Der Klimawandel als Gerechtigkeitsproblem. Die Misereor-Fastenaktion 2009
„Die Natur ist ein Geschenk Gottes. Wir Menschen sind nicht da, um sie zu zerstören, sondern wir müssen sie erhalten.“ Dieses Zitat stammt von Alfredo Manimba, der als Bauer auf den Philippinen lebt. Es ziert den Rücken des diesjährigen Misereor-Magazins zur Fastenaktion.
Seit einem halben Jahrhundert kümmert sich das katholische Hilfswerk Misereor um Entwicklungsprojekte in den ärmeren Regionen der Welt. Mit „Zorn und Zärtlichkeit“ kämpfen Frauen und Männer dafür, dass den Armen Gerechtigkeit geschenkt wird – und keine Almosen. Dennoch braucht es für die Projekte Geld. Das Geld wird hauptsächlich in der Fastenzeit gesammelt, im Rahmen einer thematischen Aktion, für die jedes Jahr auf Großplakaten Prominente ihre bekannten Gesichter zeigen.
“Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können”.
In diesem Jahr lautet das Motto „Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur – und damit auf die Lebensgrundlage der Menschen. Am Beispiel Haiti wird die Dramatik deutlich: Durch Wirbelstürme und Starkregenfälle sind 90% der Ackerfläche von Erosion betroffen. Dadurch entstand in den letzten Jahren ein Verlust von Millionen Tonnen fruchtbarer Erde. Es ist diese Dramatik, die Misereor auf den Klimawandel schauen lässt.
Neben dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Münchener Rück Stiftung und dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule der Jesuiten in München ist Misereor am Projekt „Klimawandel und Gerechtigkeit“ beteiligt, das Strategien entwickelt, Klimaschutz und Armutsbekämpfung zu verbinden. Nachdem lange Zeit argumentiert wurde, die Kosten für den Klimaschutz gingen zulasten der wirtschaftlichen Entwicklung und verstärkten damit die Armut, findet unter Ökonomen derzeit ein Umdenken statt, weil man mittlerweile einerseits weiß, dass Naturkatastrophen wie Stürme, Überschwemmungen und Dürren immer häufiger als Folge des Klimawandels auftreten, andererseits die Kosten-Nutzen-Relation beim Klimaschutz dadurch, dass nicht nur einige Tier- und Pflanzenarten leiden, sondern Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern betroffen sind, viel günstiger erscheint. Anders gesagt: Da die Kosten des Klimawandels durch Ernteausfälle und die Zerstörung von Nutzflächen sowie von werthaltigen Kulturgütern stetig steigen, erscheinen die Vermeidungskosten immer mehr Experten hinnehmbar. Es gebe Berechnungen, so PIK-Chefökonom Ottmar Edenhofer im Misereor-Magazin, nach denen zur Verhinderung einer Erderwärmung um zwei Grad Celsius, die dramatische Auswirkungen hätte, weniger als ein Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums aufgewendet werden müsste, wodurch sich das Wachstum im 21. Jahrhundert nur um wenige Monate verzögere.
Ein Gebot der Solidarität gegenüber den Entwicklungsländern
In der Pflicht stehen dabei zunächst die heutigen Industrienationen, die mit ihren Emissionen die Atmosphäre in den letzten zwei Jahrhunderten erheblich belastet haben. Diese Belastung muss künftig teuer werden, damit sich Innovationen im Bereich von Energie- und Verkehrstechnik lohnen. Der Emissionshandel weist hier den richtigen Weg. Doch an diesem System müssen sich alle beteiligen, damit die Rechnung aufgeht. Das ist nicht zuletzt ein Gebot der Solidarität gegenüber den Entwicklungsländern, die an der Verursachung des Problems weit unterdurchschnittlich beteiligt sind, dessen Folgen aber weit überdurchschnittlich zu spüren bekommen.
Klimaschutz ist also nicht zuletzt eine Frage der Gerechtigkeit. Darauf will Misereor aufmerksam machen. Die Partnerorganisation rechnen unterdessen vor, dass sich Klimaschutz auch wirtschaftlich lohnt und entwickeln Vermeidungs- und Anpassungsstrategien. Handeln müssen wir alle. In der Fastenzeit bietet sich der Verzicht auf unnötige Autofahrten ebenso an wie eine Überprüfung der häuslichen Energiebilanz. Und natürlich eine Spende an Misereor.











Dachtender Mensch
Ich dachte,
in unserer aufgeklärten Zeit und Zeit der schnellen Medien hätten Propagandaexperten ausgedient. Aber Herr Bordat kennt wahrscheinlich keine Suchmaschine. Seine Kombination von Erosion in Haiti mit Auswirkungen des (menschengemachten?) Klimawandels könnte blöder nicht sein. Die Haitianer haben aus diversen Gründen ihre Wälder abgeholzt, und das dann Wind und Regen das Ackerland schädigen, ist tatsächlich menschengemacht, aber hat mit einem globalen Klimawandel nichts zu tun.
