahren der Hg haltigen warnen, so wäre dies ein nicht zu unterschätzender Impuls an die Industrie, giftfreie und preisgünstige ESL mit universeller Verwendungsfähigkeit auf den Markt zu bringen.
Verbote sind kein demokratisches Instrument der Marktsteuerung.”
Doch, Verbote sind wie Förderungen Instrumente einer (politischen) Demokratie zur Marktsteuerung.
Sieht man allerdings den “sich selbst regulierenden Markt” als Maß aller Dinge an, dann braucht man natürlich überhaupt keine Demokratie mehr.
Klingt irgendwie nach dem Sinnspruch der 70er: “Anarchie ist machbar, Herr Nachbar!”
Nette Idee.
moosgeist
@Ronin (16. Dezember 2008 um 15:02 Uhr)
—-Nun, Herr Moosgeist, ich habe keineswegs mit fragwürdigen Argumenten ein sinnloses Verbot verteidigt—-
Was soll denn Ihr Strohmann „Quecksilberbilanz“ anderes sein als ein fragwürdiges Argument. Dementsprechend konnte es ja von Rudolf Kipp mühelos widerlegt werden.
—-ich habe Sie lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass die Quecksilberbilanz der Glühbirne vielleicht nicht ganz so gut ist, wie Sie glauben machen wollen—-
Verdrehen Sie nicht schon wieder die Fakten. Es ging um den Hg Gehalt der ESL und nicht um irgendeine fiktive Bilanz. Aber Ihr einziges Ziel in der ganzen Diskussion ist es offenbar ein völlig sinnloses Verbot schön zu reden und zu rechtfertigen.
—-Das nachzurechnen (und ggf. zu widerlegen) sind Sie sich offenbar zu schade—-
Um mir das Stöckchenspringen bei zu bringen müssen Sie schon etwas früher aufstehen. Es war vorauszusehen, dass Sie selber mit einer Rechnung rüberkommen, weil Sie Ihre „Weisheit“ unbedingt los werden mussten um vermeintlich zu punkten. Sie haben es ja dann auch fertig gebracht etwas hinzufriemeln, was allerdings nicht lange Bestand hatte.
—Ich muss daher leider das Kompliment mit dem Totalitarismus zurückgeben—-
Wenn das für Sie ein Kompliment ist, dann können Sie es gerne behalten. Es passt zu Ihnen.
—-Sie wollen offenbar nicht argumentieren—-
Wenn Sie darunter verstehen, ihre Strohmannspielchen mitzumachen, dann haben Sie allerdings recht. Nur, das nennt man allerdings nicht argumentieren sondern applaudieren. Ein typisches Verhalten im Totalitarismus.
—-Sie wollen die wahre Heilslehre predigen—-
Die da wäre? Die Glühbirne stellt keine Heilslehre da. Die sog. ENERGIEsparlampe scheint aber Mittelpunkt einer von Ihnen präferierten zu sein.
—-Ich jedenfalls habe aus diesem Thread viel gelernt—-
Das glaube ich kaum. Aber wir werden ja sehen.
moosgeist
@Ronin (16. Dezember 2008 um 15:26/17:02 Uhr)
—-Ich will Ihnen ja nicht mal widersprechen, selbst wenn Sie für Ihre Behauptung jeden Beweis schuldig bleiben (”mir, von kompetenter Seite erteilten (…) Informationen”, ich bitte Sie!)—-
Das kann ich mir vorstellen, dass Ihnen die Fakten nicht gefallen. Da es keine offiziellen Angaben über die Kostenkalkulationen der Hersteller gibt, ist man halt auf Angaben von Leuten angewiesen, die sich mit der Materie von Berufs wegen auskennen.
—-Selbst dann kostet die Herstellung einer ESL lediglich 34 KWh (Glühbirne: ca. 0,85 KWh). Bei der Gesamtersparnis einer 15W ESL gegenüber einer 60W Glühlampe ( die auch noch eine viel kürzere Lebensdauer (1/10) hat) von etwa 337,5 KWh eher vernachlässigbar, oder?—-
Woher Sie die 0,85 kWh/Glühbirne haben entzieht sich meiner Kenntnis. Aber vielleicht haben Sie ja da eine Quelle für Ihre abenteuerliche Berechnungsweise. Mir persönlich ist es sch..ß egal, wieviel Watt bei der Herstellung einer Lampe in die Binsen gehen. Derartige Spielchen sollen letztendlich doch nur von der eigentlichen –im Leitartikel genannten- Problematik ablenken.
—-Doch, Verbote sind wie Förderungen Instrumente einer (politischen) Demokratie zur Marktsteuerung—-
Na klar. Es ist höchst demokratisch konkurrierende bzw. altbewährte Produkte per Verbot ohne Sinn und Verstand und ohne Not vom Markt zu fegen, nur weil es irgendwelchen beknackten Ideologen so gefällt. Wer so etwas befürwortet, der redet –wie im vorliegenden Fall- einer ÖKOdiktatur das Wort. Das ist keine Marktsteuerung im demokratischen Sinne. Das ist sozialistische Planwirtschaft. Die Verbraucher werden entmündigt und einige wenige Oberideologen entscheiden, bar jeden Sachverstands, was der Bürger zu brauchen hat.
Das hatten wir alles schon mal. Das brauchen wir nicht schon wieder.
—-Sieht man allerdings den “sich selbst regulierenden Markt” als Maß aller Dinge an, dann braucht man natürlich überhaupt keine Demokratie mehr—-
Eine blödere Sprechblase konnten Sie wohl nicht produzieren? Tut es eigentlich weh, derart absurde Gedanken zu hegen?
—-Klingt irgendwie nach dem Sinnspruch der 70er: “Anarchie ist machbar, Herr Nachbar!”
Nette Idee—
Das entspricht wohl Ihrer Intension: “Alles was außerhalb einer totalitären Herrschaft liegt, ist Anarchie”. So dachten vor Ihnen auch schon Andere, aber anscheinend erleben wir derzeit den Versuch einer Neuauflage des sich zu Tode geplanten Totalitarismus/Sozialismus. Auf dem Weg möchte ich Ihnen nicht folgen.
Bibliothekar
@ Ronin
Da Herr Moosgeist so freundlich war ihre Denkweise klar zu analysieren und in die richtigen Worte zu fassen, bleibt mir nur noch übrig kund zu tun, daß ich ebenfalls diesen Weg nicht mittragen werden. Im Gegenteil, ich werde dagegen auftreten, wo ich nur kann.
