Mit Schauer hat die Nachrichtenwelt am heutigen Dienstag nach Köln geblickt. Das Historische Stadtarchiv ist aus bislang noch ungeklärten Gründen eingestürzt. Fieberhaft suchen die Rettungskräfte derzeit nach Vermissten. “Am Unglückshaus sieht es aus wie nach einem Erdbeben”, beschreibt Polizeisprecher Wolfgang Baldes das sich ihm bietende Szenario. Doch: Hätte dieses verhindert werden können?
Auf der Internet-Plattform YouTube ist seit nicht mal einer Stunde ein Radio-Interview zu finden, indem der langjährige Abteilungsleiter Eberhard Illner schwere Vorwürfe erhebt. In seinen Augen sei das, was hier passierte, eine “absehbare Katastrophe” gewesen. Erste Warnhinweise hätte es immerhin schon im letzten Sommer gegeben, die sich in der letzten Woche noch einmal verdichtet hätten.
Hier der O-Ton:
Szenen aus Köln:
Ein Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule Köln hat folgendes Video vom EInsturz des Gebäudes ins Netz gestellt: http://www.metacafe.com/watch/2515349/. Dazu schreibt er folgendes:
“Während des Informatikunterrichts konnten wir den Einsturz des Kölner Stadtarchivs von der Rückseite beobachten. Zuerst war überhaupt nicht klar was passiert war, als die Staubwolke sich lichtete stellten wir mit Erschrecken fest, dass das Stadtarchiv vollkommen zerstört war und das benachbarte Wohnhaus geteilt. Eine ältere Frau wurde noch von einem engagierten Nachbarn mittels einer Leiter von Ihrem Balkon gerettet, bevor zwei Minuten später ein riesiges Schuttstück auf ihn stürzte.”