CO2-Neutral
Haiti ist das Klimaschutzland überhaut, denn sie Sie leb(t)en nur von Bio-, Animal- und Humanenergie. CO2-Neutraler geht es kaum. Man sollte Haiti nicht schlecht reden, das wäre dem Klimaschutz nicht dienlich, sonder glorifizieren wie sie es verdienen. Man sollte mit schönen Prospekten aus Haiti andere Menschen in den Entwicklungsländern zeigen, wie weit man mit dieser Technik voranschreiten kann und wie toll es für das Klima ist. Ein beneidenswertes Klima haben die Haitianer. Auch wir sollten Haiti nicht als Entwicklungsland ansehen, sonder als das was es ist, als das Idol für unsere Zukunft. Frei von Kohle- und Atommüll.
Thorsten
@Dachtender Mensch
Was nicht sein darf das nicht sein kann…
Was haben steigende Meeresspiegel, extreme tropische Stürme und Dürren auf Haiti mit der kleinflächigen Umwandlung von Wald in Ackerland zu tun?
Für Sie sind alle Erklärungen recht, Hauptsache die Erklärung lautet nicht Klimawandel. Das darf nicht sein! So stielt man sich aus der Verantwortung.
Wolfgang Flamme
“Am Beispiel Haiti wird die Dramatik deutlich: Durch Wirbelstürme und Starkregenfälle sind 90% der Ackerfläche von Erosion betroffen. Dadurch entstand in den letzten Jahren ein Verlust von Millionen Tonnen fruchtbarer Erde. Es ist diese Dramatik, die Misereor auf den Klimawandel schauen lässt.”
Interessanterweise machen die Wirbelstürme und Starkregenfälle in Haiti an den Staatsgrenzen zur DomRep halt - anders als beispielsweise die Dummheit, die vor gar nichts halt macht:
http://maps.google.com/?ie=UTF8&ll=19.062118,-71.729736&spn=2.016964,1.941833&t=h&z=9
S.h.:
http://www.sun-sentinel.com/news/sfl-haiti-html,0,3135267.story
Thorsten
@Wolfgang Flamme
Leider kann ich Ihren Links nicht entnehmen, dass die Schäden durch Starkregen und Wirbelstürme an den Staatsgrenzen Halt machen! Die gleichen Probleme wie auf Haiti kann man weltweit v.a. im Tropengürtel beobachten. Nicaragua, Mexiko, Bangladesh, Hawaii, Indonesien…, da müssen Sie gar nicht lange suchen. Natürlich ist nicht alles dem Klimawandel anzulasten, aber der Klimawandel spielt hierbei eine zunehmende Rolle.
Dachtender Mensch
@Thorsten
Gut erkannt: “Die gleichen Probleme wie auf Haiti kann man weltweit … beobachten.”
Die Abholzung und fehlende Wiederaufforstung ist ein verbreitetes Problem, und wird neben anderen Gründen durch das hohe Bevölkerungswachstum in bestimmten Gebieten hervorgerufen, ohne das dort in der Natur genügend Brennmaterial für Essenkochen (und ggf. Heizen) zur Verfügung steht.
Wie Sie diese Problem mit CO2-Einsparung in den Industriestaaten lösen wollen, ist mir schleierhaft. Da bin ich auf Ihre Lösungsansätze sehr gespannt.
Bibliothekar
Herr Bordat,
warum soll ich die katholische Kirche bei ihrer Missionstätigkeit unterstützen? Wieviele Milliarden gibt denn der Vatikan dazu?
Die Linderung der Not der Ärmsten ist eine zutiefst menschliche und lobenswerte Absicht. Wo aber ist hierbei die Lösung der Grundprobleme in den betroffenen Ländern vorangebracht?
Glauben Sie, daß mit CO2-Fasten die politische Stabilität und die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern auch nur einen Schritt voran gebracht werden?
Wolfgang Flamme
@Thorsten
Wie, Du kannst das nicht erkennen? Hier nochmal auf einem ‘amtlichen Sat-Foto’: Links der Grenze, auf haitischer Seite, Erosion und Verwüstungen durch klimawandelbedingt zunehmende Starkregenfälle und Wirbelstürme, rechts der Grenze - die Dominikanische Republik - bleibt davon offenbar verschont:
http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a002600/a002640/
Lisa
Zitat aus dem Link:
he border between Haiti and the Dominican Republic. Haiti is to the left and the Dominican Republic is the greener area to the right.
Wolfgang Flamme
Ganz genau so, Lisa.
Thorsten hat ja nun behauptet, der Klimawandel sei die Hauptursache für die Erosionsschäden auf Haiti und jemand, der das abstreite und andere Ursachen verantwortlich mache wolle sich lediglich aus der Verantwortung stehlen.
Doch: Was da auch immer wütet und Erosion und Waldverlust verursacht, es ist auf den Sat-Fotos ganz deutlich zu erkennen, daß es ganz überwiegend auf der haitischen Seite der Grenze wütet.
Lt. Thorsten macht der Klimawandel aber nicht an Staatsgrenzen halt - deshalb kann das, was da so einseitig wütet eben nicht der Klimawandel sein.
Doch die Widersprüche, in die Thorsten sich da schrittweise verheddert hat, sind nur ein Teil der Medaille. Mindestens ebenso interessant ist die Darstellung der Problematik durch Herrn Bordat:
“Am Beispiel Haiti wird die Dramatik deutlich: Durch Wirbelstürme und Starkregenfälle sind 90% der Ackerfläche von Erosion betroffen. Dadurch entstand in den letzten Jahren ein Verlust von Millionen Tonnen fruchtbarer Erde. Es ist diese Dramatik, die Misereor auf den Klimawandel schauen lässt.”