Ronin
@ Moosgeist und Bibliothekar
“Auf dem Weg möchte ich Ihnen nicht folgen.” “daß ich ebenfalls diesen Weg nicht mittragen werden.”
Da bin ich aber froh. Denn Ihre hasserfüllten Tiraden sind letzten Endes nur nervig.
Bibliothekar
@ Ronin
Wo Sie hier hasserfüllte Tiraden lesen bleibt mir leider verborgen.
Das Süppchen, das Sie hier kochen wollen, mag zwar einigen selbsternannten Eliten schmecken, dem Bürger schmeckt das Ganze nicht. Schon gar nicht, wenn die Speisen auf dem Tablet der Diktatur serviert werden.
Ronin
@ Moosgeist
Wie schon gesagt: Hasserfüllt, Argumenten unzugänglich, mit unverkennbaren ideologischen Scheuklappen.
Dass Sie hier ein ziemlich braunes Süppchen kochen, dürfte allerdings inzwischen jedem klar sein.
Lassen Sie sich’s schmecken!
Thorsten
@ Ronin
“Dass Sie hier ein ziemlich braunes Süppchen kochen, dürfte allerdings inzwischen jedem klar sein.”
Ja, wenn der Klimaskeptikerklientel die Argumente ausbleiben, dann sinken nicht Wenige so weit herab, dass sie die Bemühungen um einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie mit Nationalsozialismus, Faschismus, Inquisition und Diktatiuren vergleichen.
Mike Godwin sagt hierzu: „Ein Vergleich mit dem Nationalsozialismus führt wegen dessen extremer Negativität zumeist zum Diskussionsabbruch. Man kann eine Usenet-Diskussion als beendet bezeichnen, wenn einer der Teilnehmer Hitler und die Nazis herauskramt.“
Deshalb antworte ich v.a. Moosgeist auch nicht mehr auf derartige Entgleisungen. Er hat sich damit schon lägst disqualifiziert, wie etliche andere sog. Klimaskeptiker auch.
Ronin
@ Thorsten
“Ja, wenn der Klimaskeptikerklientel die Argumente ausbleiben”
“Klimaskeptiker” oder “Ökos”, mir ziemlich egal. Die Bezeichnungen kommen daher, dass es auf beiden Seiten absolut verbohrte Ideologen gibt. Dazu würde ich in diesem Fall Moosgeist und Bibliothekar rechnen, weil sie sich jeder Argumentation verweigern. Krishna Gans, wenn es der ist, den ich zufällig aus einer völlig anderen Ecke aus dem Internet kenne, würde ich nicht so einordnen. Aber vielleicht gibt’s ja mehrere Krishna Gans.
Und der Vergleich mit dem Nationalsozialismus kam in diesem Fall von mir, und war tatsächlich als Diskussionabbruch gedacht.
Moosgeist und andere haben mich lediglich als Totalitaristen bezeichnet, und das entlockt mir angesichts ihrer Beiträge wirklich nur noch ein schiefes Lächeln.
Das Problem ist, dass diese Leute nicht denken können oder wollen.
Bibliothekar
@ Thorsten
Ich hoffe, Du hast gelesen, was Herr Ronin dir zur Antwort schrieb. Da ist wohl eine dicke Entschuldigung deinerseits fällig. Naja, irgenwie ist so was ja deine Art.
Bibliothekar
@ Ronin
“Dass Sie hier ein ziemlich braunes Süppchen kochen, dürfte allerdings inzwischen jedem klar sein.”
Jetzt wird mir klar woher der Wind weht. Die prollige Troll-Truppe um Andreas E. hat Ausgang.
Wissen Sie eigentlich, wie unverschämt diese Aussage ist?
Die Mitleser hier werden den Sachverhalt sicher richtig einordnen können.
Da werden von Bürgern diktatorische Maßnahmen kritisiert und vor einer neuerlichen Diktatur gewarnt und Herr Ronin stellt diese dann in die braune Ecke.
Ist es das, was uns in Zukunft erwartet. Wer dagegen ist und Fragen stellt ist Feind? So nicht, mein Herr!
Ich kann dazu nur kopfschüttelnd sagen - Bürger seid wachsam. Wehret den Anfängen.
Ronin
@ Bibliothekar
“Die Mitleser hier werden den Sachverhalt sicher richtig einordnen können.”
Das hoffe ich auch, dass die Mitleser das einschätzen können, Herr “Bibliothekar”.
Gell, wer nicht für uns ist, ist gegen uns? So denken Ihresgleichen.
Ich werde jetzt nicht alle unsäglichen Beschimpfungen zitieren, die Sie und Ihresgleichen mir hier an den Kopf geworfen haben, nur weil ich mir erlaubt habe, Ihre in Stein gemeißelten Ansichten in Zweifel zu ziehen. Das sprengt irgendwie den Rahmen …
@ Thorsten
Ja, ich verstehe sehr gut, dass man auf die fortwährenden Entgleisungen der Herrschaften Moosgeist und Bibliothekar irgendwann nur noch mit Schweigen reagieren kann — was ich hiermit tue.
Krishna Gans
@Ronin
Nee, Ronin, den gibt es nur einmal.
Definitiv, ich weiß zwar nicht aus welcher Ecke Du Deine Kenntnisse beziehst, außer über meine Homepage…
Unabhängig davon bin ich kein Fan von zwangsverordneten ESL bzw. Sondermüllimport in Form von Hg-Müll Lampen
@Thorsten
Wieder einmal mehr hast Du bewiesen, daß Du unweit der Legasthenie herumeierst.
Nebenbei gab es diese Formn von Diktatur östlich der alten Bundesländer bis ca. Ende 80 - und die nannte sich rot und nicht braun.
Krishna Gans
@Ronin
was Moosgeist und Biblothekar betrifft verweigern sie sich keiner Diskussion, sie akzeptieren nicht jedes Argument per se und lassen sich kein X für ein U vormachen.
Thorsten
@ Moosgeist
“Ich hoffe, Du hast gelesen, was Herr Ronin dir zur Antwort schrieb. Da ist wohl eine dicke Entschuldigung deinerseits fällig. Naja, irgenwie ist so was ja deine Art.”
Egal, wer derartige Vergleiche bemüht - er disqualifiziert sich damit selbst.
Von Ronin waren mir derartige Vergleiche bislang nicht bekannt und ich finde es nicht gut, wenn er diese benützt!
Von Ihnen Moosgeist, sind mir diese oder ähnliche Vergleiche schon lange bekannt, weshalb Sie hier der absolut Letzte sind, der sich hier aufzuplustern oder um eine Entschuldigung zu bitten hat!
