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	<title>Comments on: Bildung 2.0 - Wie der Student von morgen arbeitet und studiert</title>
	<link>http://www.readers-edition.de/2009/01/10/bildung-20-wie-der-student-von-morgen-arbeitet-und-studiert/</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 06:11:30 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Margareth Gorges</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2009/01/10/bildung-20-wie-der-student-von-morgen-arbeitet-und-studiert/#comment-282318</link>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 15:32:16 +0000</pubDate>
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					<description>Warum ich meinen Lehrstuhl r&#228;ume

Die Ungeheuerlichkeit der staatlichen Zumutungen an die Studierenden und Professoren wird nur noch &#252;bertroffen von der Bereitwilligkeit, mit der sich die Betroffenen alles gefallen lassen. Ohne diese Bereitwilligkeit der Betroffenen w&#228;re die Umwandlung der Universit&#228;t in eine Tretm&#252;hle und Lernfabrik gar nicht m&#246;glich. Widerstand? Demonstrationen? Boykott? Der ber&#252;hmte „Aufschrei“? Nichts oder fast nichts von alledem. Man versichert mir von verschiedener Seite, gegen das Hochschulestablishment und die Bildungsb&#252;rokratie seien die Hochschullehrer praktisch machtlos. Leben wir denn in einer Diktatur?
Nun k&#246;nnen Hochschullehrer als Beamte nicht streiken. Und ihre pers&#246;nliche Unabh&#228;ngigkeit und Freiheit wird schon seit Jahren immer mehr beschnitten durch Drittmittelabh&#228;ngigkeit, leistungsorientierte Besoldung und fragw&#252;rdige Evaluationen. Aber nicht einmal die immer noch gegebenen M&#246;glichkeiten des Widerstands sind wirklich ausgesch&#246;pft worden. Auf der hochschulpolitischen Ebene hat nur der Deutsche Hochschulverband eine entschieden kritische Haltung eingenommen. Ist die Mehrheit der Professoren feige oder nur m&#252;de? Oder sind sie gar alle oder fast alle f&#252;r das neue System? Finden sie es etwa besser?
Da niemand mit mir k&#228;mpfen will, bleibt mir nur das Opfer. Ich bin nicht „rekrutiert“, sondern berufen worden. Die wichtigste Voraussetzung f&#252;r meine Berufung aber ist mit dem neuen System in meinen Augen nicht mehr gegeben. Deshalb habe ich die Entlassung aus dem Dienst beantragt.
Quelle: FAZ 