Aber schaut Miseror wirklich so sehr auf die Dramatik des Klimawandels?
http://www.misereor.de/fileadmin/user_upload/Medienkatalog/12-2005/Projektbeisp_LA_Haiti.pdf
Was jeder mal selbst durchführen kann: Beim Durchlesen eine Strichliste führen, für jedes direkt oder indirekt benannte Teilproblem bzw. für jeden Verbesserungsvorschlag einen Strich. Ich bin auf ungefähr 50 gekommen. Darunter folgende Aussagen zum Klimawandel:
“Naturkatastrophen wie Trockenheit, Wirbelstürme und Überschwemmungen nehmen nie gekannte Ausmasse an. Das Klima hat sich innerhalb von ein bis zwei Generationen stark verändert.”
Das wären nach meiner individuellen Zählweise etwa vier Striche/Punkte zum Thema Klimawandel. Und dabei ließe sich noch darüber streiten, ob Überschwemmungen nie gekannten Ausmaßes und Bewässerungsprobleme tatsächlich nur Folge einer Klimaänderung sind. Und wenn Misereor die erfolgreiche Fortführung und Wiederbelebung traditioneller kreolischer Agrartraditionen preist, ist das nicht eher ein Hinweis darauf, daß sich das Klima so radikal doch nicht verändert haben kann?
Und wenn bei Misereor a) als oberstes Ziel Ernährungssicherheit der Bauernfamilien steht durch b) optimale Nutzung von Raum und Zeit und c) langfristig angelegte Boden- und Wasserhaushaltsschutzmaßnahmen, dann deutet das doch eher auf Vorteile eines ‘nachhaltiges’ Wirtschaftens hin - ein Wirtschaftens, das kontinuierliche Investitionen erfordert, aber langfristig eine überlegene Rendite verspricht. Vor dem Hintergrund radikaler Klimaveränderungen und damit einhergehender Naturkatastrophen und Totalverluste könnte ein solches, auf langfristige Rendite abzielendes Ertragsversprechen gar nicht abgegeben werden.
Aber letztlich ist’s egal ob Ihr beim kurzen Abschnitt zum Klimawandel 0 oder 4 Strafpunkte bei der Glaubwürdigkeit abzieht … wenn Herr Bordat behauptet, bei Misereors Haiti-Projekt-Fastentäterä sei der Klimawandel in den Mittelpunkt gerückt, dann konstruiert er sich anscheinend was für die Leser zusammen.
Thorsten
@ Wolfgang Flamme
Ich habe kein Interesse mehr, mich hier argumentativ am Forum zu beteiligen, so lange hier und anderswo bei R-E permanent doppelte und missbräuchliche Pseudonyme auftauchen. Auch Lisa dürfte Ihnen unter anderem Namen gut bekannt sein. Viel Spaß miteinander!
communitydriver
Hallo @ all,
da man sich unter dem Nick so gut verstecken kann (und das hier im Thread scheinbar wichtiger zu sein scheint als das Threadthema ansich) ….
kann ich dem auch nur beisteuern.
Da man in 1-2 Jahrzehnten intensive Lobby-und Rechenkapazität in die Klimaerwährmung gesteckt hat, und sich nicht einig werden konnte, ob es jetzt bald oder irgendwann demnächst oder überhaupt, jetzt wärmer oder kälter werden könnte, hat man sich im allgemein scheinbar und offensichtlich sehr darauf geeinigt, das sich das Klima doch mal WANDELN soll, also irgendwann vielleicht mit relativer Sicherheit.
Also hat man sich in der Möchtegern-Fachpresse zumindest auf den modischen Begriff “KLIMAWANDEL” wohl geeinigt.
Das sehe ich auch, das Klima wird sich wandeln, ganz bestimmt, irgendwann früher oder später - werden auch wir uns wandeln, sterben, weiterwandeln und verändern.
Denn die Materie bleibt doch im Kosmos, oder? Aber NICHTS bleibt wie es “ist”
Nur die Änderung bleibt bestehen. Also der Wandel.
Trotzdem bin ich dafür, die Natur nicht weiter zu zerstören. Mehr Wälder, mehr Vegitation = weniger Errosion, oder?
Weniger Naturzerstörung - weniger Errosion.
Möglichst mehr Ökologie = bessere Lebensqualität WELTWEIT. Ölkriesen sind uncool, Kohle-und Atomkraft sind auch keine Dauerlösung.
Eben diese Natur-alternativen bieten heute sowie langfristig eine zunehmend bessere Energie-Autonomie.
Lisa
1. Ich bin Lisa Heinz
2. RE ist kein Forum
3. Du bist Schachmatt
Rudolf Kipp
Hallo Lisa,
lassen Sie den Thorsten nur. Das gleiche Spiel erleben wir von Ihm doch schon seit langem. Erst verstrickt er sich in völlig abstruse Argumentationen, stellt Behauptungen auf, die er nicht beweisen kann und zieht sich dann hinterher unter fadenscheinigen Begründungen zurrück.
