Neue interaktive Plattform “Europäische Musikbörse” gestartet
Erst am gestrigen Mittwochabend konnten die Zuschauer in der Bayerischen Musikakademie Hammelburg erleben, wie gut das Zusammenspiel von jungen Musikern aus verschiedenen Ländern funktioniert. Das Abschlusskonzert am Ende des vierten europäischen Band- und Businesscamps, das vom 25. bis 31. Januar stattfindet, überzeugte. Im Rahmen von MU:ZONE Europe, einem Kooperationsprojekt europäischer Hochschulen, unter Federführung der Popakademie Baden-Württemberg, galten und gelten eine Woche lang die Regeln des internationalen Musikgeschäfts. Zur weiteren Förderung des Dialogs zwischen den verschiedenen Regionen Europas, hat die Projektgesellschaft des Deutschen Musikrats nun die “Europäische Musikbörse” initiiert – eine interaktive Informations- und Austauschplattform für Musikschaffende in den Regionen Europas.
Unter www.europaeische-musikboerse.eu informiert die Website ihre Besucher und Nutzer ab sofort über aktuelle musikalische Aktivitäten, vermittelt Wissenswertes über regionale Musikkulturen und bietet Möglichkeiten des Austauschs über nationale Grenzen hinweg. Musikschaffende jeglicher Couleur sind eingeladen auf den Seiten der Europäischen Musikbörse ihr eigenes Profil zu hinterlegen, Veranstaltungen zu veröffentlichen und Kooperationsangebote und -gesuche einzustellen.
Von Polen aus nach ganz Europa
Als europäische Informations- und Austauschplattform zum Thema Musik beginnt die Börse dieser Tage mit aktuellen Informationen aus dem Musikleben der Länder Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien und Deutschland. Weitere Staaten werden in kürze folgen. Die Europäische Musikbörse ist eine Weiterentwicklung der bilateralen Plattform “Deutsch-Polnische Musikbörse”. Diese informierte seit 2006 über Musikkultur und -entwicklung in den 16 deutschen Bundesländern und den 16 polnischen Woiwodschaften. Der Erfolg des Portals hat den Deutschen Musikrat jetzt dazu bewogen, neben Polen weitere Partnerländer unter den jungen EU-Mitgliedsstaaten in dieses System aufzunehmen.
Musikalische Vernetzung über Grenzen hinweg
Ziel der Musikbörse ist es, in den nächsten Jahren möglichst viele europäische Regionen miteinander zu vernetzen und damit den musikkulturellen Austausch in Europa zu fördern. Die Europäische Musikbörse wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Kooperationspartner sind das Goethe-Institut und der Europäische Musikrat.
Der Deutsche Musikrat ist die weltweit größte Dachorganisation für
musikbegeisterte Laien und Berufsmusiker und repräsentiert mehr als acht Millionen Bürgerinnen und Bürger. Seine gemeinnützige Projektgesellschaft unterhält namhafte musikkulturelle Projekte von bundesweiter wie auch internationaler Bedeutung. Dazu zählen so bekannte Maßnahmen wie “Jugend musiziert”, das “Bundesjugendorchester”, der “Deutsche Musikwettbewerb” oder auch das PopCamp.
Mehr Informationen finden Sie unter www.europaeische-musikboerse.eu und www.musikrat.de
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