Gibt es schon nichts Neues vom Fall Alois Mannichl, weil die mutmaßlich rechtsextremen Täter immer noch auf der Flucht vor der 50-köpfigen Sonderkommission “Lebkuchenmesser” sind, so weiß die “Tagesschau” immerhin Angegrautes von den rechtsextremen Straftaten im Allgemeinen zu berichten.
Wie die “Frankfurter Rundschau” kurz vor Weihnachten brühwarm aus dem Innenministerium zu berichten wusste, steuert Deutschland 2008 auf einen “neuen Rekord” der rechtsextremen Straftaten zu. Die “Frankfurter Rundschau” landete einen Volltreffer, aus dem alle anderen deutschen Zeitungen eine schöne Schlagzeile bauten. Dass der “Spiegel” zwei Wochen später doch mal nachgerechnet hatte und so wie PPQ zu dem Schluss kam, dass der Rekord ein rein virtueller ist, der nur unter Missachtung der historischen Datenreihe als solcher verkauft werden konnte, fiel weiter nicht auf – alle anderen Zeitungen, die die “FR” zitiert hatten, taten einfach weiter so als ob.
Sechs Wochen später schlägt nun die Stunde der öffentlich-rechtlichen Rechercheure, die sich dieselben vorläufigen Zahlen, die schon die “FR” als Ausgangspunkt ihrer fröhlichen Nazi-Flunkerei genommen hatte, mangels Zugang zum eigenen Archiv nochmal aus dem Innenministerium haben durchreichen lassen. Prompt ist er auch schon wieder da, der “Rekord” mit den fast 14.000 rechtsextremen Taten, die nach ARD-Arithmetik weit mehr sind als die seinerzeit für das Jahr 2007 vom Bundesinnenministerium gemeldeten 17.600.
Wird es jemand merken? Wird es jemand merken wollen? Wird es die Qualitätsmedien beim Zitieren stören? Wird der Schwindel auffliegen?
Man ahnt es, weiß es aber nicht. Doch Ende März schon kommen die endgültigen Zahlen. Und mit ihnen garantiert der nächste “neue Rekord”.
Quelle: politplatschquatsch.com
Das Sie da total falsch lagen hat Herr Menschinski Ihnen doch schon nachgewiesen: http://www.readers-edition.de/2009/01/05/rechtsextremismus-brutal-und-de-luxe/ ? Sie werfen mal wieder Nebelbomben.