Naturkatastrophen und Klimawandel

- Der Hurrikan “Katrina” hinterließ eine Spur der Verwüstung.
220.000 Tote und Sachschäden in Höhe von 200 Mrd. US-Dollar machen das abgelaufene Jahr 2008 zu einem der schlimmsten Katastrophenjahre der Geschichte. Wie die Münchner Rück mitteilte, habe es nur 2005 (Folgen des Tsunami in Südostasien; Hurrikan “Katrina” in den USA) sowie 1995 (Erdbeben in Kobe, Japan) eine höhere Schadenssumme gegeben. Besonders der Sturm “Nargis” in Birma, bei dem mehr als 135.000 Menschen ums Leben kamen, und das Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan, das einen Schaden von 85 Mrd. US-Dollar anrichtete, werden als Katastrophen des Jahres 2008 in trauriger Erinnerung bleiben.
Menschen in ärmeren Weltregionen sind häufiger und stärker betroffen
Deutlich wird, dass bei Naturkatastrophen in Entwicklungsländern insbesondere Menschen zu Schaden kommen, während in den Industrienationen vor allem Sachgüter betroffen sind. Insgesamt ergibt sich aus der Bilanz auch eine sehr ungleiche globale Verteilung von Naturkatastrophen: Menschen in ärmeren Weltregionen sind häufiger und stärker betroffen als Menschen in wohlhabenderen Gegenden der Erde. Die besondere Stärke der Betroffenheit hängt mit den nur in sehr geringem Maße getroffenen Vorsorge- und Abwehrmaßnahmen zusammen, deren Finanzierung, etwa im Rahmen von Bauprojekten, oft nicht möglich ist, die erhöhte Häufigkeit hat geologische, meteorologische und klimatische Ursachen.
Die für Naturkatastrophen immer häufiger ursächlichen Wetterextreme stellt die Münchener Rück unterdessen in einen Zusammenhang mit den globalen klimatischen Veränderungen. Der Klimawandel trage mit großer Wahrscheinlichkeit dazu bei, den beobachteten Trend zu mehr Schadensereignissen und höheren Schadenssummen zu beschleunigen, so Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der weltweit größten Rückversicherung. Daher dürfe die Wirtschaftskrise nicht dazu führen, den Klimaschutz aus den Augen zu verlieren. Die Münchner Rück, bei der sich Versicherungsgesellschaften ihrerseits versichern können, berücksichtigt im Rahmen ihrer Risikoanalyse zu den von ihr angebotenen Rückversicherungsmodellen seit einigen Jahren den Klimawandel als bedeutenden Faktor.
Photo Quelle/Copyright: Ed Yourdon, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via flickr










Krishna Gans
#Die für Naturkatastrophen immer häufiger ursächlichen Wetterextreme stellt die Münchener Rück unterdessen in einen Zusammenhang mit den globalen klimatischen Veränderungen.#
Sinnvoll und sachlich belegen kann sie das aber nicht, jedenfalls fehlt mir hier der Hinweis darauf.
Jedenfalls finanzieren sie das PIK Institut mit als “Freunde des PIK”
Mag man darüber denken wie man will.
Allerdings sollten sich die Herren des PIK in Sachen Lobbyismus-Vorwurf gegen z.B. Singer etc nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen.
Josef Bordat
Ich bin da kein Experte, aber derartige (wissenschaftliche) Belege beizubringen zählt nicht zum Kerngeschäft einer Rückversicherung. Die Münchener Rück berücksichtigt schlicht und einfach alle Daten, die interne und externe Gutachter, welche sie als solche für fachlich hinreichend ausgewiesen hält, ihnen liefern und welche sie als relevant für die Berechnung ihrer Prämien erachtet. Das Ganze findet – wie alle (wirtschaftlichen) Entscheidungen – unter Unsicherheit statt. Kann sein, dass der Klimawandel-Aufschlag unangemessen hoch ist (dann wird die Münchener Rück in 50 Jahren sicher so nett sein und die zu viel gezahlten Beiträge an Allianz & Co. zurückerstatten) oder zu niedrig (dann hat sie sich verspekuliert) oder aber einigermaßen realistisch, gemessen an den tatsächlichen Schäden. Kann auch sein, dass es ein ganz anderer, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Münchener Rück gänzlich unbekannter Faktor ist, der die Schadenssumme in den letzten Jahren derart beeinflusst hat bzw. in den nächsten Jahren (möglicherweise) beeinflussen wird. Aber ich glaube, dass die Damen und Herren gewissenhaft prüfen, was sie für relevant halten sollen und was nicht, unabhängig vom Freundeskreis ihres Arbeit- bzw. Auftraggebers. Und dies nicht zuletzt deshalb, weil es dabei um Geld geht, um viel Geld.
multiverus
@J Bordat
– Die für Naturkatastrophen immer häufiger ursächlichen Wetterextreme stellt die Münchener Rück unterdessen in einen Zusammenhang mit den globalen klimatischen Veränderungen –
Die Müncher Rück befördert die Klimahysterie seit Jahren kräftig und lässt in ihren Publikationen auch gerne gegen “Klimaleugner” wettern. Ihre wirtschaftlichen Interessen sind eindeutig. Anthony Kuczinski, Chef der Munich Re America (MRAm): “Eine heftige Hurrikansaison könnte zusammen mit der internationalen Finanzmarktkrise dazu führen, dass die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz steigt.”
Na, wer hätte das gedacht!
Von der Münchener Rück gibt es eine Liste der 10 schlimmsten Naturkatastrophen 2008 veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass 2 davon KÄLTEBEDINGT sind (Winterschäden), 1 Erdbeben. Bleiben 7 übrig, bei denen der Zusammenhang zur Klimaerwärmung - vorsichtig gesagt - zweifelhaft ist.
Ob es wirklich mehr Stürme gibt und ob dies gar der Klimaerwärmung geschuldet sind, bleibt jenseits wirtschaftlicher oder (umwelt-)ideologischer Interessen offen. Die Sachlage ist alles andere als eindeutig.
Um die Opferzahlen von Naturkatastrophen in den richtigen Dimensionen zu sehen, empfiehlt sich ein Blick auf die Statistik sein 1900: Hier.
Krishna Gans
Klimawandel, Naturkatastrophen und Münchener Rück einen Artikel in der From zu widmen ist an sich schon ein Hammer - das gehört kaum zusammen.
Denn Erdbeben / Tsunamis werden ja z.Z. (noch) nicht dem s.g. “Klimawandel” zugeschrieben.
Das die Schadenssummen steigen, ist eine Frage der Bewertung, der Größe und Qualität der Gebäude etc.
Wetter”katastrophen” nehmen nicht zu.
#aber derartige (wissenschaftliche) Belege beizubringen zählt nicht zum Kerngeschäft einer Rückversicherung#
Aber ihrer Forscher, Forschungsabteilungen - sie zahlen ja nicht umsonst jede Menge an das PIK, das quasi “hauseigene” Institut zu “Klimafolgeforschung”.
Auch denen gelingt es nicht, den Zusammenhang zu beweisen oder den “Nicht-Zusammenhang” zu falsifizieren.
