Die Afghanistan Research Evaluation Unit (AREU) hat Heiratspraktiken in vier verschiedenen Regionen Afghanistans erforschen lassen. Die Autorin Deborah J. Smith hat sich diesem Thema auf unglaublich vielfältige Weise genähert und es einer vergleichenden Analyse auf über 100 Seiten unterzogen.
Komplexe wechselseitige Rituale
Dabei geht es, wie schon die ersten Seiten verraten, nicht um die plumpe im Westen gebräuchliche Dichotomie zwischen Heirat bzw. Verheiratung und Zwangsheirat, sondern um die komplexen wechselseitigen Rituale, die Aushandllungsprozesse, Einflusskämpfe zwischen den Geschlechtern, Generationen und Verwandtschaftsgraden, sowie um das Heiraten als alltägliche Erscheinung und nicht als gesellschaftlichen Ausnahmezustand.
Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf tethys.caoss.org, einem inhaltlichen Partner der Readers Edition.
Photo Quelle/Copyright: Michael Foley Photography, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via flickr
Kommentare
Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.