Nachhaltigkeit, Kontinuität und Individualität

Entlang der “Qualitätsroute” in Würzburg: “Perlenmarkt”, “Body & Nature” und “Lederladen” Die nächsten Ausgaben werden wir entlang der “Qualitätsroute” in Würzburg flanieren und viele der Inhaber geführten Geschäfte, die sich zu diesem Qualitätszirkel zusammengeschlossen haben (wir berichteten), näher beleuchten. Diesmal starten wir mit dem “Perlenmarkt“, Marktplatz 3a gegenüber dem Weinhaus

body.jpgEntlang der “Qualitätsroute” in Würzburg: “Perlenmarkt”, “Body & Nature” und “Lederladen”

Die nächsten Ausgaben werden wir entlang der “Qualitätsroute” in Würzburg flanieren und viele der Inhaber geführten Geschäfte, die sich zu diesem Qualitätszirkel zusammengeschlossen haben (wir berichteten), näher beleuchten. Diesmal starten wir mit dem “Perlenmarkt“, Marktplatz 3a gegenüber dem Weinhaus Stachel, dem Naturkaufhaus “Body & Nature“, Rückermainstraße 1 und dem “Lederladen“, Marktgasse 9. Drei Geschäfte, wie sie unterschiedlicher nicht sein können und doch in einer Philosophie vereint: Sie wollen zufriedene Kunden, die wieder kommen, weil sie Qualität, Nachhaltigkeit, Kontinuität, eine Tiefe des Sortiments, individuelle Beratung und Service schätzen.

leder.jpgEin bisschen versteckt in der Gasse hinter der Castell Bank am Marktplatz befindet sich der “Perlenmarkt”, ein Kleinod an Sortimentstiefe, wenn es um Perlen geht und das seit 20 Jahren. Die Materialien für die Perlen bezieht Simone Räthel, die Inhaberin, aus der ganzen Welt, ob Glas-, Holz-, Korallen-, Mineralien-, Silber-, Büffelhorn-, Muscheln-, Knochen-, Kunststoff-, Keramik- oder Swarowski-Kristallglas-Perlen, hier findet sich alles nach Farben und Formen geordnet. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich und allein der Anblick an Auswahl verleiht der eigenen Kreativität Flügel. Das Team vom Perlenmarkt steht immer mit Rat und Tat zur Seite und hilft beim Finish der Einzelstücke. Darüber hinaus bietet Simone Räthel Workshops zum Erlernen von Grundtechniken an, weil bekanntlich ja auch Meister nicht vom Himmel fallen.

Apropos Himmel… himmlisch verwöhnen lassen können sich jetzt die Kunden von “Body & Nature” in einer Kosmetikkabine, in der auf Kundenwunsch alle Naturprodukte, die es im Geschäft gibt, auch sofort Anwendung finden. Dass sich der Kunde geborgen fühlt, das ist der Inhaberin von “Body & Nature”, Karin Zemanek-Münster, in vielerlei Hinsicht wichtig: “Wir schaffen schon beim Einkauf der Ware Sicherheit, dass die Produkte nachhaltig sind (will heißen, aus nachwachsenden Rohstoffen, die Produktion in Deutschland, frei von Parfüm- oder Konservierungsstoffen etc.). Das hat zur Folge, dass wir unsere Naturkosmetika mit gutem Gewissen verkaufen können und dieses gute Gewissen geben wir an den Kunden weiter”, so Zemanek-Münster. “Qualität” bedeutet für die leidenschaftliche Geschäftsfrau vor allem Nachhaltigkeit, nicht das schnelle Kauferlebnis von was auch immer, sondern Produkte, die so “gestrickt” sind, dass sie die Menschen eine längere Wegstrecke ihres Lebens gut begleiten.

tasche.jpgMit dieser Aussage geht Uli Rübsamen vom “Lederladen” vollständig d´accord: “Qualität fängt für mich bereits bei der Herstellung der Rohstoffe an, ob die Materialien aus Deutschland oder Pakistan kommen und was die Menschen damit machen”, so der Inhaber vom Lederladen. “Die “Geiz ist geil-Geschichte” hat einen ganz gewaltigen Haken, denn das meiste, was der Kunde vermeintlich spart, wird über Steuern oder andere Beiträge nachfinanziert. Zahlen muss der Kunde am Ende das Gleiche, nur werden durch sein vermeintliches Schnäppchen viele Menschen ausgenutzt, wie zum Beispiel die Arbeitskräfte in Kambodscha, die für 9 Cent die Stunde fertigen. “Viele meiner Lieferanten sind auch gute Freunde von mir, das ist für mich Sicherheit, die ich an den Kunden weitergebe und ein Stück Lebensqualität”. Uli Rübsamen setzt auf Kontinuität und Individualität. “Meine Lieferanten haben alle ihren eigenen Stil, gehen nicht so sehr mit der Mode oder dem Zeitgeist, sondern setzen auf Individualität, was bei meinen Kunden gut ankommt. So habe ich trotz eineinhalb Jahren Baustelle gut überleben können und die Eisbahn werde ich auch noch schaffen!”

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