Der jüngste Bericht der Europäischen Union über den Klimawandel hat für Spanien folgendes festgestellt:
1. Eine Zunahme der Phasen mit hohen Temperaturen, der Brände, der Versteppung, des Anstiegs des Meeresspiegels, aber auch der Katastrophen durch plötzliche Unwetter und Überschwemmungen sowie durch eine größere Nachfrage nach Trinkwasser.
2. Eine Abnahme der Niederschlagsmenge, des Wasservolumens in Flüssen, des Schneefalls und der Biodiversität sowie eine Reihe daraus resultierender Effekte: Rückgang der Erntemengen, der aus Wasser gewonnenen Energie und des Tourismus.
Der EU-Bericht analysiert neben sieben Ökosystemen auch die Quantität und Qualität des Wassers. Auch wenn wir es nicht glauben – er erinnert uns daran, dass neun von zehn Katastrophen, die seit 1980 in Europa passierten, einen Bezug zum Klimawandel aufweisen, der zudem für 95% der wirtschaftlichen Schäden verantwortlich ist, die durch Katastrophen verursacht wurden.
Der Beitrag erschien im Original unter dem Titel “Efectos del cambio climático” in der Zeitschrift “Ecos de España y Latinoamérica”, Nr. 1/2009, S. 14 (Autoren: Albiac Murillo, Giancarlo Sánchez-Aizcorbe): www.ecos-online.de. Übersetzung aus dem Spanischen: Josef Bordat.
(Photo/Autor: benidormone via flickr (Lizenz: creative commons))
Ist doch bekannt, dass der Tourismus mit seine Schwimmbäder zuviel Wasser benötigt. Wo die Ketten auftauch(t)en, haben die spanische Bauern große Probleme mit der Wasserversorgung.
“– er erinnert uns daran, dass neun von zehn Katastrophen, die seit 1980 in Europa passierten, einen Bezug zum Klimawandel aufweisen, der zudem für 95% der wirtschaftlichen Schäden verantwortlich ist, die durch Katastrophen verursacht wurden.”
Und Du glaubst sowas überzogenes. Da klingt wie, vor 1980 gab es keine Katastrophen, bzw. das zehnfache weniger. Naivling.