Es gibt deoch da tatsächlich Leute, die Schellnhuber als “Klimaleugner” bezeichnen - wie kommen die bloß darauf ??
;.]
Müller
“Aber ich glaube, dass die Damen und Herren gewissenhaft prüfen, was sie für relevant halten sollen und was nicht, unabhängig vom Freundeskreis ihres Arbeit- bzw. Auftraggebers. Und dies nicht zuletzt deshalb, weil es dabei um Geld geht, um viel Geld.”
Genau wie bei der Banken-, Auto- und Finanzkriese.
Die Damen und Herren wissen schon, was sie da machen (wirklich?) und hinzu gesellen sich noch “Freiwillhelfer”, welche “die guten Taten” der Damen und Herren unterstützen wollen.
Eines wurde zumindest erkannt. Es geht um Geld, viel Geld.
Müller
P.S.
http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=454
Josef Bordat
@Multiversus
>>Ihre wirtschaftlichen Interessen sind eindeutig. Anthony Kuczinski, Chef der Munich Re America (MRAm): “Eine heftige Hurrikansaison könnte zusammen mit der internationalen Finanzmarktkrise dazu führen, dass die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz steigt.”
Na, wer hätte das gedacht!>Klimawandel, Naturkatastrophen und Münchener Rück einen Artikel in der From zu widmen ist an sich schon ein Hammer - das gehört kaum zusammen.
Josef Bordat
@Multiversus
Ihre wirtschaftlichen Interessen sind eindeutig. Anthony Kuczinski, Chef der Munich Re America (MRAm): “Eine heftige Hurrikansaison könnte zusammen mit der internationalen Finanzmarktkrise dazu führen, dass die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz steigt.”
Na, wer hätte das gedacht!
J.B.:
Verstehe ich das richtig: Die Münchener Rück sorgt mit Hurrikans und Finanzmarktkrisen dafür, dass die Nachfrage nach ihren Produkten steigt? Oder warum stellen Sie das Zitat, das einen hypothetischen Ursache-Folge-Sachverhalt beschreibt, in den Kontext „wirtschaftlicher Interessen“? Eine Versicherung mag ja in der Lage sein, einen Klimawandel (bzw. die Angst davor) zu erfinden, aber mit der Generierung von Hurrikans überschätzen Sie die Münchener Rück dann doch, finden Sie nicht?
@KG
Klimawandel, Naturkatastrophen und Münchener Rück einen Artikel in der From zu widmen ist an sich schon ein Hammer - das gehört kaum zusammen.
J.B.:
D.h., die Münchener Rück hat mit Naturkatastrophen kaum etwas zu tun und Naturkatastrophen kaum etwas mit dem Klimawandel? Habe ich Sie so richtig verstanden?
Ihr
Josef Bordat
multiverus
@J Bordat
– Verstehe ich das richtig: Die Münchener Rück sorgt mit Hurrikans und Finanzmarktkrisen dafür, dass die Nachfrage nach ihren Produkten steigt? –
Eigentlich habe ich die Richtung in meinem einleitenden Satz “Die Müncher Rück befördert die Klimahysterie seit Jahren kräftig” vorgegeben (den haben Sie nicht zitiert). Aber ich sage es gerne noch einmal in anderen Worten:
Die Münchener Rück fördert den Teil der Klimaforschung seit Jahren intensiv, welcher alles daran setzt, den Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und Klimaveränderung (sprich Erwärmung) als “wissenschaftlich” unumstössliche Wahrheit zu verbreiten. Zu dieser Klientel gehören an vorderster Front die Klimakleriker des Potsdamer PIK.
Josef Bordat
Vielen Dank für die Erläuterung.
Anschlussfrage: Ist die Münchener Rück mit dieser Förderpraxis eine Ausnahme unter den Rückversicherungen oder sind auch andere Rückversicherungsgesellschaften in dieser Weise mit dem PIK verbunden, um damit „den Teil der Klimaforschung [zu fördern], welcher alles daran setzt, den Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und Klimaveränderung (sprich Erwärmung) als ,wissenschaftlich’ unumstössliche Wahrheit zu verbreiten“?
Nach Ihrer Kenntnis: Gibt es Rückversicherungsgesellschaften (etwa ausländische), die nicht mit dem PIK zusammenarbeiten? Kommen diese zu anderen Resultaten, was die Einschätzung des Zusammenhangs zwischen Naturkatastrophen und Klimaveränderung angeht?
Ihr
Josef Bordat
multiverus
@J Borat
– Ist die Münchener Rück mit dieser Förderpraxis eine Ausnahme unter den Rückversicherungen oder sind auch andere Rückversicherungsgesellschaften in dieser Weise mit dem PIK verbunden, … –
– Gibt es Rückversicherungsgesellschaften (etwa ausländische), die nicht mit dem PIK zusammenarbeiten? –
Sorry, da kann ich Ihnen leider nicht weiter helfen. Sicher dürfte das eine interessante Recherche sein, in wieweit die Rückversicherungs-Branche allgemein Untersuchungen über steigende Naturkatastrophen zum Eigennutz finanziert oder fördert.
Die Verquickung Münchner Rück = PIK dürfte eine spezielle sein.
Josef Bordat
Sorry, da kann ich Ihnen leider nicht weiter helfen.
J.B.:
Schade! Was mich nämlich wundert, ist folgendes (ich fasse mal Ihre Darstellung mit meinen Worten grob zusammen): Die MR bezahlt (als einzige RV) das PIK für Gefälligkeitsgutachten, von denen dann aber alle in der Branche gleichermaßen profitieren, weil dann alle gleichermaßen einen „Klima-Aufschlag“ bei ihren Kunden durchsetzen können. Warum macht die MR das und verlangt von den Konkurrenten, etwa von der SwissRück, der HannoverRück und anderen, nicht eine Beteiligung an den Kosten? Oder gibt es dafür Ausgleichzahlungen direkt an die MR?
Oder – andere Möglichkeit – die Konkurrenten wollen mit den kriminellen Machenschaften von MR/PIK (was Sie hier beschreiben oder zumindest andeuten, könnte man juristisch durchaus als gemeinschaftlichen Betrug zum Nachteil der Vers.nehmer der MR qualifizieren) nichts zu tun haben und verzichten auf einen „Klima-Aufschlag“. Somit könnten sie die Kunden zu wesentlich günstigeren Tarifen versichern. Dann aber würden die Kunden der MR vermutlich ihre Verträge kündigen und zur günstigen Konkurrenz gehen, was aber (gemessen an den Geschäftszahlen der MR) offenbar nicht passiert. Warum nicht?
Anders formuliert: Wenn es keinen Zusammenhang gibt zwischen Klimawandel und Naturkatastrophen und nur die, die den Betrügereien und Fälschungen ihrer Gutachter aufgesessen sind, daran glauben, dass es ihn „mit großer Wahrscheinlichkeit“ doch gibt (wie z.B. Torsten Jeworrek, MR-Vorstand), dann wäre es doch praktisch risikolos möglich, die MR bei den Prämien deutlich zu unterbieten und den Markt zu erobern. Warum passiert das nicht?