Bibliothekar
@ Thorsten
Huhu, hier bin ich, der Bibliothekar und nicht der Moosgeist. Brille aufsetzen, damit du den richtigen ansprichst. Noch sind wir 2 Personen. Oder siehst Du die Skeptiker generell als eine Sorte an? Naja, vor Weihnachten ist man schnell etwas verwirrt.
Gut, halten wir fest:
Haltlos vorgetragene rechtsradikale Anschuldigungen sind kein Entschuldigungsgrund.
Zumindest nicht für Thorsten.
Ronin
lolololololololololololololololololololololol
Wenn ich kurz für alle Mitlesenden zusammenfassen darf:
Sie konnten nicht widerlegen, dass die Glühbirne gegenüber der Energiesparlampe eine schlechte Quecksilberbilanz hat.
Daher bezichtigten Sie mich des Totalitarismus.
;.)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
Ciao allerseits, zum letzten Mal.
Und Krishna Gans: War vielleicht eine Fehleinschätzung. Was soll’s.
moosgeist
@Bibliothekar
@Krishna
Lasst doch den “armen Thorsten” in Frieden. Der ist ein armes Schw..n und verdient sich nur sein Weihnachtsgeld. Außerden scheint er stinkbes.ffen zu sein. Innerhalb kürzester Zeit hat er hier in RE in 3 verschiedenen Thread’s die Adressaten verwechselt. So sind sie halt die ÖKOfanatiker, wenn se 3x kräftig Hasseröder lesen, sind sie voll wie eine Haubitze.
moosgeist
Ronin (17. Dezember 2008 um 14:33 Uhr)
—-Wie schon gesagt: Hasserfüllt—-
Wo sehen Sie hier Hass? Das Thema ist interessant, aber das ist für mich kein Grund irgendwelche Gefühle in die Sache oder gar in Ihre Person zu investieren. Das ist es einfach nicht wert.
—-Argumenten unzugänglich—-
Wenn es wenigsten Argumente gewesen wären, was sie da meinten vorbringen zu müssen. Was da ankam klang doch eher nach vorgefertigter Propaganda am Thema vorbei.
—-mit unverkennbaren ideologischen Scheuklappen—-
Wenn Fakten in Ihren Augen schon ideologische Scheuklappen darstellen, dann stellt sich doch die Frage, was das unverkennbar fanatische Verteidigen sinnloser Verbote darstellt.
—-Dass Sie hier ein ziemlich braunes Süppchen kochen, dürfte allerdings inzwischen jedem klar sein—-
Wenn Ablehnung von Diktatur und Willkür in Ihren Augen ein „braunes Süppchen“ sind, dann müssen Sie sich allerdings fragen lassen, wo Ihr Standpunkt sich verorten lässt. Diese Frage ist anhand Ihrer, zum Teil recht deutlichen, Einlassungen relativ einfach und treffend zu beantworten.
Sie zeigen hier für jedermann klar erkennbar die Doktrin der alten KomIntern zu Zeiten der roten Diktatur, wonach jeder, der nicht der Denkweise und Sprachregelung der Führung entspricht, automatisch ein Antikommunist und somit nur ein Nazi sein kann. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass dieses Gespenst so kurze Zeit nach dem Zusammenbruch der roten Diktaturen wieder durch die Lande geistert. Sie haben mich eines Besseren (Schlechteren) belehrt.
—-Lassen Sie sich’s schmecken—
NEIN. Diese Suppe schmeckt mir nicht. Da müssen Sie schon selber löffeln.
moosgeist
Ronin (17. Dezember 2008 um 22:09 Uhr)
—-Sie konnten nicht widerlegen, dass die Glühbirne gegenüber der Energiesparlampe eine schlechte Quecksilberbilanz hat—-
Warum sollte ich? Das hat Rudolf Kipp dafür umso eindrucksvoller und überzeugender getan.
Aber Sie akzeptieren ja offensichtlich keine Fakten, die nicht in Ihr Denkmodell passen.
—-Daher bezichtigten Sie mich des Totalitarismus—-
Ich habe Sie mit Recht darauf aufmerksam gemacht, dass Sie totalitäres Gedankengut hegen.
Sollte sich allerdings dieses Gedankengut bei Ihnen bereits so weit verfestigt haben, dass Sie nicht mehr das Tatsächliche erfassen können, so ist das ausschließlich Ihr persönliches Problem.
Es ist halt eine alte Weisheit, dass derjenige der sich in den Regen stellt, damit rechnen muss, dass er nass wird.
Ronin
@ Thorsten
Sie haben Recht, man sollte seine Zeit nicht mit Leuten vergeuden, die sich “kein X für ein U vormachen lassen”, während ihr einziges Interesse ist, anderen ein U für ein X vorzumachen … ;-)
Aber was Moosgeist und Konsorten hier an Demagogie veranstalten, klingt sehr gut geschult.
Krishna Gans
@Ronin
Nur soviel:
Der Unterschied in Sachen Quecksilber alte Birnen / ESL ist so simpel wie nur was:
Das bei der Kohleverstromung freiwerdende Hg wird von Fachleuten aus dafür hergestellten Filtern von Fachleuten hoffentlich fachgerecht entsorgt.
Das betrifft die normalen Birnen.
Das in den ESL eingesetzte Hg kommt in unsere Wohnungen und wird höchstwahrscheinlich nicht fachgerecht entsorgt, wird außerdem zu einem Prozentsatz X aus China oder sonstwoher “importiert” und kann unter ungünstigen, haushaltsüblichen Umständen in unseren Wohnungen und u. U. in Kinderhand frei werden.
Ist da an der Hg Bilanz was positiv, außer den Zaheln, die die Bilanz verfälschen ?
Ic kann in diesem Fall nicht verstehen, wie man mit der hier vorgestellten positiven Hg Bilanz
a) glücklich werden kann
b) man die Pflichtabnahme der der ESL und dem Verbot der herkömmlichen Glühlampen akzeptieren, gar gutheißen kann.
@Thorsten
Wenn Du jetzt wieder einmal mehr mit Deiner “Ihr Skeptiker … alles ablehnen….. blah blah” Tour kommst - vergiß es, interewssiert mich nicht im geringsten.
Ich habe die auch im Einsatz, OK, aber f r e i w i l l i g !
Hast mich ?
Ronin
@ Krishna Gans
“Der Unterschied in Sachen Quecksilber alte Birnen / ESL ist so simpel wie nur was:
Das bei der Kohleverstromung freiwerdende Hg wird von Fachleuten aus dafür hergestellten Filtern von Fachleuten hoffentlich fachgerecht entsorgt.”
Das steht zu hoffen.