Beste Grüße,
Rudolf Kipp
Michael Meinel
@lisa
ad 1. oder sonstwer
ad 2. die Kommentierung der r-e-Artikel erfolgt in der Art eines moderierten Internetforums und
ad 3. sie beinhaltet keine Schachfunktion, btw ist “schachmatt” ein Adverb, zumindest in diesem Fall so gebraucht.
Thorsten
@ Lisa
Wer’s glaubt wird selig. Ich bin nicht selig!
Krishna Gans
@Thorsten
Keine Argumente mehr, und schon kommt wieder der “Pseudo-Vorwurf” ?
Man, bist Du peinlich……..
Michael Meinel
Herr Gans,
ist Ihnen mal aufgefallen, dass Sie gerne anderen vorwerfen, keine Argumente zu haben, peinlich zu sein oder ähnliche Adjektive oder Titulierungen verwenden.
Bei all diesem ist aber der begleitende Umstand augenfällig, dass Ihre Vorwürfe genauso auf Sie zutreffen. Oftmals sind es gar nur Reaktionen auf solche, so dass sie sich nur auf dem Niveau: “Ich nicht, aber Du bist blöd!” bewegen.
Insofern erlauben Sie mir bitte dieses eine Mal die Frage: Ist Ihnen das nicht peinlich?
Anhalter
@Thorsten
Fakt 1: Sowohl der Autor des Eingangsartikels als auch Sie sind hinsichtlich Haiti, sage ich es mal vorsichtig, einer Fehlinterpretation erlegen/aufgesessen.
Fakt 2: Wolfgang Flamme hat diesen Fakt 2 sehr sachlich und nachvollziehbar dargestellt und entsprechend interpretiert.
Fakt 3: Ab diesem Zeitunkt weichen Sie aus und polemisieren/fabulieren über was auch immer.
Wenn man wie Sie offenbar nicht in der Lage ist, auch mal einen Fehler zuzugeben, zeugt das nicht eben von Diskussionskultur und ist, mit Verlaub gesagt, peinlich.
@Michael Meinel
Und was bewegt Sie, für das von Thorsten gezeigte Dikussionsverhalten Partei zu ergreifen?
Michael Meinel
@anhalter
“Und was bewegt Sie, für das von Thorsten gezeigte Dikussionsverhalten Partei zu ergreifen?”
Ich kann nicht erkennen, dass ich dies tue.
Zur Pseudonymen-Frage können Sie hier Einiges nachlesen: http://www.readers-edition.de/2009/01/28/change-als-chance/ inkl. des Eingriffs von r-e
Dort finden Sie auch meine Position hierzu. Insgesamt sind die Spielchen imho kindisch, aber wohl nicht zu vermeiden. Aber ich ziehe meine Schlüsse und beteilige mich ansonsten nicht an Spekulationen, ob eine Person die Anonymität gewählt hat nun eine falsche, eine Doppelidentität hat: Sie kann nun mal sonstwer sein.
Hadad-Iskur Baal
Ich verfolge die Klimadiskussion schon seit einiger Zeit. Was mir auffällt, immer wenn Thorsten und Michael Meinel auftauchen ist eine chaotische Diskussion vorprogrammiert.
Thorsten wirft Kritikern immer vor, das sie die Zeichen des anthropogenen Klimawandels und den vorgegebenen wissenschaftlichen Konsens leugnen würden. Das Wort Klimaleuger wird dabei gerne von ihm verwendet. Eine Abwertung.
Kommt er mit Argumenten nicht mehr weiter, was in der Regel der Fall ist, da all seine Behauptungen widerlegt wurden, dann werden Nebenkriegsschauplätze eröffnet. Die Kritiker werden in eine Lobbyecke gestellt. Eine weitere Abwertung.
Vorgelegte Fakten werden dann als Polemik und unsachlich mit den Kommentar zurückgewiesen:
„Mit Ihnen rede ich nicht mehr!“
Diesen Vorsatz befolgt er allerdings nicht und flüchtet sich statt dessen in Beschuldigungen. Eine unlautere Diskussion - Aneignung von Pseudonymen, Manipulationen durch die Kritiker – wird in den Raum gestellt. Eine weitere Abwertung.
Das wird solange wiederholt, bis die Diskussion im Chaos endet.
Michael Meinel nimmt eine Unterstützerrolle ein. Er stärkt Thorsten in seiner Opferrolle den Rücken und gibt den Vorwürfen weiteren Nährboden. Vordergründig gibt er sich als „neutraler Diskussionsteilnehmer“ aus, der für solche Spielchen nichts übrig hat. Eine art Moralapostel. Gerne weist er darauf hin, dass es die Kritiker waren, welche eine unlautere Debatte angefacht haben. Eine weitere Abwertung.
Thorsten
@ “Anhalter”, oder wer sich auch sonst hinter diesem neuen Pseudonym verbirgt.
1.) “Fakt 1: Sowohl der Autor des Eingangsartikels als auch Sie sind hinsichtlich Haiti, sage ich es mal vorsichtig, einer Fehlinterpretation erlegen/aufgesessen.”
Das ist Ihre Sicht der Dinge. Ich sehe das etwas anders.
2.) “Ab diesem Zeitpunkt weichen Sie aus und polemisieren/fabulieren über was auch immer.”
