Jaja, jetzt jammert er. Noch lange ehe die Suchmaschine Google am überlegenen Geschäftsmodell der gedruckten Zeitung zerschellen wird, weil man die mit aufs Klo und in die Badewanne nehmen kann, ahnt Eric Schmidt, Chef der USA-Internetsuchhilfe Google, dass es bald zu Ende sein wird mit Macht und Herrlichkeit seines Hauses. Wie Experten das hier bei PPQ seit Jahr und Tag vorhergesagt haben, wird Google scheitern, sobald die gedruckte Zeitung gescheitert ist, die derzeit noch alle Inhalte etwa für Googles “News”-Dienst liefert.
Schmidt ahnt das Ende schon voraus
Er macht den notleidenden Zeitungen in den USA wenig Hoffnung: “Wir könnten sie kaufen”, sagte der Google-Manager dem US-Magazin “Fortune“, “das Geld haben wir. “Aber dann müsste Google ja selbst das schwindsüchtige Geschäft mit dem bedruckten Holz betreiben: “Das würde die Strukturprobleme der Branche nicht lösen”, glaubt Schmidt.
Die heißen schwindende Werbeerlöse und hohe Vertriebskosten und können nach Ansicht des Internet-Mannes nur durch “eine stärkere Vernetzung der News im Web, Non-Profit-Journalismus oder die Übernahme von Zeitungsverlagen durch größere Unternehmen” besiegt werden. Ein Untergang der Zeitungsindustrie wäre für ihn eine Tragödie, sagt Schmidt, der dennoch keine große Hoffnung auf ein Zeitungswunder hat: “Ich wünschte, ich hätte eine brillante Rettungs-Idee – aber die habe ich leider nicht.”
Anderen geht es beim Blick auf Google allerdings genauso
Zeitungen, auf Papier gedruckt, werden “das letzte und einzige aktuelle Medium sein, das die Menschen mit Informationen versorgt”, wissen die wirklichen Experten schon seit zwei Jahren. Google werde es in zehn Jahren nicht mehr geben, denn dann werde alles gefunden sein, was es im Internet zu suchen gibt. Dann braucht niemand mehr eine Suchmaschine. Nur noch Zeitungen, die neues Zeug zum Suchen erfinden.
Quelle: politplatschquatsch.com
Mehr zum Thema:
- Das Web gewinnt den Nachrichtenkrieg
- Twitter-Boss Williams: “Neue Medien töten nie die alten Medien”
- Dänemark: Zeitungsverleger gegen “Deep Linking”
Wieso es Google nicht mehr geben soll ist mir ein Rätsel. Ich denke das die Technologie sich weiterentwickeln wird – vielleicht heisst es nicht mehr Google oder andere Firmen werden noch innovativer und Google den Rang ablaufen – aber der Artikel enthält kein einziges Argument dafür wieso das so sein soll – auch der Link zum Politquatsch enthält nichts ausser Eigenlob und wirren Sätzen.