Noch einmal zurück zu den Kunden: Warum lassen die sich „Klima-Aufschläge“ überhaupt gefallen, wenn diese ausschließlich auf Gefälligkeitsgutachten basieren? Nehmen wir an, die MR lässt sich ab morgen von einer Wahrsagerin beraten, die für 2010 eine Verzehnfachung der Schäden vorhersagt, woraufhin die MR ihre Prämien deutlich erhöht. Würden dann Allianz & Co. – zähneknirschend zwar, aber doch einsichtig – zahlen oder gäbe es Widerstand? Warum bleibt der im Zusammenhang mit den Prämienerhöhungen durch „Klima-Aufschläge“ weitgehend aus?
Für Hinweise, die mir diese Rätsel lösbar werden lassen, wäre ich sehr dankbar!
Ihr
Josef Bordat
Krishna Gans
@JB
Die MR zahlt keine Gefälligkeitsgutachten, sondern:
#Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Dazu soll das PIK vor allem durch Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung seiner steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecke und durch Förderung und Pflege seines Ansehens als Institution unterstützt werden.
[..]
Mitglieder
- Prof. Dr. Christian Barth, München
- Prof. Dr. Hans-Jürgen Bolle, München
- Privatdozent Dr. Ignacio Campino, Darmstadt
- Prof. Dr. Dietrich Dörner, Bamberg
- Minister a.D. Dr. Hinrich Enderlein, Kleinmachnow
- Staatssekretär a.D. Klaus Faber, Potsdam
- Dr. Karl Peter Hasenkamp, Düsseldorf
- Prof. Dr. Dr. Klaus Hasselmann, Hamburg
- Dr. Bernd-Uwe Jahn, Heidelberg
- Dr. Ursula Kleinhans, Berlin
- MinDir a.D. Dr. Peter Krause, Königswinter
- Prof. Dr. Lenelis Kruse-Graumann, Heidelberg
- Prof. Dr. Ernst-Dieter Lantermann, Kassel
- Dr. Hans Jochen Luhmann, Wuppertal
- Prof. Dr. Heidrun Mühle, Leipzig
- Münchner Rückversicherung (vertreten durch
Herrn Prof. Dr. Peter Höppe), München
- Dr. Hermann E. Ott, Berlin
- MinDir Cornelia Quennet-Thielen, Berlin
- Dr. Norbert Richter, Potsdam
- Dr. Hedda Schlegel-Starmann, Osnabrück
- Prof. Dr. Wolfgang Seiler, Garmisch-Partenkirchen
- Prof. Dr. Dr. Udo E. Simonis, Berlin
- Lilselotte Stock, Potsdam
- Jürgen Strauss, Potsdam
- Prof. Dr. Paul Velsinger, Dortmund
- Prof. Dr. Dr. Ernst U. von Weizsäcker, Santa Barbara
- Prof. Dr. Martin Welp, Eberswalde
- Prof. Dr. Dr. Gerhard Wittkämper, Münster
#
Die anderen Leute habe ich per Stichprobe, sofern nicht Minister oder MinDir
als Wissenschaftler und Wissenschaftler aD getestet.
Krishna Gans
@JB
Wenn der Schaden eintritt, welcher Art auch immer, ist was fällig, egal ob der aus dem s.g Klimawandel resultiert oder nicht.
Müller
Beim Deutschen Ring treten Rahmstorf und PIK-Konsorten auch auf.
http://www.deutscherring.de/ueber_uns/engagement/wissen/2005_11_rahmstorf/index.do
Was sich Münchener Rück, Deutscher Ring, etc. davon erwarten, dass wissen vermutlich nur die Manager. Panikmache verursacht vielleicht mehr und höhere Versicherungsabschlüsse und Rückversicherungsabschlüsse. Es wird mehr eingezahlt und weniger ausgezahlt. Vielleicht steigt dadurch auch die Aktie. War jedenfalls bis zur Finanzkrise der Fall.
Thorsten
@ alle:
Es ist immer wieder das selbe Spiel mit den hier hinlänglich bekannten Klimaskeptikern.
Erst leugnen sie wider aller wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnisse den menschlichen Einfluss auf die aktuellen Klimaveränderungen. Werden dann auch noch die Folgen eben derer immer deutlicher, leugnet man auch diese oder klammert sich an Verschwörungstheorien fest.
Es sind übrigens längst nicht nur die Rückversicherer, die eine Kostenlawine wegen zunehmenden Umweltkatastrophen beklagen, es sind inzwischen auch alle humanitären Organisationen weltweit, die UNO, die WHO, die Wissenschaft und viele andere! Wer Augen hat zu sehen, der sehe, heisst es in der Bibel! Wer hiervor die Augen verschließt, handelt verantwortungslos! Man kann sich nicht jahrelang über anthropogen bedingten Klimaveränderungen lustig machen und dann wenn die Folgen zunehmend auftreten, die Augen davor verschließen!
Man kann mit den besten Argumenten kommen, es bringt nichts!
Ich halte es daher mit Albert Einstein:
“Neue Erkenntnisse setzen sich nicht dadurch durch, dass deren Gegner überzeugt werden, sondern dadurch, dass diese aussterben.”
Beim anthropogenen Klimawandel und dessen Folgen wird es -leider- nicht anders sein.
Krishna Gans
@Thorsten
Richtig, halte es mit Einstein, die Klimahysteriker und -alarmisten befinden sich nicht nur auf dem absteigenden Ast, sie befinden sich bald im freien Fall.
Zieh besser die Reißleine
;.)
#anthropogenen Klimawandel#
Was soll das bitte sein ?
Krishna Gans
@Thorsten
#Man kann mit den besten Argumenten kommen, es bringt nichts!#
Wer soll dieses “Man” sein ?
Du ?
Argumente ?
Beste noch dazu ?
Was nimmst Du ?
Wie kommst Du um diese Uhrzeit zu dieser Dröhnung ?
Thorsten
@ Krishnag
“sie befinden sich bald im freien Fall”
Davon sehe ich nichts, ganz im Gegenteil! Wann soll denn das sein?
Bibliothekar
@ Thorsten
Sagen Sie mal, so ganz richtig sind Sie nicht mehr im Kopfe? Lesen Sie eigentlich, was Sie hier schreiben noch mal durch?
Das was Sie hier von sich geben nenne ich Endstufe von Klimawahn gepaart mit klerikalem Fundamental-Ökologismus.
Thorsten, haben Sie eigentlich Freunde?
Josef Bordat
@ Krishna Gans
„Wenn der Schaden eintritt, welcher Art auch immer, ist was fällig“
Das ist, wie Loriot wohl sagen würde, „fein beobachtet“. Nur gilt ja (nicht nur) für Versicherungen, dass das, was fällig ist, bezahlt und das, was ausgegeben wird, vorher eingenommen werden muss. Damit eine Versicherung im Fall des Falles zahlen kann, erhebt sie von ihren Kunden Gebühren, die in der Höhe etwa dem entsprechen, was die Versicherung durchschnittlich auszuzahlen erwartet. Das Problem steckt dabei im letzten Wort: „erwartet“. Es geht also um zukünftige Ereignisse, deren Vorhersage zum einen mit Vergangenheitsdaten, zum anderen aber auch mit Prognosen geschieht. Bei der Annahme, es werden mehr Schadensfälle eintreten, spielt der Klimawandel (im übrigen auch der Terrorismus, ohne das eine mit dem anderen ontologisch gleich zu setzen), jeweils zu Recht oder zu Unrecht (das ist das einzige, was überhaupt umstritten sein kann), eine zunehmend wichtige Rolle, so die Selbstauskunft der MR. Mehr ist mit meinem Artikel gar nicht gesagt.
