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	<title>Kommentare zu: Denn wir wissen nicht, was sie sperren</title>
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	<description>Das deutsche Bürgerjournalismus-Portal</description>
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		<title>Von: halali</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2009/02/13/denn-wir-wissen-nicht-was-sie-sperren/#comment-5952</link>
		<dc:creator>halali</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 04:03:51 +0000</pubDate>
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		<description>Nach einem Spiegel-Online Bericht von heute, phantasiert Frau von der Leyen davon, daß man jetzt schon täglich 300.000 Zugriffe auf KiPo-Seiten aus Deutschland hätte filtern können. Nach Frau vdL ist das Betrachten von KiPo-Bildchen auch der &quot;Schwerstkriminalität&quot; zuzuordnen.

Es ist doch klar, daß die KiPo-Seitensperre nur als Vorwand dient, &quot;hintenrum&quot; eine generelle Internetsperre für andere Bereiche und Interessen einzuführen. Bei der vorgestrigen parlamentarischen Anhörung dauerte es keine 12 Minuten, bis das Wort &quot;Urheberrecht&quot; fiel.

Ein Witz ist auch der, daß diese ominöse Sperrliste aus einer einfachen Excel-Tabelle bestehen soll, in die EIN BKA-Beamter täglich die zu sperrenden Seiten einpflegen soll, Ein Stundenaufwand von ca. 1 Stunde wurde dafür veranschlagt.

Von dieser bereits existierenden, &quot;skandinavischen Sperrliste&quot; mit hunderttausenden Webadressen sollen höchstens 40-50 auf KiPo-Angebote führen. Aber selbst die skandinavischen Länder unternehmen nicht mal etwas gegen diese paar bekannte Seiten.

Etwa 95-98% der Server, die echte KiPo hosten, stehen in den USA. Weshalb fordert Frau vdL und die Bundesrgierung von ihren tollen amerikanischen Freunden nicht im Wege der Amtshilfe die Sperrung dieser Server? Weil die USA sich &quot;aus Gründen der Meinungsfreiheit&quot; weigert, dies zu tun.

Mit der Sperre von KiPo-Seiten im WWW werden die Mißbräuche an diesen Kindern nicht ungeschehen gemacht. Die Regierung sollte mal in die Richtung tätig werden, diese Verbrecher, welche KiPo-Photos produzieren, zu verfolgen und einzusperren. Aber das ist ein viel größerer Aufwand, als mit einer Excel-Tabelle und einem BKA-Beamten WWW-Seiten sperren zu lassen. Zudem - wie oben schon erwähnt - KiPo ja nur ein vorgeschobener Grund ist.

Grüße.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Spiegel-Online Bericht von heute, phantasiert Frau von der Leyen davon, daß man jetzt schon täglich 300.000 Zugriffe auf KiPo-Seiten aus Deutschland hätte filtern können. Nach Frau vdL ist das Betrachten von KiPo-Bildchen auch der &#8220;Schwerstkriminalität&#8221; zuzuordnen.</p>
<p>Es ist doch klar, daß die KiPo-Seitensperre nur als Vorwand dient, &#8220;hintenrum&#8221; eine generelle Internetsperre für andere Bereiche und Interessen einzuführen. Bei der vorgestrigen parlamentarischen Anhörung dauerte es keine 12 Minuten, bis das Wort &#8220;Urheberrecht&#8221; fiel.</p>
<p>Ein Witz ist auch der, daß diese ominöse Sperrliste aus einer einfachen Excel-Tabelle bestehen soll, in die EIN BKA-Beamter täglich die zu sperrenden Seiten einpflegen soll, Ein Stundenaufwand von ca. 1 Stunde wurde dafür veranschlagt.</p>
<p>Von dieser bereits existierenden, &#8220;skandinavischen Sperrliste&#8221; mit hunderttausenden Webadressen sollen höchstens 40-50 auf KiPo-Angebote führen. Aber selbst die skandinavischen Länder unternehmen nicht mal etwas gegen diese paar bekannte Seiten.</p>
<p>Etwa 95-98% der Server, die echte KiPo hosten, stehen in den USA. Weshalb fordert Frau vdL und die Bundesrgierung von ihren tollen amerikanischen Freunden nicht im Wege der Amtshilfe die Sperrung dieser Server? Weil die USA sich &#8220;aus Gründen der Meinungsfreiheit&#8221; weigert, dies zu tun.</p>
<p>Mit der Sperre von KiPo-Seiten im WWW werden die Mißbräuche an diesen Kindern nicht ungeschehen gemacht. Die Regierung sollte mal in die Richtung tätig werden, diese Verbrecher, welche KiPo-Photos produzieren, zu verfolgen und einzusperren. Aber das ist ein viel größerer Aufwand, als mit einer Excel-Tabelle und einem BKA-Beamten WWW-Seiten sperren zu lassen. Zudem &#8211; wie oben schon erwähnt &#8211; KiPo ja nur ein vorgeschobener Grund ist.</p>
<p>Grüße.</p>
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