Ich habe keine Lust, Wolfgang Flamme zu antworten, solange er von 1-3 “Sekundanten” mit Doppelidentität auftritt.
3.) Hadad-Iskur Baal
Noch so eine Pseudoidentität mit altbekannten Unterstellungen
Können wir uns hier im Forum nicht endlich darauf einigen, ausschließlich mit einem Pseudonym und zur Sache zu schreiben. Andernfalls wird jede Dikussion kaputtgemacht!
“werden Nebenkriegsschauplätze eröffnet.”
Die Nebenkriegsplätze haben diejenigen eröffnet, die hier wieder mit Mehrfachidentitäten auftreten! Das bin weder ich, noch Herr Meinel!
„DIW: „Auf den Klimawandel nicht vorbereitet“
In Deutschland bestehen Lücken bei der Absicherung gegen Naturkatastrophen: Nur ein Bruchteil der zu erwartenden Schäden ist derzeit versichert. Durch den Klimawandel wird auch für Deutschland eine Zunahme von Orkanen, Überschwemmungen, Hochwasser und Sturmfluten erwartet. Bliebe es bei dem bisherigen lückenhaften Versicherungssystem, kämen auf den Staat immer höhere Finanzierungslasten zu. Darauf hat das DIW Berlin bei der Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse zur Absicherung gegen Naturgefahren hingewiesen.
Das DIW Berlin plädiert für die Einführung einer gesetzlichen Versicherungspflicht gegen Elementarschäden. „Der Klimawandel wird kommen – deshalb sollten wir jetzt handeln“, sagte DIW-Abteilungsleiter Prof. Dr. Gert G. Wagner. Die Versicherung gegen Naturgefahren sei ein Musterbeispiel, dass man die Risikovorsorge nicht dem freien Spiel des Marktes überlassen könne. „Die Freiwilligkeit der bisherigen Risikoabsicherung bedeutet, dass ein funktionierender Markt für Versicherungen gar nicht erst zustande kommt,“ so Wagner. „Die Bankenkrise hat aber gezeigt: Wer Risiken eingeht, darf sich nicht darauf verlassen können, dass am Ende die Allgemeinheit bezahlt.““
Quelle: http://www.diw.de/
Fazit: Die Allgemeinheit zahlt die Kosten für die zu einem großen Anteil privatwirtschaftlich verursachten Schäden. Man muss daher endlich damit beginnen, die Folgekosten mit auf die CO2-Emissionen anzurechnen. Warum soll ich die Folgekosten z.B. für Kohlekraftwerke mittragen, wenn ich gar keinen Kohlestrom beziehe? Warum sollen die Menschen in den Entwicklungsländern mit diesen von uns verursachten Folgen und Kosten belastet werden?
Thorsten
@ “Anhalter”???
“Fakt 1: Sowohl der Autor des Eingangsartikels als auch Sie sind hinsichtlich Haiti, sage ich es mal vorsichtig, einer Fehlinterpretation erlegen/aufgesessen.”
Das sehe die in Haiti tätigen Hilfsorganisationen, Fachleute u.a. aber anders:
http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=733330
http://www.verbraucherbildung.de/projekt01/media/pdf/UE_Klima%20und%20G8-Teil_4-b.pdf
http://www.sueddeutsche.de/panorama/109/376916/text/
http://www.wallstreet-online.deimg.wallstreet-online.de/diskussion/1145661-41-50/folgen-des-klimawandels-krisenhafte-entwicklung
http://www.welthungerhilfe.de/haiti_ueberschwemmungen.html
http://www.greenpeace.de/tip/themen/klima/nachrichten/artikel/die_armen_bezahlen_fuer_den_umweltfrevel/
Wie ich bereits zu Beginn dieser Diskussion sagte: Ursache für die Not in Haiti sind zunehmend auch die Folgen globaler Erwärmung. Ich habe nie gesagt, dass diese der alleinge Grund sind. Wolfgang Flamme hat die globale Erwärmung als Mitgrund ausgeschlossen. Die Fehlnterpretation liegt somit bei ihm!
Was nicht sein darf das nicht sein kann. Klimawandelfolgen dürfen offenbar nicht sein. Ich habe verstanden!
Wolfgang Flamme
@Thorsten
In der Dominikanischen Republik stehen mittlerweile fast 25% der Landesfläche unter Naturschutz. Auf Haiti sind es gerade einmal 0,3%.
Quelle: World resources Institute
http://earthtrends.wri.org/text/biodiversity-protected/country-profiles.html
Ich denke, daß diese enorme Diskrepanz kaum folgenlos bleiben kann - sehen Sie das ebenfalls anders?
Lisa
@ Meinel
1. Das ist auch der Haitilüge egal wer ich bin. Dient der Sache nicht!
2. Es gibt einen Unterschied zwischen Internetforen, Blocks und Kommentaren!
3. Korrekt! Zu früh abgedrückt. Wäre es ein Internetforum, hätte ich es inzwischen schon korrigiert. Ist aber auch egal, denn es dient der Sache, der Haitilüge nicht.
Lisa
@ Thorsten
Gut, dann bin ich Lisa Gans.