“Das in den ESL eingesetzte Hg kommt in unsere Wohnungen und wird höchstwahrscheinlich nicht fachgerecht entsorgt, wird außerdem zu einem Prozentsatz X aus China oder sonstwoher “importiert” und kann unter ungünstigen, haushaltsüblichen Umständen in unseren Wohnungen und u. U. in Kinderhand frei werden.”
Die fachliche Entsorgung ließe sich durch ein Pfand weitgehend sicherstellen. Andererseits funktionierts bei Batterien mittlerweile auch ohne Pfand ziemlich gut. Das mit der möglichen Freisetzung von gesundheitschädlichen Mengen Quecksilber unter haushaltsüblichen Bedingungen: ein sehr bedenkenswerter Einwand. Bei vielen ESLs soll inzwischen allerdings kein Quecksilber mehr austreten können (vermutlich wegen des Plastikschirms? Gut, stellt sich die Frage: Wie dicht ist der? Oder verhindert er nur, dass die Röhren zerbrechen?).
“Ist da an der Hg Bilanz was positiv, außer den Zaheln, die die Bilanz verfälschen ?
Ic kann in diesem Fall nicht verstehen, wie man mit der hier vorgestellten positiven Hg Bilanz”
Meine Berechnung beruht natürlich auf einer fachgerechten Entsorgung. Ist die nicht gegeben, fällt die Bilanz anders aus.
“a) glücklich werden kann”
Gar nicht. Für mich klingt die ESL im Moment einfach nach dem kleineren Übel, mit dem ich gut leben kann.
b) man die Pflichtabnahme der der ESL und dem Verbot der herkömmlichen Glühlampen akzeptieren, gar gutheißen kann.
Verbote sind nie gut. Es gibt wesentlich bessere Wege, technologische Entwicklungen zu steuern. Übrigens ist die Lebensdauer heutiger Glühbirnen von lediglich ca. 1000 Stunden keineswegs naturgegeben, sondern hängt weitgehend von der Reinheit des Vakuums in der Birne ab, die wiederum die Hersteller präzise steuern können.
Und genau da liegt der Punkt, wo ich dem Verbot der Glühbirne etwas abgewinnen kann: er zwingt die Monopolisten der Wohraumbeleuchtung (denn anders kann man das nicht nennen) dazu, sich endlich zu bewegen, den Safe mit den uralten Patenten zu öffnen, und endlich mal zumindest halbwegs neue Möglichkeiten auszuloten.
Und danke für den sachlichen Beitrag.
Krishna Gans
@Ronin
#Die fachliche Entsorgung ließe sich durch ein Pfand weitgehend sicherstellen. Andererseits funktionierts bei Batterien mittlerweile auch ohne Pfand ziemlich gut.#
Das ist eben das Problem, man kann nicht auf der einen Seite die Birnen verbieten und andererseits versäumen, für eine fachgerechte Entsorgung zu sorgen.
Im Augenblick fährt man zur Deponie (ha, ha, CO2 Bilanz, nicht das die für mich interessant ist, aber doch für “Entscheidungsträger”), oder man entsorgt sie im Hausmüll.
Also mal wieder, wie immer, sinnloser “gutgemeinter” Aktionismus der wieder nur Alibifunktion hat und Murks von vorne bis hinten ist.
Wie übrigens alle dieser grünen CO2 Verhinderungs-Maßnahmen.
Unausgegorener Mist und gequirlte Hühnerkacke .
Wenn man mal genau hinsieht…
Ronin
“Das ist eben das Problem, man kann nicht auf der einen Seite die Birnen verbieten und andererseits versäumen, für eine fachgerechte Entsorgung zu sorgen.”
Kann man wenig gegen einwenden. Sollte, wenn schon, beides gleichzeitig stattfinden. Z.B. auch, wie für Batterien ja schon lange üblich und Pflicht, dass auch die Supermärkte die Dinger zurücknehmen.
“Wie übrigens alle dieser grünen CO2 Verhinderungs-Maßnahmen.
Unausgegorener Mist und gequirlte Hühnerkacke .”
Okay, da werden wir uns sicher nicht mehr einig. Ich sehe da gute und sinnvolle Ansätze, weil ein unbegrenztes Wachstum auf diesem Planeten definitiv nicht möglich ist.
Andererseits wäre z.B. ein 3-Liter-Auto seit ungefähr fünfzehn Jahren technisch völlig problemlos machbar. Insofern handeln die Entscheidungsträger wenig glaubhaft.
Krishna Gans
@Ronin
#Ich sehe da gute und sinnvolle Ansätze, weil ein unbegrenztes Wachstum auf diesem Planeten definitiv nicht möglich ist.#
Das hat aber nichts mit Klima zu tun und nicht mit CO2.
Mein Reden, Klimahysterie ist vorgeschobener Mist und Abzocke.
Das hat weder mit den Lampen zu tun, noch mit Kraftwerken.
Umweltschutz und s.g. Klima”schutz” haben eben nichts miteinander zu tun, oft bis meist ist das Gegenteil der Fall.
Krishna Gans
@Ronin
#Kann man wenig gegen einwenden. Sollte, wenn schon, beides gleichzeitig stattfinden. Z.B. auch, wie für Batterien ja schon lange üblich und Pflicht, dass auch die Supermärkte die Dinger zurücknehmen.#
Nur: Batterien / Akkus hat es vorher gegeben und gibt es hinterher weiter.
Wäe also um einiges leichter gewesen, mit erscheinen der ESL vor einigen Jahren, die damals nicht einmal unter Klimaaspekten sondern Moneysparen aufkamen, gleich die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen, aber “spaßiger”weise taucht diese Sondermüllgeschichte erst im Zusammenhang mit den Zwangsmaßnahmen auf. Das war vorher nie ein großes Thema - erst jetzt.
Schon eigenartig.
Krishna Gans
@Thorsten
Merkst Du was ?
Man kann mit Leuten, die eine andere Meinung haben und sich diese auch selbst gebildet haben sachlich und kontrovers diskutieren.
Das klappt aber nicht mit Leuten wie Dir, die offensichtlich ihr s.g. Wissen und ihre eingebildete Meinung nur aus Hochglanzprospekten der EE ziehen und ansonsten nur rumnörgeln, meckern und alle in einen Topf schmeißen, die es wagen, was anderes zu denken.
