Dieses Frühwerk von Philip Roth ist sozusagen ein Bildungsroman und beschreibt die Ängste eines Jungen, der sich im Beziehungsfeld einer etwas streng religiösen Erziehung (hier jüdisch) befindet und seine dadurch geprägte seelische Struktur lebenslang nicht ablegen kann.
Daraus entstehen erstens oftmals komische Ereignisse im Kindesalter, wobei die Mutter-Kind-Beziehung eine besondere ist, nämlich beherrschend geprägt (von oben nach unten) und die Beziehung zum Vater mehr vom Mitleid abhängig (von unten nach oben). Eine lebenslange Zwangsneurose, die sich in der Suche nach glücklicher Beziehung zum anderen Geschlecht vollzieht, ist das Ergebnis.
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