SG Eschenbacher Eltmann nach 3:1 in Hildesheim wieder auf Play-off-Platz
TSV Giesen/Hildesheim – SG Eschenbacher Eltmann
1:3 (25:21, 16:25, 17:25, 23:25
“Das war ein wichtiger Sieg.” Große Erleichterung bei Eltmanns Trainer Milan Maric nach dem 3:1-Erfolg beim TSV Giesen/Hildesheim. “Nun sind wir erst einmal ein Stück weg von den Abstiegsrängen.” In der Tat konnte sich die SG Eschenbacher Eltmann auf den Play-off-Rang acht verbessern und zudem mit Rottenburg und Bad Dürrenberg-Spergau gleichziehen.
Diesmal nicht die Nerven verloren
Allerdings starteten die Unterfranken in der Hildesheimer “Halle 39″ etwas holprig ins Spiel. “Giesen hat sehr gut aufgeschlagen und war sensationell in der Abwehr gestanden”, berichtete Maric. Die Folge: Der erste Durchgang ging mit 21:15 verloren. “Ich bin aber sehr stolz, dass wir diesmal nicht die Nerven verloren haben”, so Eltmanns Coach. Sicher auch ein wenig der Verdienst des neuen Diagonalangreifers Michael Mayer. “Er ist in solchen Situationen einfach sehr wertvoll, weil er ein Siegertyp ist und immer mit Herz bei der Sache”, lobte Maric den Ex-Nationalspieler.
Mit elf Punkten war Mayer diesmal zweibester Punktesammler in einer homogenen Mannschaft hinter Kapitän Andras Geiger (13). “Wir haben im ersten Satz sehr gut gespielt”, sagte TSV-Manager Ulrich Nordmann, “aber leider das Niveau dann nicht halten können.”
Zumal ab dem zweiten Satz die Wallburgstädter ihren Rhythmus gefunden hatten. Auch René Bahlburg, der für den verletzten Timo Wilhelm (Leiste) durchspielte. “Ich bin sehr zufrieden mit ihm”, applaudierte Trainer Maric. Nun dominierte Eltmann das Match. Für die Grundlage sorgte ausgerechnet eines der häufigen Sorgenkinder: der Aufschlag. “Alle Spieler haben ausgezeichnet aufgeschlagen, das hat uns das Spiel gewonnen.” Sage und schreibe neun Asse schlugen die Unterfranken diesmal, fünf Brett Alderman und vier Lukas Bauer.
“Heute kann ich die ganze Mannschaft loben.”
Nicht zuletzt durch die druckvollen Aufschläge häuften sich auch die Eigenfehler im TSV-Angriff. Die Sätze zwei (25:16) und drei (25:17) gingen klar an Eltmann. Auch im vierten Satz hatten die Gäste stets mit zwei, drei Punkten die Nase vorn, mussten aber heftig dafür kämpfen. “Da haben uns die Giesen einiges abverlangt, weil sie immer wieder zurück gekommen sind”, so SGE-Coach Maric. Am Ende rette die SGE aber den knappen Vorsprung mit 25:23 über die Ziellinie. “Endlich einmal haben wir tatsächlich bis zum Matchball unser Spiel durchgezogen”, sagte der Trainer. “Heute kann ich die ganze Mannschaft loben.”
Giesen: Schnipkoweit, Galasev, Ferrer Cutino, Wegter, Machtens, van Zwoll, Viana (Libero). Eingewechselt: Soler, Schneider, Wagner, Sockel.
Eltmann: Nowak, Alderman, Geiger, Bauer, Mayer, Bahlburg, deSalvo (Libero).
Schiedsrichter: Skrzipale (Bremen), Seiler (Sparrieshoop).
Zuschauer: 1550.
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