„egal ob der aus dem s.g Klimawandel resultiert oder nicht.“
Genau, zumindest wenn Sie auf der faktischen Ebene des Schadenfalls bleiben. Eine Versicherung, die gegen Fahrraddiebstahl versichert, zahlt für den Fall „Fahrrad wurde geklaut“ und nicht für den Umstand „In Berlin gibt es viele Fahrraddiebe“ und schon gar nicht für die möglichen Ursachen dieses Umstands. Gleichwohl muss sie dies alles berücksichtigen, was erklärt, warum die Prämie für eine Fahrraddiebstahl-Versicherung in Berlin höher ist als im Bayrischen Wald. Also: Eine Versicherung zahlt für Konsequenzen (Schadensereignisse), muss aber zur Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit Gebühren erheben, bei deren Festlegung sie die Ursachen der Schadensereignisse berücksichtigen muss. Einverstanden?
@ Multiverus und Krishna Gans
1. Mir ist noch nicht ganz klar: Verbindet die MR mit ihrem freundschaftlichen Engagement beim PIK nun Interessen oder nicht? Wenn ja: Welcher Art sind diese Interessen? Wenn nein: Warum wird die Beziehung von MR und PIK hier in die Diskussion gebracht und angedeutet, die MR „brauche“ zur Steigerung ihrer Prämien (und damit des Profits) bestimmte Argumente, die nur das PIK mit seinen Daten substantiieren kann?
2. Auch wenn es wahr ist, dass man über Motive nur spekulieren kann, ich hätte es doch von Ihnen beiden etwas genauer gewusst. Unterstellt, es ginge MR und PIK tatsächlich darum, gemeinschaftlich Panik zu verbreiten und „abzusahnen“. Und der Aufhänger der Panik ist die Wahnvorstellung „Klimawandel“, der – wie Sie ja selbst am besten „wissen“ – gar nicht stattfindet. Das hört sich nach einer genialen Geschäftsidee an! Frage: Wann merken die Kunden (etwa die Allianz), dass sie betrogen werden?
@Thorsten
Es ist wohl so, wie Sie sagen: „Es ist immer wieder das selbe Spiel…“
Es ist die schlechteste Konsequenz aus der Fähigkeit, eine skeptische Position einzunehmen, die der Mensch qua Vernunft hat, dass sich Skepsis zu einer Haltung prinzipieller Negation versteifen kann (zwischen Skepsis und Leugnung würde ich doch noch unterscheiden wollen – insoweit sollte das Einstein-Zitat nicht dazu herhalten, JEDE Kritik an [vermeintlich oder tatsächlich] neuen Erkenntnissen von vorne herein als unzulässig abzuwehren; in der Tat findet der kritisch-konstruktive Diskurs ja auch statt, u.a. dort, wo er v.a. hingehört: in der Klimaforschung).
Aber die Haltung des Leugners bzw. Verfechters einer „Minderheitenposition“ hat durchaus ihren Reiz, der je größer erscheint, desto abwegiger die vertretene Meinung ist. Probieren Sie es auf einer Party mal aus: Behaupten Sie, Köln sei die Hauptstadt von Uganda. Jede/r, die/der etwas anderes behauptet, ist entweder böse, weil er Atlanten, Lexika oder andere Informationsquellen zu „Köln“ oder „Uganda“ gefälscht hat, oder dumm, weil er diesen Fälschungen erlegen ist. Es funktioniert. Und macht Spaß. Am Ende steht man zwar alleine da, aber Helden sind nun mal einsam. Vielleicht findet sich ja auch jemand, der das mit Köln und Uganda immer schon geahnt, aber sich nicht gewagt hat, es zu sagen – „wegen der ganzen Ignoranten“.
Im Ernst: Ich weiß nicht, warum Menschen im Hinblick auf unser Thema eine solch’ fixe Haltung einnehmen, wie sie ab und an deutlich wird (sie werden freilich sagen: „Na, weil es die Wahrheit ist!“). Vielleicht, weil sie wirklich davon überzeugt sind. Oder weil es zu ihrer übergeordneten Weltsicht passt, die durch Anerkennung des Sachverhalts ins Wanken gerät. Oder es gibt andere vernünftige (oder zumindest nachvollziehbare) Motive, etwa, dass sich aus der Konsequenz der Leugnung materielle Vorteile ergeben. Ganz allgemein vielleicht der Reiz des Tabubruchs, der Außenseiterrolle, des Opferstatus (denn schließlich ist man nicht nur eine Minderheit, sondern wird auch von der Mehrheitsmeinung „unterdrückt“).
Mir reichen in der Frage, ob der Klimawandel (auch) anthropogen verursacht ist, die dokumentierten Tatbestände und die 97% der Fach-Wissenschaftler, die diese Fragen bejahen, völlig aus. Ich bin mir bewusst, dass ich damit falsch liegen kann, aber für den Moment reicht es mir aus. Und auch, um daraus normative Folgerungen zu ziehen. – Darin sehe ich das eigentliche Problem des Leugnens: dass dadurch eine Stimmung erzeugt wird, die dazu veranlassen soll, auch die Maßnahmen zum Klimaschutz nicht mitzutragen. Letztlich liegt darin – wenn denn die 97% der Fach-Wissenschaftler Recht haben – eine billige Inkaufnahme dramatischer Folgen. Das kann man sicherlich „verantwortungslos“ nennen.
Ich bin zwar ein Befürworter des offenen Dialogs, halte ihn aber, was das Thema „Klimawandel“ in „Readers Edition“ angeht, für gescheitert. Ihre düstere Perspektive („es bringt nichts!“) teile ich vollauf, was DIESES Forum betrifft, als im Grunde gut gemeinte Idee einer Plattform für den Austausch. Das sage ich nach den Erfahrungen, die ich hier habe machen dürfen.
Die einzige „Hoffnung“, die ich bei solchen Diskussionen hege, ist letztlich immer nur die, dass für den noch Unentschiedenen, wenn schon die Fakten nicht ausreichen, auch und gerade im Stil der Auseinandersetzung sich offenbart, wo es eher gerechtfertigt ist, sein Vertrauen zu investieren. Insoweit haben persönliche Angriffe, wie der jüngste von „Bibliothekar“, letztlich auch einen großen Wert, der umso höher steigt, desto tiefer das Niveau des Angriffs absinkt. Im vorliegenden Fall ist er, der Wert, geradezu unschätzbar!
Dennoch sehe ich mich veranlasst, eine Klarstellung vorzunehmen.
