Unermüdlich wuselten sie um die Teilnehmer des PopCamps – Meisterkurs für Populäre Musik herum. Die Kameras waren den jungen Musikern stets dicht auf den Fersen. Was würde dabei wohl herauskommen? In welches Licht das erfolgreiche Spitzenförderprojekt gerückt?
Fragen über Fragen standen im Raum. Und das, obwohl gerade die aktuellen Kandidaten durch die permanente Anwesenheit eines Filmteams, das im Auftrag des ZDFs eine Dokumentation über die harte Arbeit während der beiden Arbeitsphasen erstellt, bereits ausreichend Routine haben sollten. Jetzt, Anfang 2009, hat die Anspannung, zumindest in puncto “zweites Filmteam”, ein Ende. Endlich ist es soweit: Das langersehnte Werk des TV-Musikmagazins “d-zentral“, produziert von der “Deutschen Rockmusik Stiftung“, ist online gegangen.
Deutsche Künstler und Bands “auch und vor allen Dingen abseits kommerzieller Pfade” zu präsentieren, das haben sich die Macher in ihrem 45-minütigen Beitrag vorgenommen. Seit 2004 sind sie unterwegs, um “eine Plattform zu schaffen”, die der schwachen Medienpräsenz deutscher Bands nachhaltig entgegenwirkt. Und das haben sie auch in ihrer aktuellen Januar-Ausgabe geschafft. Ihr neuerster Film gleicht einer bunten Revue quer über alle PopCamp-Stafeln hinweg. Von Schicksalsschlägen wird ebenso erzählt wie von neuen Alben, Veränderungen innerhalb so mancher Truppe, ausgedehnten Touren und künftigen Ambitionen – stets untermalt durch eindrucksvolle Live-Mitschnitte.
Die nächste PopCamp-Generation steht schon in den Startlöchern
Fünf Jahre sind mittlerweile vergangen, seit die ersten Teilnehmer ihre Zelte im Camp aufgeschlagen haben. Heuer bezieht bereits die fünfte PopCamp-Generation das Lager, das es damit dann auf insgesamt 25 Bands seit dem Start im Jahr 2005 bringt. Die ganz spezielle Auswahl von Musik, die die Verantwortlichen Jahr für Jahr vielversprechende jungen Künstler zum intensiven Coaching holen lässt, macht sich bezahlt. Ob “Jupiter Jones“, “The Hotel“, “nulltarif” oder aktuell “Alin Coen und Band“, sie alle haben und werden noch beweisen, dass sie es wert waren in ihr Talent jede Menge Schweiß, Energie und vor allem viel persönliches Engagement zu stecken.
Doch besser ist, man überzeugt sich selbst davon. Hier geht es zum Jubiläumsfilm (Januar).
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