Thorsten
@ Wolfgang Flamme
„In den zehn Jahren 1997 bis 2006 waren Honduras, Nicaragua und Bangladesch die Länder, die wegen solcher Katastrophen - jeweils bezogen auf die Bevölkerungszahl und das Bruttosozialprodukt - die größte Zahl von Todesfällen und die größten finanziellen Verluste hatten. Danach folgen Vietnam, die Dominikanische Republik, Haiti, Indien und Venezuela.“
http://www.welt.de/politik/article1449767
/Deutschland_ist_unter_den_Top_Ten_der_Klimaopfer.html
http://www.welthungerhilfe.de/klima-risiko-index.html
Die Dominikanische Republik hatte in den letzten Jahren bezogen auf die Bevölkerungszahl also mehr Todesopfer durch Naturkatastrophen zu beklagen als Haiti! Selbst Deutschland ist unter den “Top Ten”, trotz seiner angeblichen Vorreiterrolle im Natuschutz und einem großen Flächenanteil an Schutzgebieten.
Derartige Schutzgebiete zeigen langfristige Wirkung, helfen jedoch nur sehr begrenzt, wenn es darum geht, konkret und im Moment extreme Naturkatastrophen abzuwehren.
Noch Fragen?
Lisa
Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass meine Identität wichtiger wurde als das Elend von Haiti. Selbstverständlich kann das Elend in Haiti nicht beendet werden, wenn wir keine fossilen Brennstoffe verwenden oder meine Identität in einem Extraartikel veröffentlicht werden würde.
Wolfgang Flamme
@Thorsten
Sie zitierten das DIW:
“Durch den Klimawandel wird auch für Deutschland eine Zunahme von Orkanen, Überschwemmungen, Hochwasser und Sturmfluten erwartet. Bliebe es bei dem bisherigen lückenhaften Versicherungssystem, kämen auf den Staat immer höhere Finanzierungslasten zu. Darauf hat das DIW Berlin bei der Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse zur Absicherung gegen Naturgefahren hingewiesen.”
Ich finde Ihre Einlassung/Ihr Zitat sehr interessant, haben wir doch schon annähernd die Hälfte des Weges zur CO2-Verdopplung zurückgelegt, aus strahlungsphysikalischer Sicht.
http://www.ipcc.ch/ipccreports/tar/wg1/222.htm#635
Demnach sollten wir schon mitten im Klimawandel sein, also etwa die Hälfte der zunehmenden Häufigkeit von Orkanen, Überschwemmungen, Hochwassern und Sturmfluten bereits erleben, statt lediglich ihre künftig Zunahme zu erwarten - wie das DIW angibt.
Nun, Georg Hoffmann hatte auf ‘Primaklima’ mal was dazu geschrieben und ich habe daraufhin meine eigene Analyse aus den frei verfügbaren DWD-Daten erstellt … ob es hier in Deutschland besonders intensiv regnet, wenn es überdurchschnittlich warm ist:
http://www.scienceblogs.de/primaklima/2008/07/-grafik-1-haufigkeit-der.php#comment9111
Das Resultat war: Keine signifikanten Änderungen der Extremregenspende feststellbar … wenn überhaupt, so deutet sich eventuell das Gegenteil an, aber halt nicht besonders ausgeprägt.
Also werde ich mal beim DIW anfragen, welche Daten hinter der Aussage stehen. Das Hintergrundpapier …
http://diw.de/documents/dokumentenarchiv/17/94672/20090205_Naturgefahren-VJH_Dossier.pdf
… ist da leider alles andere als hilfreich. Aussagen wie “bereits heute sind 50 Prozent aller Überschwemmungen in deutschen Haushalten durch Starkregen ausgelöst” sagen eben nicht über Veränderungen aus und absolute Angaben sind häufig irreführend: Beispielsweise ist lt. ADAC lediglich eine Minderheit von 30% aller tödlich im Straßenverkehr Verunfallten nicht angeschnallt. Das heißt aber nicht, daß man im Unfallfall seine Überlebenchancen verbessert, wenn man den Gurt nicht angelegt hat!
Dann heißt es da noch, “Die größte Gefahr in Deutschland droht durch Sturm und Hagel.”
Dazu hatte erst Rahmstorf vom PIK vor einiger Zeit (Kyrill?) geäußert, die Datenlage sei da nicht so eindeutig, wie er sie gerne hätte. Ich weiß nicht sicher, welche Datenlage der Rahmstorf gerne hätte, aber wenn selbst er sich nicht zutraut, einen Trend zu bezeichnen, dann heißt das für mich einfach: indifferent.
Schlicht unter ‘Groteske’ muß noch folgendes verbucht werden:
“… entfällt in diesen höchst gefährdeten Regionenauch der durch Selbstbehalte ausgelöste Anreiz, in die Schadensprävention zu investieren. Alles wartet auf die Politik und Hilfen in der Not. Genau das aber ist die für alle teuerste Lösung.”
Und direkt daneben, in der Beitragsübersicht, begrüßt das DIW herzlich, daß der Steuerzahler einspringt, wenn renditegierige Banken und Anleger sich verspekuliert haben und bescheinigt den Kritikern, sie hätten einfach nicht verstanden, worum es gehe. Darum geht’s in beiden Fällen: Was riskieren und profitieren wenn’s gut läuft … aber sozialisieren, wenn’s schiefgeht. Und das soll lt. DIW mal wohlbringend und mal absurd sein? Irre ich mich, oder ist beim DIW gerade die Moral zur bloßen Handlungsoption verkommen? Und was bleibt da noch glaubhaftes übrig?