Mach Dir mal ein paar Gedanken darüber…….
moosgeist
@Thorsten (17. Dezember 2008 um 15:10 Uhr)
—-Ja, wenn der Klimaskeptikerklientel die Argumente ausbleiben, dann sinken nicht Wenige so weit herab, dass sie die Bemühungen um einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie mit Nationalsozialismus, Faschismus, Inquisition und Diktatiuren vergleichen—–
Sie können wohl nicht richtig lesen, dieses schmierige „ziemlich braunes Süppchen“ stammt aus dem „ziemlich grünen Töpfchen“ ihres Mitstreiters „Ronin“. Ihre übel riechende Gülle können Sie bei ihm abseihen. Sie verstricken sich immer tiefer in Ihre Klimahysterie und es ist daher nicht weiter verwunderlich, wenn Sie schon nicht mehr unterscheiden können, wer was sagt oder schreibt. Sie verbreiten Unwahrheiten (um nicht zu sagen Lügen), nur um Ihrem Götzen Klima zu dienen und irgendwelchen obskuren Figuren gefällig zu sein. Sie sollten sich wirklich mal einem Arzt anvertrauen.
moosgeist
@Ronin (19. Dezember 2008 um 16:05 Uhr)
—-Bei vielen ESLs soll inzwischen allerdings kein Quecksilber mehr austreten können (vermutlich wegen des Plastikschirms? Gut, stellt sich die Frage: Wie dicht ist der? Oder verhindert er nur, dass die Röhren zerbrechen?)—-
Der Silikon-Mantel/Überzug ist lediglich ein Splitterschutz und soll auch das Glas vor leichten mechanischen Einwirkungen durch unsachgemäße Behandlung schützen. Bei Röhrenbruch kann trotzdem Hg austreten.
Übrigens: Auf diesem Glas, aus dem die Röhren der Kompaktlampen gefertigt sind, liegt das Hauptaugenmerk des Recyclings. Dieses Glas ist in seiner spezifischen Eigenschaft sauteuer in der Herstellung. Ein Wiederverwertung ist eigentlich allein aus diesem Grunde für die Hersteller von Interesse. Die Herstellung neuer Röhren aus dem Altglas (einschmelzen der Scherben) soll um ein Vielfaches kostengünstiger sein, als eine komplette Neuschmelze und Fertigung. Die Rückgewinnung von Hg spielt für die Hersteller der Lampen nur eine untergeordnete Rolle. Das ist auch der Grund, warum das Recycling im Wesentlichen in den Händen von Osram, Phillips und
IDV (Megaman = Neonlite Electronic & Lighting Ltd. in Xiamen China) ist. Da sind noch ein paar kleine Hersteller mit von der Partie, aber deren Anteile am Recycling sind eher gering.
—-Meine Berechnung beruht natürlich auf einer fachgerechten Entsorgung. Ist die nicht gegeben, fällt die Bilanz anders aus—-
Das dürfte dann ja auch der Grund sein, dass derartige Berechnungen immer falsch bleiben, weil sie einfach die Realität leugnen und in Wirklichkeit nichts Anderes sind als zweckdienliche Augenwischerei (freundlich ausgedrückt). Es wäre sicherlich höchst interessant diese „fachgerechten Entsorgung“ zielgerichtet zu recherchieren. Das Ergebnis könnte für einige Gutgläubige erschreckend sein. Allein die Unsicherheit des verwendeten Zahlenmaterials lässt da einiges Vermuten. So differieren z. B. die Verkaufszahlen für ESL für das Jahr 2006 zwischen
150 Mio und 260 Mio Lampen. Die Zahlen für die recycelten Lampen dürften auch mit Vorsicht zu genießen sein. Ist doch diese „fachgerechte Entsorgung“ wichtig für die Lizenzerteilung zum Vertrieb derartiger Leuchtkörper innerhalb Deutschlands. Es bedarf keines bösen Willens, wenn man davon ausgeht, dass diese Zahlen dem Zwecke dienlich geschönt sind, Verkaufszahlen niedrig, Entsorgungszahlen hoch. Wer will das kontrollieren?
—-Verbote sind nie gut—-
Verbote als Produktförderung sind in jedem Falle inakzeptabel. Verbote können hingegen da angebracht sein, wo es gilt die Gesundheit der Verbraucher vor unkontrollierbaren Gefahren zu schützen. Hätte man seinerzeit, als in Thermometern, Fieberthermometern und Barometern im persönlichen Bereich zum Schutze vor gesundheitlichen Schäden Hg als Medium verboten wurde auch Hg als Leuchtmittel für Hausbeleuchtungen untersagt, hätten wir heute eine andere Situation. Aber stattdessen die „harmlose“ Glühbirne verbieten zu wollen ist schon ein starkes Stück von Willkür und lässt als den eigentlichen Grund hierfür etwas ganz anderes vermuten.
—-Übrigens ist die Lebensdauer heutiger Glühbirnen von lediglich ca. 1000 Stunden keineswegs naturgegeben, sondern hängt weitgehend von der Reinheit des Vakuums in der Birne ab, die wiederum die Hersteller präzise steuern können—-
Was für einem Märchen sind Sie denn da aufgesessen? Dieses Argument kann, wenn überhaupt, allenfalls für die uralten Kohlefadenlampen gelten. Aber selbst da ging es eigentlich nur um die Reinheit der eingeschlossenen Luft, wie bei Wolframglühfäden übrigens auch. Genau so gut könnte man auch behaupten, dass ein Auto viel länger hält, wenn es von Pferden oder Ochsen gezogen würde und nicht einen Motor zur Fortbewegung benutzen müsste.
Seit über 50 Jahren wird in den Glühlampen ein sog. Schutzgas aus Argon und Stickstoff verwendet. Da gibt es kein Vakuum, sondern eher einen geringfügigen Überdruck. Das bewirkt, dass weniger Metall des Wolframfadens verdampfen kann als in einer vakuumgezogener Birne. Außerdem kann damit die Temperatur des Wolframfadens bis auf ca. 2400° – 2600°C gesteigert werden. Die Lebensdauer wurde damit übrigens auch gesteigert.
Die Begrenzung der Lebensdauer einer Glühbirne auf ca. 1000 Std. liegt wohl eher an der gesteigerten Lichtausbeute durch höhere Glühfadentemperatur. Würde man die Temperatur des Glühfadens auf ca. 2000°C senken, so würde sich die Lebensdauer der Glühlampe erheblich steigern, aber die Lichtausbeute wäre dann auch erheblich geringer. Die heutige Glühlampe ist also ein Kompromiss aus Lebensdauer, Lichtausbeute und Preis.