Hier Lesen : 
http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc%7EE55AD24DD2C5E472A84CA69FCBA13D3ED%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich meinen Lehrstuhl r&#228;ume</p>
<p>Die Ungeheuerlichkeit der staatlichen Zumutungen an die Studierenden und Professoren wird nur noch &#252;bertroffen von der Bereitwilligkeit, mit der sich die Betroffenen alles gefallen lassen. Ohne diese Bereitwilligkeit der Betroffenen w&#228;re die Umwandlung der Universit&#228;t in eine Tretm&#252;hle und Lernfabrik gar nicht m&#246;glich. Widerstand? Demonstrationen? Boykott? Der ber&#252;hmte „Aufschrei“? Nichts oder fast nichts von alledem. Man versichert mir von verschiedener Seite, gegen das Hochschulestablishment und die Bildungsb&#252;rokratie seien die Hochschullehrer praktisch machtlos. Leben wir denn in einer Diktatur?<br />
Nun k&#246;nnen Hochschullehrer als Beamte nicht streiken. Und ihre pers&#246;nliche Unabh&#228;ngigkeit und Freiheit wird schon seit Jahren immer mehr beschnitten durch Drittmittelabh&#228;ngigkeit, leistungsorientierte Besoldung und fragw&#252;rdige Evaluationen. Aber nicht einmal die immer noch gegebenen M&#246;glichkeiten des Widerstands sind wirklich ausgesch&#246;pft worden. Auf der hochschulpolitischen Ebene hat nur der Deutsche Hochschulverband eine entschieden kritische Haltung eingenommen. Ist die Mehrheit der Professoren feige oder nur m&#252;de? Oder sind sie gar alle oder fast alle f&#252;r das neue System? Finden sie es etwa besser?<br />
Da niemand mit mir k&#228;mpfen will, bleibt mir nur das Opfer. Ich bin nicht „rekrutiert“, sondern berufen worden. Die wichtigste Voraussetzung f&#252;r meine Berufung aber ist mit dem neuen System in meinen Augen nicht mehr gegeben. Deshalb habe ich die Entlassung aus dem Dienst beantragt.<br />
Quelle: FAZ </p>
<p>Hier Lesen :<br />
<a href='http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc%7EE55AD24DD2C5E472A84CA69FCBA13D3ED%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html'>http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc%7EE55AD24DD2C5E472A84CA69FCBA13D3ED%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html</a>
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	<item>
		<title>by: Readers Edition &#187; Best of Readers Edition – eine Wochenbilanz</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2009/01/10/bildung-20-wie-der-student-von-morgen-arbeitet-und-studiert/#comment-282142</link>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 02:11:59 +0000</pubDate>
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					<description>[...] &amp;#8220;Viel wurde in der letzten Zeit &amp;#252;ber Bildung und Bildungsreform gesprochen. Der Pisatest zeigte dabei, dass auch Deutschland in einer Bildungsmisere steckt&amp;#8221;, sinniert unser Autor Lukas Lehmann bereits am letzten Samstag. Als Student selbst mitten in dieser Situation titelt er nun &amp;#8220;Bildung 2.0 – Wie der Student von morgen arbeitet und studiert&amp;#8220;. Bestsellerautor Don Tapscott, der sich nicht erst seit gestern ganz offen f&amp;#252;r eine &amp;#8220;Reform des globalen Bildungswesen&amp;#8221; einsetzt, spricht ihm dabei wohl g&amp;#228;nzlich aus der Seele. Denn dieser ist sich sicher, dass das Ende des Lernens durch das stupide Einpr&amp;#228;gen von Informationen gekommen sei. Heute ist eine andere Herangehensweise gefragt: &amp;#8220;Viel wichtiger sei es, den Sch&amp;#252;lern und Studenten beizubringen kreativ zu denken und das Wissen, das uns zur Verf&amp;#252;gung steht besser zu nutzen.&amp;#8221; Google, Wikipedia und Co. stellen hier wichtige St&amp;#252;tzen dar, die nicht nur auf unseren Informationsfluss, sondern gar auf unser Gehirn wirken sollen. Wie Schulen und Universit&amp;#228;ten sich dieser Herausforderung stellen, das bleibt weiterhin abzuwarten. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] &#8220;Viel wurde in der letzten Zeit &#252;ber Bildung und Bildungsreform gesprochen. Der Pisatest zeigte dabei, dass auch Deutschland in einer Bildungsmisere steckt&#8221;, sinniert unser Autor Lukas Lehmann bereits am letzten Samstag. Als Student selbst mitten in dieser Situation titelt er nun &#8220;Bildung 2.0 – Wie der Student von morgen arbeitet und studiert&#8220;. Bestsellerautor Don Tapscott, der sich nicht erst seit gestern ganz offen f&#252;r eine &#8220;Reform des globalen Bildungswesen&#8221; einsetzt, spricht ihm dabei wohl g&#228;nzlich aus der Seele. Denn dieser ist sich sicher, dass das Ende des Lernens durch das stupide Einpr&#228;gen von Informationen gekommen sei. Heute ist eine andere Herangehensweise gefragt: &#8220;Viel wichtiger sei es, den Sch&#252;lern und Studenten beizubringen kreativ zu denken und das Wissen, das uns zur Verf&#252;gung steht besser zu nutzen.&#8221; Google, Wikipedia und Co. stellen hier wichtige St&#252;tzen dar, die nicht nur auf unseren Informationsfluss, sondern gar auf unser Gehirn wirken sollen. Wie Schulen und Universit&#228;ten sich dieser Herausforderung stellen, das bleibt weiterhin abzuwarten. [&#8230;]
</p>
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	<item>
		<title>by: Daniel</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2009/01/10/bildung-20-wie-der-student-von-morgen-arbeitet-und-studiert/#comment-281453</link>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 19:21:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2009/01/10/bildung-20-wie-der-student-von-morgen-arbeitet-und-studiert/#comment-281453</guid>
					<description>ACK, ich denke auch dass es sinnvoll ist den Sch&#252;lern und Studenten vorrangig Wege aufzuzeigen wie vorhandenes Wissen genutzt wird. Einige wenige Professoren zu meiner Studienzeit habe damals schon die Meinung vertreten: &quot;Ihr m&#252;sst nicht alles wissen, ihr m&#252;sst wissen wo es steht!&quot;. Die Kehrseite der Medaille ist dennoch wichtig, Daten von starker historischer Bedeutung sollten von allen Menschen verinnerlicht werden (Kriege, Revolutionen, V&#246;lkerrechtliche Ereoignisse usw.). Dazu z&#228;hlen ebenso naturgeschichtliche Ereignisse.

btw...just my 2 cents...Daniel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ACK, ich denke auch dass es sinnvoll ist den Sch&#252;lern und Studenten vorrangig Wege aufzuzeigen wie vorhandenes Wissen genutzt wird. Einige wenige Professoren zu meiner Studienzeit habe damals schon die Meinung vertreten: &#8220;Ihr m&#252;sst nicht alles wissen, ihr m&#252;sst wissen wo es steht!&#8221;. Die Kehrseite der Medaille ist dennoch wichtig, Daten von starker historischer Bedeutung sollten von allen Menschen verinnerlicht werden (Kriege, Revolutionen, V&#246;lkerrechtliche Ereoignisse usw.). Dazu z&#228;hlen ebenso naturgeschichtliche Ereignisse.</p>
<p>btw&#8230;just my 2 cents&#8230;Daniel
</p>
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	<item>
		<title>by: tim</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2009/01/10/bildung-20-wie-der-student-von-morgen-arbeitet-und-studiert/#comment-281018</link>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 22:42:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.readers-edition.de/2009/01/10/bildung-20-wie-der-student-von-morgen-arbeitet-und-studiert/#comment-281018</guid>
					<description>Auswendiglernen ist Zeitverschwendung - dem kann ich nur zustimmen. F&#252;r mich kommt es - leider - zu sp&#228;t. Habe noch nie viel davon gehalten, sich vor Klausuren Stoff ins Kurzzeitged&#228;chtnis zu pressen. 

...drei Tage nach der Pr&#252;fung hat man es wieder vergessen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auswendiglernen ist Zeitverschwendung - dem kann ich nur zustimmen. F&#252;r mich kommt es - leider - zu sp&#228;t. Habe noch nie viel davon gehalten, sich vor Klausuren Stoff ins Kurzzeitged&#228;chtnis zu pressen. </p>
<p>&#8230;drei Tage nach der Pr&#252;fung hat man es wieder vergessen&#8230;
</p>
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