Polizeieinsatz im Kelsterbacher Wald

Umweltschützer machen sich auf eine Konfrontation gefasst: Am Dienstag drang mindestens eine Hundertschaft der Polizei in das von Umweltschützern besetzte Waldgebiet Kelsterbach ein. Die Fraport (Fluggesellschaft Frankfurt/Main) plant dort einen umstrittenen Ausbau des Flughafens. Seit Mai protestieren Umweltschützer in einem selbst errichteten Widerstandsdorf dagegen. infotrier.de berichtete. Unter dem Schutz der

Umweltschützer machen sich auf eine Konfrontation gefasst: Am Dienstag drang mindestens eine Hundertschaft der Polizei in das von Umweltschützern besetzte Waldgebiet Kelsterbach ein. Die Fraport (Fluggesellschaft Frankfurt/Main) plant dort einen umstrittenen Ausbau des Flughafens. Seit Mai protestieren Umweltschützer in einem selbst errichteten Widerstandsdorf dagegen. infotrier.de berichtete. Unter dem Schutz der Polizei begannen Bauarbeiter mit der Erstellung des Zauns.

Die Polizei hat einen Standort bei der Picknick-Hütte (Kreuzung Klara-Bergschneise/Sandhügelschneise) eingerichtet. Mit dem Aufstellen des Zaunes wurde nördlich der Klara-Bergschneise begonnen. Einer der Vermessungsingenieure vor Ort bestätigte, dass es sich um eine Zaunstellung wegen des Landebahnbaus handelt.

Etwa 80 Aktivisten von verschiedenen Initiativen sind vor Ort, einer davon ist der 52-jährige Sascha Friebe aus Mörfelden/Walldorf: “Heute Morgen gab es eine Scheinräumung. Die Polizei schloss einen Kreis um unser Wiederstandsdorf und zog diesen immer enger. Wir schickten unsere Leute in die Bäume und Baumhäuser. Dann hat sich die Polizeimannschaft einfach wieder aufgelöst.” Für die kommenden Stunden und eventuell Tage erwarten die Umweltschützer weitere Unterstützung von Aktivisten.

Die Umweltschützer, unter anderem Robin Wood- und Greenpeace-Mitglieder schlafen in den Bäumen, wo sie vor Monaten Hütten eingerichtet haben. Früher oder später jedoch könnte der friedliche Protest, der nun acht Monate anhielt, durch die Polizei gewaltsam beendet werden, denn freiwillig werden die Umweltschützer nicht gehen und den Wald der Fluggesellschaft überlassen.

Mehr!!!

http://infotrier.de

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Was ist Deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*