—-er zwingt die Monopolisten der Wohraumbeleuchtung (denn anders kann man das nicht nennen) dazu, sich endlich zu bewegen, den Safe mit den uralten Patenten zu öffnen, und endlich mal zumindest halbwegs neue Möglichkeiten auszuloten—-
Von Monopol und Monopolisten kann auf dem derzeitigen Beleuchtungskörpermarkt wohl nicht
die Rede sein. Die Vielzahl der Anbieter und der Wettbewerb untereinander belegen eher das Gegenteil. Allerdings ist zu befürchten, dass sich über das Recycling ein Monopol einiger großer Hersteller entwickelt.
Lightcycle hat bereits ein Monopol in der Entsorgung der ESL. Wenn Sie dann schauen, welche großen Hersteller (neben einer Zahl kleinerer) Lightcycle gründeten und welche diese „Firma“ dominieren, dann wissen Sie auch in wessen Händen mittel- bis langfristig ein Monopol liegen könnte. Aber vielleicht ist das ja von gewissen Leuten in der Deutschen Politik so gewollt. Ähnlich wie seinerzeit über die bis etwa 2000 noch in der „Öffentlichen Hand“ befindlichen Versorgungs- und Übertragungsnetze die Monopole der EVU’s gebildet wurden.
Überall dort, wo der Staat glaubt „regulieren“ zu müssen, kommen zumindest fragwürdige Gebilde heraus. Hierbei sollte man recht gut zwischen gewollten und notwendigen Rahmenbedingungen und willkürlichen „Regulierungen“ unterscheiden.
Eine Frage noch. Von welchen „uralten Patenten“ auf dem Beleuchtungssektor sprechen Sie?
Thorsten
@ Moosgeist
“Innerhalb kürzester Zeit hat er hier in RE in 3 verschiedenen Thread’s die Adressaten verwechselt.”
In der Tat unterscheidet sich Ihr Stil von dem vom Bibliothekar nur wenig.
Der Grund für meine versehentlichen Verwechslungen liegt darin, dass ich mir immer weniger Zeit nehme, Ihnen auf Ihren Unsinn zu antworten. Mir ist meine Zeit hierfür einfach zu schade!
Bibliothekar
@ Thorsten
“Der Grund für meine versehentlichen Verwechslungen liegt darin, dass ich mir immer weniger Zeit nehme, Ihnen auf Ihren Unsinn zu antworten. Mir ist meine Zeit hierfür einfach zu schade! ”
Wenn das wahr wäre würden Sie hier nicht mit Schaum vor dem Munde Ihre propagandistischen Traum-, Märchen- und Lügengebilde aufbauen. Für Ihre endlosen. absichtlichen Wortverdrehereien haben Sie ja auch genügend Zeit. Man merkt schon recht deutlich, das Sie hier nicht zum Spass sind. Parteiauftrag ist Parteiauftrag!
moosgeist
@ Thorsten (28. Dezember 2008 um 14:03 Uhr)
—-In der Tat unterscheidet sich Ihr Stil von dem vom Bibliothekar nur wenig—-
Primitiver geht es wohl kaum. Sie wollten mir mit Ihrer unnachahmlichen Faktenverdrehung und Böswilligkeit die Nazi-Entgleisungen von „Ronin“ in die Schuhe schieben. Ja Sie fühlten sich offensichtlich sogar recht wohl dabei, sich in der unappetitlichen Brühe zu suhlen.
—-Der Grund für meine versehentlichen Verwechslungen liegt darin, dass ich mir immer weniger Zeit nehme, Ihnen auf Ihren Unsinn zu antworten—-
Der tatsächliche Grund dürfte wohl Ihr fanatisches Wunschdenken, verbunden mit dem Ihnen eigenen verstärkten Hang zur Unaufrichtigkeit und Unredlichkeit, sein. Hinzu kommt noch Ihre schon hinlänglich bekannte Unfähigkeit und Unwilligkeit Geschriebenes im Kontext zu lesen und zu begreifen. Ihre dümmlichen Rechtfertigungsversuche sind einfach nur noch peinlich.
moosgeist
@ Bibliothekar (28. Dezember 2008 um 19:03 Uhr)
—-Parteiauftrag ist Parteiauftrag!—-
Nicht nur das, es ist auch sein Lebensinhalt und dazu auch sein Lebensunterhalt.
Die paar Kröten die er als Auftragsschreiber vorgeworfen bekommt braucht er dringen für Brennholz, denn es wird kalt in diesem unseren Lande. Und die ödp hat nichts zu verschenken. [;-)
Ronin
@ Moosgeist
“Verbote als Produktförderung sind in jedem Falle inakzeptabel.”
Finde ich gut. Ich hatte das bisher so verstanden, dass Sie Quecksilber eher verboten sehen wollen.
Ansonsten: Überlassen Sie doch die Entscheidung dem mündigen Verbraucher.
Auch ohne Verbot ist die ESL inzwischen billiger als die Glühlampe.
Und was den braunen, quecksilberfreien Sumpf betrifft, da fühlen Sie sich offenbar sehr wohl drin ;-)
Krishna Gans
Na. ich habe letztens wieder einen ordentlichen alten 60 Watt Strahler aufgeweckt, um mir nicht die Augen weiter zu versauen.
Innerhalb einer Woche hat die Aufwärmzeit einer ESL neuester Produktion sich con 1 auf fast 5 Minuten verschlechtert.
@Ronin
#Ansonsten: Überlassen Sie doch die Entscheidung dem mündigen Verbraucher#
wenn etwas zu handeln verboten ist, ist die Entscheidung nicht mehr treffbar, oder ?
Ronin
@ Krishna
“Innerhalb einer Woche hat die Aufwärmzeit einer ESL neuester Produktion sich con 1 auf fast 5 Minuten verschlechtert.”
Tja, da würde ich dann wohl auch die alte 60W Glühbirne wieder aus der Schublade holen. Bis jetzt habe ich anscheinend immer Glück gehabt.
Die fünf 25W ESLs, die ich vor einiger Zeit im Supermarkt für 2,99 gekauft habe, funktionieren alle einwandfrei. Die Lichtleistung liegt allerdings nach Messung mit dem Auflicht-Belichtungsmesser knapp unter der einer (neuen) 100W Glühbirne, also nicht bei 125W.
moosgeist
Ronin (29. Dezember 2008 um 18:15 Uhr)
—-Finde ich gut—-
Fände ich auch gut, wenn das “Glühlampen-Verbot“ verboten würde.
—-Ich hatte das bisher so verstanden, dass Sie Quecksilber eher verboten sehen wollen—-
Sie scheinen offensichtlich schon unter der gleichen Lese- und Verständnisschwäche wie der „heilige Thorsten“ zu leiden. Ich schrieb:
**„Verbote können hingegen da angebracht sein, wo es gilt die Gesundheit der Verbraucher vor unkontrollierbaren Gefahren zu schützen**
Da Quecksilber in den ESL ohne Zweifel eine solche Gefahr darstellt, wäre hier ein Verwendungsverbot – ähnlich in Thermometer usw.- durchaus angebracht und akzeptabel.