Wolfgang Flamme
@Thorsten
“Die Dominikanische Republik hatte in den letzten Jahren bezogen auf die Bevölkerungszahl also mehr Todesopfer durch Naturkatastrophen zu beklagen als Haiti!”
Oh! Wo steht das?
Anhalter
@ Josef Bordat
Ich unterstütze ausdrücklich Aktionen, gleich ob kirchlich orientiert oder nicht, die sich zum Ziel gesetzt haben, Hunger, Not und Elend auf der Erde zu bekämpfen.
Ich unterstütze ausdrücklich nicht Versuche, diese Aktivitäten für andere Bestrebungen zu instrumentalisieren oder gar zu missbrauchen.
Und Ihr Beitrag ist leider so ein Versuch. Ein weiterer, letztlich misslungener Versuch, alles, aber auch alles Schlechte in der Welt einem (möglicherweise vom Menschen beeinflussten) Klimawandel in die Schuhe zu schieben.
Oder: Sie haben aus Versehen den Beleg/Beweis dafür gefunden, dass ein momentan stattfindender Wandel des Klimas oder besser, eine Verschiebung von Klima-Zonen nicht nur vom Menschen gemacht, sondern sogar gesteuert wird.
Täglich wird doch dem medial beeinflussbaren Bürger dieses Landes weisgemacht, dass letztlich durch unser böses CO2 ausgerechnet die Ärmsten der Armen zu leiden haben. Und der ultimative Beweis ist Ihnen nun gelungen, indem Sie trefflich aufzeigen, dass dieser Klimawandel sogar an Grenzen aufhört, damit er wirklich nur die Ärmsten der Armen trifft. Q. e. d.
Herzlichen Glückwunsch!
Anhalter
@Thorsten
“@ “Anhalter”, oder wer sich auch sonst hinter diesem neuen Pseudonym verbirgt. ”
Sie haben mich ertappt. Soviel Scharfsinn hätte ich Ihnen als interessiertem Laien, manchmal sogar als Laie mit großem Interesse am Thema Mitdiskutierendem gar nicht zugetraut. Da fehlen mir doch (fast) die Worte.
Aber “Anhalter” bin ich hier bei R-E schon immer. Wenn auch selten, so doch immer mit dem gleichen Nick.
Im wahren Leben heisse ich Wasser-Ossi. Wir hatten schon öfter das Vergnügen miteinander. Ich muss zugeben, dass mit etwas Abstand mir dieser Name nicht wirklich glücklich gewählt erscheint. Ist er doch für einige Zeitgenossen häufig genug Anlass oder Auslöser für wenig fruchtbringende Diskussionen um und über längst vergessen geglaubte Ost-West-Konflikte. Lesen Sie mal bei planck nach. Macht echt keinen Spaß. Deshalb benutze ich hier oder auch sonst nur noch den Namen “Anhalter”. Zufrieden?
Krishna Gans
@Thorsten
Ich habe ein paar Tage wegen Rechnerumbaus / Neuinstalation überhaupt nicht geschrieben, Dein Unterstellungen hinsichtlich falschem Pseudo kannst Du sehr gern für Dich in Anspruch nehmen.
Laufend, wenn Du inletzter Zeit irgendwo auftauchst, flippst Du aus, weshalb bitte kannst Du deswegen mit Wolfgang Flamme nicht weiter diskutieren ?
Weil, Herr Meinel, der Thorsetn an den 1000 Worten eines Sat.-Bildes nicht vorbei kann, aber ungern einen geordneten Rückzug antreten kann da sind VErleumdungen in der Klimahysteriker Clique leider Usus, der Möchte-Gern-Chef-Klimatist, gerade der “GröKliFaz” aus dem PIK lebt es der Bande doch vor so oft es geht.
Thorsten
@ Wolfgang Flamme
“Oh! Wo steht das?”
Im “Klima-Risiko-Index” 2008
Die Quelle habe ich Ihnen benannt. Dort steht die Dominikanische Republik einen Platz VOR Haiti!
„Im Zeitraum 1997-2006 waren Honduras, Nicaragua und Bangladesh die Länder, die wegen solcher Katastrophen die größte Zahl von Todesfällen und die größten finanziellen Verluste hatten. Dahinter folgen Vietnam, die Dominikanische Republik, Haiti, Indien und Venezuela.“
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,522615,00.html
Thorsten
@ Wolfgang Flamme
“Ich finde Ihre Einlassung/Ihr Zitat sehr interessant, haben wir doch schon annähernd die Hälfte des Weges zur CO2-Verdopplung zurückgelegt, aus strahlungsphysikalischer Sicht. Demnach sollten wir schon mitten im Klimawandel sein, also etwa die Hälfte der zunehmenden Häufigkeit von Orkanen, Überschwemmungen, Hochwassern und Sturmfluten bereits erleben, statt lediglich ihre künftig Zunahme zu erwarten - wie das DIW angibt.”
