Ein neues Jahr ist angebrochen. Die Tage der Erholung, des Resetens sind vorbei. Frisch gehen wir wieder an unser Tagewerk und widmen uns den anstehenden Aufgaben. Da werden wie selbstverständlich Emails gecheckt, die neuesten Nachrichten auf dem Ticker zur Kenntnis genommen. Aktuelle Ereignisse flugs verarbeitet. Die Deutsche Welle geht jedoch einen anderen Weg. Sie fragt lieber ganz global: “Was hält die Welt im Innersten zusammen?”
Als Gesprächspartner haben sich die Verantwortlichen Herrn Rolf-Dieter Heuer, frischgebackenen Generaldirektor des CERN-Instituts ausgesucht. Gemeinsam mit dem studierten Physiker geht die Journalistin Manuela Kasper-Claridge den “übergeordneten Dingen” auf den Grund. Schon zu Anfang wird daher festgestellt: Wir wissen eigentlich, dass wir nichts wissen – erst vier bis fünf Prozent des Universums versteht die Menschheit derzeit überhaupt. Nun sieht die Sachlage allerdings etwas anders aus. Prof. Heuer macht deutlich: “Wir stehen jetzt an der Schwelle zum ersten Verständnis der nächsten 95 Prozent.”
Wie funktioniert das System? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?
Fragen über Fragen, die die Elementare Forschung, welche oft genug an die Grenzen der Philosophie stößt, seiner Meinung nach auch in Zukunft unabdingbar machen. Denn genau das unterscheide uns eben von allen anderen Kreaturen. Der “Herr der Teilchen”, wie er oftmals scherzhaft genannt wird, arbeitet mit seinem Team daher unermüdlich an der “fordersten Front”. Dass da nicht immer alles glatt laufen kann, das muss allerdings auch er eingestehen. Ab und zu kommen aber dann doch Dinge dabei heraus, von denen wir alle profitieren: Das World Wide Web. Und auch hier scheint die nächste Stufe schon in Vorbereitung.
6:42-6:45
ein wissenschaftler ist sich 100 prozent sicher.
gut.
fragt sich nur, warum er dabei – und sonst an keiner anderen stelle des interviews, drei sekunden die augen schließt?!
was erklärt dazu der gewiefte psychologe?
ich halte es für unwissenschaftlich, 100prozentige sicherheit zu proklamieren.
insbesondere, wenn vorher erklärt wird, dass die menschen höchstens 5 prozent der materiellen struktur des universums mit ihren modellen beschreiben können.
als die ersten space-shuttles in den weltraum starteten, erklärte die nasa: die wahrscheinlichkeit eines fährenverlusts betrage 1:100.000.
von meines wissens 112 missionen gingen 2 fähren verloren.
den schätzfehler kann jeder sich selbst ausrechnen