Ein Glühlampen-Verbot ist dagegen reiner Aktivismus und autoritäre Willkür und zudem fern jeder Ratio.
—-Ansonsten: Überlassen Sie doch die Entscheidung dem mündigen Verbraucher—-
Und warum kämpfen Sie denn so verbissen um ein Verbot der unschuldigen Glühbirne?
—-Auch ohne Verbot ist die ESL inzwischen billiger als die Glühlampe—-
Ach ja? Die letzte 100W Birne habe ich für 75ct gekauft.
—-Und was den braunen, quecksilberfreien Sumpf betrifft, da fühlen Sie sich offenbar sehr wohl drin—-
Ach ne Kleiner. Ihre Klamotten passen mir nicht, die zieh ich mir nicht an. Außerdem ist in Ihrem Sumpf kein Platz für Andere ;-)
moosgeist
@Ronin (19. Dezember 2008 um 16:05 Uhr)
Von welchen „uralten Patenten“ auf dem Beleuchtungssektor sprechen Sie?
Ronin
@ Moosgeist
“Und warum kämpfen Sie denn so verbissen um ein Verbot der unschuldigen Glühbirne?”
Überhaupt nicht. Ich liebe die unschuldige Gühbirne. Leider taugt sie nichts mehr.
“Ach ja? Die letzte 100W Birne habe ich für 75ct gekauft.”
Dann sprechen wir uns mal wieder, wenn Sie die wegschmeißen müssen und meine 25W ESL noch brennt und brennt und brennt …. kann aber dauern.
“Ihre Klamotten passen mir nicht”
Aber bestimmt nicht, mein Guter! Da sind wir uns endlich mal einig!
Trotzdem alles Gute für 2009!
Bis denne!
Ronin
@ Moosgeist
“Von welchen „uralten Patenten“ auf dem Beleuchtungssektor sprechen Sie?”
Die “haltbare Glühbirne” beispielsweise. Die müssen nämlich durchaus nicht nach 1000 Stunden den Geist aufgeben. Aber wenn sie’s tun, ist ‘ne neue fällig …
Das zahlt sich aus. Für den Hersteller.
moosgeist
@Ronin (30. Dezember 2008 um 18:21 Uhr)
—-Leider taugt sie nichts mehr—-
Oh, es gibt viele Einsatzgebiete wo die AGL meht taugt als die ESL und ihr sogar überlegen ist.
—-Dann sprechen wir uns mal wieder, wenn Sie die wegschmeißen müssen und meine 25W ESL noch brennt und brennt und brennt …. kann aber dauern—-
Da ich die gute alte „Birne“ nur da einsetze wo die „Kompakt-Sparlampe“ unbrauchbar ist, habe ich damit keine Probleme (noch nicht). Irgendwann werde ich auch da auf Halogen umsteigen. Da tut sich seit einigen Jahren was auf dem Markt.
—- Die “haltbare Glühbirne” beispielsweise. Die müssen nämlich durchaus nicht nach 1000 Stunden den Geist aufgeben—-
Bei den Glühbirnen ist das so ein Kompromiss zwischen Lebensdauer, Lichtausbeute und Preis, aber auch zugegebener Maßen ein Interesse der Hersteller (gilt auch für ESL).
Es gibt durchaus Birnen die eine höhere Lebensdauer haben. Die sind aber nicht so hell. Ich kaufe wenn möglich z.B. nur Birnen, die für 240V ausgelegt sind. Die verkraften erstens die im Netz vorhandenen leichten Überspannungen besser und zweitens halten sie wesentlich länger.
Da wo es sinnvoll ist und wirklich energiesparend verwende ich schon seit „ewigen Zeiten“ ESL. Mal mit gutem, mal mit schlechtem Ergebnis.
Die Qualitätsschwankungen sind da schon beträchtlich. Teilweise braucht man schon mal viel Geduld bis die Leistung voll da ist. Besonders ärgerlich ist das bei dem Segment 5/7/9 Watt mit E14 Sockel einer gewissen chinesischen Marke.
Die sind als Ausgleich dann aber heller als die Konkurrenz.
—-Aber wenn sie’s tun, ist ‘ne neue fällig—-
Das gilt für die ESL genauso. Das kann da sogar sehr schnell gehen. Und dann ist mehr Geld beim Teufel.
—-Das zahlt sich aus. Für den Hersteller—-
Bei den Glühbirnen bleibt nicht viel hängen. Bei den ESL schaut das schon anders aus.
Das Phöbuskartell lässt grüßen (oft totgesagt aber immer noch wirksam). Wie sonst lässt es sich erklären, dass Neuerungen auf diesem Markt fast zeitgleich weltweit bei fast allen Herstellern in Erscheinung treten. Unter diesem Gesichtspunkt sollte man auch mal das „Glühbirnen-Verbot“ betrachten. Jedenfalls dürfte der sog. Klimaschutz nur ein vorgeschobener Grund sein.
Ach Ihnen alles Gute zum Neuen Jahr
Krishna Gans
@Ronin
http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-gluehbirne-klimaschutz-ID1230898145031.xml
Na, es rührt sich was ;)
Ronin
@ Krishna
Viel Neues hat es nicht gebracht, aber das Thema ist sicher noch nicht abgeschlossen. Die Möglichkeiten des Emissionshandels sehe ich in dem Beitrag als überbewertet an.
Interessant fand ich persönlich:
“Ein hoher Blauanteil im Lampen-Lichtspektrum wirkt wie ein Wachmacher auf den menschlichen Körper. Denn das bläuliche Licht unterdrückt das Schlafhormon Melatonin.”
Da ging es eigentlich um die Gesundheitsschädlichkeit der ESL, aber vielleicht ist das genau der Punkt, der mir daran so gefällt. Ich bin in den Subtropen aufgewachsen, und seit ich ESLs eingebaut habe, fühle ich mich hier im Winter wesentlich besser.
Das wäre dann wiederum (zumindest für mich) der Gesundheit förderlich.
Krishna Gans
@Ronin
Dafür gibt es spezielle Tageslichtlampen, ohne ESL da fühle ich mich auch besser, weill keine Flimmerfrquenzen nerven, das Licht sofort und dauernd da ist…..
Ronin
@ Krishna
“Dafür gibt es spezielle Tageslichtlampen”
Als Glühlampen? Tatsächlich?
