Nach den Schreckensszenarien auf Grund des Abschmelzens der Arktis mit dem Versiegen des Golfstroms schon gegen 2015 und der immer schneller heranrückenden Weltwirtschaftskrise warnen nunmehr respektable Wissenschaftler der University of Washington in Seattle und der Stanford University, u.a. der bekannte Klimaforscher David Battisti, im anerkannten Wissenschaftsmagazin Science, dass allein die sicher zu erwartende weltweite Temperaturerwärmung durch riesige Ausfälle bei den Ernten bis zum Jahr 2100 die Hälfte der Weltbevölkerung in die Hungersnot treiben wird. (Siehe hierzu: readers-edition.de und sueddeutsche.de)
Sollten solche Nachrichten einmal wirklich Wirkung zeigen? Schon jetzt hungern weltweit jeden Tag 850 Millionen Menschen.
Und geschieht irgendetwas, um den Übelstand an der Wurzel zu packen? Man kann fest damit rechnen, dass allein die so gut wie sicher dramatisch wachsende Zahl der Hungernden in der Welt keinen Verantwortlichen in unseren Ländern dazu bringen wird, ernsthaft danach zu suchen, welche Möglichkeiten der grundlegenden Verbesserung der Situation es gibt und die Erkenntnisse dann auch umzusetzen.
Klügere Ernährung ist gefragt
Der wichtigste Schritt zur Linderung der Not und zur Verhinderung künftiger Katastrophen ist das Umsteuern bei der menschlichen Nahrung auf einen größeren Anteil an gut erhaltener nativer Pflanzenkost. Dies führt zwangsläufig dazu, dass wir mit weit weniger Nahrungsmenge weit besser versorgt sind.
Keine Regierung der Welt denkt auch nur daran, maßgeblich in eine solche Richtung zu denken, weil diese Änderungen erhebliche Nachteile für die etablierte Industrie, angefangen von der Chemie und der industriellen Agrarwirtschaft über die Nahrungsmittelindustrie bis zur Pharmaindustrie haben würde.
Preiswerte alternative Energien müssen eingesetzt werden
Es gibt aber noch weitere sehr hilfreiche Wege zur Lösung der Probleme. Obama hat gerade einen chinesischen Fachmann für alternative Energien in sein Kabinett geholt. Hoffentlich bedeutet das, dass wenigstens an einem Ort der Welt damit angefangen wird, konsequent die preiswertesten Möglichkeiten der Erzeugung alternativer Energien zu erforschen und zu nutzen. Wenn genügend billige Energie vorhanden ist, kann in großen Mengen Meerwasser entsalzt und es können neue Ackerflächen geschaffen werden.
Sonnenenergie kann ganz billig gesammelt werden
Die Energie der Sonne können wir sehr preiswert nutzen, wenn wir nicht die Kollektoren in eigenen teuren Gehäusen auf Dächern montieren, sondern wenn wir die Dächer so bauen, dass Solarfolien ohne eigenen Unterbau als wetterfeste Schicht auf die von unten wärmegedämmten Dachflächen gelegt werden. In Deutschland kann man solche Wege nicht gehen, weil die bestehende viel zu teure Solartechnik mit solchen einfachen Wegen nicht konkurrieren könnte.
Windenergie kann preiswert nur aus kleineren soliden Anlagen kommen
Die Energie des Windes könnte kontinuierlich mit preiswerten aber unverwüstlichen vertikalachsgelagerten nur baumhohen Windturbinen abgegriffen werden. Dem kann man in Deutschland aber nicht nachgehen, weil die in Deutschland weit vorangetriebene viel zu teure große Windkraft mit ihren Riesentürmen neben der weit billigeren Lösung nicht lebensfähig wäre. In allem ist das Bessere der Feind des Guten, auch wenn das Gute gar nicht gut genug ist. Wie absurd das Ergebns ist, sieht man daran, dass die etablierte Windkraft inzwischen ebenso sehr subventioniert wird wie die Steinkohle!
Die Energieverschwendung muss aufhören
Überall in der zivilisierten Welt wird hemmungslos Energie verschwendet. Belgien beleuchtet z.B. nachts alle seine Autobahnen. Deutschland lässt für die dicken SUVs die KfZ-Stuer nach, die Unmengen von Kraftstoff verschleudern. Nicht nur in den USA, sondern weltweit haben die Regierungen der Autoindustrie keine ausreichenden Vorgaben gesetzt für die Herstellung spritsparender Autos. Der Keramikmotor und das Ein-Liter-Auto konnten einfach ungestraft in der Versenkung verschwinden. In Deutschland sorgte Schröder sogar dafür, dass der Russpartikelfilter mehr als zehn Jahre zu spät genutzt wurde. Soll es in diesem Stil weiter gehen? Streiten wir uns doch ruhig weiter um die letzten fossilen Energieträger Öl und Gas und lassen uns überrraschen, was die Zukunft bringt!
Verantwortungsbewusste Regierungen werden dringend gebraucht
Wir werden weltweit die drohenden Hungersnöte einfach auf uns zukommen lassen, wenn unsere Staaten nicht bald Regierungen erhalten, die sich dem Allgemeinwohl mehr verpflichtet fühlen als eigenen oder fremden Partikularinteressen. Wenn die Regierungen weiter wie bisher Frau Merkel deklamieren: “Die Wirtschaft muss frei sein!”, werden wir einfach zusehen müssen, wie das Elend immer weiter heranrückt. Ob wohl der Zeitgeist solche unfähigen und untätigen Regierungen davon wehen wird? Bestimmt nur, wenn immer mehr Menschen begreifen, dass unser Wagen schon auf der schiefen Ebene bergab rollt.
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Moechte dazu ein paar Bedenken anmelden. Die angefuehrten Umweltprobleme
sind nicht das Problem. Wohl aber m. E. eine gewisse Oberflaechlichkeit. So
werden die lokalen Probleme bzw. Gegebenheiten ausser acht gelassen.
Irgendwie ist das alles zu viel aus dem Elfenbeinturm heraus.
Ein Beispiel fuer eine etwas vertieftere Kenntnis hier die Seite von
Peter van der Kraaij, einem hollaendischen Dipolmaten, der laenger in West-
Afrika zu tun hatte und eine Seltenheit zustande brachte; er hat als einer der
wenigen die Geldgeschichte in manchen afrikanischen Laendern beschrieben.
Die Geldgeschichte beinhaltet eigentlich so ziemlich alles. Leicht lesbar ist es auch.
Ferner kommt bei ihm hinzu, dass er nicht unter dem Helfersyndrom leidet. Nicht,
dass er was gegen Verbesserungen haette. Aber der Ansatz bei ihm ist ein anderer.
Ueber diese Seite kommt man zudem auf den Blog einer Schriftstellterin, die
auch immer wieder mal was beschreiben. (Was mit sehr komisch vorkommt
ist, dass u. a. die “guten Menschen” mit ihren helfenden Ideen erst gar nicht
auf die Idee kommen, mal die Betroffenen selber zu Wort kommen zu lassen.
- Die ausserdem oft gar nicht so sehr erpicht darauf sind, in das Korsett des
hilflos – dummen Armen gezwaengt zu werden. – Das ist kein Hieb gegen diese
Seite!, nur so allgemein)
http://www.liberiapastandpresent.org/