@ alle
Als Verantwortlicher für die Pressearbeit einer Projektgruppe zur Klimawandelthematik bin ich beauftragt, Ergebnisse und Diskussionsbeiträge, aber auch Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen, soweit sie von allgemeinem Interesse sein könnten, insbesondere, wenn sie einen Bezug zu aktuellen politischen Ereignissen aufweisen. Die „Netzzeitung – Readers Edition“ soll nach meinen bisherigen Planungen eines der Presseorgane sein, die mit entsprechenden Artikeln und Meldungen versorgt wird.
Nach den Erfahrungen, die ich hier bisher mit Diskussionen um Artikel, die sich der Klimawandelthematik annahmen (einschließlich meiner eigenen), machen durfte, rechne ich damit, dass jedes mal wieder Grundsatzfragen aufgeworfen werden, die darauf abzielen, die Berechtigung des Artikels als solchen zu hinterfragen oder auch meine bzw. unsere diesbezügliche Arbeit zu diskreditieren (beispielhaft sei die Diskussion zu „Klimawandel und Terrorismus“ genannt; zu dem Thema gab/gibt es auch in unserer Gruppe eine [gleichwohl sachlichere] Diskussion, bei der deutlich wurde, dass auch meine Kritiker verstanden haben, um was es mir geht – hier hatte ich phasenweise nicht den Eindruck, dass das bei allen Beteiligten immer der Fall ist).
Schauen Sie, verehrte Klimawandelleugner – wir können die Sache, denke ich, abkürzen: Sie halten das, was ich schreiben werde, für „Unsinn“, „Quatsch“ oder schlimmeres. Das ist Ihr Recht, so wie es mein Recht ist, „Unsinn“ und „Quatsch“ zu schreiben und zu publizieren. Solange also weder Sie noch ich justiziable Äußerungen über die Gegenseite tun, sollten wir es dabei belassen, dass wir fundamental unterschiedlicher Meinung sind. Ich sehe keine Vermittlungsmöglichkeit bzw. bräuchte diese viel mehr Zeit und wohl auch andere Formen der diskursiven Auseinandersetzung als diese unpersönliche, weitgehend anonymisierte Kommunikation im Internet. Es ist zwar schade, aber ich halte diese Form des Austausches für gescheitert. Ich werde auf Kommentare also nicht mehr reagieren. Aufgrund der Erfahrungen mit vorangegangenen Diskussionen fühle ich mich zu diesem Schritt gezwungen.
Dies gilt selbstverständlich nicht für methodologische oder inhaltliche Kritik unserer Arbeit, die geeigneter Weise publiziert wird. Hier werde ich in ebenso geeigneter Weise – nach Maßgabe von Zeit und Energie – reagieren, selbstverständlich in Absprache mit der Gruppe.
Sie können dies, liebe Klimawandelleugner, wenn Sie denn möchten und es Ihnen gut tut, als persönlichen Sieg begreifen, als Sieg der „Vernunft“ über „Wahn“ und „Hysterie“, der „Wahrheit“ über die „(Klima-)Lüge“ oder als was auch immer. Das sei Ihnen unbenommen. Ich für meinen Teil behalte mir das Recht vor, hier weiterhin Artikel zur Klimawandelthematik einzureichen, auf deren Veröffentlichung zu hoffen – und die sich anschließenden Kommentare zu ignorieren.
Josef Bordat
Heinz Eng
Lieber Herr Bordat
“”"”"Sie können dies, liebe Klimawandelleugner, wenn Sie denn möchten und es Ihnen gut tut, als persönlichen Sieg begreifen, als Sieg der „Vernunft“ über „Wahn“ und „Hysterie“, der „Wahrheit“ über die „(Klima-)Lüge“ oder als was auch immer. Das sei Ihnen unbenommen. Ich für meinen Teil behalte mir das Recht vor, hier weiterhin Artikel zur Klimawandelthematik einzureichen, auf deren Veröffentlichung zu hoffen – und die sich anschließenden Kommentare zu ignorieren.”"”"”"
Leider lässt Ihre Wortwahl, speziell der “Leugner” ,doch sehr zu wünschen übrig und das ignorieren gegenteiliger Meinungen zeugt von einer schlechten Kinderstube.
Als Autoren bei Readers-Edition sind wir natürlich auch der Kritik der Leser ausgesetzt, ob uns deren Meinung nun gefällt oder nicht, wir müssen sie zumindestens akzeptieren.
Mit ideologischen Scheuklappen kommt man nicht sehr weit, was auch die Führung der Ex-DDR am eigenen Leib erfahren durfte.
Wenn es Ihnen auch nicht in Ihr persönliches Weltbild passt, die Diskussion zum Einfluss des Menschen auf das globale Klima sind noch lange nicht beendet, das der AGW eine wissenschaftliche Theorie ist, deren direkter physikalischer Beweis noch immer nicht erbracht wurde, dürfte auch Ihnen bekannt sein.
Deshalb bitte ich Sie als Mitautor hier, das Wort “Leugner” im Zusammenhang mit den statistischen Wetter und dessen Veränderung nicht mehr zu benutzen, denn das unterstellt den Kritikern hier, Sie würden bewiesene Fakten abstreiten, die es leider so nicht gibt.
Dies zeugt von einem schlechten Schreibstil und passt nicht zu dem hohen Niveau dieser Nachrichtenseite, das uns allem am Herzen liegt.
Heinz Eng
Naturkatastrophen und Klimawandel
[…] Die für Naturkatastrophen immer häufiger ursächlichen Wetterextreme stellt die Münchener Rück unterdessen in einen Zusammenhang mit den globalen klimatischen Veränderungen. Der Klimawandel trage mit großer Wahrscheinlichkeit dazu bei, den beobachteten Trend zu mehr Schadensereignissen und höheren Schadenssummen zu beschleunigen, so Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der weltweit größten Rückversicherung. Daher dürfe die Wirtschaftskrise nicht dazu führen, den Klimaschutz aus den Augen zu verlieren. Die Münchner Rück, bei der sich Versicherungsgesellschaften ihrerseits versichern können, berücksichtigt im Rahmen ihrer Risikoanalyse zu den von ihr angebotenen Rückversicherungsmodellen seit einigen Jahren den Klimawandel als bedeutenden Faktor. Quelle: www.Readers-Edition.de […]
Krishna Gans
@JB
#. Mir ist noch nicht ganz klar: Verbindet die MR mit ihrem freundschaftlichen Engagement beim PIK nun Interessen oder nicht? #
Ein Schel, der sich nichts dabei denkt :-)
Was meinen Sie, warum diese Klimaapokalyptiker sich immer so gern auf Exxon und AGW-Kritiker eingeschossen haben, alles Lobbyisten….. ?
So, das ist jetzt die Gegenfrage in Ihre Richtung……
Krishna Gans
@JB
#Ich für meinen Teil behalte mir das Recht vor, hier weiterhin Artikel zur Klimawandelthematik einzureichen, auf deren Veröffentlichung zu hoffen – und die sich anschließenden Kommentare zu ignorieren.#
Eine mehr als klägliche Einstellung.
Stampfen Sie jetzt auch gleich mit dem Fuß auf ?
Und nebenbei,
ich betrachte mich nach wie vor nicht als “Klimawandel-Leugner”, insofern fühle ich mich durch Ihr Pamphlet oben auch nicht angesprochen.
