Alle Jahre wieder: Wenn Wladimir Putin auf der Gas-Leitung steht, bekommt Europa Angst vor der Kälte. Plötzlich wird uns dann wieder bewusst wie abhängig unser Wohlstand vom Wohlwollen anderer Regierungen ist. Wir hängen am Gas Russlands, am Öl der Scheichs und am Uran Australiens wie ein Junkie an der Nadel.
Doch von dieser Sucht können wir uns befreien. Wir haben alle Zukunftsenergien in Hülle und Fülle im eigenen Land: Sonne, Wind, Biomasse, Biogas, Wasserkraft und Erdwärme. Allein die Sonne schickt uns jeden Augenblick 15.000mal mehr Energie als zurzeit alle Menschen verbrauchen. Eine Studie der Universität Münster belegt, dass deutsche Dörfer ihren Strom zu 100 Prozent und unsere Städte zu 70 Prozent durch die vorhandenen Dachflächen über die Sonne gewinnen könnten.
Im deutschen Wald wächst 40 Prozent mehr Holz nach als wir zurzeit nutzen. Schwachholz und Restholz lassen wir einfach verrotten – zur Freude der Borkenkäfer. Erdwärme, direkt unter uns, ist noch weitgehend ungenutzt. In der Schweiz wird praktisch kein Neubau mehr errichtet ohne die Nutzung von Erdwärme.In dieser Woche wurde in Köln eine Solarsiedlung eingeweiht, die Strom und Wärme komplett über erneuerbare Energiequellen gewinnt. Kassel und Nürnberg sind die ersten deutschen Großstädte, die zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden. In Freiburg stehen 50 Häuser, die bereits mehr Energie über die Sonne erzeugen als in ihnen verbraucht wird, Solarenergie- Plus-Häuser. Die 500.000 Ostfriesen gewinnen Anfang 2009 bereits 96 Prozent ihres Stromverbrauchs erneuerbar.
Auch die Benediktinermönche in Münsterschwarzach sind Anfang 2009 zu 95 Prozent CO2-frei, also unabhängig von Gas, Öl und Atomstrom.
Das große Kloster mit fast 100 Gebäuden gewinnt schon seit Jahren seinen Strom und seine Wärme über heimisches Holz, Wasserkraft, Biogas und die heimische Sonne, die auf jedes Dach scheint und über Windräder, an denen das Kloster beteiligt ist. So leisten die Mönche einen vorbildlichen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung.
Vor sechs Wochen wurde auch im Vatikan die erste Solaranlage eingeweiht. Jetzt funktioniert die Energie von ganz, ganz oben – direkt vom “Chef” selbst.
Die genannten Beispiele zeigen, dass wir uns von ausländischer Energieknechtschaft befreien können. Das Geld bleibt dann im eigenen Land, die Arbeitsplätze entstehen hier und die Regionen bekommen neue, umweltfreundliche Wirtschaftskraft. Das ist gut für die Umwelt und für den Geldbeutel.
Nach einer Studie der EU ist der 100-prozentige Umstieg auf Erneuerbare Energien in 20 bis 30 Jahren möglich. Er bringt Europa fünf Millionen neue, zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Worauf warten wir eigentlich?
Quelle: Franz Alt 2008
Wenn die Sonne nicht scheint, dann ist es Nacht (die ist bekanntlich lang im Winter),
wenn der Wind nicht weht, dann ist Flaute,
wenn die Temperaturen sinken, dann ist das Wetter.
Die lieben Freunde von der Erderwärmungsfront werden ein kleines Problem bekommen. Just jetzt, wo sie alle Zweifler an menschgemachten Klimakatastrophen mundtot gemacht haben – wird es wieder kälter. Die Globaltemperatur will nicht steigen – oder nur, wenn man für die sibirischen Stationen im Oktober einfach mal die September-Daten einspeist. Und dann zeigt sich die Sonne auch noch monatelang fast fleckenlos, was nach Ansicht von (sicherlich von der Energiemafia bezahlten) Experten Bloggern den Auftakt zu einer dramatischen globalen Abkühlung darstellen könnte.
Zu allem Überfluss zeigt sich der Winter in Europa auch noch von seiner besten Seite. Der DWD vermeldet grade einen der kältesten Winter der letzten 100 Jahre in Deutschland. Frankreich, Italien und Spanien stehen dem in nichts nach. In Spanien wurde grade der „Kältenotstand“ ausgerufen.
Die lieben Freunde von der Erderwärmungsfront werden natürlich sofort handeln. Wär’ ja noch schöner, wenn irgendwelche dahergelaufenen Eiszeiten einem die Story kaputt machen würden, gerade jetzt, wo Tauwetter im Reich des Klimabösen angesagt ist. Deshalb kann es sich natürlich nicht um den Beginn einer neuen Eiszeit handeln, und auch nicht um eine globale Abkühlung, sondern allenfalls um eine Erderkältung. Da weiß man ja, die geht nach ein paar Tagen wieder weg.