Krishna Gans
@Ronin
Ich bin mir nicht mehr sicher ob das bei ELV oder Westfalia war
Ja, wenn sie nicht verboten wurden………
http://www.daylight-lampen-leuchten.de/index1.html
http://www.bulbs.ch/index.php?cPath=55_108&osCsid=s12c3tjfn1doh39nla8000stv2
Ronin
@ Krishna
Thx. Aber ich fürchte, die bieten entweder Leuchtstoffröhren oder Glühlampen mit blauem Glas an. Und Glübirnen mit blauem Glas sind absolut deprimierend. Die ESL, die gerade über mir brennt, hat 25W, wirkt wie warmes Tageslicht und ein Flackern kann ich nicht bemerken (meine Frau fühlte sich davon gestört, aber mit den jetzt eingebauten Lampen merkt sie davon auch nichts mehr.
Was soll’s. Ich vermute, es wird noch lange Glühbirnen zu kaufen geben.
Bis denne.
Bernd Stichler
@ Thorsten
” Ich für meine Person mache persönliche Freiheit an anderen Dingen fest….”
Glaube ich Ihnen aufs Wort.
Bernd Stichler
Warum eine Energiesparlampe? | Strom-Vergleiche.de
[…] Laut der EU wird die Standardglühbirne nach und nach aus unseren Regalen verschwinden. Selbst schlechte Halogen- und Energiesparlampen sollen laut Umweltbundesamt bis 2016 aus den Regalen verdrängt werden. Doch noch befinden wir uns im Jahr 2009, wo Sie sich durch die Regale hangeln müssen. Die klassische Glühbirne wandelt etwa fünf Prozent des Stromes in Licht um, die restlichen 95 Prozent sind Wärmeenergie. Doch Ihre Glühbirne soll Licht erzeugen und keine Wärme. Der teure Preis einer Energiesparmlampe hält Sie als Käufer noch oft zurück. Doch ist eine Standardglühbirne nach ca. 1000 Stunden reif für den Mülleimer. Wobei laut Herstellerangaben eine Energiesparlampe ca. 8000 bis 15000 Stunden bei gleicher Leuchtkraft strahlt. Gemäß unserem Umweltpaket wollen wir den CO2 Ausstoß immer mehr senken. Mit einer Energiesparlampe würden Sie einen kleinen Beitrag dazu leisten, da Sie weniger Strom verbraucht was somit den CO2 Ausstoß verringert. […]
Thorsten
@ Rudolf Kipp
Der Lampenhersteller Megaman, neben Osram und Philips führender Anbieter von Energiesparlampen, fordert wegen zunehmender Hamsterkäufe die schnellstmögliche Korrektur des Glühlampenverbots in der Europäischen Union.
Statt des Verbots regt der Unternehmer an, auf Glüh- und Halogenlampen einen Aufpreis in Höhe von fünf Euro zu erheben. Dadurch werde das Verursacherprinzip bei den energieintensiven Lampen eingeführt und der Preisunterschied zu energiesparenden, aber teureren Lampen ausgeglichen. Energiesparende Lampen würden sich nicht erst im Laufe eines mehrjährigen Betriebs rechnen, sondern sofort. Mit den Erlösen des Glühlampen-Aufpreises könnten Umweltprojekte finanziert werden, beispielsweise kostenlose Soforthilfen zum Energiesparen für bedürftige Menschen.
Diese Lösung fände ich auch in Ordnung! Habt Ihr Klimaskeptiker das mit Eurer Diskussion erreichen wollen?
Maki
Naja das ist ja wieder einmal typisch für die Regierungen oder???
Ausser das sie mit dieser Umstellung Geld schäffeln und dabei auch noch die Umwelt noch mehr schaden wie schonen ist ja bekannt!
Aber für alles die es noch nicht wissen. In Energiesparlampen ist Queksilber! Und wenn wer Kinder hat und diese Lampe in Brüche gehen sollte, na dann sollte dieser Raum schleunigst verlassen werden, ausser man möchte mit einer Vergiftung im Spital landen! Aber das sagt ja keiner!!!!
Ausserdem ist das Licht der Energiesparlampe sehr schädlich für das menschliche Auge da die Lichintensität kalt ist und nicht an das warme Licht einer herkömmlichen Glühbirne rankommt.
Man schaue sich nur mal die Chinesischen Herstellfirmen an. Bei diesen Firmen gibt es immer mehr Quecksilbervergiftungen…….na und wegen der Entsorgung solcher “Energiebirnen” hat sich woll auch noch keiner so recht gedanken gemacht! Das verschlingt auch wieder Millionen an Euros die natürlich wir das Volk berappen müssen. Also wär jetzt nochmals sagt das er sich ach so viel Geld erspart der sollte schon mal zu rechnen beginnen *gg*
Lg
Klimawandel – Neues aus dem Kuriositätenkabinett - Science Skeptical Blog
[…] Ende letzten Jahres wurde von der Europäischen Union beschlossen, dass herkömmliche Glühbirnen in einem mehrstufigen Prozess beginnend ab September 2009 verboten werden sollen. Ein Programm, welches wohl eher der Befriedigung von Lobbyinteressen, als der Einsparung von Energie oder dem Schutz des Klimas geschuldet ist (mehr dazu hier). […]
Readers Edition » 4 Millionen neue Jobs bis 2020 - So könnte es klappen
[…] Am 1. September ist es endlich so weit. Ab diesem Tag tritt die erste Stufe des von der Europäischen Union beschlossenen Glübirnenverbotes in Kraft. Als ein Hindernis für die Konsequente Durchsetzung könnte sich allerdings die Renitenz der EU-Bürger herausstellen. Manch einer mag sich einfach nicht von der segensbringenden Kraft der Energiesparlampe überzeugen lassen und beharrt weiterhin auf der Nutzung herkömmlicher Glühlampen. Es ist auch anzunehmen, dass Individuen mit besonders ausgeprägter krimineller Energie nicht davor zurückschrecken, Glühbirnen im außereuropäischen Ausland beschaffen und gesetzwidrig in die EU verbringen. Um diesem Gebaren Einhalt zu gebieten wurde bereits angedacht den Zoll mit der Kontrolle von Paketen und Päckchen aus dem Ausland zu beauftragen. Diese Lösung würde allerdings nicht weit genug führen und so fordere ich, dass ganz im Sinne der preußischen Kaffeeschnüffler künftig Glübirnenschnüffler zum Einsatz kommen. Diese wären nicht nur auf den Einsatz an der Grenze beschränkt, sondern könnten auch im Kernland den gesetzeskonformen Gebrauch von Leuchtmitteln überprüfen. […]