Wo das Wort “Leugner” gern verwendet wird wissen wir beide, und in die Ecke sollten sie niemanden stellen.
Und betrachtet man das Wort “Leugner” mal “neutral”, hieße es, etwas Erwiesenes nicht zu akzeptieren,
Und der anthropogene Anteil am Klimawandel ( in welche Richtung eigentlich ??? )
ist alles andere als erwiesen.
Also unterlassen Sie bitte diese böswilligen Unterstellungen - sie sind, gelinde gesagt eine Frechheit.
Rudolf Kipp
Sehr geehrter Herr Bordat,
Ich möchte mich meinem Vorredner Herrn Eng anschließen und die von Ihnen benutzte Formulierung “Klimawandelleugner” als unzutreffend und als diffamierend zurückweisen.
Nur mal zur Erinnerung. Niemand der sich ernsthaft mit der Materie des Wetters und Klimas beschäftigt “leugnet” einen Klimawandel. Dass das Klima sich wandelt kann man als Binsenweisheit bezeichnen. Das Gegenteil davon wäre ein konstantes Klima und ein solches hat es in der Erdgeschichte wohl niemals gegeben.
Man könnte übrigens mit der gleichen Berechtigung AGW-Aktivisten als Leugner der natürlichen Klimaschwankungen bezeichnen.
Eine weniger diffamierende Bezeichnung wäre die des Skeptikers. Wobei allerdings auch diese Bezeichnung nicht wertungsfrei ist, weil sie zumindest impliziert, dass jemand im “Besitz” der Wahrheit wäre und ein Skeptiker eine Gegenposition einnähme.
Ein sehr passender Kommentar zum Gebrauch des Begriffes “Klimaleugner” stammt von dem renomierten US-amerikanischen Klimatologen Richard Lindzen (http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-13/artikel-2007-13-ich-hoffe-das-hoert-bald-auf.html):
“Jeder, der irgendwelche Neuronen zwischen seinen beiden Ohren hat, sollte wissen, dass einem, der den Ausdruck «Klimaleugner» verwendet, die Argumente ausgegangen sind.”
Mit freundlichen Grüßen,
Rudolf Kipp
Müller
@Josef Bordat
„Als Verantwortlicher für die Pressearbeit einer Projektgruppe zur Klimawandelthematik bin ich beauftragt, Ergebnisse und Diskussionsbeiträge, aber auch Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen, soweit sie von allgemeinem Interesse sein könnten, insbesondere, wenn sie einen Bezug zu aktuellen politischen Ereignissen aufweisen. Die „Netzzeitung – Readers Edition“ soll nach meinen bisherigen Planungen eines der Presseorgane sein, die mit entsprechenden Artikeln und Meldungen versorgt wird.“
Da stellt sich mir die Frage, geschieht das gewerblich oder aus privaten Zweck? Ersteres würde bei mir einen negativen Nachgeschmack hinterlassen.
„Mir reichen in der Frage, ob der Klimawandel (auch) anthropogen verursacht ist, die dokumentierten Tatbestände und die 97% der Fach-Wissenschaftler, die diese Fragen bejahen, völlig aus.“
Da liegt das Problem. Man kann den Leuten alles vorsetzten und sie werden es bereitwillig kaufen, wenn Sie den Eindruck haben damit etwas Positives/Gutes bewirken zu können. Als Jemand, der nicht selbst Wissenschaftler ist Herr Bordat, sollte man nicht kopflos mit einer propagierten Mehrheitsmeinung schwimmen. Sog. Mehrheiten lagen schon allzu oft falsch, wie uns die Geschichte lehrt.
In der Medizin glaubte man lange Zeit, dass der Aderlass gegen Krankheiten hilft. Auch Contergan wurde als unbedenklich eingestuft. Weiter ist man davon ausgegangen, dass eine salzarme Ernährung gegen Bluthochdruck hilft. Hier lag die sog. Mehrheit der Wissenschaftler falsch. Zahlreiche weitere Beispiele aus der Medizin lassen sich nennen, mit verheerenden Folgen.
Lange Zeit glaubte man, dass der Glofstrom bzw. Nordatlantikstrom infolge der Klimaerwärmung versiegen könnte (Siehe Stefan Rahmstorf). Derzeit geht die Mehrheit der Klimawissenschaftler davon aus, dass das in naher Zukunft nicht der Fall sein wird.
Herr Mojib Latif (Mr. Klima) hat noch 1997 verkündet, dass aufgrund der Nordatlantischen Oszillation 20 kalte Winter folgen werden. Nicht einmal 10 Jahre später sprach er davon, dass kalte Winter die Ausnahme sein werden (in Anlehnung an einen gezinkten Würfel). Neuerdings geht er wieder davon aus, dass „globale Erwärmung“ in den nächsten Jahren stagnieren wird!
http://www.youtube.com/watch?v=zaamhKsbiJs
Mit dem Verbot der sog. FCKWs in den 80er Jahren ist die Mehrheit der Wissenschaftler davon ausgegangen, dass das Ozonloch über der Antarktis langsam wieder kleiner werden würde. 2006 und 2008 hat es aber seine bisher größte Ausdehnung erreicht, trotz Abnahme der FCKWs in der Atmosphäre.
http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/11/ozonloch.jpg?w=533&h=982
Das sind nur einige wiss. Irrtümer, die mir in meiner Zeit, als Tätiger in den Klimawissenschaften, untergekommen sind.
Zudem sollte man nicht vergessen, dass blinder Aktionismus mehr Schaden, als Nutzen anrichten kann. Das hat u.a. die Biospritdebatte gezeigt. Nicht umsonst rudern die Bundesregierung und der BUND-Naturschutzbund hier zurück.
Man sollte immer hinterfragen, ob man sich nicht zur Marionette einiger Interessensgruppen macht.
Müller
@Josef Bordat
Ich sehe grade, Sie sind UTOPIST
Das beantwortet die ein oder andere Ihrer Aussagen.
Peacemaker
Sehr geehrter Herr Eng, sehr geehreter Herr Kipp,
unabhängig davon, ob menschgemachter Klimawandel oder nicht, ich als Leser habe bei Ihnen den Eindruck, “Sie” wollten Ihre Meinung suggerieren.
Außerdem sind die Kommentare der Kritiker hier teilweise wirklich niveulos - jedenfalls für mich. Das “Sie” solche unreifen Äußerungen unterstützen enttäuscht mich sehr. Ihre so geliebte Nachrichtenseite können Sie für sich behalten.
multiverus
@Josef Bordat: ihr Kommentar 6.1. 7:35 Uhr
Vielen Dank für Ihren ausführlichen, substantiellen Beitrag. Warum glauben Sie nur, das Ihre Worte auf taube Ohren stossen sollten? Wenn Sie ein differenziertes Bild zeichnen, dann werden Sie selbstveständlich interessierte Zuhörer finden. Auch hier bei Readers Edition. Aber eben auch kritisch, die sich vom gesellschaftlichen Mainstream nicht so schnell das Maul verbieten lassen.
