RE meets U&D: Im Jukuz wird es heiß

Die U&D-Winterkonzertreihe lädt mit fünf Bands zum “Scream, if you can!” “Bad Kissingen hat viel Potential“, ließ Musiker Gregory Nunez Fructuoso, die Veranstalter der zweiten U&D-Winterkonzertreihe anlässlich des “Summer-Revivals” im vergangenen Februar wissen. Wenige Wochen später legt der Verein zur Förderung von Jugendveranstaltungen e.V. nun nach. Mit “Kings Are Better

ghodsz.jpgDie U&D-Winterkonzertreihe lädt mit fünf Bands zum “Scream, if you can!”

Bad Kissingen hat viel Potential“, ließ Musiker Gregory Nunez Fructuoso, die Veranstalter der zweiten U&D-Winterkonzertreihe anlässlich des “Summer-Revivals” im vergangenen Februar wissen. Wenige Wochen später legt der Verein zur Förderung von Jugendveranstaltungen e.V. nun nach. Mit “Kings Are Better Queens“, “Adieu Ok!“, “Ghostbastärtz“, “Days of Remind” und “Altarea” wird es am 14. März richtig hoch her, aber vor allem ordentlich laut zugehen.

“Alte Bekannte treffen neue Gesichter”, so das Motto des rockigen Stelldicheins am 7. Februar, das am Ende des Abends ein zufriedenes Grinsen auf so manch Gesicht zauberte. Mit den Lokalmatadoren “The Ghost Rockets” samt einiger “Neuzugänge” hatten die Vorsitzenden Ralf Stierstorfer und Tobias Schneider gemeinsam mit ihrem Team ein ordentliches Paket geschnürt, das eine ansehnliche Schar an Musikfreunden in das Bad Kissinger Jugend- und Kulturzentrum lockte. Am kommenden Samstag laden sie nun abermals an den Rand der Kurstadt. Um mit fünf völlig konträr ausgerichteten Formationen nicht nur dem Ausspruch des jungen Musikers, sondern auch ihrem eigenen Anspruch nach “viel Abwechslung” gerecht zu werden.

Mit dabei diesmal die Jungs von “Kings Are Better Queens” aus Würzburg, die ganz gleich ob auf einem Festival mit Tausenden Zuschauern, auf Tour oder auch mal daheim, stets ein Ziel vor Augen haben: 110 Prozent Hingabe und “eine Live Show, die sie an den Rand der körperlichen Leistungsfähigkeit führt.” Die künftigen Supporter von “Senses Fail” gelten als eine der einflussreichsten und beliebtesten Bands der Szene und haben trotz ihres jungen Durchschnittsalters von gerade einmal 19 Jahren sowie einer Bandgeschichte, die nur bis in den Januar 2008 reicht, schon so einiges auf die Beine gestellt. Ihr Terminkalender ist gut gefüllt und mittlerweile hat das Quintett rund um Frontmann Matt sogar einen Plattenvertrag in der Tasche, der sie dieser Tage ins Studio getrieben hat. “Mit ihrem Mix aus brillant-brachialen Screamoparts, Pop-Gedächtnismelodien à la Jimmy Eat World gepaart mit Singalong Refrains schlagen sie ihren Zuhörern nicht nur mitten ins Herz, sondern auch voll in die Fresse”, urteilte Boulevard Würzburg über die jungen Musiker names Matt, Stefan, Miro, Felix und Lorenz, die auch im JuKuz beweisen wollen, dass sie zu mehr im Stande sind als nur “traurige Emomusik” zu spielen.

Harte Riffs und überzeugende Grooves

Mit ihrer aktuellen Debüt-CD im Gepäck stehen ihnen die Straubinger Herren von “Adieu OK!” zur Seite. Jason, Tobi, Michl und Andi sind ebenfalls keine Unbekannten mehr auf dem musikalischen Parkett. Mit dicken Synthies, fetten E-Gitarren und einer noch größeren Portion “WasSonstNochAllesDazuGehört” sind sie auf großer Fahrt, um mit ihrem “komplett assozialen” Bandbus die Republik zu erobern. Allerdings: “Ob das jetzt NintendoCore oder EmoNewWave oder ElektroPunk ist, was die Jungs am Start haben, bleibt dem geneigten Hörer selbst überlassen.” Mehr als 200.000 Myspace-Klicks und eine stattliche Freundesliste mit nahezu 20.000 Einträgen lassen erahnen, dass diese bayerischen “Buam” auf dem richtigen Kurs sind, der im Jukuz für einen überraschenden Kontrapunkt sorgen wird. Doch nicht nur aus der Ferne finden sich die Bands an diesem Abend ein. Aus dem wenige Kilometer entfernten Diebach gesellen sich die Newcomer von “Ghostbastärtz” hinzu. Die im Hammelburger Wasserhaus beheimatete Band konnte die Zuhörer erst anlässlich des Musikini-Faschings begeistern. Mit einem Namen “wie ein Eispickel” haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, “den Rock zu retten”. Dominik, Julian, Florian, Jäntz und Ismael wollen ihre Zuhörer das Fürchten lehren. Denn sie spielen “mit harten Riffs und überzeugendem Groove”, wie es “die Welt vor vielen Jahren in einer glorreichen Zeit schon einmal erlebt hat”.

Nichts für schwache Nerven

Mit großen Worten können auch “Days of Remind” dienen. In brandneuer Besetzung haben sie sich vorgenommen “geballte Power aus emotionalem Gesang und schlagfertigem Scream” zu liefern und mit ihrer “perfekten Mischung aus Alternative und Hardcore” das Publikum zu überzeugen. Und schließlich sind da noch “Altarea”, die sich ebenfalls aus hiesigen Gewächsen zusammensetzen. Gregor an den Drums, Ralf und Ben an den Gitarren sowie Craig am Bass und letztlich Nico am Mikro kommen ebenfalls mächtig hart daher. Stücke wie “Fading Voices” oder “reprobate humanity” geben eindrucksvollen Aufschluss über das, was die Kissinger Zuhörer zu erwarten haben – und das ist bei weitem nichts für schwache Nerven. Getestet werden können diese jedenfalls wie gewohnt ab 20.00 Uhr.

Das Ganze könnte sich dann übrigens so anhören:

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