Ihnen müsste bekannt sein, dass die Wirkung der CO2-Emissionen auf das Weltklima erst um ca. 30-50 Jahre zeitverzögert auftritt. Dies können Sie in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten nachlesen. Grund ist v.a. die Trägheit der Weltmeere. Diese bewirkt einen verlangsamten Anstieg der globalen Temperaturen, als wie er eigentlich von den CO2-Konzentrationen eintreten müsste. Deshalb kann man ja auch beobachten, dass sich die globale Erwärmung auf dem, Land schneller vollzieht als auf dem Meer. Darüber hinaus sind die Klimaveränderungen nicht allein aus strahlungsphysikalischer Sicht zu berechnen. Es gibt hier zahlreiche Rückkopplungen, die gravierende Auswirkungen auf die Klimaveränderungen haben. Ich denke hier z.B. an die Veränderung von Meeresströmungen, Veränderungen des Salzgehaltes in den Ozeanen, Freisetzung von Methan aus Permafrostböden und dem Meeresgrund, Verminderung der sonnenlichtreflektierenden Eis- und Schneeflächen, u.a..
Aber es ist ja nicht so, dass wir die Veränderungen nicht heute schon deutlich spüren.
Krishna Gans
@Anhalter
Davon ist nicht auszugehen, denn der “Filosof” Bordat ( zum “Philosophen” ist es noch ein weiter Weg ) hat sich schon in früheren Artikeln dadurch ausgezeichnet, daß er nicht, nicht ausreichend und wenn, dann einseitig recheriert und darauf seine Meinungsbildung ausrichtet.
Insbesondere in einem Artikel zeigte es sich ganz krass, als er Versuchte Klimawandel(folgen) mit Terrorismus in Beziehung zu setzen.
Darüber hinaus zeichnet er sich aus, den Leuten ( uns ) unausgegorenes, halbverdautes vor die Füße zu werfen und sich einen Dreck darum zu kümmern, wie sein Artikel in der Diskussion ankommt, da er sich nicht (mehr) in die Niederungen der Diskussuinen mit dem gewöhnlichen Volk begibt wie er es hier in einem weiteren Artikel bereits schon zum Besten gegeben hat.
Er sitzt da”oben” in seinem “Weltverbesserer” - Wolkenkuckucksheim, der in einer eigentümlich herablassenden Art und Weise schelcht schmeckende Textbrosamen unter das Volk verteilt.
Krishna Gans
@Thorsten
hast Du hier :
Klimaindex
mal die Tabelle 1 betrachtet ?
Es wimmelt nur so von “likely’s”
Es ist “Very likely”, daß Dich das herzlich wenig interessiert.
Thorsten
@ Krishnag
“Es wimmelt nur so von “likely’s””
Es ist mir schon klar, dass Sie jede Studie abzuwerten versuchen, die nicht Ihrem Wunschdenken entspricht.
Man kann natürlich nicht jeden Toten und jeden Dollar exakt erfassen, man kann nur von Näherungswerten ausgehen, daher das “likely”. Deshalb ist die Studie aber nicht falsch. Am “Klima-Risiko-Index” orientieren sich u.a. auch die Regierungen und die Hilfsorganisationen. Wolfgang Flamme hat den Vergleich mit der Dominikanischen Republik aufgestellt und nicht ich!
Wenn Sie zuverlässigere zahlen haben als den “Klima-Risiko-Index”, dann bitte her damit. Nebulöse Verunglimpfungen der Studienergebnisse helfen uns nicht weiter.
” Fakt 1: Sowohl der Autor des Eingangsartikels als auch Sie sind hinsichtlich Haiti, sage ich es mal vorsichtig, einer Fehlinterpretation erlegen/aufgesessen.
Davon ist nicht auszugehen, denn der “Filosof” Bordat ( zum “Philosophen” ist es noch ein weiter Weg ) hat sich schon in früheren Artikeln dadurch ausgezeichnet, daß er nicht, nicht ausreichend und wenn, dann einseitig recheriert und darauf seine Meinungsbildung ausrichtet.”
Es ist nicht damit getan, all das was nicht in Ihr Weltbild passt als “nicht ausreichend”, “einseiitig recherchiert” und als “Fehlinterpretation” abzuwerten. Es wäre schön, Sie würden Ihre Behauptungen auch belegen.
Ich stelle fest: Sowohl auf Haiti als auch in der Dominikanischen Republik sind durch den AGW bedingte zunehmende Naturkatastrophen eine immer gravierendere Ursache für Tote, Verwüstungen und Sachschäden. In der Dominikanischen Republik wurden in den letzten Jahren nicht weniger Menschen Opfer von Naturkatastrophen als auf Haiti, gemessen an der Gesamtbevölkerungszahl.
“Laufend, wenn Du inletzter Zeit irgendwo auftauchst, flippst Du aus”
Ich flippe nicht aus, ich stelle nur fest.
Redaktion Readers Edition
Sehr geehrte KommentatorInnen,
aufgrund vielfältiger Ungereimtheiten und damit einhergehenden Zwistigkeiten und mutmaßlichen Manipulationen (Mehrfachverwendung von Pseudonymen), die für uns nicht restlos zu klären sind, sehen wir uns heute leider veranlasst, die Diskussion unter diesem Artikel zu schließen. Wir bedanken uns bei allen interessierten Diskussionsteilnehmern und bitten sie um Verständnis für diesen Schritt.
Ihre Redaktion Readers Edition