Wenn ich mich in Ihren Artikel so hineinlese, scheinen Sie auf den ersten Blick eine recht unvoreingenomme Ansicht zu vertreten - sich also nicht von irgendeiner Seite blenden zu lassen. Ein kritischer Abstand bei gleichzeitig wirklich offenem Blick ist selten. Doch so nach und nach, entpuppt sich ihre Unvoreingenommenheit für den aufmerksamen Leser doch als trügerisch.
Zitat: “in der Tat findet der kritisch-konstruktive Diskurs ja auch statt, u.a. dort, wo er v.a. hingehört: in der Klimaforschung).”
Was ist denn das? Aus welcher Ecke holen Sie denn diese Schlussfolgerung? Da wäre ja erstmal die Frage: Wer legt fest, was Klimaforschung ist und was nicht? Wer Klimaforschung betreibt und wer nicht? Gesellschaftliche Institutionen. Und wer legt deren Gewicht fest? Politische Entscheidungs- und Konsensprozesse. Und wodurch werden die getrieben? Durch Interessen einflussreicher Gruppen. Wissenschaftliche Erkenntnisse aber müssen sich einzig und allein an der Natur unseres Universums, an den bekannten und unbekannten Regeln und Zusammenhängen der Physik.
Zitat: “Aber die Haltung des Leugners bzw. Verfechters einer „Minderheitenposition“ …”
Ist beides für Sie ein und dasselbe? Wann ist für Sie die Bezeichnung “Leugner” gerechtfertigt? Wenn jemand wider besseren Wissens etwas behauptet? Gut, aber dass was wir “Wissen” nennen trägt immer und zu allen Zeiten den Stempel der Vorläufigkeit. So kann auch der Begriff “Leugner” auch immer nur mit Fragezeichen verwendet werden. Andernfalls erheben Sie den Anspruch, über ABSOLUTES Wissen zu verfügen. Darüber aber verfügt kein Mensch, keine menschliche Institution welcher Art auch immer.
Ganz lustig, Ihre Betrachtung zu Köln als Hauptstadt von Uganda. In der Tat beschreiben Sie da ein Phänomen, was in vielfältiger Weise anzutreffen ist. Das ist aber sinnfreie Spass-Opposition, die Sie da beschreiben. Oder Opposition als Selbstzweck, die auch durchaus mal halbwegs ernst daherkommt. Etwa die Leugnung der Mondlandungen.
Solche Konstrukten kann man, wenn man sich ernsthaft damit befasst, recht gut entlarven. Diesen mangelt es nämlich an innerer Widerspruchsfreiheit. Oder sie nähren sich ausschliesslich aus der Negation einer anderen Ansicht und bestehen aus unzusammenhängen Fetzen. In beiden Fällen verfügen Sie über keine wirkliche innere Kraft, sie sind gleichsam hohl.
Zitat:
“Mir reichen in der Frage, ob der Klimawandel (auch) anthropogen verursacht ist, die dokumentierten Tatbestände und die 97% der Fach-Wissenschaftler, die diese Fragen bejahen, völlig aus.”
Wie kommen Sie auf diese 97%? Wer will die ermittelt haben? Wie zweifelsfrei sind die? Haben Sie darüber mal reflektiert? Oder übernehmen Sie einfach nur Aussagen von dritter Seite? Was meinen Sie mit der nebulösen Feststellung zu “dokumentierten Tatbeständen”?
Zitat:
“Darin sehe ich das eigentliche Problem des Leugnens: dass dadurch eine Stimmung erzeugt wird, die dazu veranlassen soll, auch die Maßnahmen zum Klimaschutz nicht mitzutragen.”
Schauen Sie, Herr Borat, wer leugnet hier? Diejenigen, die der menschengemachten, durch CO2 verursachten Klimaerwärmung wiedersprechen - oder diejenigen, die die natürliche, durch solare Kräfte getriebene permanente Klimaveränderung jenseits von CO2 abstreiten. Sind diejenige, die in Opposition zur Ansicht des Weltklimarates stehenden die Leugner, oder diejenigen die in Opposition zur solar getriebenen Klimasteuerung stehen? Wer hat die tatsächliche, nicht künstliche (also gesellschaftlich mehrheitsbestimmte) Kompetenz, darüber abschliessend zu befinden? NIEMAND! Glauben Sie ernsthaft, dass die - zugegeben - virtuosen Dompteure der Klimamodelle Hüter des heiligen Grals der Erkenntnis sind?
Zitat:
“Ich bin zwar ein Befürworter des offenen Dialogs, halte ihn aber, was das Thema Klimawandel in Readers Edition angeht, für gescheitert.”
Warum denn? Was ist für Sie das Kriterium im Hinblick auf den Klimawandel? Das sich um jeden Preis die Ansicht durchsetzen MUSS, der Mensch ist für den Klimawandel verantwortlich? Oder das sich tatsächliche Erkenntnis über Naturprozesse die Bahn bricht - egal wie die dann lautet?
Aus meiner Sicht gilt letzteres. Die vielen AGW-kritischen Stimmen hier, aber auch die etwa bei “wissenslog.de” sind der lebendige Beweis dafür, dass der doktrinäre Versuch, die Klimadebatte abzuwürgen, gescheitert ist.
Zitat:
“Insoweit haben persönliche Angriffe, wie der jüngste von „Bibliothekar“, letztlich auch einen großen Wert, der umso höher steigt, desto tiefer das Niveau des Angriffs absinkt.”
Nun, sie kennen vielleicht die ganze Geschichte nicht, die auch den Beitrag von “Bibliothekar” erklärt. Der User Thorsten ist in Foren schon des öfteren auffällig geworden. Das Problem mit ihm ist nicht, dass er eine missbilligte Meinung vertritt, sondern, dass er keine hat und nur in penetranter Weise stören will. Seine “Argumentationslogik” in längeren Diskussionen ist etwa diese:
User 1 schreibt: “der Apfel ist rot”. Thorsten: “Völliger Schwachsinn, Fakt ist: der Apfel ist grün”. User 2 schreibt: “der Apfel ist grün”. Thorsten, ein paar Tage später: “Völliger Schwachsinn, Fakt ist: der Apfel ist rot”.
Solch eine “Argumentation” entbehrt jeder inneren Logik, ist geeignet, sinnhafte Diskussionen zu zerfleddern und verfolgt wohl einzig und allein den Zweck der Krankhaften Selbsterhöhung. Ich halte Thorsten für einen pathologischen Fall und stimme “Bibliothekar” in seiner Haltung zu Thorsten vollkommen zu!
“Nach den Erfahrungen, die ich hier bisher mit Diskussionen um Artikel, die sich der Klimawandelthematik annahmen (einschließlich meiner eigenen), machen durfte, rechne ich damit, dass jedes mal wieder Grundsatzfragen aufgeworfen werden, die darauf abzielen, die Berechtigung des Artikels als solchen zu hinterfragen oder auch meine bzw. unsere diesbezügliche Arbeit zu diskreditieren”.
Nein, Herr Borat, ganz und gar nicht. Ich fände es sehr interessant, wenn jemand die Veflechtungen der Rückversicherungsbranche mit der “Klimaforschung” mal recherchieren und aufdecken würde.
Zitat:
“Schauen Sie, verehrte Klimawandelleugner – wir können die Sache, denke ich, abkürzen: Sie halten das, was ich schreiben werde, für Unsinn, Quatsch oder schlimmeres. Das ist Ihr Recht, so wie es mein Recht ist, Unsinn und Quatsch zu schreiben und zu publizieren.”
Vorsicht, Herr Borat, der diffamierende Begriff “Klimawandelleugner” könnte auf Sie zutreffen. Die Frage wer Recht hat, kann durch keine gesellschaftliche Konstruktion welcher Art auch immer geklärt werden. Wollen Sie irgendwann mal (Klimawandel-)Leugner genannt werden.
Empfindliche Leute könnte das an den Begriff “Holocaust-Leugner” erinnern. Und auch ich kann mich nicht ganz des erschreckenden Gefühls erwehren, dass Sie oder besonders verknöcherte Gaia-Apostel da eine Verwandschaft sehen.
Ich möchte mir daher ausdrücklich verbitten, von Ihnen “Klimawandelleugner” genannt zu werden !!!
Zitat:
“Sie können dies, liebe Klimawandelleugner, wenn Sie denn möchten und es Ihnen gut tut, als persönlichen Sieg begreifen, als Sieg der „Vernunft“ über „Wahn“ und „Hysterie“, der „Wahrheit“ über die „(Klima-)Lüge“ oder als was auch immer. Das sei Ihnen unbenommen. Ich für meinen Teil behalte mir das Recht vor, hier weiterhin Artikel zur Klimawandelthematik einzureichen, auf deren Veröffentlichung zu hoffen – und die sich anschließenden Kommentare zu ignorieren.”
Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich Ihren Ärger. Ich kann nur sagen, dass Sie das etwas zu plakativ sehen. Dies ist der schrille Aussenrand beider Seiten, der sich an diesen Schlagworten niederschlägt (auch “Klimawandelleugner”). Sie müssen aber schon tiefer eindringen, um die Ernsthaftigkeit vieler Positionen (und natürlich auch Mängel) zu entdecken.
Im Übrigen HOFFE ich doch, dass Sie hier weiterhin Artikel schreiben. Kommentare sollten sie nicht generell ignorieren (dass ist wohl dem Ärger geschuldete Voreingenommenheit). Sie sollten Kommentare BEI BEDARF ignorieren. Oder wollen Sie zu einem Phantom werden wie Franz Alt?
Multiverus.
P.S.: diesen Beitrag habe ich geschrieben, ohne die Antworten auf Ihren Beitrag gelesen zu haben, um nicht beeinflusst zu werden. Nun bin ich gespannt, was andere geschrieben haben. (Freu mich schon auf den Beitrag von Heinz Eng).
Bibliothekar
@ Josef Bordat
Ich fürchte Sie hatten sich unter einer guten Diskussion hier solche flammenden und aufrüttelnden Beiträge, wie der von Thorsten erhofft. Oder Beiträge, wo man darlegt, was man alles für die Rettung des Klimas tun könnte, wie neuen Kühlschrank kaufen oder Energiesparlampen einschrauben, oder einfach ein Heft der neuen Zeitschrift “Klima” kaufen und am besten UTOPIST werden. Ich weiss es leider nicht. Klären Sie mich auf.
Ich erlaube Ihnen jedenfalls nicht länger mich “Klimawandelleugner” zu titulieren, da ich mich als kritischer, hinterfragender Bürger dadurch in eine ganz bestimmte Richtung gestellt sehe, in die Sie uns gerne verorten möchten.
Zur Zeitschrift “Klima” :
http://www.novo-argumente.com/artikel/98/novo9825.pdf
Krishna Gans
@Bibliothekar
#Olav Hohmeyer und Hartmut Graßl sowie der Journalist Udo Röbel. Dulias betonte, das Unternehmen werde ausschließlich mit privatem Geld finanziert. “In Zeiten der Finanzkrise sicher keine leichte Aufgabe. Aber mit der Finanzkrise ist ja nicht die Klimakrise verschwunden”, sagte er bei der Vorstellung des Magazins am Freitag. #
Soviel zu diesem Kl..papier.
Weiter:
http://www.klima-magazin.de/klima-magazin/die-macher.html
Christel Vollmer blickt auf eine beeindruckende Vita zurück. Sie begann im Springer-Verlag bei der BILD-Zeitung
Uwe Dulias arbeitete in den Chefredaktionen der Hamburger Morgenpost, des Berliner Kuriers und der BILD-Zeitung,
Rainer Gierke fungierte bis Ende September als Gesamtanzeigenleiter bei der zu der Hubert Burda Media gehörenden Verlagsgruppe Milchstraße.
Werner Köster leitete in den achtziger Jahren die BILD-Sportredaktion und war der Gründungs-Chefredakteur der Zeitschrift „Sport-BILD“
Na, das kann ja heiter werden, zumal sie sich gleich selber wiederlegen:
8000 bis 4000 v. Chr.
Klimaoptimum: die wärmsten Jahre der Nacheiszeit (Holozän). Die Temperatur liegt etwa ein bis zwei Grad höher als heute und das Klima ist erheblich feuchter. Das Abschmelzen des Inlandeises führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels. In der Sahara wachsen Oliven, Zypressen und Lorbeer, der Wasserspiegel des Tschadsees am Südrand der Sahara liegt 40 Meter höher als heute. Die Induskultur erreicht in dieser Zeit ihren Höhepunkt. In Mitteleuropa herrscht wärmeleibender Eichenwald vor.
http://www.klima-magazin.de/reports/natur-umwelt/warum-muessen-mammuts-sterben.html
Müssen sie ? Ich dachte sie wären schon ?
Na, habe ich in der Schule wohl nicht aufgepaßt…..
#Der Klima-Flüsterer
Deutschlands Umwelt-Papst Hans Joachim Schellnhuber im Gespräch mit dem KLIMA-MAGAZIN…#
http://www.klima-magazin.de/interviews/ansicht/archive/2008/11/17/article/der-klima-fla14sterer-132.html
Ist mir übel
cogito
@J. Bordat: “Aber ich glaube, dass die Damen und Herren gewissenhaft prüfen, was sie für relevant halten ….”
Da haben Sie recht, lieber Herr Bordat. Und sie Herren der MR haben das sogar in einem wissenschaftlichen Papier publiziert:
http://sciencepolicy.colorado.edu/admin/publication_files/resource-2573-2007.27.pdf
“However, because of issues related to data quality, the low frequency of extreme event impacts, limited length of the time series, and various societal factors present in the disaster loss record, it is still not possible to determine the portion of the increase in damages that might be attributed to climate change brought about by greenhouse gas emissions.”
Das klingt doch ganz anders als die Medienmitteilung: “Der Klimawandel trage mit großer Wahrscheinlichkeit dazu bei, den beobachteten Trend zu mehr Schadensereignissen und höheren Schadenssummen zu beschleunigen, so Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der weltweit größten Rückversicherung.”
Nach dem Motto: “Nichts genaues wissen wir nicht” …. und … “was geht mich das an, was mein Kollege schreibt, der Sprecher bin ich”.